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Fragen zur Varikozelen-Op

FKraaxnk hat die Diskussion gestartet


Wer hat schon eine Varikopzelen-OP/Verödung hinter sich ?

Da mir das beidseitig bevorsteht, habe ich dazu einige Fragen:

1. Welche Technik wurde bei Euch angewendet ?

a. Antegrade Sklerosierung

b. Retrograde Sklerosierung

c. Schnitt-OP (Bernardie oder Palomo)

d. Laparoskopische Varikozelenligatur

e. Mikrochirurgische Varikozelenligatur

f. Sonstige

2. Gab es Komplikationen ? Und wenn ja, welche ?

a. Wundinfektion

b. Blutung/Hämatom

c. schmerzhafte Schwellung

d. Nebenhodenentzündung

e. Thrombose des Samenstrages

f. Hodenatrophie oder Hodenverlust

3. Wo wurde die Operation/Verödung durchgeführt ?

4. War es sehr schmerzhaft ?

5. Hat sich das Spermiogramm danach gebessert ?

Meine bisherigen Recherchen haben ergeben, dass die Mikrochirurgische Varikozelenligatur bez. Komplikationen und Rezidive wohl die beste Methode ist.

Aber die wird doch kaum irgendwo durchgeführt ?!

In Hamburg jedenfalls nicht.

Wäre die beidseitige Varikozele nicht auch eine Indikation für die Mikrochirurgische Varikozelenligatur ?

Hatte sonst jemand auch so ein Problem und wie hat er es gelöst ?

Antworten
F,raCa)nxk


Also, wenn jemand nicht alle Fragen exakt beantworten kann, ist das ja nun auch nicht so schlimm.

Mich würde nur interessieren, welche Erfahrungen andere damit gemacht haben *:)

Vielleicht sind aber auch alle, die so etwas mal hatten oder haben gerade im Urlaub !?

MyTxL


hi frank,

ich hatte 2003 eine varikozelen op, und zwar

per schnitt (6 cm) im unterbauch. es gab weder

komplikationen noch hatte ich schmerzen. nach

2-3 wochen war ich wieder fit, jedoch gab's

ein problem: die operation war absolut sinnlos,

da sich danach nix getan hat. ich frag mich, was

genau die bei mir im bauch durchtrennt haben, die

vene zum hoden jedenfalls nicht.

nun steht bei mir in einigen tagen, also 4 jahre

später eine "antegrade sklerosierung" an.

tja, da weiß ich nicht viel drüber, außer dass es

dabei keine vollnarkose gibt und man angeblich

nach 2 tagen wieder aus dem krankenhaus kann.

würde auch gern wissen, wie schnell man danach

wieder auf den beinen ist bzw. arbeiten kann.

mehr kann ich leider nicht sagen.

mfg ich ;-)

FMraXanxk


Hallo MTL,

schön, dass sich ja doch noch einer gemeldet hat :-)

ich hatte 2003 eine varikozelen op, und zwar

per schnitt (6 cm) im unterbauch.

War das die Hohe Ligatur nach Bernardie bzw. Palomo, also klassischer Schnitt ?

die operation war absolut sinnlos,

da sich danach nix getan hat. ich frag mich, was

genau die bei mir im bauch durchtrennt haben, die

vene zum hoden jedenfalls nicht.

Um die Samenstrangarterie befinden sich mehrere Samenstrangvenen. Der Operateur sucht verdickte Venen auf, weil er sie für Krampfadern hält und durchtrennt sie.

Entweder wurden bei Dir nicht alle Krampfadern durchtrennt, oder es waren normale Venen.

Wurde die Arterie mit durchtrennt (Palomo) ?

nun steht bei mir in einigen tagen, also 4 jahre

später eine "antegrade sklerosierung" an.

Das trifft sich gut, da ich mich wohl auch für die antegrade Sklerosierung entscheiden werde.

In einem Krankenhaus hieß es, dass ich sogar am gleichen Tag nach Hause könne und 2 Tage krank geschrieben wäre.

Man soll danach ziemlich schnell wieder einsatzbereit sein, muss aber wohl aufpassen, dass sich die verödeten Venen nicht wieder öffnen - also Bewegung und Hitze meiden.

Der Eingriff soll im Schnitt nur 12 min dauern.

Angst macht mir noch das Risiko einer Nebenhoden- oder Hodenentzündung.

Bekommt man vor dem Eingriff prophylaktisch Antibiotika ?

Hab das mal irgendwo so gelesen.

In zwei Krankenhäusern haben mir die Ärzte versichert, dass sie bei der antegraden Sklerosierung noch keine Hodenatrophie erlebt hätten, obwohl in den Patienteninformationen das Risiko erwähnt wird.

Lässt Du die Verödung in einem Krankenhaus oder bei einem Urologen machen ?

Ich wünsche Dir jedenfalls viel Erfolg :)^

Kannst ja mal berichten, wie es gewesen ist auch danach.

MXTxL


>War das die Hohe Ligatur nach Bernardie bzw. Palomo, also klassischer Schnitt?

auf dem patientenblatt steht nur "hohe unterbindung"

>Wurde die Arterie mit durchtrennt (Palomo) ?

keine ahnung, kann ich dir nicht sagen. das war im bundeswehrkrankenhaus.

die haben kaum was gesagt oder erklärt. aber damals hat's mich auch nicht

sonderlich interessiert. jetzt frag ich lieber einmal mehr nach.

wenn ich ohne jegliches vorwissen die wahl zwischen schnitt am hoden

und schnitt am bauch hätte, würde ich auf jeden fall zweiteres machen

lassen. aber es hat ja wie gesagt nix gebracht. jetzt bei dem schnitt

am hoden mache ich mir schon gedanken, ob das im nachhinein nicht vielleicht

verdammt weh tut oder extrem anschwillt!?

>also Bewegung und Hitze meiden

grad diese zwei dinge machen aber mein leben aus ;-)

na ja, ich werd's verkraften. was heißt, man muss aufpassen, dass

sich die verödeten venen nicht wieder öffnen? werden die einfach

irgendwie zugeklebt von innen? oh weh. aber ich hoffe, dass sich

die krampfader dann auch wirklich zurückbildet. das ist nämlich mein

hauptproblem, die größe der ader. ansonsten haut alles hin.

das mit dem antibiotika kann ich dir auch nicht sagen.

nur soviel: ich bin in anderthalb wochen dran. danach kann ich

mehr berichten. wenn ich nicht vorher weicheimäßig zusammenklappe *g ;-)

>Lässt Du die Verödung in einem Krankenhaus oder bei einem Urologen machen ?

der urologe hat mich in ein krankenhaus mit guten ruf überwiesen, da er

das selbst nicht macht. er meine, ich solle mich auf ca. 2 tage aufenthalt

einrichten. wie ich mich kenne, will ich da eh so schnell wie möglich wieder

raus. ist ja verdammt langweilig in krankenhäusern.

>Kannst ja mal berichten, wie es gewesen ist auch danach.

ich bedanke mich und werde zu gegebener zeit sicher 'nen kurzen bericht abliefern.

ahoi

Fzrqa-ank


>War das die Hohe Ligatur nach Bernardie bzw. Palomo, also klassischer Schnitt?

auf dem patientenblatt steht nur "hohe unterbindung"

Dann war das die klassische Schnitt-OP nach Bernardie oder Palomo.

jetzt bei dem schnitt

am hoden mache ich mir schon gedanken, ob das im nachhinein nicht vielleicht

verdammt weh tut oder extrem anschwillt!?

Davon habe ich hier im Forum auch hin und wieder gelesen.

Das sollte doch eigentlich nicht sein.

Wenn doch würde ich schnell zum Urologen oder Krankenhaus gehen und checken lassen, ob das nicht eine Entzündung ist. Das müsste dann mit Antibiotika behandelt werden.

was heißt, man muss aufpassen, dass

sich die verödeten venen nicht wieder öffnen? werden die einfach

irgendwie zugeklebt von innen? oh weh. aber ich hoffe, dass sich

die krampfader dann auch wirklich zurückbildet. das ist nämlich mein

hauptproblem, die größe der ader. ansonsten haut alles hin.

Das Verödungsmittel ist so n Alkohol, der diese Venen verklebt.

Wenn die Krampfadern nicht mehr durchblutet werden, werden sie nach einigen Monaten vom Körper abgebaut und sollten dann wech sein *:)

In den ersten Wochen sind sie aber wohl noch da und können sich im ungünstigen Fall durch starke Bewegung und Hitze wieder öffnen - wohl besonders, wenn es große Varikozelen sind.

Ich werde das wohl in einem Krankenhaus bei den Erfindern dieser Methode machen lassen. Hoffentlich hat auch der Operateur genügend Erfahrung.

ich bedanke mich und werde zu gegebener zeit sicher 'nen kurzen bericht abliefern.

Keine Ursache.

Na, dann hoffe ich mal, dass Dein Bericht ein Mutmach-Posting wird :-) - ich könnts gebrauchen.

Gruß

MXTL


mr. fraaank, morgen muss ich ins KH.

wäre ja super, wenn ich reinkomme und

die fangen gleich an, aber den gefallen

werden sie mir sicher nicht tun. ich hoffe

nur, dass ich schnellstmöglich wieder

raus kann. doch irgendwie bin ich schon

neugierig, wie der spaß ablaufen wird.

also, bis demnächst

cshe und= fidxel


Ich kann dich beruhigen. Ich wurde anfang letzter Woche wegen einer Varikozele und Hydrozele operiert.Die OP selber kriegt man ja nicht mit,dank Vollnarkose und mit den Schmerzen danach lässt es sich leben.Es behindert aber die erste Tagen sehr beim Gehen.Mach dir darum aber keine Gedanke.Der Schnitt im Hodensack hat mich auch erst beunruhigt,da ich die paranoide Angst hatte,die Fäden könnten reißen oder es würde nicht richtig zuwachsen.Aber diese Angst war überflüssig.Sieht alles recht gut bei mir aus.

Lass dich vorher auf jeden Fall genau informieren!

MfG und viel Glück

Dann habe ich selber aber noch eine Frage.Es wurde gesagt, die Venen könnten sich wieder öffnen,bei Hitze und zu viel Bewegung.

1. wie definiert ihr Hitze?

2. Es gilt ja auf jeden fall mindestens 2 Wochen Sportverbot.Aber können sich die Venen auch durch abrupptes Aufstehen und viel herumlaufen öffnen.

Ich hatte eben das Glück eine Varikozele 3. oder 4. Grades zu haben und bin deswegen anscheinend davon besonders gefährdet.Ich hab keine Lust auf eine weitere OP.

Fpraabnk


@ MTL

Spaß hat man dabei auch noch ? ???

Also mir würde es schon reichen, wenn die die Varikozele trockenlegen, den Hoden dranlassen und alles weiterhin funzt.

Na dann, morgen noch Viel Erfolg (und ggf. Spaß) :)^

@ che und fidel

Dann habe ich selber aber noch eine Frage. Es wurde gesagt, die Venen könnten sich wieder öffnen, bei Hitze und zu viel Bewegung.

1. wie definiert ihr Hitze?

2. Es gilt ja auf jeden fall mindestens 2 Wochen Sportverbot. Aber können sich die Venen auch durch abrupptes Aufstehen und viel herumlaufen öffnen.

Heiße Bäder und Sauna sollte man danach wohl meiden, da sich die Blutgefäße dann evtl. erweitern, wodurch die Krampfadern wieder durchblutet werden könnten.

Wie das so mit ruckartigen Bewegungen ist, weiß ich nicht.

Wenn ich das mal erfolgreich hinter mir habe, werde ich jedenfalls alles tun, um das Procedere nicht wiederholen zu müssen.

Ich hatte eben das Glück eine Varikozele 3. oder 4. Grades zu haben und bin deswegen anscheinend davon besonders gefährdet.

Ich habe sozusagen den Sechser im Lotto: beidseitige Varikozele

MxTL


@ che:

wer hat schon lust auf eine weitere OP?

hallo erstmal, ich wurde heute mittag wieder entlassen.

nachdem die hohe unterbindung 2003 keinen erfolg brachte,

wurde dieses mal eine "scrotale verikozelensklerosierung

nach tauber" durchgeführt" (hab ich doch jetzt fein abgeschrieben!? ;-)

mittwoch rein, die ganzen typischen untersuchungen (blut, ekg, hoden...).

donnerstag irgendwann mittag wurde ich dann operiert. und das lief

wie folgt ab: eine stunde zuvor 2 lutschtabletten, damit man ruhiger wird.

dann ging's in den OP. ich habe weder eine voll- noch eine teilnarkose

(also ins rückenmark) bekommen, sondern nur eine lokale betäubung in den

linken hodensack. gemerkt hab ich eigentlich gar nix. ich glaub, nebenbei

haben die mir auch irgendwas in den arm gespritzt, dass man ein bissl "high"

ist. das nehme ich jedenfalls an, weil so ganz 100 % anwesend war ich nicht.

das mach bei der OP wach ist, hat halt den grund, dass man zu einem bestimmten

zeitpunkt pressen muss, und zwar dann, wenn das verödungsmittel in die

vene gespritzt wird. gesehen hab ich gar nix. vor der OP hab ich 'ne

einfuhr in den popo bekommen, abartig - fand ich unnötig, genau wie die

dämlichen thrombosestrümpfe- und spritzen. na ja, ich durfte danach gestern

das bett nicht verlassen (was ich natürlich doch gemacht habe). tja, und heute

morgen habe ich ein "suspensorium" bekommen, ein sackhalter wenn man so will.

sport- und badeverbot, logisch. weiter kann ich nix sagen. der linke hoden

ist ziemlich angeschwollen, aber das gibt sich sicher bald, anfassen kann ich

den momentan eh nich *autsch*, scherzen hab ich gar keine, nur wenn man sich

komisch bewegt, alles normale geht aber. fieber hab ich bis jetzt nicht bekommen

(die meinten, dass viele leute nach so einem eingriff fieber bekommen, warum auch

immer). wenn's doch noch kommt, gibt's antibiotika. also nix spektakuläres, ob

es hilft, kann ich erst in wochen/monaten berichten.

mir bleibt nur zu sagen, kleiner einfacher eingriff. meinen mitpatienten erging's

vieeeel schlimmer, hodenkrebs, prostatakrebs, übelst lange operationen.

das war nicht so lustig, aber @ fraaank, spaß gab's doch: hübsche krankenschwestern ;-)

A+nd!i30


Hallo MTL,

da kannst Du ja erstmal froh sein, dass Du es hinter Dir hast.

Ich habe schon seit längerer Zeit Beschwerden im linken Hoden. Wahrscheinlich auch von einer Varikozele. Der Urologe meinte allerdings, dass sie nur ersten Grades wäre und eigentlich nicht behandelt werden braucht. Da sie aber Beschwerden, also leichte ständige Schmerzen, verursacht, sollte ich mich doch mal zu einer Behandlung überwinden. Ich bin ja erstmal berühigt, dass es Möglichkeiten gibt, dies ohne Narkose durchzuführen. Da ich vor einer Narkose Angst habe, möchte ich sie möglichst vermeiden. Meine Frage ist, ob man vor so einer Sklerosierung recherchieren sollte, welches Krankenhaus oder welche Praxis da besonders erfahren ist, oder ob das jedes Krankenhaus gleichermaßen gut kann, so dass man sich nur vom Urologen ins nächstbeste Krankenhaus überweisen lassen braucht. Ich frage mich, ob ich das einfach der Erfahrung des Urologen überlassen soll, oder ob ich mich selbst noch zusätzlich drum kümmern sollte. Wie war das bei Dir gelaufen ?

FyrRaanxk


@MTL

Schön, dass Du es jetzt überstanden hast :)^

und Danke für den Bericht aus erster Hand.

Einige Sachen haben mich aber schon irritiert.

In meinen Patientenaufklärungsbögen steht nichts von Einläufen, Stützstrümpfen, Fieber und hübschen Krankenschwestern, wobei ich gegen den letzten Punkt nix einzuwenden hätte :-p

Wieviele Leutz sind denn bei diesem Eingriff überhaupt dabei, falls man das mitbekommt ?

Ist der Vorgang selbst schmerzhaft oder irgendwie unangenehm ?

Und was ist, wenn man sich während des Eingriffs zu viel bewegt - also unruhig wird ? Kann es dann sein, dass sich der Operateur mit der Verödungsspritze verzielt ? Ich frage das deshalb, weil bei mir deswegen schon mal eine Magenspiegelung abgebrochen werden musste. Mein Arzt hat mich dann ins Krankenhaus geschickt und da hab ich dann so ne Narkose bekommen, dass ich einen kompletten Filmriss hatte - ich soll aber wohl immer noch versucht haben, mir das Endoskop rauszuziehen ;-D

Dass das mit dem Fieber normal sein soll, beunruhigt mich aber schon ein wenig ...

Wär das nicht ein Hinweis auf eine Nebenhodenentzündung ?

Dann wär die OP doch für die Katz ...

Das sollte doch eigentlich nicht normal sein ???

Dann wünsch ich Dir noch gute Besserung und dass die Varikozele nicht wiederkommt :)^

FAraaFnk


@Andi30

Es kommt wohl darauf an, ob ein Krankenhaus bzw. eine Praxis da ihren Schwerpunkt hat und wie hoch die Fallzahlen sind.

Je mehr Erfahrung die haben, desto besser.

MBTL


hallo andi30, ich muss mich erstmal für meine ständige kleinschreiberei entschuldigen,

aber euere augen werden es verkraften ;-) ich dachte selbst immer, vollnarkose ist viel

toller, weil man da nichts mitbekommt. aber wenn's nicht sein muss, sollte man es lassen,

ist ja für den körper auch nicht sooo gesund (trotzdem, gefährlich sind vollnarkosen

nicht). ich bin immer wieder von der modernen medizin beeindruckt, wirklich. heutzutage

geht soviel und noch dazu fast alles schmerzlos - cool :-) ich hab eine varikozele dritten

graden und eigentlich keine beschwerden gehabt (ganz selten mal ein ziehen). wenn es bei

dir eine ersten grades ist und du beschwerden hast, wäre das für mich schon ein grund zur

behandlung. hast ja sicher hier im forum gelesen, dass es viele behandlungsmethoden gibt,

alles mehr oder weniger kleine operationen. in der regel, so habe ich es erfahren, alles

fast schmerzfrei und ohne komplikationen. nur die sache des erfolges hat sich mir noch

nicht ganz erschlossen... wenn du keine narkose möchtest, dann kommt sicher die methode

mit der verödung in frage, bei der du einen kleinen schnitt in den hodensack bekommst.

(ehrlich gesagt, wenn ich noch unvoreingenommen wäre, würde ich mich für eine op mit

bauchschnitt entscheiden, weil man ja so seine ängste um sein bestes stück samt anhang hat*g,

aber das ist eine schonende methode, bei der du schnell wieder auf den beinen stehst).

speziell zu deiner frage: ich weiß ja nicht, wo du wohnst und wieviel ärzte und krankenhäuser

es da gibt. ich kann nur von mir berichten: die erste op (hohe unterbindung, nicht erfolgreich)

war beim bund, da konnte ich weder recherchieren noch den arzt wählen. und jetzt, letzten märz,

bin ich einfach zu irgendeinem urologen gegangen (weil ich bisher zivil noch bei keinem war)

und der hat gleich diese methode vorgeschlagen und auch ein krankenhaus dazu. ich denke mal,

jedes hospital mit einer urologischen abteilung bekommt sowas problemlos hin. da würde ich

mir keine sorgen machen. aber wenn du dich vorher etwas informieren möchtest nur zu. oft

stehen die angebote der kliniken auch auf deren websites. und da du ja so ziemlich weißt, was

du willst, sieht's ja gut aus. muss nur noch (d)ein urologe zustimmen, ob das auch wirklich

sinnvoll ist, wobei die ärzte da sicher wieder verschiedene ansichten haben können, je nach

erfahrungen und vielleicht auch beziehungen ;-) na ja, ich wünsch dir viel erfolg, dass deine

probleme bald ein ende haben (soll 6 - 12 monate dauern, bis sich die varikozele zurückbildet,

ich bin schon gespannt)

hi fraaank, sowas steht da für gewöhnlich auch nicht drin. oft handeln da die krankenhäuser unterschiedlich.

diese lustigen engen strümpfe hatte ich auch das erste mal an und das bei so einem kleinen eingriff. bei dem

größeren vor einigen jahren hab ich sowas nicht bekommen. ich weiß nicht, wer sowas entscheidet. das gleiche

mit dem einlauf, ich habe mich auch gewundert, aber es über mich ergehen lassen. tut ja nicht und ehe ich da

stress mache. sicher ist sicher und die werden schon wissen, was sie tun. das heißt ja nicht, dass die das bei

dir in deinem krankenhaus dann auch machen. das mit dem fieber, der schwellung und weiteren folgen/nebenwirkungen

müsste auf deinem aufklärungsbogen aber schon stehen!? das werden dir die ärzte aber vorher alles nochmal erzählen,

jedenfalls sind sie verpflichtet. und die sache mit den hübschen damen ist (leider) auch von ort zu ort unterschiedlich ;-)

bei mir gab es insgesamt gesehen fast mehr männliches als weibliches pflegepersonal. auf einer urologischen station ist

das vielleicht nicht mal so schlecht. Ui, wieviele Leute bei dem Eingriff genau dabei waren? Vielleicht fünf, vielleicht

auch einer mehr oder weniger. Auf jeden Fall waren es 2 Ärzte, die sich direkt am Hoden zu schaffen gemacht haben.

Die haben auch ständig geredet, aber ich hab alles vergessen, die reden auch mit einem selbst, aber durch die Tabletten

oder die Spritze bekommt man das irgendwie nicht mit. Ich hab nichtmal die Betäubungsspritzen in den Hodensack gespürt,

den Schnitt sowie so nicht. Praktisch hab ich gar nix gemerkt, ich finde das selbst komisch. Nur mal am Schluss

tat es kurz weh. Keine Ahnung, was da grad gemacht wurde, vielleicht zugenäht, glaub ich aber nicht. Und selbst das ist

nicht schlimm, Du bist echt benebelt. Außerdem ist das ziemlich faszinierend, sowas mal bei Bewusstsein mitzubekommen,

auch wenn man's schnell vergisst. kannst beruhigt sein - nix mit schmerzen, und das wird der regelfall sein.

zu der anderen frage: du wirst dich da definitiv nicht viel bewegen können, das ist eine op und keine spiegelung.

da wirst du schon ruhiggestellt. trotzdem solltest du die sache nicht mit krämpfen und panischer angst angehen ;-) unnötig!

der arzt kann sich mit seiner spritze nicht verzielen. ich bin kein doc und hab keinen plan, aber ich weiß halt, dass

du definitiv ruhig da liegst, außerdem wird das sicher irgendwie fixiert. das aufschneiden des hodens dienst ja sicher

auch dazu, die vene freizulegen. irgendwie wird da während der op auch geröngt und kontrastmittel reingespritzt,

um den verlauf zu erkennen (vielleicht gibt es auch andere gründe). vor der op gab es ein ausführliches beratungsgespräch,

da kann man den arzt mit fragen löchern. er meinte außerdem, dass dies in der urologie wirklich nur eine kleine

geschichte wäre und dass das eigentlich jeder arzt problemlos hinbekommt (weil ich ihn gefragt habe, ob er das selbst

macht - weil er mir sehr kompetent erschien, und man will ja nur das beste für sich selbst *lach*).

hm, wenn bei dir mal eine magenspiegelung abgebrochen wurde, scheinst du ja ein bissl unruhig zu sein!?

versuch einfach mal irgendwie keine angst zu haben, an was anderes zu denken und den kopf frei zu bekommen.

ich weiß, wie unangenehm eine magenspiegelung ist (sehr, sehr, sehr), aber mal im ernst: hattest du dabei schmerzen?

zum fieber: ja, da wäre dann sicher im hoden was entzündet, aber auch hier kann ich nix weiter zu sagen.

ist ja eigentlich super, wie du dich damit beschäftigst, weil so lernt man richtig viel über den körper, die anatomie

und operative eingriffe, aber wenn man sich zu sehr gedanken macht, ist das auch nicht gut. vertrau den ärzten einfach.

wenn was nicht klappt, kannst du dich danach rächen - dazu wird's aber keinen grund geben ;-)

>>>Dann wünsch ich Dir noch gute Besserung und dass die Varikozele nicht wiederkommt

dankeschön, doch dazu muss sie erstmal verschwinden. weißte, was mir grad einfällt, wenn man den hodensack schon

aufschneidet, wieso nimmt man dann diese vene nicht gleich raus? gute frage? da muss es ja eine antwort für geben.

außerdem frag ich mich, wielange es dauert, bis ich wieder alles machen kann, weil so eine frisch narbe da unten

schränkt doch etwas ein, aber natürlich nicht so stark wie ein 6cm-schnitt am bauch.

na da, schönes wochenende!

MaTL


hilfe, hilfe, hilfe. wie bei jeder op mit narbe hab ich nun das problem des toilettengangs. versucht ma mit frischer narbe (egal, an welche stelle des körpers die ist) zu ka.... oh weh.

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