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Erneute Harnröhrenstriktur nach Mundschleimhautplastik

SKtra4ighjtFFlush8x6


Ganz klare Antwort Nein. Und wenn dir das nicht der Dahlem oder die Fisch erzählt hat würde ich es auch nicht glauben. Bringt jetzt auch nichts dich verrückt zu machen. Immer positiv denken vorallem bei dieser scheiss Krankheit! :)^

nQickolBaxs88


Positiv denken ist auch eigentlich immer meine Devise gerade wenn es um Krankheiten geht.

Der Dahlem war kurz nach der OP eigentlich relativ locker und gut drauf gab ja auch keine Komplikationen bei dem Eingriff und so lange ich im Krankenhaus war .

Nur haben die mir in der Ambulanz eben so einen blöden Flo ins Ohr gesetzt. Und ich habe dann natürlich Panik bekommen auch weil eben manchmal ein bisschen Urin neben raus gelaufen ist während des Infekts. Und ich dann natürlich auch Panik habe das sich da was festsetzen könnte am neuen Gewebe. Aber selbst wenn es so sein sollte könnte es sich nicht ab oder auflösen oder das Gewebe zerstören . So denke ich jedenfalls oder liege ich da jetzt komplett falsch. Sorry das ich damit auf den Wecker falle nur habe ich eben auf dem Gebiet nicht so die Erfahrung und entsprechend leicht bin ich da zu verunsichern.

S>tra(ight!Flu&shx86


Gar kein Problem kann das gut verstehen! Ich würde viel Geld darauf verwetten das eine Ablösung nicht möglich ist. Und eine Infektion nach so einer langen Zeit mit Katheter ist absolut normal. Jeder Tag mit Kafheter erhöht die Chance auf eine Infektion um 8%. Zudem hatte die Mundschleimhaut ja fast 3 Wochen Zeit um einzuheilen. Ich kenne zudem auch Leute die in den drei Wochen was anderes als Urin abgegangen ist und bei denen ist gar nichts passiert. Also freu dich auf deine Untersuchung und das erste Mal pinkeln ohne Druck! ;-)

nDickol|axs88


Ich freue mich auch schon darauf :-)

Ich zähle schon runter bis zum 29.März in der Hoffnung das alles gut wird.

Was ist bei deinen Kollegen denn während eines Infekts neben raus gelaufen ?

n.icko3laRs88


Hey @straightflush 86

Die ziehen den Katheter doch hoffentlich auch wenn man eine Erkältung hat oder ?

fOeisbe3rxg


@ StraigtFlush86

Im Auguste-Viktoria-Krankenhaus in Berlin wurde ich operiert und nicht mit MucoCell, das war leider in der gesätzlichen KV nicht dabei. Aber meine Ärzte haben wir erstmal davon abgeraten, da diese Methode nicht ausreichend geprüft wurde. Im Endeffekt spart es einem die Wunde im Kund. Vor allem bei kleineren Strikturen it es m.M.n. nicht so wichtig, eher bei großflächigen Eingriffen. So stelle ich mir das zumindest vor.

Bei mir wird auch morgen, den 29. März hoffentlich der Katheter gezogen. Dabei wird noch einmal Urinkultur gemacht um zu sehen, ob der Infekt noch da ist.

Insgesamt habe ich jetzt vier Wochen den SDPK Katheter getragen. zwei Wochen den DK.

Ich bin gespannt auf das Ergebnis.

Ich drücke allen die Daumen, die sowas vor sich haben. Es ist alles andere als "angenehm". Ohne dabei pessimistisch zu sein. Ich gehöre auch zu denjenigen, die immer positiv auf etwas schauen. Aber das ganze hat sich für mich als eine Geduldsprobe gezeigt, die ich manchmal nicht so ganz gut meistern konnte.

NkBG_x34


Hallo,

da jetzt erstmal alles überstanden ist, will ich hier mein Erfahrungsbericht zu meiner Mundschleimhaut OP loswerden.

Zur Vorgeschichte, Alter 34 und seit gut 3 Jahren hatte ich einen dünnen Strahl beim Wasserlassen, nach langem hin und her wurde beim örtlichen Urologen mittels Röntgen festgestellt dass ich eine Harnröhrenverengung bulbär habe. Nach Empfehlung meines Urologen habe ich mich im November 2015 (erfolglos) durch ihn schlitzen lassen , d.h. er ist nicht komplett durchgekommen und hatte wohl Angst den Schliessmuskel zu verletzen. Also umsonst.

Nach Recherchen und viel Lesen sowie Austausch mit anderen Betroffenen (danke insbesondere Straightflush hier und allen anderen auch) hab ich mich für die Sana Klinik in Hof entschieden.

1. Termin im Dezember 2015 in Hof: Vorabuntersuchungen, Röntgen usw. ---> nichts schlimmes. Ergebnis Uroflow 4 ml/sec und Restharn bei 80 ml. Nicht berauschend.

2. Termin im Januar 2016 in Hof: Schlitzung als vorbereitender Eingriff zur Mundschleimhaut OP zur genauen Feststellung der Lage und Länge der Harnröhrenverengung, erfolgreich. OP durchgeführt von Dr. Radu. Die Harnröhrenenge lag bei 6 cm und 0,5 cm vorm Sphinkter.

Aufenthalt in Hof insgesamt 3 Tage bzw. 2 Nächte. Nach der Schlitzung erstmal für 24 Stunden einen Harnröhrenkatheter. Das Anbringen wurde noch während der OP in Vollnarkose durchgeführt und das Rausziehen war auch kein Problem. Lediglich ein leichtes Ziehen für 3-4 Sekunden. Das erste mal Wasserlassen nach Katheterentfernung, wow ein Strahl, ich dachte ich durchbohre die Toilette :) allerdings die ersten 4-5 mal Wasserlassen auch schmerzhaft, starkes Brennen, da nur 24 Stunden seit der Schlitzung vergangen sind. DA muss man(n) durch.

Bis zum Termin zur Mundschleimhaut OP sind 5 Wochen vergangen und ich bin am Überlegen, ob ich das doch erstmal bei der Schlitzung lassen soll, da das Ergebnis m.M. nach immernoch sehr gut ist, und so meine Hoffnung auch Jahre vielleicht so bleibt. Nach telefonischem Gespräch mit Dr. Pandey entscheide ich mich doch für die Mundschleimhaut OP um ein Rezidiv vorzubeugen.

3. Termin Februar 2016 in Hof: Der grosse Tag, OP direkt um 6.45 Uhr. Also nicht viel Zeit zu überlegen, nach der OP, durchgeführt von Dr. Pandey, etwas benommen, Harnröhrenkather wieder drin (für volle 3 Wochen diesmal), etwas Kratzen im Hals wg. Narkose, sonst keine nennenswerten Schmerzen.

Dann heisst es 7 Tage strikte Bettruhe, d.h. Kein Aufstehen, kein Beine anwinkeln, nicht großartig Drehen, eigentlich nur mit den Füssen etwas hin und herbewegen und evtl. leicht seitlich. Also viel Beschäftigung mitnehmen, Laptop, Handy, IPad egal... 7 Tage können sehr lang sein, wenn der Tag schon um 6.30 morgens anfängt (Waschung) und man ans Bett gefesselt ist.

Dann das erste mal wieder Aufstehen, nach 7 Tagen, etwas wackelig auf den Beinen. Ein paar Schritte erstmal... so von Tag zu Tag steigern, dann am 12. Tag erfolgte die Entlassung nach Hause (mit Katheter) also 8 Tage lang zu Hause schonen. Anschliessend für 1 Nacht bzw.2 Tage zum Katheterziehen und Abschlussuntersuchungen.

Das Ziehen des Katheters schmerzfrei, leichtes Ziehen ca. 2-3 Sekunden, dann das Ergebnis unter Röntgen, alles gut eingewachsen, keine Risse etc.

Messung lt. Uroflow 40 ml/sec und kein Restharn. Eine Riesenerleichterung.

Fazit: Also die OP ist zunächst erfolgreich verlaufen, ob das Ergebnis aber auch Erfolg auf Dauer haben wird, das wird sich noch zeigen. Die meisten der 10-20 % an Rezidive nach einer Mundschleimhaut OP treten lt. Studien erst nach 2-4 Jahren auf.

Die ersten 3 Tage nach der OP gibts nix zu Essen, sondern nur den Tropf, danach habe ich möglichst wenig gegessen, um während der Liegezeit nicht groß auf Toilette zu müssen. Hat gut geklappt. Schmerzen hatte ich während der ganzen Zeit eigentlich keine bis wenig, leichtes Ziehen im Mund, sowie leichte Schmerzen nach jeder Erektion Nachts wg. Harnröhrenkatheter. Also bei mir war 3 Wochen lang, solang der Harnröhrenkatheter drin war, nichts mit durchschlafen. Die vorgegebene Dosis an Schmerzmittel hat fast immer ausgereicht, 2-3 mal hab ich noch was nachgefordert, was aber kein Problem war.

Zum Klinikum selbst, ich hatte als Wahlleistung, gesetztlich versichert, ein Einzelzimmer.

Die Ausstattung in den Zimmern ist sicherlich nicht die modernste, dafür sind aber die Schwestern auf der Station U1 (Urologie) alle Top. Alle sehr nett und hilfsbereit. Mir ist in der ganzen Zeit keiner dumm gekommen.

Heute, knapp 6 Wochen nach der OP, habe ich immernoch ein leichtes Ziehen im Dammbereich, sowohl bemerkbare Narben auf Höhe des Schnitts im Dammbereich. Die Stelle im Mund, an der die Schleimhaut entnommen wurde, spannt noch bei bestimmten Gesichtszügen.

Aber gut, das wird sich mit der Zeit alles legen.

Ich hoffe nun auf viele Jahre ohne Probleme damit und Euch kann ich, solltet Ihr Euch für diese OP entscheiden, das Sana Klinikum in Hof, ruhigen Gewissens weiterempfehlen.

Grüsse

f;eisb2erg


So,

ich habs endlich hinter mir. Jetzt nur noch abwarten bis die Schwellung schön zurückgeht und alles (das Gewebe weicher wird).

Ich habe zusammenfassend

1. OP gut überstanden (Mundschleimhautplastik mit ca. 2,5-3cm ). DK und SDPK Katheter ürsprünglich mit 14 Tagen und 21 Tagen geplant)

2. Leider drei Tage Migräne Attacke im KH gehabt

3. Lag fünf Tage im KH, zu Hause die ersten Hinweise auf einen Infekt gemerkt.

4. Nach 14 Tagen DK gezogen und Urinkultur abgegeben.

5. Eine Infektion bekommen mit 3MRGN Ecoli Bakterien (Multiresistente Keime!!!) --> Also weitere sieben Tage isoliert Antibiotika im KH.

6. MCU nach drei Wochen hat ein nicht so tolles Ergebnis gezeigt, da ein Paravasat sichtbar wurde, und für mich alles gleich aussah wie vorher. Ich konnte allerdings gut Wasser lassen. Ergebnis, eine weitere Woche den SDPK.

7. Nach insgesamt 28 Tagen, bei einer Urinflow Kontrole, Urinkultur und Resthanhn-Kontrolle, wollte mir der Assistenzarzt nicht glauben, dass der Resthahn klar zu viel war, weil ich ungefähr eine Stunde vor der Untersuchung ca. 2 L Wasser getrunken habe und der Urin regelrecht innerhalb von Minuten wieder die Blase füllte, blieb die Entscheidung weitere Zwei Tage den SPDK drin zu lassen und weiter zu Hause zu notieren, wie viel ich Wasser lassen kann, wie viel der Resthahn ist (Aspirieren mit der Spritze am SPDK).

8. Nach insgesamt einem Monat ist der Urinflow mit ca. 35ml/s (max), und ca. 500ml Urin, bei einer Miktionszeit von etwa 30s. Also die Entscheidung den SPDK endlich zu ziehen mit freundlichen Grüßen vom Chefarzt, Herrn Dr. Zacharias, welcher auch die OP durchgeführt hatte. Das Zeihen des SPDK ist fast nicht zu merken. Den DK spürt man schon deutlich stärker. Trotzdem aber nicht so schlimm.

Das Wasserlassen klappt wunderbar. Ich für mich merke beim Anfassen der Stelle im Dammbereich, dass alles noch etwas verhärtet ist, und denke, dass dies gute ein bis zwei Monate braucht um sich vollständig zu erholen. Bis dahin werde ich definitiv kein Sport machen, keine anstrengenderen Aktivitäten machen. Das habe ich letzte zwei Schlitzungen recht zügig hinter der OP gemacht. Dieses Mal möchte ich es wirklich nach diesen Strapazen riskieren.

In etwa einem halben Jahr werde ich hoffentlich von recht guten und den möglichst lange anhaltenden Ergebnissen berichten.

Allen wünsche ich gute Besserung und auf dass man sich nie wieder hier melden und nach Ratschlägen suchen muss! :)=

SNtraiHghtFlQush86


Hallo zusammen

gestern hatte ich meine nächste Uroflow Messung (6 Monate nach OP) und der Flow ist mit 54ml/sec richtig gut ;-D

Im Mundbereich spüre ich gar nichts mehr.

HaARNR{ÖHRE_0207


Hallo ich bin neu hier,

habe eine Striktur im gesamten Eichelbereich. Habe das komplette letzte Jahr damit verbraucht mich zunächst von drei in Frage kommenden Spezialisten untersuchen und beraten zu lassen! Das UK Hamburg schied irgendwann aus weil ich mir Frau Prof. Fisch nich leisten kann (Bin bei der Techniker Krankenkasse). Meine Urologin empfiel mir Dr. Pottek in Rissen (Hamburg Wedel). Sehr netter Typ, hat jedoch extreem schwankende Beurteilungen. Nun habe ich in ca. eineinhalb Wochen meinen Op Termin bei Dr. Roberto Olianas (Lüneburg), über den in erster linie Gutes berichtet wird.

Dennoch,..... kann mir hier jemand etwas Über Dr. Olianas berichten, bzw. seine OP Ergebnisse ? Ich weiß, ich bin damit sehr spät. Nun da sich der Termin nähert bekomme ich doch ein etwas mulmiges Gefühl.

Hätte früher schreiben sollen. Naja egal,....also liebe Leidenskollegen, wenn Ihr mir dazu etwas berichten könntet wäre ich mehr als dankbar !

Liebe Grüße

Ich

f&eisb=erg


@ StraightFlush86

>50ml/s ??? Das ist ja unglaublich. Glückwunsch! :)^

SStraig'htFlpusxh86


@ feisberg

Vielen Dank habe es auch nicht glauben können :-D

@ HARNRÖHRE_007

Das absolute Zentrum ist die UKE in Hamburg. Auch wenn Prof. Dr. Fisch nicht selbst bei Kassenpatienten operiert gibt es da genug Spezialisten auf dem Gebiet (Dr. Dahlem).

Ich denke mal das du keinen Erfahrungsbericht von einem Patienten aus Lüneburg erhalten wirst, da die Meisten nach Hamburg, Hof und Berlin fahren. Nichts desto trotz haben die in Lüneburg auch ganz gute Fallzahlen in dem Bereich. Wenn du mehr Vertrauen zu diesem Arzt hast, solltest du es dort machen lassen. Viel Glück! :)^

H9aj#oda


@ StraightFlush86

>50ml/s :)= Hast du die Harnröhre von einem Elefanten bekommen ;-)

Bei mir ist die OP nun 2 Jahre und 8 Monate her. Ich war in Hof zur OP und bin noch immer sehr zufrieden. Auch wenn ich "nur" einen flow von 25ml/h (seit 2 Jahren stabil) habe :=o.

Ich kann allen Neulingen nur raten:

Geht bei solch einer OP in die Spezialkliniken und nicht in irgendeine um die Ecke. Ich hatte einen Kollegen im Zimmer der die OP in einem Kreiskrankenhaus hat machen lassen. Er war 2 Jahre später neben mir in Hof.

Viele Grüße und gute Besserung an alle Leidensgenossen. *:)

H"ARNARÖHRE_6007


hallo STRAIGHT FLUSH, hast du schon mal jemanden kennengelernt der bei Dr. Pottek in Rissen (ASKLEPIUSKLINIK) davor in Hamburg Wedel operiert wurde? er schlägt bei mir einen gestiehlten vorhautflapp vor. war nun viermal dort zum vorgespräch, und bei DR. Oleanas

dreimal zum gespräch. kann mir irgendjemand was über DR. Pottek berichten?

HbARNR?ÖHRoE_0x07


des weiteren hätte ich die frage ans forum, hat hier jemand erfahrung mit dem nocht recht neuen MUKOCELL verfahren ? in BERLIN gibt's 2 chirurgen die das anwenden.

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