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Blasenprobleme durch Chemotherapie?

K0iaSaEndqmann hat die Diskussion gestartet


Hallo,

wegen eines systemischen Lupus erythematodes musste ich bis einschließlich Mai eine 7-monatige Chemotherapie (Endoxan) machen.

Gegen Mitte der Chemos bekam ich schon leichte Probleme mit der Blase, hin und wieder hat sich mal eine minimale Menge Blaseninhalt verselbstständigt. Da ich aber körperlich sehr abgebaut hatte, ging ich davon aus, dass es eher von dem allgemeinen Muskelabbau kommt.

Die Beschwerden waren nur vorübergehend, schon vor Beendigung der Therapie war alles wieder normal.

Seit ungefähr 5 Monaten habe ich nun wieder Probleme mit der Blase: Vor allem habe ich häufig Blasenkrämpfe, meistens wenn ich auf dem "Örtchen" war. Das hält dann Stundenlang an. >:( Es kommt auch häufiger vor, dass ich kurz nach dem Toilettengang eine kleine Menge verliere, obwohl ich eigentlich den Eindruck hatte, keinen Restharn zu haben. Ich bin quasi schon aus der Toilette raus und merke plötzlich, dass meine Einlage nass wird. Besonders deutlich wird es, wenn es dringend war. Dann kann ich schon damit rechnen, dass mir was passiert, nicht nur kurz nach dem WC-Besuch. Ab und an passiert mir das auch, wenn ich irgendwo gesessen bin und dann aufstehe.

Komischerweise habe ich diesen Ärger nicht ständig. Nach mehreren Tagen hört es auf, und ich habe wieder eine Zeit lang Ruhe. Meistens über eine Woche oder auch länger. Ich kann das also nicht voraussehen. Blasenkrämpfe habe ich allerdings auch zwischendurch mal, obwohl ich sonst keine Hinweise auf eine Entzündung erkennen kann, z.B. Brennen beim Wasserlassen oder häufiger Drang.

Ich mache sogar schon seit Monaten von mir aus Beckenbodentraining deswegen. ;-D Ich bin schon/erst 35 und habe auch noch kein Kind geboren. Woher soll das also kommen.

Körperlich bin ich auch wieder fit - ich arbeite schon seit Monaten wieder in einem körperlich anstrendenden Job.

Vielleicht kennt sich jemand aus, ob es mit der vergangenen Chemo zu tun haben könnte? Dann kann ich hoffentlich damit rechnen, dass es sich bald von selber erledigt.

Die Frage ist, ob ich mit sowas schon zum Arzt muss. Ehrlich gesagt bin ich froh, die Praxis nach meinen Chemos nun endlich nicht mehr so häufig von innen sehen zu müssen. Außerdem hocke ich mit hochroter Birne beim Doc, wenn ich über so etwas berichten soll. :-/ *Kopfschüttel* Das ist undenkbar. Wenn der auch nur einmal grinsen würde, dann würde ich tot umfallen.

Oder vielleicht habt ihr ja auch ein paar Tipps, an die ich mich zunächst halten kann?

Liebe Grüsse,

KiaSandmann

Antworten
aBgnes


Cyclophosphamid kann eine böse Zystitis verursachen. Bei hohen Dosen sollte deshalb Mesna zum Schutz der Blase dazugegeben werden.

Nach Ende der Einnahme des Endoxans sollte die Blasenentzündung abklingen.

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