» »

Penisverkrümmung - nach Nesbit - behoben - nur Mut ! ! !

mConi[es hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich bin 25 Jahre alt und hatte eine sehr starke Verkrümmung (nach unten) am Penis.

Nach vielem hin und her Überlegen, habe ich den Gang zum Urologen gewagt - zum einen weil meine Frau Schmerzen beim Verkehr hatte und mir die Sache persönlich sehr unangenehm war.

Mein Urologe konnte mir aber leider nicht unmittelbar weiterhelfen sodass er mich in die Uniklinik Jena überwies um mich eingehnder untersuchen zu lassen.

Dort angekommen wurden Untersuchungen vorgenommen, die völlig harmlos waren (Abtastungen und Ultraschall). Auch die mitgebrachten Bilder meines steifen Penis hat er sich angeschaut.

Dann die Diagnose des sehr kompetenten Arztes: angeborene Penisdeviation (nach unten - 60%) und zudem ein zu kurzes Frenulum (Vorhautbändchen).

Nach eingehneder Aufklärung der verschiedenen Methoden das Problem zu beheben wäre eine OP nach dem Nesbit - Verfahren sinnvoll (ist bei erworbener Deviation das gleiche Verfahren). Also Termin zur OP vereinbart.

Und letzte Woche war es dann soweit. Am Dienstag hat der stationäre Aufenthalt begonnen.

Es wurden noch einmal Untersuchungen vorgenommen und am Mittwoch dann die OP mit Vollnarkose (die ich mir persönlich, mit Absprache des Anethäsisten, erwählt habe).

Nach der OP hatte ich nur ein Brennen verspührt - kam aber nicht von der Wunde selbst sondern vom Katheter den ich noch einen Tag an mir hatte und dann wider entfernt wurde.

Das Wasserlassen ging ohne Probleme (kein Schmerz) da die Harnröhre unbetroffen bleibt und auch sonst hatte ich keine Schmerzen.

Außer, und da hatten mich die Ärzte vorgewarnt, bei Erektionen (besonders Nachts) treten Schmerzen auf, die aber, nach meiner Erfahrung, auch ohne medikamente auszuhalten waren bzw. sind.

Nach einigen Tagen ging die Schwellung zurück und auch die Vorhaut konnte ich ohne Probleme zurückziehen.

Nach zwei Tagen konnte ich dann sogar schon wieder Duschen.

Nach 5 Tagen Krankenhaus konnte ich dann wieder nach Hause.

Und es geht nur noch Berg auf.

Jetzt muss ich mein bestes Stück, bis auf die Reinigung tatürlich, für 6 Wochen in ruhe lassen.

Alles in allem hatte ich mir vorher viel zu viel Gedanken gemacht. Die Spritzen bzw. der Zugang in die Vene waren eigentlich das schmerzhafteste und der Katheter das unangenehmste (besonders beim entfernen).

Nach Aussage der Ärzte ist ein 100% -ig gutes Ergebnis zu erwarten - wurde auch während der OP getestet indem der Penis in eine künstliche Erektion versetzt wurde. Mal sehen wie es nach 6 Wochen dann aussieht, wenn alles verheilt ist.

Ich kann dennoch froh sein dass ich an eine so gute und erfahrene Klinik geraten bin (wohne ca. 100 km von Jena entfernt).

Sie zählt zu den besten überhaupt - was die Menschlichkeit, zwischen Personal und Patient, zum einen und besonders was das Verfahren zu anderen anbetrifft. Nähere Infos findet ihr auf der Internetseite des Klinikums Jena - einfach mal googeln!

Sollte jemand also in einer ähnlichen Situation sein und eventuell Bedenken haben kann ich nur sagen: gut informieren - besonders von Ärzten beraten lassen die Ahnung davon haben und nicht erst herum experimentieren - am besten gleich zur Untersuchung ins passende Krankenhaus. Und vor allem keine Angst haben und Mut zeigen!!! - Die Sache ist mehr unangenehm als Schmerzvoll.

Sollte jemand Fragen haben stehe ich gerne zur Verfügung.

Antworten
mkonixes


Vielleicht noch zur Ergänzung:

Es gibt verschiedene Verfahren wie das "Problem" behoben werden kann - deshalb gut informieren und selbst entscheiden was will.

Das Nesbit Verfahren hat den Nachteil - wenn man es überhaupt als ein Nachteil bezeichnen kann - das der Penis wenige Millimeter kürzer wird (einige behaupten mehrere cm - das ist aber Quatsch).

Drei Ärzte haben mir vor der OP gesagt das es nur wenige Millimeter sind - zwischen 3 mm und 6 mm.

Entscheidend ist doch für die Frau sowieso nicht die länge - das sollte doch nun schon fast jeder begriffen haben.

Und wichtig ist vor allem: sprecht mit eurem Partner darüber ganz offen. Oft ist es der Frau ganz egal ob er ein wenig krumm ist oder nicht - hauptsache ist es tut nicht weh. Und um das herauszufinden muss man nun mal miteinander sprechen.

Also alles gute!

D6eviEatiFonspaDtixent


wie geht es dir mittlerweile? war alles erfolgreich?

m0onicexs


Erfolg nach fast 6 wöchiger Beobachtung

Hallo!

Danke für dein Interesse!

Mir gehts schon wesentlich besser. Die Fäden sind alle weg und auch sonst geht alles Berg auf.

Mit Sex geht zwar noch nicht so richtig - weil es immer noch ein wenig wund ist, aber ich denke in 2-3 Wochen wird alles perfekt funktionieren. Auch die befürchteten Narben sind nicht zu sehen - verwächst einwandfrei. Ein großes Lob an den Arzt in Jena.

Ansonsten ist das Ergebnis zu 100 % perfekt geworden - also ein voller Erfolg und die Ärtze haben gehalten was sie versprochen haben, dass nämlich der Penis nur wenige mm verkürzt wurde (ca. 2-3 mm).

Dafür wird er jetzt härter den je - hoffentlich bleibts auch so :-)

Also wenn ich dran denke: in 2-3 Wochen kann ich ja Berichten wie das "erste Mal" so war.

Bis bald!

D>eviatioUnspyatienxt


Deine Erfahrungen klingen richtig gut, danke!

Wie lange warst du nach der OP denn krankgeschrieben?

Ist eine Beschneidung also nicht zwingend notwendig?

Wie groß waren die Schmerzen nach der OP (z.B. bei nächtlichen Erektionen)? Wie viele Tage bzw. Wochen nach der OP hattest du a) im schlaffen Zustand Schmerzen b) bei Erektionen Schmerzen?

Ab wann ist SB wieder möglich?

Bist du privatversichert? Ich leider nicht mehr, da ich seit letztem Jahr studiere.

Danke!

Djev`iatioynspMat8ient


Ach ja: Wie stark war die Krümmung vorher, und wie ist es jetzt? Waagrecht oder nach oben?

Bei mir z.B. kommt der Anfang schon gar nicht gerade bzw. nach oben aus dem Körper raus, sondern waagrecht bzw. sogar leicht unter waagrecht aus dem Körper, und danach noch eine Krümmung von ca. 40 Grad. :-(

Dpeviatio"njspatxient


Noch eine letzte Frage:

Wurden sowohl innen am Schwellkörper als auch außen an der Penishaut selbstauflösende Fäden vernäht, oder nur innen?

hgallWoxs


Re:Penisverkrümmung - nach Nesbit - behoben - nur Mut !!!

Hallo monies, hallo Deviationspatient!

Durch Zufall bin ich auf dieses Forum und diesen Beitrag gestoßen, nun kann ich nicht umhin, hier meine Erfahrungen und meine Meinung dazu abzugeben, ob es nun nützlich ist oder nicht.

Ich selbst habe die Operation nach Nesbit vor 24 Jahren über mich ergehen lassen müssen, da war ich gerade mal 15 Jahre alt. Die Operation ist aber so harmlos nicht, wie du sie schilderst, monies. Sicherlich ist es schon mal entscheidend, wie stark die Krümmung des Gliedes im eregierten Zustand ist. Unter den oft zitierten 40° würde ich von einer Operation sowieso absehen. Bei mir war die Krümmung ca. 80° - 85° nach unten, deswegen war die Operation natürlich angezeigt. Ich hatte diverse, gravierende Schwierigkeiten und Komplikationen nach der OP, Beschneidung ist wirklich nur die harmloseste von allen, es kam auch zu Zystenbildung wegen Verletzung der Harnröhre und einiges mehr. Erheblich zu schaffen macht mir auch der enorme Längenverlust von 4 - 4,5 cm, der sich meines Erachtens aufgrund mangelnder Fähigkeiten des Arztes (die Verkrümmung wurde quasi von unten nach oben umoperiert) sowie der bereits erwähnten starken Verkrümmung ergab. Mein Fazit: Erst einmal wirklich nach einer Kapazität umsehen, die diese OP auch schon vielfach mit Erfolg ausgeführt hat. Abklären, ob die OP unbedingt notwendig ist. Und dann zu Gott beten, daß er es gut mit einem meint.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Urologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Nierenerkrankungen · Infektionen · HIV und Aids · HP-Viren und Feigwarzen · Blasenentzündung · Sexualität · Vorhautprobleme


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH