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Psychologische Blasenschwäche, oder doch erkrankt?

cxorex02 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich trage seit Ewigkeiten ein Problem mit mir rum, aber ich will es endlich besiegen. Dieser Beitrag hier ist der Anfang; ich hoffe dass ich ein paar wertvolle Tipps erhalten werde.

Ich habe seit Jahren eine Art Blasenschwäche, die mir schon oft den blanken Horror beschert hat. Ich bezweifle, dass es eine körperliche Erkrankung ist, aber hier kurz die Erklärung:

Ich habe sicherlich im gewöhnlichen Alltag schon einen etwas häufigeren Harndrang als andere, aber wenn ich unruhig bin, Stress bevorsteht, es neue Situationen gibt oder ich anderweitig aufgeregt oder angespannt bin (Autofahrten etc.), muss ich theoretisch alle paar Minuten auf Toilette. Selbst wenn ich kurz vorher war, drückt es so, als ob ich seit Tagen nicht war... Gehe ich dann, kommt nicht viel oder wenn ich es halt (qualvoll) lang zurückhalten muss, dann ist auch viel drin. Im ruhigen Alltag zuhause dagegen fühlt sich alles relativ normal an.

Wenn der Stress dann vergeht, kann es sein, dass auch der Druck so halbwegs vergeht, aber die Zeit dazwischen sind manchmal einfach schrecklich, kaum auszuhalten und man quält sich ohne Ende... Ich kann auch vor der Situation 5x gegangen sein, es drückt wieder sofort. Es schränkt einen auch im Alltag ein, weil man sich kaum traut, mal irgendwo hinzugehen...

Besonders schlimm ist es vor Arztbesuchen etc. (daher scheue ich mich schon allein deswegen zu einem zu gehen - Teufelskreis aber leider fakt)

Nun zu meiner Frage: Wie kann man sowas eindämmen bzw. durch "Selbstheilung" mildern? Habe ja schon den Eindruck, dass es ne Kopfsache ist, denn Schmerzen oder andere Symptome, die hier oftmals beschrieben werden, hatte ich nie beim Wasserlassen nie.

Hoffentlich hat jemand eine Idee dazu, eine Hilfe wäre mir echt Gold wert. :-)

Gruß, Wallace

Antworten
W)all&ac0e20x07


Hat niemand eine Meinung dazu?

Auch kleine Tipps können vielleicht schon viel helfen...

Ist mir echt ne wichtige Sache, aber vor dem Gang zum Arzt wollte ich mir hier ein paar Meinungen einholen.

Danke schonmal!

M{inka+lincXhen


@ wallace

Hallo wallace,

Deine Probleme kenne ich nur zu gut >:(!

Ich weiss jetzt nicht, ob Du eine Frau oder ein Mann bist, oder habe ich was überlesen ???

Ich bin weiblich.

Eine starke Blase hatte ich eigentlich noch nie. Musste schon immer häufig zur Toilette, so meistens alle 2 Stunden. Ist mir nie so aufgefallen. Man macht sich ja unter normalen Umständen gar keine Gedanken, wann muss ich zur Toilette ;-).

Seit ein paar Wochen, vor Weihnachten, habe ich plötzlich das Gefühl, ich muss ständig zum Klo %-|, einen ständigen Harndrang. Ich dachte an eine BE und ging zu meiner Gynäkologin, die stellte keine Bakterien oder Pilz fest. Dann beim Urologen wurde auch NICHTS gefunden. Er kam auf eine Reizblase. Hat mir ein Spasmolytikum verschrieben, dass die Blase entkrampfen soll. Habe ich noch nichts von gemerkt, nach wie vor Harndrang. Schmerzen beim Wasserlassen habe ich nicht. Ich habe nächste Woche erst eine Blasenspiegelung, aber glaube, dass da auch nichts bei rauskommt >:(.

Ich trinke auch zu wenig, aber habe kaum Durst. Und wenn ich trinke, habe ich das Gefühl, ich muss noch häufiger >:(.

Habe mich im Internet schlau gemacht, eine Reizblase kann u.a. auch psychische Ursachen haben. Mir ist aufgefallen, je mehr ich über meine Blase nachgrübele, je häufiger ist der Harndrang da. Es können aber auch Medikamente, wie z.B. Blutdrucksenker, AD's auslösen. Ich nehme ja ein leichtes AD, Opipramol, da stehen auch diese Nebenwirkungen drin. Habe meinen Neurologen gefragt, er meinte ich solle es mal weglassen, und sehen, ob es nachlässt %-|.

Aber, an Deiner Stelle würde ich mal zum Urologen gehen, und doch mal evtl. körperliche Ursachen auszuschliessen.

Aber ich glaube bei mir, ist es schon zu einer Kopfsache geworden, denn ständig kreisen die Gedanken um diesen Harndrang. Es ist schlimm. Ich mag manchmal auch nicht irgendwo hinfahren, wo ist die nächste Toilette ???

Wenn es eine psychische Sache ist, kann eigentlich "nur" ein Therapeut wegbekommen. Ich will das bei mir mal in Angriff nehmen.

LG

Minkalinchen *:)

sttarrwing


willkommen im club! hab genau das gleiche! hab am do meinen uro termin......

hab auch Spasmolytikum verschrieben gekriegt, merk aba au no net viel davon.....

is ne blasenspiegelung schlimm?

JbulQchwexn-st


@ starring

Eine Blasenspiegelung ist nicht schlimm. Hatte schon selber 3 Stück und habs ausgehalten. Ist halt ein ungewohntes Gefühl. Hattest du schonmal einen Blasenkatheter? Viel anders ist die Spiegelung nämlich auch nicht.

k9nu9rilexin


häufiges Wasserlassen

Ich muss ständig auf Toilette obwohl ich nicht viel trinke (ca. 0.5 l pro Tag). Mein Alltag ist dadurch sehr eingeschränkt. Habe beim Urologen schon alles abgeklärt. Er sagt es ist alles i.O. Weiss nicht mehr weiter. Tabletten haben auch nicht geholfen. Was kann ich tun?

sStarrxing


ne, hatte auch noch nie nen katheter, hab mich immer gedrückt.....

r ei2nmi86


hallo leidensgenossen,

ich habe seit einigen monaten das problem, dass ich in manchen situationen wie zb. bei autofahrten oder in der univorlesung einen stechenden, ziehenden harndrang verspüre, den man kaum aushält. wenn ich dann auf die toilette gehe, kommt meist wenig raus. es ist für mich ein wunder, wenn ich mal eine vorlesung durchhalte(90min). ich sage mir zwar immer das die blase ja leer ist usw, aber das hilft wenig. ich bin 21 jahre alt und männlich. ich war schon bei meinem hausarzt und bei 2 urologen. ich habe antibiotika bekommen, schüsslersalze und momentan muss ich auch fischölkapseln einnehmen, da mein urologe meint , dass die leber damit zu tun hat. hat jmd erfahrungen mit diesem problem? falls es ein psychisches problem ist, wie kann ich das in den griff kriegen, ohne gleich zum therapeuten zu gehen? bitte bitte helft mir!! ich schreibe bald klausuren und bin in 2 monaten trauzeuge bei einer hochzeit. das wird die hölle wenn es so bleibt :°(

NsicoE.xH


Hi, ich habe ab und an auch mit dem Problem der Reizblase zu kämpfen. Bei mir hält das dann allerdings nur ca. ne Woche an und ist dann verschwunden, häufig in der kalten Jahreszeit. Hab dann einen urplötzlich einsetztenden Harndrang, der kaum zu unterdrücken ist. Habe es ne zeitlang mit Medikamenten versucht, die haben aber außer Nebenwirkungen nicht viel gebracht.

Als es dann schlimmer wurde und ich sogar 1-2 mal in die Hose gepullert habe habe ich meine Scheu überwunden und es mal mit Pampers versucht. Es gibt mittelerweile Windeln für Erwachsene in diversen Saugstärken, die auch diskret zu tragen sind. Dieses hat mir sehr geholfen. Zu Anfang ist man sehr gehemmt und denkt jeder sieht es aber das gibt sich. Es hat viele Vorteile. Das ängstliche Suchen nach Toiletten entfällt und wenn der Drang sehr unangenehm wird lässt mans einfach laufen. Es stellte sich auch heraus, dass es auch ein psychologisches Problem war. Seit ich die "Spezialunterwäsche" trug hab ich weniger an die Blasenschwäche und die Folgen gedacht und es ist schon dadurch deutlich besser geworden. Und grad im Winter waren die Windeln nicht wirklich unangenehm zu tragen. Auch wenn ich jetzt nur noch selten an der Reizblase leide trag ich sie immer noch sehr gerne ;-)

r<einix86


hi nico,

danke für den tipp, aber ich glaube windeln sind nicht das richtige in meinem fall. ich hab mir ja noch nicht in die hosen gemacht, auch wenn ich manchmal das gefühl habe dass ich kurz davor bin. wenn ich dann vor dem pissoir stehe, ist der druck verflogen und es kommt meist nur wenig heraus. dann bereue ich es immer aufgestanden zu sein, um zur toilette zu gehen. doch kurze zeit später kommt wieder dieser ziehende schmerz, manchmal ist es so, als ob der urin bereits kurz vor der harnöffnung stehe. dann geht es wieder von vorne los usw. ich weiss nicht mehr weiter, bin völlig ratlos. gibt es noch andere ratschläge? hat jmd ähnliches durchlitten und es evtl. besiegt?

N9icox.H


Es reichen ja auch Einlagen, solche von Tena z.B.! Wenn nur wenig kommt reicht das ja. Du bräuchtest wenigstens nicht dauernd zum Klo rennen und fühlst Dich sicher. ;-) Grüße

c;plan(ext


Hallo zusammen,

hat einer von Euch bereits sein Problem gelöst?

Ich bin männlich, 30 und leide bereits seit meiner Kindheit unter dem Problem, dass ich (besonders in Stresssituationen) häufig und immer extrem dringend auf Toilette muss. Organisch ist das Problem abgesehen von einen verdickten Blasenwand laut Urologe nicht. Nachts habe ich das Problem nicht, Tags dafür aber umso häufiger (mind. alles 1,5-2h, oft häufiger). Für die psychologische Variante spricht bei mir, dass es egal ist, wie lange ich Auto fahre, sobald ich auf einen Rastplatz fahre/einparke, wird der Harndrang unerträglich.

Würde mich über nen Tipp freuen!

Besten Gruß!

Rudi

kTuexlsa


Hab genau das selbe Problem. Bin 14 Jahre (Männlich) alt und das ist der reine Horror für mich, vor allem in der Schule (wegen Stresssituation). Dort muss ich jede unterrichtsstunde min 1 mal aufs Klo!! Ca. alle 30 Minuten. Aber wenn ich dann zuhause bin ist alles wieder in Ordnung. Das schlimmste ist im Bus, weil ich dort weiß das keine toilette in der Nähe ist und ich im Bus bleiben muss ist der Harndrang so extrem, das ich immer stehen muss obwohl noch Sitzplätze da sind.( Wenn ich stehe beruight es sich für ca 5 min.) Da gucken mich immer alle so komisch an warum ich stehe und mich nicht hinsetze, das ist total schlimm, mein Schulalltag ist richtig schlimm geworden. Mach seit ca 1 Monat ne Psychotherapie weil es ist nichts Organisches. Aber hat bis jetzt nur kleine Erfolge gezeigt. An manchen Tagen ist es ein wenig besser an manchen extrem schlimm.

Hoffe hier schreibt mal jemand mit richtigem Erfolg rein.

LG

sshafMt85


hallo gehöre auch zu den Harndrang -Geschädigten.

bin 27 , männlich.

Anfang: Harnwegsinfektion

Verlauf: War bei 3 Ärzten (Hausarzt + 2 Urologen)

Therapie: Habe Tavanic bekommen 10 Tage danach wurde es nicht besser. Am Anfang hieß es ich hätte Bakterien im Urin. Dann 3 Wochen später nix gefunden in der Harnkultur. Habe Emselex verschrieben bekommen. Diese nehme ich jetzt jedoch mit verstärkten Nebenwirkungen.

Meine Symptome: Nach der Harnwegsinfektion hat sich schon mein urinieren in Form und Kraft verändert jedenfalls so kommt es mir vor. Mein größtes Leiden ist mein Harndrang. Alle 15 min wenn es dann losgeht. Es ist auch nicht so dass nix rauskommt. Bei jedem Gang entleere ich mich. Mir kommt es vor als hätte ich wohl mehrere Harnröhren. Es ist ein leichtes Ziehen in der Harnröhre, unangenhemes Gefühl, welches mich zum urinieren zwingt. Kein Druck auf der auf der Blase.

Letzer Stand: Habe im moment emselex kurz abgesetzt wegen den Nebenwirkungen.

Freue mich für jeden Info oder Tipp und wollte hiermit mein Harndrang Problem auch kurz beschreiben. Ich weiss wie belastend dies für die Lebensqualiät ist. :-( :-(

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