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Blut im Urin und im Ejakulat nach dem Geschlechtsverkehr

dVudMe2


Hallo Maenner,

ich habe leider das gleiche Problem. Ich hatte das schon einmal vor 2 Jahren und es ist jetzt wieder aufgetreten. Ich hatte damals auch sehr viele Untersuchungen bei Fachaerzten, Spezialkliniken usw. Von der Blasenspiegelung bis hin zur Prostatuntersuchung war alles dabei. Zum Glueck wurde nichts ernstes gefunden (Krebs oder so), aber leider auch keine Ursache dafuer. Ich bin dann zu einem Arzt in Koeln gegangen der die Ursache wahrscheinlich gefunden hat. Ich habe sehr viele und sehr spezifische Blutuntersuchungen gemacht und es wurden verschieden Viren und Bakterien gefunden. Der Arzt ging davon aus das eine Infektion mit Yersinien dafuer verantwortlich war, die zu den Bakterien zaehlen und sich an der Falschen stelle eingenistet haben. Die holt man sich ueber die Nahrung oder beim Schwimmen in verunreinigtem Wasser. Ich habe dagegen unter anderem Fasigyn und Ciprobay 500 bekommen und nach der Therapie trat es nicht mehr auf.

Nun habe ich das gleiche seit drei Wochen wieder und habe erneut die gleiche Medikation genommen. Leider ist es bisher nicht besser geworden aber die Medikamente muessen erst wirken. Das schlimme sind die Blutpolypen die sich nach dem Sex in der Blase sammeln und beim Urinieren durch die Harnroehre ausgeschieden werden. In meinem Fall sind die recht gross und viel, also dementsprechend unangenehm. Zuerst hatte ich panik dass ich nicht mehr Wasserlassen kann, aber jetzt weiss ich das sich die Dinger immer durchquetschen je hoeher der Druck wird. Falls jemand eine andere Diagnose hat dann immer her damit. Gruesse, Dude2

k$obLoldsEmann


Hallo an alle,

ich beobachte diese hier schon eine ganze Zeit.

ich habe die selben Probleme.

Ich mache diese ganze Theater schon seit 2004 mit :°(

Es fing an mit Blut nach Geschlechtverkehr (2004) im Urin. Ich danach ganz geschockt zum Urologe. Der hat mich Untersucht,abgetastet...ein Antibiotika gegeben und kurz danach war es ok. ......für ca. ein viertel jahr.....

Dann das selbe wieder von vorne.....ich wieder zum DOC...das ganze Spiel erneut.....

Das ging dann über ein zeit von 2 Jahre immer im Wechsel hin und her...

Es kamen/kommen auch manchmal richtig dicke Pfropfen Blut heraus nach dem SEX.

Es folgten eine Harnröhren und Blasenspieglung,eine Prostata Ultraschall Untersuchung, eine Hodenultraschall Untersuchung sowie zahlreiche Blut und PS-wert Untersuchungen.

Alles ohne Ergebnisse.War alles OK. Das ist ja in einem Teil nicht schlecht,aber das geht mir total an die Psyche inzwischen. Das ist für mich sowas von belastent da ich die Frau und die Beziehung meines Lebens habe und auch mal Kinder will. Und für uns Männer ist das ja immer nichts gutes wenn das mit dem Sex nicht so klappt wie man das will.Bei mir hat bis jetzt das Antibiotika immer am Besten gewirkt. Aber das kann ja keine Lösung sein für ein ganzes Leben,oder ??? ?

Ich bin über jeden Rat oder ähnliches dankbar.

Gute Besserung an alle und Ohren hoch.

dWie9se8rjene


Nabend,

habe so ähnliche Probleme schon seit 5 jahren (erstmals aufgetreten im alter von 15)

Am anfang hatte ich diese Probleme nur nach häuftigen und langem Sex. Es blutete allerdings nur nach dem urinieren. Am anfang war ich hundert pro davon überzeugt das es vom vielen Sex ist... heute denke ich anders darüber denn nun hatte ich schon einen knappen Monat kein Sex mehr gehabt und es blutet nach dem urinieren, so das ich mir schon meine Sorgen mache. Die Urologen haben keine ahnung was es sein könnte und so scheint auch alles in ordnung zu sein. Ein Urologe hat mal ein riss in der Harnröhre festgestellt... aber diese Diagnose schien mir damals fast erzwungen. Damals bekam ich ein Antibiotikum das aber auch nichts geholfen hat :-/

Heute bin ich 20 und habe diese probleme immer noch. Es kommt 2-3 mal im Jahr vor und hält dann 2-3 monate an. Hab schon alles ausprobiert für dieses Problem habe ich einfach keine Lösung. Schmerzen habe ich eigentlich nicht unabhängig davon was ich trinke ob ich rauche oder nicht ob ich viel sitze, liege, laufe es gibt kein Schema für meine Blutungen...

H~eiko[2x6


Hallo zusammen.

Mitlerweile ist es wieder 1.5 Jahre Später und das Problem kommt wieder häufiger. Genau das selbe wie gaaaanz am anfang geschrieben! Langsam habe ich die Schauze voll davon. Gibt es jemanden der mitlerweile eine Lösung gefunden hat?

Ich quäle mich jetzt seit mitlerweile 6 - 7 Jahren damit! Und kein Urologe hat eine Richtige Antwort da drauf!

14Ve+rzw[eifelxt1


Hallo zusammen,

dieses Forum hat mir wirklich geholfen und mich sehr erleichtert. Ich habe das Problem seit ungefähr acht Jahren und empfinde es mittlerweile als eine große Schweinerei, dass dahingehend wirklich keinerlei Fortschritt gemacht wird. Ich war bisher bei vier Urologen und keiner kannte dieses Phänomen oder konnte es behandeln. Einen Krankenhausaufenthalt in einer urologischen Abteilung habe ich auch schon hinter mir. Nachdem mir mein behandelnder Urologe, von dem ich Anfangs sehr überzeugt war, dann gesagt hat, das er nicht mehr weiß was er machen soll und ich wohl damit leben müsste, habe ich ganz den Mut verloren.

Es tut gut, nach langem Suchen, mal ein paar Leute gefunden zu haben, die das Problem kennen. Scheint ja doch verbreiteter zu sein als ich es über acht lange Jahre gedacht habe.

Bei mir fing alles mit ca. 19 an, als ich eine Dame besuchte und wir wirklich harten Sex hatten. Alle möglichen Positionen und sie mochte es auch, sich, währenddessen ich in ihr war, zu verbiegen und zu verrenken, bis ich schon ein paar Mal von mir aus abbrechen musste. Nach diesem Akt war ich dann auf Toilette und pinkelte zum ersten Mal Blut.

Habe damals noch nicht reagiert und es kam auch eine Weile nicht wieder. Ich hatte einige Jahre Ruhe, bis ich mal wieder härteren Sex hatte und dann wieder: Blut im Urin nach dem Sex. Eine Weile ging es dann so, dass ich danach Blut pinkelte, bis sich irgendwann auch Blut im Sperma beimengte. Da bin ich dann zum Arzt, so vor gut drei oder vier Jahren. Erst gab es eine spontane Antibiotika-Kur mit Amoxicillin und ich habe natürlich nicht rebelliert – immerhin vertraut man den Ärzten ja. Nachdem das nichts geholfen hat und immer noch ab und zu Blut auftauchte, inzwischen auch mal nach weniger hartem Sex oder einfach nur noch langen Zeiten in denen der Penis erigiert war. Mittlerweile habe ich Blut in Sperma und Urin auch dann, wenn ich nur normalen Sex oder lange Erektionen habe, ohne dass ich überhaupt komme (danach SB und dann im Sperma Blut gesehen).

Doch zurück zur Schilderung: Ich bin dann zum Arzt, der bei Ultraschall, Blasenspiegelung (die Hölle der Scheiß) Blasenvolumentest etc. nichts finden konnte. Urin und Sperma wurden auch untersucht. Da die Werte nicht signifikant waren, aber eine erhöte Keimzahl zu erkennen war, vermutete man eine Prostatitis evtl. eine chronische (zu viele Bakterien etc. in der Prostata und dem Harnröhrenraum, quasi eine Entzündung). Allerdings hatte ich all die anderen Symptome nicht (keine häufigen Blasenentzündungen, kein Brennen beim Wasserlassen etc.). Wurde dann wieder mit AB behandelt – ohne Erfolg, die Sache kam wieder. Mein Urologe meinte dann, dass er mal eine Spiegelung machen muss, nachdem Blut ausgetreten ist, weil bei keiner terminierten Spiegelung etwas zu erkennen war. Ich also mit meiner Freundin kurz vor dem Termin ordentlich harten Sex gemacht (war seit damals echt das einzige Mal, dass ich harten Sex wieder genießen konnte, denn ich mag das eigentlich und es ist wirklich zum verzweifeln, wenn man darauf verzichten soll/muss und das gesagt bekommt). Wie erwartet kam Blut in Urin und Sperma und ich ab zum Krankenhaus gehetzt in die dortige urologische Abteilung, die mich seit mehreren Tagen untersuchte und "betreute". Direkt nach dem Sex konnte man eine Rissstelle oder zumindest eine Verletzung erkennen und ich hatte wenigstens erst einmal Klarheit, woher das Blut kommt. Daraufhin sollte ich noch mal Sperma abgeben und bekam auch eine Prostatamassage, um an Prostatasekret zu gelangen. Das Ergebnis war soweit ich mich erinnern kann wieder mehrdeutig, aber hat die Prostatitis nicht entkräftet, woraufhin wieder eine Ladung AB folgte. Über drei Wochen habe ich dann eine gute Portion bekommen und irgendwie war das dann auch besser, denke ich mich zumindest zu erinnern. Kam aber nach nicht allzulanger Zeit natürlich wieder mal vor.

Dann gut drei Monate mal gar kein Sex, alles eine Weile lang gut (bei SB keine Probleme) dann die erste Zeit wieder guten Sex ohne Blut und nach einer Weile das Spiel von vorn.

Meine bisherige Diagnose: Durch die erhöhte Keimzahl in der Prostata wird auch die Harnröhre und deren Gefäße/Wände usw. belastet und geschwächt. Beim Verkehr platzt(en) diese dann auf und entlassen Blut in die Blase. Daher dann das Blut beim Wasserlassen. Was ich nicht verstehe ist, wieso dann das Sperma und der Lusttropfen ebenfalls blutig ist. Ein weiteres Fragezeichen habe ich deshalb: Ich trinke viel und spüle meine Blase regelmäßig (dann natürlich logischerweise auch die Harnröhre). Wenn die Bakterien, die nach Arztaussage für die Scheide der Frau nicht gefährlich sind, weil diese damit umgehen kann, allerdings in der Prostata sitzen, wie können die denn dann die Harnröhre beeinflussen? Die Verletzung entsteht noch dazu ungefähr in der Mitte der Harnröhre/des Penis. Das haben die Spiegelungen ergeben und auch vom Gefühl her (kleines Pieksen wenn es passiert und leichtes bis stärkeres Brennen beim Wasserlassen direkt danach und dann beim zweiten Mal nicht mehr) kommt das hin. Der Weg ist also schon recht weit und wird auch ständig durch den Urin desinfiziert.

Naja...

Was mir hier wirklich geholfen hat ist, dass ich nicht allein bin und vieleicht auch mal irgendwann was gegen diesen Mist gefunden wird, bevor ich keinen mehr hoch bekomme oder keinen Spaß mehr am Sex habe. Bin momentan 27 und leb also schon eine Weile damit. Ist echt die Hölle, wenn Du eine neue Frau kennenlernst, Dich auf den Sex freust und dann beim ersten Mal gleich aus dem Penis blutest. Versaut die Lust und verunsichert die Beziehung – da kommt's auch nicht auf Geist oder eher schlichte Bildung an. Jede Frau fragt sich da, was ist denn da verkehrt...

Angst gemacht hat mir, dass bei manchen die Blutklumpen so groß wurden, dass Ihr nicht mehr pinkeln konntet (das Problem mit den Blutstücken habe ich ebenfalls). Was dabei wirklich hilft ist NACH dem Sex gleich Wasserlassen gehen und viiieeel trinken, um's weiter zu desinfizieren.

@ Jeff Jordan:

Kannst Du Dich hier bitte noch mal melden und Bescheid geben, was das für ein Mittel war?! Das hat mir ja am meisten Hoffnung gemacht. Meiner Laien-Meinung nach macht das auch Sinn und ich werde mich demnächst auch mal wieder zum Doc begeben und das so vortragen. Ich will das wenigstens mal versuchen. Denke schon, dass das klappen sollte.

Ein Kondom hilft psychisch – ist das, was ich gemerkt habe, denn Ihr (be)haltet wirklich alles Blutige für Euch. Manchmal ist's dann schon doof, wenn Ihr wechselt und da ist alles rot drin. Werd's demnächst darum auch mal mit schwarzen oder allgemein farbigen versuchen. Die ES, die ich kaufe – sind sehr gute, da die extra reissfest sind, sind leider transparent. Kennt jemand reissfeste in Farbe?

Abschließend möchte ich sagen, dass ich nie lernen werde damit umzugehen. Wer will schon sein Leben lang beim Sex daran denken, dass man danach wieder blutet? Ist echt der größte Scheiß. Auch oral Sex etc. macht einfach nicht mehr wirklich soo viel Spaß, weil man immer abbrechen muss oder mit Bedenken genießen (wenn das überhaupt noch geht).

Ich hoffe sehr, dass dieser Austauch hier nicht einschläft und sich neue Leute finden, die Ihre Erfahrungen teilen und sich vielleicht auch mal einer finden lässt, der eine Lösung hat. Bitte, Jeff Jordan, melde Dich noch mal!!!!!!

Vielleicht kam ja auch irgendein guter Urologe mal auf die Idee, einen Leidensgenossen in die Uni-Klinik zu überweisen, wo sich diesem Problem mal wirklich stärker und intensiver angenommen wird.

Macht's erstmal gut OHNE Blut – hoffentlich!!

Habe diesen Text schon hier in einem anderem Forum gelassen. Dort hatte Jeff Jordan eine Lösung. Er meinte, dass das mit platzenden Blutgefäßen oder so zusammenhängt, wie mit platzenden Äderchen bzw. Blutgefäßen in Augen und Nase. Dagegen gibt's wohl was, was auch ihm geholfen hat. Will demnächst mal mit diesen Schilderungen hier zu einem neuen – oder meinem alten Urologen und dann so ein Mittel mal ausprobieren.

Grüße...

p}acoliyno 66


Bin 45 Jahre alt und bei mir ist vergangene Nacht nach dem Sex erstmalig das gleiche Problem aufgetreten. Statt Urin kam beim anschließenden Wasserlassen nur etwas dickflüssiges Blut, obwohl die Blase voll war. Ich bekam sofort weiche Knie, Panik und wusst gar nicht, was ich tun sollte. Im Sitzen pinkeln ging überhaupt nicht, im Stehen vor dem Waschbecken flutschten dann mit genügend "Druck" 2 gelleeartige Blutklumpen jeweils von der Größe eines Teelöffels Götterspeise durch die Harnröhre (weiß jetzt noch nicht, wie die überhaupt durchgepasst haben) - dies mit so einer Wucht, dass ich mir das halbe Badezimmer mit Blut besprenkelt habe. Danach konnte ich dann die Blase entleeren. Der Urin war dunkelrot. Schmerzen hatte ich nicht, anfänglich nur ein ganz merkwürdiges Gefühl, als die Harnröhre verstopft war.

Da ich keine Schmerzen hatte und den Vorfall gleich mit dem Sex in Verbindung brachte, verzichtete ich darauf, einen Notarzt zu rufen und ging erstmal ins Bett. An Schlaf war natürlich nicht zu denken. Musste dann später noch 2x zum Wasserlassen raus. Beim 2. Mal war der Urin wieder klar und es war augenscheinlich kein Blut mehr zu erkennen.

Ich bin so dankbar, dass hier einige Leidensgenossen ihre Erfahrungen geschildert haben und ich jetzt zumindest weiß, woran ich bin.

Habe natürlich große Angst, dass es beim nächsten Mal wieder auftritt und werde mich die nächsten Tage erstmal abstinent verhalten. Hoffe derzeit noch, dass es eine einmalige Sache war.

Ansonsten wäre es nett, wenn mir jemand hilfreiche Medikamente nennen könnte.

Viele Grüße!

egvokxed


Hallo Verzweifelte,

ich glaube, ich habe die Antwort auf o.a. Problem. Wie es scheint ist dieser Vorgang unbedingt im Zusammenhang mit der Penetration zu sehen. D.h. durch den Geschlechtsverkehr. Ich las jedesmal, dass die Probleme im Zusammenhang mit diesem entstehen. Nun, ich vermute, dass durch den Druck, der sich aufbaut, wenn man in die Partnerin eindringt(die Luft kann ja nur geringfügig entweichen), eine Art Pumpeffekt entsteht, der Blut- und Blutpartikel aus der Gebärmutter bzw. während der Menstruationsphase in Blase und Hoden drückt. Bei mir ist bnach zweimaligem Urinieren ca. der Urin wieder klar. Die anderen Fälle über mehrere Wochen kann ich mir nicht erklären, aber vieelleicht sollten diejenigen hinterfragen, wie oft Sie in dieser Zeit Geschlechtsverkehr hatten, bezüglich der Depotwirkung des Blutes der Partnerin in den Hoden(Verdünnung mit Urin). Vielleicht sollte man auch mal eine Blutgruppen Untersuchung anstreben, um festzustellen, ob das Blut von einem selbst stammt?

Herzliche Grüße

wlalter1&954


Hallo, bin ebenfalls Betroffener und frage mal nach ob es zu diesem Thema neue Erkenntnisse gibt oder andere Seiten wo dieses Thema auch aufgearbeitet wird? Freundliche Grüße

CTaramOalxa


Für mich hört sich das so ähnlich an, wie 1verzweifelt1 schreibt. Möglich das die Schleimhäute an einer Stelle recht dünn sind und bei Belastung halt verletzt werden und platzen. Gibt es auch in der Nase. Kenne Personen, die hatten das eine zeitlang nach OPs oder durch langwierige Erkältungen ect. Schon bei einfacher Belastung kam es immer wieder zu starkem Nasenbluten.

Was da helfen kann im Genitalbereich, das kann natürlich nur ein Urologe wissen oder jemand, der das bei sich stoppen konnte. Der Aufbau und die gute Funktionsfähigkeit der Schleimhäute hat aber auch mit einer guten Versorgung mit Vitaminen und Mineralien zu tun. Durch manche spezifische Mängel, kann die Zellstruktur leiden. Wäre z.B. eine Möglichkeit von vielen. Man kann ja mal schauen welche Stoffe in Frage kommen und diese dann testen lassen.

W4olfg2angjo$acmhxim


Mein Problem ist nahezu identisch mit den Schilderungen hier. Erstmals trat es Anfang der achtziger Jahre auf, also im Alter von Mitte bis Ende Fünfzig. Ich befand mich mitten in einer Ehekrise und hatte mit meiner Frau so gut wie keinen Sex mehr. Beim masturbieren, was ich recht häufig tat, war die Sperma-Trägerflüssigkeit hellrot gefärbt, enthielt also Blut. Ich ging zu einem Urologen, der mir nach mehreren Untersuchungen versicherte, keine organischen Ursachen gefunden zu haben und deshalb überzeugt sei, daß diese Erscheinung seelische Ursachen haben müsse. In der Tat hörte es wieder vollkommen auf, nachdem sich meine Ehe wieder normalisiert hatte.

Mitte der Neunziger ging meine Frau auf einen Guru-Trip, der mit unserer Scheidung 1999 endete. Während dieser Zeit existierte zwar auch kein Liebesleben mehr, aber ich hatte ganz andere Sorgen als zu masturbieren. Deshalb kann ich nicht sagen was gewesen wäre wenn …

Nach meiner Trennung ging ich fast zwei Jahre lang buchstäblich "auf die Jagd" und holte alles nach, was ich während meiner Ehe versäumt hatte. Trotzdem ich es mitunter sexuell übertrieb, war bei mir alles in bester Ordnung. 2002 verliebte ich mich in eine 14 Jahre jüngere geschiedene Frau, die ich 2006 heiratete. Anfang 2009 erlitt ich einen schweren Schlaganfall mit der Folge linksseitiger Totallähmung. Daraufhin fror unser bis dahin funktionierendes Liebesleben völlig ein, anfänglich nur sexuell, bald darauf aber auch im zwischenmenschlichen Bereich. Heute besteht unsere Ehe nur noch als eine Art Wohngemeinschaft: meine Frau versorgt mich, soweit das noch erforderlich ist (weil ich nach wie vor halbseitig gelähmt bin), aber Liebe und Zärtlichkeit geschweige denn Sex existieren nicht mehr.

Diese ausführliche Schilderung war notwendig, damit das Folgende verstanden werden kann: Seit meinem Schlaganfall habe ich gelegentlich, etwa einmal monatlich, masturbiert. Dabei kam es mitunter, aber nicht immer, zu einem mit Blut vermischten Ausstoß. Mein Sexualtrieb war nahe am Nullpunkt, mein Penis auf die Größe dem eines kleinen Jungen geschrumpft. Vor einigen Monaten aber kam ich durch Zufall dahinter, daß meine Frau eine Affaire mit einem gleichaltrigen Ex-Schwager hat. Mit der Folge, daß ich mich wieder meines Sexualtriebs besann und daß ich darüber nachzudenken begann, ob ich mich nicht hätte etwas mehr bemühen sollen statt ihre ablehnende Haltung mehr oder weniger zu akzeptieren. Außerdem ließ ich von meinem Hausarzt meinen Testosteron-Spiegel prüfen, mit dem Ergebnis, daß der auf nahe Null gesunken ist. Er verschrieb mir sofort Testosteron-Kapseln, die ich jetzt regelmäßig einnehme. Aber plötzlich bekam ich wieder Spaß am Masturbieren und ich tue es seither mehrmals pro Woche. Und damit tritt auch mein altes Problem wieder auf: beim Orgasmus wird Blut ausgestoßen, und zwar nicht nur eine blutige Flüssigkeit, sondern m.E. reines Blut.

Jetzt warte ich erst mal ob, wie lange diese Erscheinung anhält. Ich habe nicht die Absicht, zu einem Urologen zu gehen, weil ich mir ziemlich sicher bin, daß es ausschließlich seelische Ursachen hat. Die Gedanken an die Affaire meiner Frau machen mich einerseits geil, andererseits aber wütend und traurig, weil sie mir jahrelang vorenthält, was sie mit einem anderen Mann auslebt.

Vielleicht hilft diese Schilderung Männern zu erkennen, daß ihr Problem ebenfalls auf seelische Ursachen zurückzuführen ist.

O0lliV_xHH


Hallo, habe das Problem ebenfalls seit genau einem Monat, wo es nach etwas längerem Sex mit meiner Partnerin morgens auftrat, ohne dass ich zum Orgasmus kam. Ich ging danach zur Toilette und bemerkte das ganze Blut erst, als ich mich zum Spülen von der Keramik erhob. Gemerkt habe ich nichts davon, also keine Schmerzen, kein Brennen o.ä. Ich führte es zunächst auf den Sex zurück und vermutete einen Zusammenhang mit der vollen Blase, da meine Partnerin auch kurz auf mir gesessen hat und es einmal kurz auf die volle Blase drückte. Nach zwei weiteren Toilettengängen war der Urin auch wieder klar. Nachmittags setzten wir unsere Spielchen dann fort und es kam zum Oralverkehr mit Orgasmus. Als ich dann etwas später zur Toilette ging, pinkelte ich wieder Blut und zum Ende hin zog es schon so komisch in meiner Blase. Es war ein Gefühl, als müsste ich noch mehr, aber es kam nichts mehr. Ich nahm mir vor, am nöchsten Tag auf jeden Fall zum Arzt zu gehen. Als ich abends vorm zu Bett gehen, dann noch einmal pinkeln wollte, war nach ein paar Blutstropfen und einem Propfen aus geronnenem Blut Schluß, ich war verstopft! Also schnell die Sachen gepackt und ab in die Notaufnahme, übernacht einen Spülkatheter bekommen und am nächsten Tag eine Blasenspiegelung. Kein Befund und ich wurde einen Tag später wieder entlassen. Mein Urologe sollte noch ein Urogramm durchführen, was auch keinen Befund ergab. Ich hatte danach wieder 2x Sex ohne Blut, beim dritten mal jedoch dann wieder mit Blut. Ich wieder zum Arzt und er meinte, dass er nicht mehr recht wisse, was er noch machen solle. Also hat er mir erstmal ein paar Wochen Enthaltsamkeit verordnet, in denen ich mich jetzt befinde. Letzte Woche habe ich angezogen mit meiner Partnerin nur ein wenig auf dem Sofa geschmust und sie gestreichelt. Danach bin ich sicherheitshalber wieder zur Toilette, weil es mich ein wenig erregt hat und selbst dann hatte ich wieder Blut im Urin. Also nur durch sexuelle Erregung ohne jegliche Stimulation! Nun warte ich noch bis zum kommenden Wochenende und werde dann mal den nächsten Versuch starten. Sollte es dann wieder bluten, schickt mich der Arzt noch zum MRT, wo sicher auch nichts rauskommen wird, wenn ich eure Berichte hier so lese... ":/

Das einzige, was gegen die Gefahr der Verstopfung hilft, ist wohl so schnell wie möglich nach dem Sex zur Toilette zu gehen, bevor das Blut groß gerinnt. Wenn ihr andere Tipps habt, immer her damit! Echt schade, dass einem so langfristig die Lust auf Sex genommen wird und es in der heutigen Zeit noch nicht einmal eine Diagnose dafür gibt!

Dq19j80


Ich möchte hier gerne kurz meine Geschichte erzählen, da ich ein identisches Problem habe und keine Lösung gefunden habe. Darüber hinaus soll mit meinem Post verdeutlicht werden, dass es sicher viele Männer mit dem gleichen Problem gibt auch wenn bisher wohl sämtliche Urologen dieser Welt nie davon gehört haben und ratlos sind.

Vor über ca. 10 Jahren hatte ich das Problem das erste Mal. Ich war mit einer engen Hose angekleidet und hatte eine starke und lange anhaltende Erektion. Hinzu saß mein damaliger Partner auf meinem Schoß. Dazu muss man sagen, dass meine Erektionen immer sehr sehr hart sind/da ist hoher Druck und mein Penis ist nicht im geringsten Sinne biegsam und an keiner Stelle weich.

Ich verspürte keinerlei Schmerzen. Als ich jedoch rund eine Stunde später "Lust" hatte zu urinieren....kam dunkelroter Urin heraus und ich spürte wie Blutklumpen sich durch die Urinröhre drückten und rauskamen. Ich war natürlich geschockt. Als ich 1-2 Stunden später wieder urinieren musste...war von Blut nichts mehr zu sehen. Daher beließ ich es dabei. Ich hatte keinerlei Sex an dem Abend!

Einige Wochen später hatte ich Sex. Entschuldigt meine Ausdrucksweise, aber ich möchte nicht viel drum herum reden. Das Loch war ziemlich eng und es wurde wieder auf mir "geritten". Wie immer..verspürte ich keinen Schmerz. Als ich aber anschließend auf das Klo wollte ging es nicht. Ich spürte einen starken Drang zu urinieren und wie immer hab ich auf dem Klo "entspannt los gelassen" aber plötzlich blockierte etwas die Harnröhre und ich spürte innerlich den Druck dass der Urin raus wollte aber der Weg blockiert war. Nach langem hin und her und unter Panik drückte ich doch die großen Blutklumpen heraus und ich urinierte wieder dunkelrotes Urin..als wäre es Rotwein. Wie auch beim ersten Mal...zwei Stunden später beim nächsten Uringang war nicht davon zu sehen.

Meine Vermutung war, dass das Blut das sich im Schwellkörper ansammelt durch den Druck nicht wieder in den Körper zurückfließt sondern in die Blase oder in die Harnröhre fließt (ich bin kein Arzt und keine Ahnung ob dies überhaupt möglicht ist, aber meine Erfahrung/Eindruck der letzten Jahre.

Jedenfalls bin ich am nächsten Tag zum Urologen und hab ich das alles geschildert und auch meine Vermutung geäußert. Mein Urin wurde analyisiert und es konnte keinerlei Blut nachgewiesen werden. Dann hab ich meine erste Blasenspiegelung über mich ergehen lassen. Nichts wurde gefunden.

Einige Monate später - zwischendrin immer mal wieder normalen Sex ohne Probleme - hatte ich mal wieder Sex mit einem etwas zu engen Loch.

Problem kam wieder. Ich bin wieder zum Urologen am nächsten Tag...wieder kein Blutnachweiß im Urin und auch die zweite Blasenspiegelung hat nichts gebracht. Prostatauntersuchung mit dem Finger des Arztes im Anus brachte auch nichts. Aber als er mich dabei fragte, ob es mir denn gefalle...habe ich mir gesagt, dass ich nicht wieder zu einem Urologen gehe.

Es vergingen die Jahre und ab und zu...immer mal wenn etwas mehr Druck auf meinen Penis verübt wurde (Loch zu eng, Hand zu fest oder der Versuch ihn in eine bestimmte Richtung zu biegen) hatte ich anschließend wieder die rote Überraschung auf der Toilette. Aber wie immer vorher alles Schmerzfrei und wenn ich zuvor genug Flüssigkeit getrunken hatte damit das evtl. Blut sich in der Blase gut vermischen konnte...waren die Klumpen auch nicht mehr so groß, dass sie mir beim urinieren Probleme verursachen konnten. Traurig aber war...ich habe angefangen mich daran zu gewöhnen und damit abzufinden.

Noch eine Anmerkung: Ich hatte nie rötliches Sperma. Bis dahin war das Sperma immer vollkommen normal und nur im Anschluss war der Uringang blutrot.

Während ich errekt bin oder Sex habe, tritt bei mir schon jeher eine transparente Flüssigkeit heraus (Liebestropfen?, Pre-cum?) ich nenne es immer natürliches Gleitmittel.

Jedenfalls passierte Anfang des Jahres zum ersten Mal, dass während der Erektion bei dem zuvor mein Penis mit der Hand stimuliert wurde diese transparente Flüssigkeit/Sekret rot verfärbt war. Vor zwei Wochen passierte es wieder. Ich wurde oral und per Hand befriedigt und als ich mich selbst befriedigen wollte hatte ich plötzlich Blut in der Handfläche (zum Glück war ich zu dem Zeitpunkt aufgrund gewisser Umstände wieder für mich selbst).

Ich nehme keine Drogen, keine sonstigen anregenden Mittelchen/Düfte und benutze auch keinerlei Spielzeug. Mein Sex ist auch nicht hart sondern ich würde ihn als normal bezeichnen. Im Vergleich zu den Vorjahren ist sind mir nur zwei Dinge zusätzlich aufgefallen. Seit Anfang Januar nehme ich regelmäßig Cortison (chronische Nasennebenhöhlenentzündung) und bei beiden malen diesen Jahren war ich noch angetrunken (aber nicht zu betrunken).

Daher für mich folgende Kernaussagen:

- Ich habe grundsätzlich eine sehr sehr harte Erektion worauf ein sehr hoher Druck liegt

- Wenn Problem auftaucht, dann immer in Verbindung mit zuvor/dabei ausgeübtem Druck auf meinen erregten Penis. Wenn ich einige Tage keinen Sex hatte kommt ein verhältnismäßig hoher Druck von innen noch dazu

- keinerlei Schmerzen davor oder danach

- nach der ersten urinierten "Blutung" verschwinden sämtliche Symptome

- Blutmenge ist meist Konstant und stammt meiner Meinung nach aus dem Schwellkörper des inzwischen nicht mehr erregten Penis (Blut fließt nicht mehr normal in den Körper zurück sondern in die Blase/Harnröhre)

- die zuletzt stärkeren Symptome waren in Verbindung mit Cortison-Aufnahme und Alkoholeinfluss

- Zwei Blasenspiegelungen am Folgetag beim Urologen brachten keiner Erkenntnis

Ich habe inzwischen den Eindruck, dass bei mir evtl. die Gefäße bei hohem Druck "leicht platzen" und daher das Blut aus dem Schwellkörper statt in den Körper in die Blase/Harnröhre fließen. Und das durch das Cortison und/oder Alkohol die "schwachen Gefäße" evtl noch leichter platzen lassen.

Kann sich hier ein Arzt meine Vermutung irgendwie vorstellen?

Dieses Problem habe ich schon auf ein paar deutschsprachigen Foren von anderen Mitmenschen gelesen...ich bin also kein Einzelfall.

Besten Dank für jegliche Anmerkung.

Ovllie_HH


Bei mir sind die Probleme seit März wieder verschwunden, nachdem alle Untersuchungen inkl. MRT nichts ergeben haben. Die Vermutung ist, dass es bei mir an beruflich bedingtem Streß gelegen hat. Da ich immer in den Wintermonaten damit konfrontiert bin, bin ich schon auf den kommenden Winter gespannt...

Ein kortisonhaltiges Medikament nehme ich übrigens auch ein (Asthma).

LEorenz>oVonMat0terhxorn


Moin männer...

Bin neu hier aber bei mir trat es am 16.07.15 das erste mal auf.... bin grad 22 und nach hartem sex kam etwas bräunlicher bis rosa sperma raus und jetz tage danach immer noch rosa urin ... hab mich belesen und bin bei euch gelandet... werd die tage mal mein doc aufsuchen...!

beim wasserlassen tuts manchmal echt weh.. ist mehr ein brennen in der hahrnröhre . . .

Also ich bin ja aus allen sieben wolken gefallen als ich des gesehen hab. Hatte auch erst die befürchtung das es krebs oder ein tumor ist. Das hat mich auch abgehalten zum doc zu gehen aus angst vor der diag. :/

Cheers. . .

LLorenzooVo$nMatrterhorxn


Soo ich nochmal.. das blut is mitlerweile komplett weg wieder. Wird wohl echt nur wegen dem harten sex gewesen sein nur jetz hab ich nen anderes problem ... dadurch habe ich mir jetz eine nebenhodenentzündung eingefangen die echt schmerzt... hoch leben die Antibiotika. . :/

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