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Schmerzen im linken Unterleib + Hoden

a@ggre0ssxor hat die Diskussion gestartet


Hallo an alle,

ich bin so langsam am Verzweifeln deshalb frage ich einfach hier mal rum.

Meine Leidensgeschichte:

Mitte letzten Jahres hatte ich Anfangs ein Drückendes / ziehendes Gefühl im linken Unterleib ao ziemlich neben der Blase. Anfangst dachte ich mir nix dabei, aber mit jedem Tag wurde das Geffühl präsenter bis es schlussendlich gar nicht mehr wegging. Etwas später fing dieses Gefühl an auszustrahlen linker Hoden, linker Oberschenkel, Richtung Niere und nunja ganze linke seite einfach. Also ich doch mal zum Hausarzt, der hat Urinprobe gemacht - alles i.o. - wieder nach Hause geschickt. Schmerzen wurden schlimmer besonders nach sport bzw beim sex, ich wieder hin, er hat dann ultraschall gemacht von der blase und den Nieren alles ok... Hoden angesehen (mein vater hatte vor ca. 6 Jahren Zelltumore im hoden) auch ok... gut wieder nach Hause... dann bekam ich das gefühl das der linke hoden etwas größer ist bzw weiter oben ist als der rechte und er war auch druckempfindlich, also wieder ab zum doc. dieser hat mich zum urologen geschickt, der wieder ultraschall, urin usw...

kein befund. irgendwann wurde mir der arzt aber dann zu doof, dann bin ich zu dem urologn meines vaters. der wieder urltraschall, diesmal zusätzlich zu niren blase hoden wurde die prostata angeschaut. wieder "alles ok herr XXXX, wir können höchstens noch ne blasenspiegelung machen wobei ich meine das die auch nichts anderes aussagen wird. ich mir gedacht nunja aber irgendwas muss ja sein. die ganze geschichte zog sich inzw über ein halbes jahr hin. also blasenspiegelung... und wieder "alles ok..." so gott weis warum wurde es dann irgendwann von alleine besser. war ca ein halbes jahr gut, keine beschwerden. und auf einmal wach ih morgens wieder auf mit dem gleichen gefühl. anfangst nur ab und zu doch inzw. (zwei monate sind wieder vergangen) den ganzen tag inkl ausstrahklungen usw... ich wieder zum hausarzt... er wieder urin untersucht alles ok und meinte ich soll doch mal zum psychologen gehen. nunja jetzt würde ich gerne eure meinung hören. die sorgen, gerade weil krebs bei uns in der familie liegt, sind ja nun doch da.

zu meiner person:

Alter 22 1/2

normaler körperbau...

75 kg...

so weit bekannt gesund bis auf schilddrüsenunterfunktion (minimal)

danke schon mal im voraus

Antworten
C-andixru


Hi,

wenn der/ die Urologen wirklich keine Diagnose stellen konnten und die Tests negativ waren, dann handelt es sich möglicherweise um ein orthopädisches Problem.

Im Lendenwirbelbereich zweigen die Nerven ab, welche Hoden, Blase etc. innervieren. Ist nun einer dieser Nerven "eingeklemmt", z.B. durch eine Fehlstellung der Lendenwirbelsäule, kann es zu dauerhaften Schmerzzustänaden kommen. Das würde vielleicht auch erklären, warum es bei körperlicher Anstrengung schlimmer wird.

Ich würde dir empfehlen mal einen Orthopäden aufzusuchen! Der kann dann eine MRT machen und dir sagen ob die Probleme daher kommen. Wenn du einen erfahrenen Mann findest (vielleicht in einer Uni-Klinik), dann wird er sicher bestätigen, dass deine Probleme auch orthopädische Ursachen haben können.

Ich hoffe ich konnte dir ein paar Tipps geben! Abschließend sei gesagt, dass es sicher kein Krebs ist, der äußert sich nämlich nur selten durch Schmerzen!

Also, wünsche dir Alles Gute und lass mal von dir hören! :-)

ntitroxs


Hi

Ich habe ähnliche Probleme.

Bekamm plötzlich im August leichte schmerzen im Rechten Hoden die sich dann in den rechten Interleib verlagert haben, teilweise auch in den rechten Oberschenkel.

Hab auch mittlerweile alle Ärzte durch und es wurde nur festgestellt das ich eine weiche Leiste habe, ist auch eine kleine Beule in der Leiste zu sehen. die Chirurgen meinten das es nicht Oprtiert werden muss. Jetzt bekamm ich schmerzen und ziehen im gesamten Unterleib bis in den rechten Rippenbogen und Magengegend. Mir wurde auch Psychische Behandlung empfohlen.

Weil ich die Schmerzen im Rippenbogen und Magengegend im März schon hatte und da wurde nix festgestellt.

Glaube die Ursache bei mir aber jetzt selber entdeckt zu haben. Ich glaube das es sich bei mir um einen Bauchbruch handelt da jetzt eine kleine beule neben dem Bachnabel zu vorschein kommt.

Darauf bin ich noch nicht untersucht worden. Habe mir jetzt einen termin beim Chirugen geholt und hoffe das ich die schmerzen bald los bin. Das würde auch alles passen weil die Schmerzen sind das erste mal aufgetreten nachdem ich sehr schwer gehoben habe.

Habe gemerkt das man schnel zum Psychologen geschickt wird wenn die Ärzte keine antwort haben.

Hab anfangs auch an Krebs gedacht aber der macht sch anders bemerkbar bzw. teilweise garnicht.

LG Martin

lvinuxh`ambxurg84


Hallo,

ich habe auch schon seid einem halben jahr schmerzen im linken hoden,

mein erster weg war mein urologe, der hat bei mir einen Ultraschall, urinprobe abgenommen, da ist nix bei rausgekommen,

als nächstes hatte er mich zum MRT überwiesen, dort ist auch nix rausgekommen, ich leide noch immer unter diesen schmerz, der linke hoden hängt tiefer, als der rechte was normal ist, nach 4 untersuchungen beim urologen ist noch immer nicht bekannt was das ist, zur vrogeschichte in meiner Kindheit hatte ich auf er linken und rechten seite jeweils eine Torsion die aber jetzt in dem fall ausgeschlossen wurde, mein nächster schritt soll eine orthopädie sein! meine frage mal dazu kann Hodenkrebs beim MRT entdeckt werden?

tdom)tomx70


Hallo,

kann mich dem Beitrag aus dem Jahr 2007 nur anschließen genau die gleichen Schmerzen, Ultraschal Postata, Hoden usw. alles negativ auch Urin negativ aber immer wieder dieses Ziehen, Drücken im linken Unterbauchbereich vorallem beim sitzen, auto fahren usw. Ansonsten meine Geschichte genau identisch aber leider keine Besserung.

tomtom

1XvoKn5000. jRoberxt


Die Vermutung, dass eventuel ein Rückenleiden vorliegt, ist, denke ich, ein guter Ansatz, den man nicht ignorieren sollte.

Bei mir hat es schon mal einen Bandscheibenvorfall gegeben. Der äußerte sich zunächst mal mit Schmerzen im linken Hüftgelenk. Das hat zwar nicht unmittelbar etwas mit Urologie zu tun, es gibt aber gewisse Parallelen.

Den Schmerz im Hüftgelenk habe ich auch zunächst meinem Hausarzt vorgestellt. Der verpasste mir eine Schmerzmittelspritze und sagte, wenn die über das Wochenende keine Wirkung zeigt, dann ist die Ursache nicht das Gelenk, sondern könnte vom Rücken herrühren. Am folgenden Montag solle ich noch mal erscheinen. Nach meiner Aussage, die Schmerzen hätten sich nicht im geringsten verändert, hat er mich unmittelbar an einen Orthopäden überwiesen. Der hat ein Röntgenbild mines Rückens gemacht und meinte, darauf eine stark komprimierte Bandscheibe zu erkennen. Die hat er dann mit einer Chirotherapie zu Behandeln versucht, was aber nur einen sehr bescheidenen Erfolg brachte. Nach 4 Wochen Behandlung sollte ich dann mit zunächst 4 Tagesstunden wieder meine Arbeit aufnehmen. Das ist dann aber nach weniger als 2 Wochen schlimmer geworden, als vor den 4 Wochen.

Da der Orthopäde dann gerade Urlaub hatte, habe ich mich an einen anderen Orthopäden gewandt. Der machte erst ein neues Röntgenbild und sagte ebenfalls, es ist die Bandscheibe zwischen 3ten und 4ten Lendenwirbel quasi platt. Zur weiteren Diagnostik wurde dann eine MRT Bilderreihe gemacht. Da war dann zu erkennen, dass das Innenleben der Bandscheibe in den Rückenmarkskanal vorgefallen war und vom Rest des Innenlebens abgetrennt war. Ein sog sequestrierter Massenprolaps. Der wurde Chirurgisch entfernt und seit dem geht es mir wieder gut.

Wozu jetzt das Ganze? So wie die Nerven bei mir eingeklemmt wurden, die zum Hüftbereich führen und damit die Schmerzen verursachten, kann es auch die Nerven betreffen, die in den Genitalbereich führen. Also solltet Ihr das prüfen lassen. Vor einigen Wochen hatte ich schon mal hier jemanden, der eine nahezu gleiche Beschreibung seines Problems eingestellt hatte. Den Thread finde ich so schnell nicht wieder, aber da ich auch dem Herrn diesen Hinweis geschrieben hatte, konnte Ihm auch geholfen werden. Der bedankte sich knapp 2 Wochen später bei Mir, weil ich Ihn auf die richtige Fährte gebracht hatte.

Ich hoffe, auch Euch kann jetzt schnell geholfen werden.

MfG wünscht eine Gute Besserung: ...

t9omtomC70


Hallo Robert,

erstmal vielen Dank für Deinen Beitrag....Leider hat meine Hausarzt diese Woche Urlaub, habe aber für nächste Woche wieder einen Termin und werde mir eine Überweisung zum Orthopäden holen. Nochmal danke und Dir weiterhin Gesundheit!

tomtom

p8ipEspaps%pxops


Hallo,

auch ich habe von zeit zu zeit schmerzen im linken unterleib, ausstrahlend in den linken hoden. angefangen bei mir hat das mit 14 ( ich bin mittlerweile 18 ) die schmerzen sind sehr unregelmäßig und wenn sie kommen, dann bleiben sie für maximal ne halbe stunde und dann ist auch erst mal wieder für paar wochen ruhe. ich war auch schon beim urologen, habe meine hoden untersuchen lassen, es wurde nichts festgestellt. dann wurde bei mir blut abgenommen wegen verdacht auf nierensteine und tatsächlich wurde im meinem blut ein ganz kleiner teil von dem stoff gefunden, der für nierensteine verantwortlich ist. doch nierensteine in meinem alter erschienen mir und meinen eltern sehr unwahrscheinlich. als die schmerzen wieder auftraten, bin ich zu einer heilpraktikerin dieses mal und sie meinte, dass ich eine darmschlinge habe, dass sich dort ab und zu die muskeln verhärten, die schlinge einen knick macht und dass meine verdauung somit nicht richtig abgeschlossen werden kann. immer wenn ich diese schmerzen habe, ist es an der stellt, an der die darmschlinge sitzt sehr hart und dann massiere ich es dort, es wird lockerer und gewisse winde herrschen daraufhin ;-)

doch jetzt liege ich gerade in meinem bett, habe seit gestern mittag schmerzen, die bis jetzt anhalten, allerdings sind die starken bewegungseinschränkenden schmerzen weg, doch mein linker hoden tut noch weh ( äußert sich mit einem ziehen und druckgefühl ) und mein linker unterer rücken im bereich der nieren tut weh. könnte ich vielleicht doch nierensteine haben ? eine hodentorsion schließe ich aus, da mir weder übel ist, ich nicht erbreche, mein hoden nicht geschwollen ist. doch allerdings beunruhigt mich das ganze …

1avon5"0s00Q Roxbert


Ich mache es mal Kurz. Nierensteine kannst Du auch schon mit 18 haben. Ich würde das unbedingt abklären lassen. Was ist mit Deinem Bauch? Ist der verhärtet und zeigt eine Abwehrspannung? Ziehe eventuell noch den Blinddarm in Betracht, wenn der nicht schon früher entfernt wurde. Eine hohe Wahrscheinlichkeit für Deine Beschwerden dürfter er allerdings nicht sein.

Gute Besserung!

H}eads\h00xt


Hallo,

Ich kann Robert nur zustimmen. In meinem Fall wurden Nierensteine nach einer Nierenkolik (keine schöne Sache) im Alter von 14 Jahren festgestellt, und das auch erst ca. eine Woche nach dem Beginn der Kolik und stationärem Krankenhausaufenthalt. Dabei sehr auffällig waren ebenfalls bewegungseinschränkende Schmerzen. Also lass das besser abklären. Falls sich die Ärzte nicht sicher sind (was bei mir der Fall war) empfehle ich dir zur Vermeidung solcher Steine generell recht viel zu trinken (Wasser), es sei denn, dich plagen irgendwelche anderen Leiden die dem entgegen sprechen.

Trotz allem treten bei Nierensteinen nicht unbedingt alle deiner Symptome oder auch manch andere auf, wie du sicher bereits weißt, demnach würde ich Augen und Ohren nach anderen Quellen des Übels stets offen halten.

Wünsche dir gute Besserung!

A8ll)_thisx_


Hey ich hatte auch schmerzen bin erst 15 weiß wie es sich anfühlt ich würde sofort zum Arzt gehen bei mir hat sich herausgestellt das ich zum Linken Hoden keine Durchblutung hatte und musste sofort operiert werden

Ich hatte Nieren schmerzen und sogar Oberschenkel genau wie du ich dachte erst es wäre der Dickdarm doch der wars nicht geh mal lieber zum Arzt oder ins Krankenhaus!

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