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Hoden- und Magenschmerzen!

M4ickejyMFG hat die Diskussion gestartet


Hallo ich bin 26 Jahre, von Beruf Gärtner. Habe seid ca. 4 Monaten Hodenschmerzen. Bin Hypochondriker, was die Sache für mich noch verschlimmert. Zu meiner Geschichte. Komme aus einem Dorf mit ca. 1400 Einwohnern. In den letzten 10 Monaten sind 4 meiner besten Freunde, alle aus dem Dorf, an Hodenkrebs erkrankt.

Alles fing mit Leistenschmerzen an, 2 Tage später bekam ich ein stechen im linken Hoden, beim abtasten war nichts festzustellen und nicht schmerzhaft. Fühlte sich alles normal an.

4 Tag Rückenschmerzen. Darauf hin sofort zum Hausarzt. Diagnose, ein eingeklemmter Nerv. Dann zum Orthopäden. Diagnose Beckenschiefstand und dann Krankengymnastik (aber piano). 2 Wochen später keine Besserung, also zum Urologen: abgetastet und Ultraschall gemacht. Alles in Ordnung, tippte auf ne Leistenzerrung. Zwei Wochen später konnte ich unterhalb des Hodens etwas erfühlen (nicht schmerzhaft). Also Panik! Bin daraufhin wieder zum Urologen. Diagnose: das wäre der Nebenhoden.

Wieder zum Orthopäden. Dieser hat meine Wirbelsäule geröncht und ein LWS Syndrom festgestellt (schiefen Rücken). 3-mal wöchentlich KG. Dann wurden meine Beschwerden anders. Krämpfe im Brustbereich, bekam schlecht Luft, dann links keine Hodenschmerzen mehr sondern rechts!!! Der linke fühlte sich heiß an. Der Therapeut meinte, dass der Rücken nicht die Ursache sei, sondern umgekehrt.

Bin vor 12 Tagen zu einem anderen Urologen gegangen. Er tippte auf eine Prostataentzündung. Blutabnahme und Urintest gemacht. Befund war positiv, nach einer Prostatamassage (sehr schmerzhaft) wieder ein Urintest. Die Entzündung im Urin war höher, aber nur gering. Ultraschall und Abtastung war negativ. Habe ein Antibiotikum (Ciprofloxacin AL250) verschrieben bekommen.

Ab dem 2 Tag merkte ich dann auch Besserung, habe auch meine Blutwerte bekommen und alles war bestens. Kein Tumormarker! Am 5 Tag war Wochenende, aus Erleichterung und Leichtsinn habe ich Alkohohl getrunken und auch Sex gehabt. Es ging mir am nächsten Tag auch nicht viel schlechter.

7 Tag Magenschmerzen. 10 Tag Kontrolle beim Arzt. Schmerzen kommen von den Tabletten (laut Arzt).

Tag 15. Mir geht’s beschissen, habe ziemliche Magenschmerzen, der linke Hoden brennt, juckt manchmal der gesamte Genitalbereich. Im rechten Hoden dieses Zwicken. Leichtes brennen beim Wasser lassen und mein Sperma sieht sehr merkwürdig aus.

Es ist dabei egal, ob ich sitze, stehe oder liege. Am schlimmsten beim laufen.Und immer noch diese scheiß Angst, daß die Ärzte doch etwas übersehen haben.

Hat irgendjemand von euch mal ne ähnliche Situation durchlebt, mittlerweile weiß ich einfach nicht mehr weiter. Kann es wirklich von der Prostata kommen? Kann ich einen Rückfall von dem WE haben? Meine Arbeit trägt natürlich auch nicht zur Besserung dazu, oft nass geschwitzt usw. Entschuldigt bitte die länge des Textes, habe ihn dreimal umgeschrieben und vieles fehlt noch.

Antworten
d1as4-xa


Hallo,

tippe bei Dir auf den Rücken - nach wie vor. Da spricht auch die Arbeit als Gärtner dafür. Zudem können deine hypochondrischen "Anfälle", also die Psyche, einen ganz entscheidenden Anteil am Schmerzempfinden haben. Dieses Denken, dass da "was Schlimmes" sei obwohl mehrere Ärzte das Gegenteil bestätigt haben, kann harmlose Symptomatiken teils recht heftig verstärken.

Versuche mal, Dich zu entspannen, nicht ständig daran zu denken. Veilleicht wäre ein Chiropraktiker eine Idee, der sich mal eventuelle Blockaden im Rücken anschaut und diese löst falls vorhanden. Bitte NICHT Orthopäde, sondern wirklich Chiropraktiker! Da ist ein

meilenweiter Unterschied.

Zudem: Wenn Du das seit über 4 Monaten hast und es wirklich Krebs wäre, dann hättest du mit Sicherheit weitaus mehr Probleme mittlerweile - Hodenkrebs wächst enorm schnell, da sind 4 Monate eine halbe Ewigkeit.

Grüße und alles Gute!

-+zockra9txte-


kann mich dem gesagten nur anschliessen,

ergänzen möchte ich noch,

falls es eine prostataentzündung ist,

kann da unten alles mögliche durcheinander kommen.

also schmerzen, brennen usw. könnte in diesem falle alles "normal" sein

hab ich selber durchgemacht.

ausserdem,

sex ist gut, mehr sex ist besser,

denn so wird die prostata ordentlich durchgespült.

und was den rücken angeht,

vielleicht solltest du auch mal deine knie untersuchen lassen,

ich hatte mal 'nen bekannten der landschaftsgärtner war,

und seinen beruf aufgeben musste,

weil das tägliche laufen auf unebenem boden seine knie geschädigt hatte,

und durch die geschädigten knie hatte er auch rückeprobleme bekommen.

ich will dir natürlich nicht noch mehr grund zur sorge geben,

aber vielleicht sollte auch das mal bedacht werden.

gute besserung

MJicUkey=MFG


Danke erstmal für die Antworten. Bin tatsächlich Kniegeschädigt, schon 3 Ops hinter mir. Ader das alles kann doch nicht nur vom Rücken kommen, oder vielleicht doch? Ausserdem hat der letzte Uro. ja wirklich eine Entzündung festgestellt.

Würde mich ja auf diesen Gedanken festlegen, Problem ist nur, das einer der oben Genannten ca. 2 Monate mit Schmerzen rumgerannt ist, und dann erst zum Uro. ging. Dieser hat ihn darauf hin wieder nach Hause geschickt und gesagt, daß da nichts wäre! Nach 2 Wochen ist er dann noch mal zu einem Anderen und dieser entdeckte dann doch nen Tumor!

dlas-xa


Ich verstehe Dich - aber genau da liegt dein Problem: Du redest es Dir ja auch unterbewusst ständig ein.

Das Beispiel mit deinem Bekannten ist ein absoluter Ausnahmefall. Bei Dir ist es sogar anders, es wurde ja MEHRFACH untersucht, und den Ärzten musst Du dann auch so viel Vertrauen schenken, dass sie nicht alle gleichzeitig irren können.

Beherzige die Tipps mit dem Chiropraktiker, versuche es mal. Vielleicht kann er wirklich deine Probleme weit schneller lösen als Du glaubst - nicht hinter jedem Schmerz steckt eine schlimme Krankheit!

Alles Gute

MQicke yMFG


War eben beim Chiropraktiker. Hat sich die ganze Story mal angehört. Meinte darauf hin, dass das nicht vom Rücken kommt! Er tippt jetzt wieder auf einen Leistenbruch. Haben zwei Urologen ausgeschlossen. Naja, hat mich trotzdem mal eingerenkt, waren tatsächlich einige Blockaden da. Schmerzmittel und bin jetzt krank geschrieben. Hat ebenfalls nen Beckenschiefstand festgestellt. Nächste Woche dann Blutabnahme und Ultraschall. Eventuell CT. Was ich noch zu meinen Beschwerden hinzufügen will. Je anstrengender die Arbeit ist, je mehr ich laufen muss, umso schlimmer werden die Schmerzen. Gestern war ein körperlich sehr anstrengender Tag, habe abends starke Schmerzen gehabt, ausserdem im linken Bein bis in die Fussspitzen. Zudem fühlte sich mein Rücken im Lendenwirbelbreich sehr warm an.

d{erudxo2


hi mickey

ich bin beim stöbern im netz auf deinen eintrag aufmerksam geworden und dachte nachdem ich das las, oh das kommt dir bekannt vor, genau die selben "symptome" hatte ich vor einen jahr, stechen im hoden, schmerzen in der leiste, das ganze programm. ich war daraufhin beim urologen, welcher nichts feststellte und trotzdem tat es mir immer noch weh, bis ich irgendwann versuchte das mal zuverdrängen, hab einfach nicht mehr drangedacht, weil alle ursachen über die ich mir zu diesen zeitpunkt gedanken machte sich wiederlegen ließen.

ist nichts mehr alles weg, ich mein man kann seine geschichte nicht auf die eines anderen übertragen, aber vielleicht hilft dir es was, weil wenn man sich zu sehr fertig macht, ist das auch nicht gut.

:)^

M-iCcvkeyMFG


Also weiter gehts. Ein Leistenbruch ist mitlerweile wieder ausgeschlossen wurden. War Montag dann wieder beim Urologen, er hat nochmals alles abgetastet und untersucht. Alles wäre in Ornung, kein Knubbel oder ähnliches. Allerdings schmerzte der Nebenhoden beim Abtasten ein wenig. Habe seid ein paar Tagen wieder Schmerzen im linken Bein, speziell Oberschenkel, bis in den Fuss. Hab's dem Urologen erzählt, er meinte das es dann doch vom Rücken aus kommen könnte. Nehme jetzt kein Antibiotikum mehr. Muss jetzt mal zum Neurologen, hat denn sonst keiner Erfahrungen damit.

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