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Erneute Harnröhrenstriktur nach Mundschleimhautplastik

aFteg=o80 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen!

Hat jemand Erfahrung von euch mit einer Mundschleimhautplastik? Ich habe quasi schon seit Jahren Probleme mit einer bulbären Harnröhrenverengung. Zweimal wurde bisher geschlitzt. Da es aber jedesmal wieder zu einer Verengung kam, wurde ich erst vor knapp 6 Wochen (Februar 2008) nun offen an der Harnröhre operiert, also mit Mundschleimhaut. Teil der verengten Stelle in der Harnröhre wird weggeschnitten und dafür Mundschleimhaut eingenäht. Soweit so gut, die OP war gar nicht mal schlimm, war knapp 6 Tage im Krankenhaus, lief alles gut. Die Erfolgsquote dass diesmal die Harnröhre offen bleibt und nicht wieder verengt, liegt bei ner Mundschleimhautplastik um die 80%, also besser als bei ner Schlitzung (da kommts ja beinah immer wieder zu nem Rezidiv..). Das war ja nun alles auch der Grund dafür, dass ich mich diesmal zu der Mundschleimhautplastik entschlossen hatte. Die ersten 3 Wochen war auch alles wunderbar, konnte pinkeln wie ein Elefant, und ging auch alles super schnell, bevor man anfängt ist man quasi schon fast wieder fertig mit Wasserlassen. Habe mich schon gefreut dass es so weitergeht im restlichen Leben. Aber leider merke ich dass es seit ein paar Tagen schon wieder schlechter wird beim Pinkeln. Das ist zum Verzweifeln. Wär ja auch zu schön gewesen dass es diesmal hält und nicht wieder zu einer Verengung kommt. Vor allem hätte ich nie gedacht dass das dann so schnell wieder zuwächst, ich dachte falls das passiert, dann würde sich das langsam über Monate bemerkbar machen dass es schlechter wird, so wars jedenfalls bei den Schlitzungen der Fall.

Nun meine Frage, wer von euch hat Erfahrungen mit Mundschleimhautplastik? Wie war bei euch die Erfolgsquote? Blieb die Harnröhre offen oder wurde es auch wieder eng? Und wie schnell ging das so, also Tage, Wochen oder Monate? Ich hoffe nur, dass die Verengung nicht ganz extrem wird diesmal, denn wie sollte man das jetzt noch behandeln? Das letze und erfolgsversprechendste Mittel ist ja die OP mit Mundschleimhaut, und wenn das nun nicht funktioniert hat, was soll denn jetzt noch möglich sein ??? Was kann man jetzt übehraupt noch machen? Nochmal Mundschleimhaut? Das ist so deprimierend, ich seh mich schon mein restliches Leben mit nem Bauchdeckenkatheter, weils normale Wasserlassen über die Harnröhre nicht mehr möglich ist demnächst. Naja, ich hoffe noch. So ein Mist alles.

Schöne Ostern!

Antworten
bMes)terKoxc h


Mundschleimhautplastik,

Hallo an alle Interessierten!!

Ich möchte Euch nur mal kurz mein Leidensweg der Harnröhrenverengung vorstellen und zum Schluss meine Meinung zur Mundschleimhautplastik OP abgeben.

Ich war 15 Jahre alt und 400 km von zu Hause entfernt, als Lehrling beschäftigt bei einer Molkerei.

Irgendwann konnte ich überhaupt nicht mehr pinkeln.

Ich schlich mehrere Stunden an der Praxis eines Urologen vorbei, bis ich den Mut fand und in die Praxis trat.

Dann ging alles sehr schnell. Als ich aufwachte befand ich mich im Krankenhaus.

Später kam der Oberarzt (Ein Hüne von 2x2 Metern)

Ich lag im Bett, 181 cm bei 63 kg., mit einem Stahlkathether im Glied bis zur Blase!! Konnte mich überhaupt nicht bewegen vor Schmerzen. Dann die Frage von mir : Was ist passiert, wieso, warum, weshalb??

Die Antwort vom Arzt: Es gibt nur zwei Möglichkeiten! Hast du was mit Mädchen gehabt?? ...Nein!!

Dann hast du manipuliert! Gegenfrage von mir. Was heißt manipuliert??

Antwort: Du hast dir was in den Penis reingesteckt!!

Wenn ich nicht da so hilflos gelegen hätte, ich glaube ich hätte ihm eine gescheuert.

Nach über 55 Jahren, ich glaube über 100 Eingriffen, Schlitzungen, Bugierungen etc. weiß ich inzwischen was man von den Ärzten (zumindest in meinem banalen Fall) zu halten hat.

Nämlich nichts. Absolut nichts!!

Meine Selbstdiagnose inzwischen von vielen Krankenhausärzten bestätigt ist: Ich hatte zu dieser Zeit einen Nierenstein der bei normalen Abgang die Harnröhre verletzt hat. Um das Unglück noch zu vergrößern hatte ich zur selben Zeit eine beginnende Nieren-Tuberkulose!

Die Enge befindet sich auch bei mir direkt hinter dem Blasenausgang. Eine Mundschleimhautplastik kommt daher überhaupt nicht infrage!! Oder wollt Ihr inkontinent werden.??

Die Enge war vor 55 Jahren ca. 5 mm lang. Die letzte Röntgenaufnahme zeigt ein Striktur von über 5 cm!! Das ist der "Erfolg" von 55 Jahren Fachärztlicher Behandlung!!

Vor 20 Jahren wurde eine Schlitzungs-OP so gehandhabt: Eine Woche Vorbereitung, und dann mindestens 2 Wochen Krankenhausaufenthalt.

Jetzt gehe ich Mittw. in die Klinik, werde Donn. operiert und spätestens Samstag bin ich wieder zu Hause. (so wurden vor einigen Jahren noch die Krankenkassen geschröpft!)

In diesem ominösen Krankenhaus in Hamburg war ich natürlich auch. Mein Urologe gab mir den Rat.

Als ich nach endloser Warterei endlich mit dem Professor sprechen konnte, merkte ich das er genau so hilflos war wie alle anderen sogen. Fachärzte.

Seit vielen, vielen Jahren habe ich die Fachärzte (Urologen) aus meinem Besuchsprogramm gestrichen.

Wenn ich merke es ist wieder soweit, weise ich mich höchstselbst in die Klinik ein. Als Notfall geht das ja immer.

Inzwischen bin ich mal wieder " fast 5 Monate beschwerdefrei" will sagen natürlich brauche ich Zeit zum Pinkeln, aber es läuft immerhin... noch.

HELFEN KANN NIEMAND (AUCH NICHT DER LIEBE GOTT)

da es sich bei der Striktur um eine Vernarbung handelt, könnten ja mal die Schönheits-Schnippler ihre Kunst beweisen. Aber denen traue ich auch nicht über den Weg!

So ist eine Schlitzung, mag sie auch nur wenige Monate helfen, ist immer noch die bessere Lösung als einen Bauchdeckenkathether!!

Sie kommt für mich eh nur in Frage, kurz bevor ich die Löffel abgebe.

Das war's in kurzen Worten.

besterKoch im April 21.2008

FVixi


Hallo atego80,

mein Sohn hatte die gleichen Probleme wie Du. Elf mal wurde Mundschleimhaut eingesetzt, ständig gab es Verengungen und andere Komplikationen. Es mag sein, dass bei manchen Patienten die Methode mit der Mundschleimhaut funktioniert, doch nicht bei allen.

Ich war letzte Woche auf einer Hypospadie-Tagung in Offenbach, die Prof.Dr.Hadidi abgehalten hat(für mich der Beste Hypospadie-Spezialist). Dieser setzt übrigens als Harnröhrenersatz keine Mundschleimhaut ein, sondern Vorhaut, Haut vom Hodensack, bzw. formt aus der vorhandenen Haut die Harnröhre.

Diese Methode scheint für die Meisten am Besten zu sein (auch sehr wenige Komplikationen)-

Hier mal den Link, um Infos über ihn zu holen: [[http://www.hypospadie-zentrum.de]]

Kannst mich gerne auch direkt anmailen. Wie alt bist Du denn?

Hier noch ein Link: einer Selbsthilfegruppe von Hypospadie bei der ich auch Mitglied bin:

[[http://de.groups.yahoo.com/group/Hypospadie-Forum]]

LG Fixi

asrdena


Hallo zusammen,

bin durch Zufall auf diesen Thread gestoßen und möchte auch meine Erfahrungen mitteilen.

Ich bin als Kind an einer Vorhautverengung operiert worden. Aus mir nicht bekannten Gründen hat man mir damals einen Katheder gelegt der sich nach einer Woche entzündet hat und nicht versorgt wurde. Dadurch ist eine Striktur der Harnröhre entstanden. Ich habe mich dann 30 Jahre mit dem schlechten Pinkeln abgefunden. Erst vor drei jahren habe ich mich dann zu einer Schlitzung überreden lassen. Das Ergebnis war zwei Monate gut, um danach wieder den alten Zustand zu erreichen. Daraufhin wurde an der Uniklinik Tübingen eine offene OP durchgeführt. Nach den üblichen drei Wochen wurde ich als geheilt entlassen, um am nächsten Tag mit einem kompletten Harnröhrenverschluß in der Notaufnahme zu stehen. Die Analyse ergab eine "vergessene" Strikturstelle die man nicht operiert hatte. Daraufhin mußte die OP wiederholt werden. Das Ergebnis ist jetzt so wie vor der ersten Schlitzung. Dazu gekommen sind ständige heftige Schmerzen die insbesondere bei kalter Witterung vom Blasenraum bis zur Penisspitze ausstrahlen. Die Analyse der Experten aus Tübingen ist nun eine langstreckige Striktur der Harnröhre die man komplette sanieren möchte.

Soweit zu meinen Erfahrungen. Ich kann nur rückblickend von jeglicher OP im Harnröhrenbereich abraten. Bislang hat jede Behandlung bei mir die Sache nur noch verschlimmert.

Gruß arena

bDestser_Kocx h


Hallo arena,

das kommt mir ja alles so bekannt vor. Man sollte den Urologen der dich vor drei Jahren zu dem ersten Eingriff überredet hat, vierteilen.

Wenn ich jetzt lese "die Experten" aus Tübingen schlagen eine komplett Sanierung vor, dann rate ich dir eins, lass sie nicht an dein Bestes Stück. Es geht 100 % ig schief.

Wie gesagt, suche ich immer noch den Patienten, der nach diesen Eingriffen geheilt war!!??

Es gibt ihn nicht, weil ja schon die Logik und unser gesunder Menschenverstand sagt: Jeder Eingriff ist mit Narben verbunden. Narben in der Schleimhaut bedeutet automatisch ein Zusammenziehen der Schleimhaut und damit selbstverständlich eine weitere Verengung der Harnröhre. Willst du das??

Ich bin doch das beste lebende Beispiel dafür. Erst war die Verengung 5 mm lang und jetzt nach 55 Jahren toller Fachärztlicher Betreuung 5 cm.

Ich bin kein Arzt!! Aber ein Mann mit gesunden Menschenverstand!

Ich lasse sie nur noch bei kompletten Harnverhalt schnippeln.

Es ist alles sehr traurig aber wir können es nicht ändern.

HELFEN KANN NIEMAND (AUCH NICHT DER LIEBE GOTT)

In diesem Sinne

besterKoch 24.04.2008

FflohiS200x7


@ all,

na da bin ich ja richtig mir geht es genauso wie euch.

Ich hatte vor ca. 10 Jahren Niersteine und fuhr mit Koligen ins Krankenhaus und wollte von dort aus in die Arbeit, aber dazu bin ich nicht gekommen, die haben mich dabehalten Tropfer usw. ich konnte schifen wie ein Pferd, und ach du schieße auf einmal ging nichts mehr, ich dachte mir zereist es den Schwanz und die Blase, sie schoben mich zum Ultraschall und da waren die Nieren gestaut, und so schoben Sie mir einen Katheter und seit dem begann mein Problem.

Ich habe seit dem das selbe Problem wie ihr, ich wurde auch schon 3 mal geschlitzt und mir wurde gesagt irgend wann geht das nicht mehr weil alles vernarbt ist dann muß man das mit der Schleimhaut machen.

Dies habe ich aber bis heute noch nicht gemacht.

Der Urologe hat nach der zweiten OP immer einen Katheter schieben wollen zur dehnung das soll verhindern das dies alles wieder zu geht, einmal habe ich die Sauerei mit gemacht danach nicht mehr, ich hatte danach gebludet das ich dachte die haben mir den Schwanz abgeschnitten als er den Katheter rein und gleich wieder raus gezogen hatte.

Seit der ersten OP habe ich das Problem das immer etwas in die Hose geht nach dem Wasser lassen, das ist echt unangenehm, außerdem habe ich Probleme beim Sex, seit dieser zeit komme ich nach 1-2 Minuten, und mir vergeht der Sex, dies ist aber auch so wenn ich es mir selber mache nicht anders.

Vor den OP´s war das nicht. :°( :°( :°( :°(

Ich bin mir 100% sicher das ich verletzt wurde als sie mir den Kathter gelegt haben als ich wegen den Nieren im Krankenhaus war, denn danach wurde ich in ein anders Krankenhaus verlegt in der es eine Urologie gab.

Dort sagte mir der Oberarzt das der Katheter nicht über die Hranröhre hätte gelegt werden sollen oder dürfen sondern über den Nabel.

Und sowas sollte nur vom Facharzt gemacht werden.

Hat einer von euch das selbe Problem mit dem Sex? Dann schickt mir doch bitte eine Nachricht.

Auf jeden Fall weis ich nun das ich die OP nicht so schnell machen laße.

Wie läuft denn das mit der Schleimhaut OP ab ist das eine extra OP oder wird das alles miteinander gemacht?

Und wie sind die Schmerzen nach der Schleimhaut OP, wie ist das dann mit dem essen usw.

d5ye77


Hallo an alle,

bei mir wird in 2 Wochen die Mundschleimhauttransplantation durchgeführt. Bin aber guter Dinge, dass das klappen wird. Hatte vor 3 Wochen eine Schlitzung der Harnröhre (die ist super gelaufen), aber die Ärzte haben gleich gesagt, dass das nicht lange halten wird. Da ich schon sehr viele OP im Kindesalter hatte und die Narbe halt schon vorbelastet war. Meine letzte OP hatte ich vor 12 Jahren und ich muss sagen bis jetzt war immer alles super gelaufen. Keine Probleme, bis auf das ich einmal Fisteln bekommen habe.

Bei der Schleimhautoperation muss ein paar Wochen vorher geschlitz werden. Dann wird während der OP die Schleimhaut aus dem Mund entnommen und präpariert. Der Penis wir an der Engstelle aufgeschnitten und das Tranplantat an dieser Stelle aufgelegt. Das heißt die Narbe wird stark erweitert und selbst wenn sie sich wieder zusammen ziehen sollte, ist ja eine großere Fläche da. Nach der OP hast du für ca. 5-7 Tage einen Spülkatheter drin und einen Bauchkatheter für ca. 2-3 Wochen. Die ersten Tage hat der Arzt gemeint wird man über eine Sonde ernährt und dann fäng man langsam wieder an selbst zu essen. Schmerzen werden bestimmt wieder toll sein, aber wenn das Ergebnissstimmt, dann nehme ich es gern auf mich.

B'eeJt5le02


Sehr aufschlußreiche Beiträge, als Selbstbetroffener liest sich manches wie eine Biographie.Betreffend gute, als wie auch schlechte Erfahrungen.Mich würde interessieren,ob auf grund dieser Erkrankung(Striktur)vielleicht auch in Zusammenhang mit einer Hypospadie jemand berentet ist.Und wenn,ob in irgendeiner Form dem Zustand der mit den jahrelangen Behandlungen/Operationen verbundenen psychischen Belastung Rechnung getragen wird von Seiten der med.Dienste der Versicherungsträger?Oder hat man das gefälligst zu ertragen "wie ein mann"?Wer kann dazu etwas sagen ??? ?

TFieBrfr7euxnd


Hallo Leidensgenossen,

Schade dass ich hier nichts von anhaltenden Operationserfolgen lesen kann.

Mir gehts wie euch, ich wurde vor 4 Jahren an der Hüfte operiert und beim

Katheterlegen die Harnröhre verletzt. ( was bis heute bestritten wird).

Fünf Monate später wurde das erstemal geschlitzt, nach 8 Wochen wieder.

Nach einer weiteren Schlitzung wurde im März vor 3 Jahren Mundschleimhaut eingesetzt, 8 Wochen nachdem der Katheter gezogen wurde war wieder alles dicht.

Seither noch einmal geschlitzt 19 mal aufgedehnt und 9 Laseroperationen, die Letzte vor 7 Wochen. Die längste Pause zwischen den Eingrifffen war 16 Wochen echt eine Erholung sonst 6- 8 Wochen. Mein Urologe rät mir zu einer weiteren Mundschleimhautop. Aber ich habe wenig Hoffnung das es diesmal klappt, außerdem

ist seit der Letzten meine Unterlippe taub ( auch ein geringfügiges Risiko)

Wenn es jemand gibt bei dem die Sache geklappt hat wäre ich um einen Rat dankbar.

bDlaVcknoAvice


Hallo zurück liebe Leidensgenossen.

Wie Ihr auch quäle ich mich nun seit einiger Zeit mit dieser nervigen Harnröhrenstriktur herum.Im Gegensatz zu manch anderen hier kann ich aber für die Ursache nicht die Ärzte verantwortlich machen da es bei mir durch eine Infektion kam.Meine Urologin behandelte eine Prostataentzündung,kam aber überhaupt nicht auf die Idee das meine Probleme mit den Pinkeln eine Harnröhrenstriktur sein könnte.Nach mehreren Monaten habe ich mich dann selbst an eine Uni Klinik überwiesen wo die Verengung festgestellt wurde.Dann im März diesen Jahres die erste Schlitzung die 2,5 Monate gehalten hat.Dann habe ich es mit Laser probieren lassen,wobei nach schon 5 Wochen eine trastische Verschlechterung eintrat,so daß ich nach 8 Wochen in der Notaufnahme mit einem fast-Harnverhalt wieder auftauchte.Diesmal in einer anderen Klinik,da ich mich in der ersten,trotz Chefarztbehandlung,mehr als Nummer gefühlt habe als ein Patient den es bescheiden geht und dér Hilfe braucht.Außerdem denke ich ,ist mit dieser Einstellung auch die Laser OP nicht gelungen.Na ja auf jeden Fall ist in der neuen Klinik ,wo ich mich den Umständen entsprechend sehr wohl fühle und die Ärzte auf mich einen sehr kompetenten Eindruck machen,eine erneute Schlitzung durchgeführt wurden die gleich als Vorbereitung für die Mundschleimhautplastik die Mitte September durchgeführt wird,genutzt wurde.Ich gehe ähnlich wie dye77 positiv an die Sache ran und hoffe das ich dann längere Zeit Ruhe habe.

Was mir in diesem Forum wichtig ist,das man sich weiter austauscht.Wir leiden an einer Sache wo es immer weitergeht ,es verschiedene Wege zur Weiterbehandlung gibt und wo jeder sich ein Bild machen kann je mehr Informationen wir von Betroffenen bekommen.Insbesondere ist es wichtig zu wissen wie es bei denen die sich hier im Forum gemeldet haben ,weitergegangen ist.Der "beste Koch" hat seine Strategie gefunden,die ich auch gut nachvollziehen kann.Wenn er mindestens 5 Monate einigermaßen pinkeln kann und die Striktur nach 55 Jahren 5,5cm ist (ich habe von 11 cm Strikturen gelesen) dann kann er so noch Jahrzehnte hinkommen.Was ist aber aus Atego80 geworden.Hat sich der Zustand stabilisiert oder sind weitere operative Eingriffe notwendig geworden?

Wenn ich den Beitrag vom"Tierfreund" lese,dann würde ich eine erneute Mundschleimhautplastik in dieser Form nicht machen.Ich würde die zweizeitige Operation versuchen auch wenn diese von den Umständen her noch belastender ist.Ich kann da auch unter [[http://www.med1.de/Forum/Urologie/83538/]] auf einen Beitrag von Jimmi781 hinweisen der mit einer ähnlichen Variante gute Erfolge hat.

Im selben Forum hat dye77 geschrieben daß sie nach der Mundschleimhautplastik zufrieden ist.

Unser Problem hier ist sicher auch das viele die jetzt Beschwerdefrei sind sich nicht mehr melden und wir Problemfälle unter uns sind.Deswegen möchte ich an alle appelieren die hier mal im Forum rumstöbern und auch Erfahrungen haben,sich mit einen Statement zu melden.

Ích verspreche Euch auf jeden Fall auf den laufenden zu halten.Bei mir wird irgendwann im Oktober der Bauchfellkatheder gezogen und nach einiger Zeit werde ich mich wieder melden.Übrigens sagt der Arzt in der jetzigen Klinik,daß eine Krankenhausaufenthalt vom mindestens 14 Tagen nach einer Mundschleimhaut OP zur Heilung notwendig ist.Ansonsten sind die Risiken größer das die Mundschleimhaut nicht an das bestehende Gewebe anwächst und die ganze OP für die Katze war.In manchen Kliniken bist Du nach 6 Tagen wieder draußen.Es ist dann auch sicher schwer zu erraten bei welcher Variante die Klinik mehr verdient.

Liebe Grüße und immer Kopf hoch

blacknovice

kmanjn n]ur besser


an blackvoice

wie geht es Dir nach der OP ?

ich habe einen Termin für anfang november und würde mich freuen, von dir zu hören wie's gelaufen ist ??

bclaIcknoav^ice


Hallo,

ich möchte nun kurz mal Info geben wie die OP verlaufen ist.

Ich bin am 19.9 9 Uhr operiert wurden , bin ca.14 Uhr aus der Narkose in der Intensivstation aufgewacht und hatte keinerlei Schmerzen.Dort bin ich dann bis zum nächsten Morgen geblieben bis ich auf mein Zimmer kam.Der Chefarzt sagte mir das die OP sehr gut verlaufen ist das die Narben aber eine Ausdehnung von 3,5cm hatten(die reine Verengung ist 1,5cm)Bis zum 7.Tag nach der OP hatte ich strikte Bettruhe und feste Nahrung konnte ich ab dem 4.Tag wieder zu mir nehmen.Das war natürlich sehr unangenehm durch die Mundschleimhautentnahme.So ab dem 7.Tag konnte ich dann wieder alles essen ohne Probleme.Der Blasenkatheder wurde am 11.Tag entfernt und ich wurde am 13.Tag entlassen.Ich hatte eigentlich während des gesamten Krankenhausaufenthaltes keine Schmerzen.Ab den 4.Tag nahm ich lediglich noch 2 Tabletten Antibiotika täglich zu mir.Nach der Entlassung hatte ich dann größte Probleme mit dem Bauchfistelkatheder der eigentlich bis zum 23.10 drinbleiben sollte.Ich hatte aber immer wieder heftige Schmerzen ,Blut im Urin und zum Schluß heftigen Harndrang so daß ich am 17.10 ins KH bin und mir das Ding habe rausmachen lassen.Sobald der Katheder raus war ging es mir wieder super.Die Zeitspanne zum Entfernen des Katheders war trotzdem reichlich,da in manchen KH der Katheder schon nach 3 Wochen entfernt wird.Überhaupt ist das Krankenhaus zeitlich auf Sicherheit gegangen was ich auch sehr okay finde.Jetzt muss sich die Blase wieder dran gewöhnen ordentlich Flüssigkeit aufzunehmen was aber auch täglich besser wird.Der Röntgenbefund vom 17.10 zeigte dann auch eine sichtlich geweitete Harnröhre was sich dann auch beim Pinkeln bemerkbar macht.Ich hoffe das das so bleibt.Ich habe mich übrigens in Eisleben operieren lassen da ich nach einen Gespräch mit dem Chefarzt Dr.Meffert absolut von seiner Kompetenz überzeugt war.Dort werden zwar nicht so viele Mundschleimhautplastiken durchgeführt er selbst aber schon viele solche OP´s im Laufe der Jahre gemacht hat.

Deinen Beitrag "kann nur besser" habe ich in den anderen Forum gelesen.Ich denke Du hast Dich ja mit dem Thema ausgiebig beschäftigt um auch so eine OP bei Dir machen zu lassen.Es ist ja doch eine schwere OP wo ein halbes Jahr Fahrradfahren,Jogging usw. unterlassen werden sollte.Wie groß ist denn die Wahrscheinlichkeit das Deine Schmerzen danach weg sind denn mit dem Pinkeln hast Du ja keine Probleme?Wo willst Du es machen lassen?Übrigens glaube ich nicht das es eine Prostataentzündung ist .Die hatte ich auch und hatte da immer nach dem Sex Probleme mit dem Wasserlassen weil sich die Prostata danach immer ausgedehnt hat.nach ein paar Stunden war das dann wieder vorbei.

Viele Grüße

M$iock*ey70


@ blacknovice:

Es muss nicht unbedingt was heissen, aber ich würde so eine OP trotzdem nur von erfahrenen Ärzten machen lassen. Denn selbst wenn der Prof dort über die vielen Jahre diese OP schon öfters gemacht hat, ist es nichts im Vergleich zu den Schwerpunktkliniken, die diese OP mind. 60x im Jahr machen. Dass es davon nur 3-4 in Deutschland gibt, ist natürlich blöd. Aber gerade bei dieser Geschichte, gebe ich mich lieber in die Hände eines erfahrenen Chirurgen für diese Art von Operation. Denn Erfahrung kann dort durch nichts ersetzt werden. Komisch fand ich auch, dass der Bauchdeckenkatheter 1 Monat drin bleiben sollte. Standard sind 3 Wochen nach dieser OP. Das wird auch im weltweit größten Zentrum für Harnröhrenkonstruktionen in Italien so gehandhabt: [[http://www.urethralcenter.it/English_version/eng_index_new.html]] Auch muss man nicht 6 Monate auf Sport verzichten. Fahrradfahren kann wegen der Narbe unangenehm sein, aber anderen Sport kann man ohne Probleme nach paar Wochen wieder machen.

Ich wünsche Dir aber auf jeden Fall, dass es so gut bleibt wie nach der OP.

Ansonsten habe ich ja hier [[http://www.med1.de/Forum/Urologie/83538/2/]] schon viel geschrieben.

@ besterKoch und Co.:

Natürlich gibt es genug Menschen, die ihr Leben lang durch offene OPs oder auch Schlitzungen vollständig geheilt sind. Ein guter Freund von mir hatte vor 12 Jahren eine einzige Schlitzung und seit dem nie wieder Probleme.

Die operierte Stelle vernarbt IMMER nach einer OP (egal welcher). Die Frage ist nur, wie sich das Gewebe entwickelt und ob sich die Fibrose so ausdehnt, dass die Harnröhre wieder weiter zu geht oder sie eben trotz leichter Narben offen bleibt. Das ist nun mal bei jedem Menschen anders. Das Gewebe des einen neigt zu ausgeprägter Vernarbung, das des anderen eben nicht. Ich hatte im anderen Topic schon geschrieben, dass es mich wütend macht, dass nicht geforscht wird in dem Gebiet. Denn es könnte durchaus ein Medikament geben, welches Vernarburungen verhindert. Nur ist diese und ähnliche auf Vernarbungen basierte Erkrankungen nicht wichtig genug. Denn es gibt viel schlimmere Krankheiten und leider auch viel mehr Krankheiten, mit denen mehr Geld verdient werden kann. Wie ich im anderen Topic schrieb: Selbst für diese komplizierte Mundschleimhaut OP, darf der Chefarzt gerade mal einen Bruchteil dessen privat in Rechnung stellen, was er beispielsweise für eine Prostata OP nimmt.

Ich wünsche allen auf jeden Fall, dass die beschweidefrei bleiben und das sich die Vernarbung nicht wieder ausdehnt. Bei mir sieht es nun 7 Monate nach der Mundschleimhaut OP immer noch gut aus. Ich habe zwar das Gefühl, dass der Strahl nicht mehr so stark ist, aber die Messungen (Uroflow) sagen, dass er immer noch perfekt ist und nicht schlechter wurde. Ist ja auch so, dass die Blase nicht mehr gegen einen Widerstand arbeiten muss und man nach einer Zeit nicht mehr so heftig Wasser lässt, wie direkt nach der OP. Denn der Muskel bildet sich ja auch zurück, weil er nicht mehr so heftig wie mit Stritktur arbeiten muss- Jetzt lacht nicht, aber wer zu besorgt ist, kann es auch selbst grob testen: 1l Messbecher kaufen (mit Einteilungen in 50ml Schritten), dort reinpinkeln und möglichst exakt die Zeit stoppen (ohne die letzten Mini-Tropfen). Grundsätzlich sollte das nicht viel länger als 20sek dauern. Den Average Flow, bekommt man dann durch: Volumen in ml geteilt durch Zeit in sek. Alles über 20sek ist mehr als gut, denn wenn der Average Flow über 20 ist, ist der Maximalflow über 35 etwa... was im Grunde einen Spitzenwert darstellt. Das ersetzt zwar nicht den Uroflow beim Urologen, aber kann ab und zu mal zur Beruhigung gemacht werden (habe ich aus einem US Forum bei Prostatapatienten und fand das erst ganz lustig, aber wieso nicht. :))

@ kann nur besser:

Sorry, ich hatte Dich im anderen Topic vergessen. Wo lässt Du Dich operieren? Welche Fragen hast Du noch?

[sorry für Tippfehler, Buchstaben vergessen, etc... habe jetzt keine Lust alles nochmal zu lesen ;-)]

kMann: nur; bessexr


an MICKEY 70

Ich habe einen OP Termin Anfang November bei Prof. Fisch in HH. Ich bin ein wenig am zweifeln, ob ich es machen soll, obwohl ich seit Monaten große Probleme habe und kaum noch richtig schlafen kann. Die Enge habe ich seit 20 Jahren (bin 37Jh.) und die 2 Scghlitzungen vor 18 Jahren haben nichts gebracht: Mit dem Bougieren habe ich mich die letzten 18 Jahre gut arrangiert. Das letzte Mal habe ich vor genau 2 Monaten selbst bougiert u. der Strahl war 1 Monat später 34ml/s. Der Strahl ist schwächer geworden, aber im Vgl. zu "gesunden" Geschlechtsgenossen immer noch normal. Mein Problem ist, dass ich fast ständigen Druck auf der Blase habe und Schmerzen entlang der Samenleiter bz. Leisten und Hoden. Inzwischen habe ich sonographisch alles nochmal durch einen Internisten prüfen lassen, der auch nichts feststellen konnte. Danke für den Tipp mit Bromelain, hatte ich genommen und hat etwas geholfen (und wenns nur der Placebo war... :-)

Da der Urin ständig durch diese Enge muß, sind die Schmerzen bzw. der Druck eigentlich nur logisch und folgerichtig. Ausserdem schlafe ich bedingt durch die Spannung der Blase bzw. den Restharn (ca. 50ml..) kaum noch..

Ich frage mich, ob durch die offene OP ein dauerhafter Zustand erreicht wird, welcher dem nach einem erfolgreichen Bougieren entspricht ? Ich habe tierischen Bammel vor der OP, daß danach vielleicht eine Verschlechterung eintritt bzw. die Schmerzen nicht aufhören. :-/

Und auch ob die Potenz nicht verlorengehen kann ? Da ich 400km von HH entfernt wohne, wollte ich die Nachversorgung zu Hause machen lassen, Prof. in HH meint, das wäre kein Problem.

Auch wenn Du es mußtest, aber war das Du mit den beiden kathetern halbwegs auszuhalten ?

Du hattest vor einiger Zeit geschrieben, wenn Du nochmals vor der Entscheidung offene OP stehen würdest, wüßtest Du nicht, ob Du es nochmals machen würdest ??

Frage ist, welche Alternative ich habe...ständig weiterbougieren........?

An blackvoice: schön, daß Du es überstanden hast, obwohl ich das ganze Procedere bei Dir schon ziemlich heftig fand ?

M~ick"ey70


@ kann nur besser

Gehe doch jetzt nochmal zum Urologen und lasse einen Uroflow machen. Wenn er deutlich unter 30 ml/s max. Flow gefallen ist, ist das ja ein Zeichen, dass die Striktur wieder zu geht. Wenn nicht, würde ich den Termin ehrlich gesagt erstmal absagen. Denn dann scheint die Striktur nicht die Probleme zu machen. Ein Maximalflow von 34 ml/s geht durch keine deutliche Enge in der Harnröhre, dass ist nicht möglich. Wie gesagt, etwas vernarbt es sowieso immer, die Frage ist nur ob es bei einer normalen Vernarbung bleibt oder eben so weit zu geht, dass die Harnröhre deutlich eingeengt ist.

Noch sinnvoller wäre jetzt natürlich eine Röntgenuntersuchung. Also am besten ist jetzt einen Uroflow plus Röntgen. Wenn dann keine Striktur sichtbar ist, würde ich nicht operieren. In HH machen sie sowieso nochmal ein Röntgenbild, aber das ist erst kurz vor der OP und ein langer Anreiseweg für Dich. Wenn momanten (d.h. 2-2,5 nach letzter Bougierung) alles 'glatt' in der Harnröhre ist, würde ich erstmal nicht operieren lassen. Wenn allerdings die Enge wieder sichtbar zu geht, dann auf jeden Fall die OP. Ich würde mir da keine Sorgen wegen der OP, da sie die beste Chirurgin dafür in ganz Deutschland ist.

Bei mir hat es auch ein paar Monate gedauert, bis ich die ganze Taubheit da unten und im Mund völlig los war und es war alles nicht so angenehm. Auch die Katheter waren ätzend. Aber als nach 10 Tagen der normale Blasenkatheter raus kam, war ich schon mal riesig erleichtert. Ich hatte ja auch geschrieben, dass der Bauchdeckenkatheter dann nach einiger Zeit weh getan hat (jeder reagiert da wohl anders), aber auch das Ding kam ja nach 21 wieder raus. Es gibt viel Schlimmeres.

Also wie gesagt: Ich würde auf jeden Fall jetzt nochmal einen Uroflow und Röntgenkontrastuntersuchung machen lassen. Dann machst Du Dir auch keine Gedanken, ob die OP jetzt wirklich nötig ist oder nicht.

Die Schmerzen in der Form können eigentlich gar nicht direkt von der Striktur kommen. Das ist einfach nur Narbengewebe. Natürlich können Entzündungen etc. mit der Striktur als Ursache (Blockade beim Abfluss, Restharn etc) entstehen, aber Dein Urin ist doch ohne nachgewiesene Bakterien, oder?

Ich meinte bei mir wegen der OP nochmal oder nicht: Wenn es jetzt wieder zugeht, wurde ich halt zweifeln, da bei mir dann auch die 'größte' OP ja nichts gebracht hat. Wieso sollte sie dann nochmal was bringen? Aber momentan sieht es ja noch gut aus und das 7 Monate danach ohne jegliche Bougierung.

Falls sich irgendwie zeigt, dass bei Dir die Striktur ohne Bougierung (also wie momentan) wieder zu geht, würde ich die OP in HH auf jeden Fall machen. Du bist an der besten Adresse dort und brauchst keine Angst haben, dass sich irgendwas verschlechtert. Wirklich. :-)

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