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Erneute Harnröhrenstriktur nach Mundschleimhautplastik

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War ja in HH. Peniler Bereich. 2 Kathter, einer 10 Tage der andere 2 Wochen glaube ich weiß es schon gar nicht mehr. Liegen im Bett musste ich nur am Tag der Op am nächsten Tag raus aus dem Bett. Hatte ich hier auf irgendwo schonmal geschrieben.

MYoonpxie


Hi,

habe den Thread hier aufmerksam gelesen, da ich mich auch in den nächsten Wochen einer Harnröhrenplastik mit Mundschleimhaut unterziehen werde.

Kurz zu meiner Person, männlich, 34 Jahre, seit mehreren Jahren eine Harnröhrenenge im vorderen penilen Bereich (praktisch direkt am Penisausgang). Mein Urloge hat dann eigentlich 1-2 mal jährlich eine Erweiterung mittels Dilatator vorgenommen. Das hat auf Dauer wohl aber auch dazugeführt, dass ich eine weitere Verengung im bulbäre Bereich der Harnröhre erlitten habe. Letztlich hat er mir dann zu einer Harnröhrenplastik in HH empfohlen - ich wünschte er hätte das schon vor 5-10 Jahren mal gemacht, dann hätte ich die tiefergehende Harnröhrenenge wohl nicht bekommen...

Letztlich bin ich natürlich froh, dass er mir die Klinik in HH um Frau Professor Doktor Fisch empfohlen hat. Sonst wäre ich wohl nicht auf die Klinik und dieses Forum hier gestoßen.

Jedenfalls steht mein OP-Termin für Ende Februar in HH an, mein Flow liegt derzeit bei ca. 4 ml/sek.

Ich konnte mir aussuchen, ob ich von Herrn Dr. Dahlem oder Frau Prof. Dr. Fisch (da ich eine Zusatzversicherung habe) operiert werden möchte. Ich habe mich dann für Frau Prof. Dr. Fisch entschieden, da ich bisher nur gutes von ihr gehört habe - auch wenn ich glaube, dass Herr Dr. Dahlem da min. genauso fit in dem Thema ist.

Was mich aber interessieren würde, bei den Leuten, die sich in Hamburg haben operieren lassen, wie lange hat die Harnröhrenplastik bei euch vorgehalten? Ich habe eigentlich wenig Lust, alle 1-2 Jahre wieder hin zu müssen, mit 8-10 Jahre könnte ich wesentlich besser leben... ;-D

Und würdet ihr die OP rückwirkend erneut machen oder gibt es noch andere Alternativen (eine Schlitzung der Harnröhre habe ich bislang noch nicht gemacht)?

Gruß

p@atientV081x5


hallo med1-forum und moonpie,

hab mich ganz neu hier angemeldet, da ich zufällig deinen post gelesen habe.

ich stelle bei mir auch einen zunehmend verminderten harnflow (ca 10 -15 ml/s) fest, der mich auch nachts öfter zwangsweckt.

also muss da irgendwo eine verengung sein nehm ich an.

bisher dachte ich an eine prostatabedingte verengung, obwohl meine prostata angeblich eine normale größe und konsistenz hat (aussage von einem urologen). deshalb machte ich mir bisher keine grösseren sorgen.

ich dachte deswegen an die prostata, weil der harnfluß seltsamerweise nach einer ejakulation meist deutlich grösser ist.

kennt jemand dieses phänomen auch ?

jetzt hab ich bei moonpie gelesen, dass auch eine verengung im vorderen penisbereich der grund sein kann. wie wurde das bei dir denn festgestellt?

ich muss dazusagen, dass ich als kind eine leichte glanduläre hypaspadie hatte, die leider erst zu beginn der pubertät operativ korrigiert wurde.

das hat mich nie weiter interessiert, aber als das mit dem verminderten harnfluss stärker wurde schaute ich mir mal die jetzige harnröhrenöffnung so weit es ging genauer an. möglicherweise durch die op damals an der eichel ist da schon so eine art engstelle im inneren erkennbar wenn man genauer hinsieht.

ausserdem hatte ich bis vor ca 3jahren ein sehr stark verkürztes vorhautbändchen, eigentlich war die vorhaut wahrscheinlich wegen der hypospadie direkt an der damaligen eichelöffnung angewachsen.

dadurch war praktisch immer spannung auf der eichelöffnung.

meint ihr dass dadurch der verminderte harnfluss, also durch eine verengung im eichelbereich bei mir entstehen konnte?

ich weiss dass ich deswegen nochmal zum arzt muss, aber wollte schon mal im vorfeld eure meinungen und erfahrungen hören, da ja wohl eine richtige diagnose und behandlung nicht so einfach ist...

danke fürs lesen und

lg

MPoAo2npie


@ patient0815

Ich könnte mir schon vorstellen, dass der verminderte Harnfluss durch eine Verengung im Eichelbereich kommt.

Bei mir ist es so, dass ich von klein auf eine Verenge Vorhaut hatte, diese wurde mir im Alter von ca. 8 Jahren verkürzt und im Alter von ca. 20 Jahren komplett entfernt. Leider blieb bei mir aber die Verengung der Harnröhre. Hätte ich die Beschneidung schon im Kindesalter gehabt, wäre wohl alles gut gegangen, aber daran kann ich nun nichts mehr ändern.

Ich muss sagen, dass ich mit einem Flow von 10-15 ml/sek. schon glücklich wäre, auch wenn dies natürlich immer noch zu wenig ist. Ich würde an deiner Stelle auch nochmal zum Doc gehen, denke das der mit einer Blasen- oder Harnröhrenspiegelung eine genaue Diagnose stellen kann, warum deine Blase nicht richtig entleert bzw. der Flow so gering ist.

LG

peatMient(081x5


seit wann hast du denn den verminderten harnfluss moonpie?

meinst das kommt bei dir durch die damals enge vorhaut?

war dein frenulum auch zu kurz und wurde es bei der beschneidung mit entfernt?

bei mir wurde das viel zu kurze frenulum ja nur teilweise durchtrennt, vllt würde das was bringen?

hab halt bissl angst vor so einer spiegelung, da selbst ein dünner dilator schon schmerzt bei mir :-(

aber wahrscheinlich kann man nur dadurch feststellen ob es bei mir an einer verengung im eichel- oder prostatabereich liegt...

grund für letzteres gäbe es ja!

SwtraigthtFlsush86


Also 4 ml/sec ist schon sehr wenig. Ich bin damala mit nem Flow von 3 ml/sec direkt 300km in die Notaufnahme nach Hof gefahren :[]

M<oonxpie


@ patient0815

also die Vereengung in der Eichel hatte ich eigentlich schon immer, ist über die Jahre halt immer schlimmer geworden.

Nein, mein Frenulum ist ok und wurde auch nicht entfernt. Bei mir ist das im vorderen Bereich einfach so, dass die Harnröhre einmal verengt ist und auch nicht weit genug reicht. Sprich wenn ich nicht alle 1-2 Jahre das bougiere, würde es sich komplett verschließen (was auch schon mal passiert ist). Es wächst bei mir praktisch Haut über den Harnröhrenausgang.

Die einfache Harnröhrenspiegelung fand ich nicht weiter schlimm (mag sein, dass ich da aber auch abgehärteter bin) - eine Blasenspiegelung (geht auch durch die Prostata) ist glaube ich weitaus schmerzhafter und langwieriger.

Die Harnröhrenspiegelung war bei mir in 10 Minuten erledigt. War halt schon unangenehm, aber durchaus auszuhalten. :)^

@ StraightFlush86

Ich hatte den Flow Mitte Dezember im UKE machen lassen, der Flow max. lag bei 4,1 ml/s., die Miktionsdauer 67 sek. und das Miktionsvol. 161 ml. - Also liegt der Durchschnittsflow ja bei nur 2,4 ml/s., oder?

Ist natürlich nicht schön, aber ich lebe da schon ein paar Jahre mit.

War auch das erste mal, dass ich den Flow gemessen habe. Hat mir mein Urologe noch nie angeboten, glaube der hat auch kein Messgerät dafür.

S+t@r-aig:htF?lushx86


Richtig mittlerer Flow = ml/sec!

Viele Urologen haben kein Uroflow, weil die für die Untersuchung 0,00€ erhalten. Hat mir mein Arzt mal gesagt.

Ich hatte schon nach einer Woche mit 3 ml/sec tierische Angst vor einem Verschluss. Jahre würde ich das nicht aushalten.

puatienut081x5


@ moonpie

wie war denn das bei dir mit dem verschluss, wie fühlte sich das an?

kanns mir nicht so recht vorstellen, hab aber auch angst davor...

interessant, dass bei dir der harnröhrenausgang zuzuwachsen scheint,

bei mir ists nämlich seit paar jahren auch so, dass sich da so eine art hautfalte über dem öffnungsbereich bildet...

wär mal interessant das zu vergleichen, hab ich nämlich noch nie so gehört!

könnten ja mal ein bild tauschen oder auch hier posten, würde mich interessieren was andere dazu meinen...

M.oonpxie


naja, das ich einen kompletten Verschluss hatte ist schon 2-3 Jahre her, habe damals mit einer desinfizierten Nadel die Haut aufgestochen - da hatte ich aber auch noch gut Druck auf der Harnröhre, da ich die hintere Verengung zu dem Zeitpunkt noch nicht hatte.

Eigentlich hatte ich dem schleichenden Zuwachsen ja mit dem dem regelmäßigen bougieren entgegenwirken wollen. Allerdings ist das auf Dauer auch nicht gut. Einmal wegen der Gefahr, das die Harnröhre noch weiter verletzt wird und dann noch die Gefahr das man sich Bakterien durch das Bougieren einfängt. Ist bei mir leider beides passiert, jedenfalls hatte ich letztes Jahr eine ziemlich starke Nebenhodenentzündung, waren die schlimmsten Schmerzen die ich in meinem Leben hatte. Leider half auch kein Antibiotikum bzw. hat sich noch eine Spermatozele im Hoden gebildet. Letztendlich musste ich ins KH und mir wurde der Nebenhoden samt, Spermatozele entfernt. Das hat mich jetzt auch schlussendlich dazu gebracht endlich diese Harnröhrenplastik zu machen. Irgendwann hat man es einfach satt. ;-)

aguxch_Veiner


Hallo zusammen,

zum Mut-machen: mein Statusbericht ca. 6 Monate nach der OP:

- Strahl ging bis ca. 1 Monat nach der OP kontinuierlich zurück, seither aber gleich geblieben. Uroflow werte dazu habe ich nicht, bin aber recht zufrieden.

- die taube Unterlippe kribbelte immer wieder bis ich eines Tages aufwachte und wieder leichtes Gefühl hatte (ca. 3 Monate nach der OP, dauerte also ziemlich lange). Jetzt fühle ich wieder so ziemlich alles, auch leichte Berührungen, etwas fremd fühlt sich das ganze aber noch an.

- Vernarbung am Damm sind so gut wie verschwunden

- Keine Schmerzen oä., nur der Hodensack ist etwas empfindlicher als zuvor

Wünsche allen künftigen Patienten alles Gute!

Liebe Grüße

auch_einer

Mioonxpie


@ auch_einer

hört sich gut an. Wo warst du noch gleich? Hamburg oder Hof?

Ich "darf" in 1 1/2 Wochen nach Hamburg, zu Frau Prof. Dr. Fisch. Hoffe es geht alles gut und ich kann dann endlich mit dem Thema abschließen.

Wie sieht es eigentlich mit dem Thema "Fahrrad" aus? Hatte mir letztes Jahr noch ein neues MTB geholt, in Hamburg meinten sie nur, dass Radfahren nicht ideal wäre und auch das Sitzen auf harten Unterflächen vermieden werden sollte. Man könnte zwar einen speziellen Sattel, der den Dammbereich schützt nehmen, aber ich bin mir jetzt doch ziemlich unsicher. Der Doc aus der Urologie meinte halt, dass der Bereich der Harnröhrenplastik im bulbäre Bereich immer so ein bisschen ein Schwachpunkt wäre. Natürlich muss das nicht heißen, das es wieder vernarbt, aber ich denke man sollte natürlich alles vermeiden, was dann doch dazu führen könnte.

Was meint ihr? Habt ihr da Erfahrungen machen könnnen?

Weikineger84


Hallo,

kann ich auch ohne Überweisung bei Frau Prof. Dr. Fisch Hoffe in Hamburg einen Termin bekommen? Also mit Voruntersuchungen usw. oder muss die Überweisung von meinen Urologen kommen?

Vielen Dank für die Informationen

Mjoo+nzpxie


Also einen Termin zur Voruntersuchung wirst du glaube ich ehh nicht direkt bei Frau Prof. Dr. Fisch bekommen, da sie glaube ich nur operiert. Sprich die Voruntersuchung wird jemand anderes in UKE übernehmen. Du brauchst aber ohnehin eine Überweisung vom Urologen - was auch ratsam ist.

W0i/kingWerx84


Hi Moonpie,

danke für die Info und viel Glück bei der OP. Berichte mal wie es genau gelaufen ist weil darüber würde ich mich sehr freuen.

Bezüglich dem Sattel schau doch mal bei SQLaps nach die sollen ganz passen Sattel im Programm haben.

Viele Grüße

Marcus

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