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Erneute Harnröhrenstriktur nach Mundschleimhautplastik

S@traqigh7tFluxsh86


Wie "cool" noch ein gleichgesinnter mit peniler HR Striktur. Kann dir evtl. Hoffnung auf eine früherer Entlassung machen. Ich wurde nach 13 Tagen mit liegendem Bauchdeckenkather entlassen und musste am 21. Tag wieder antreten. Normalerweise machen die das nicht, weil der Katheter evtl. zusetzen kann. Musst dich an Dr. Keller wenden, der macht auch gerne mal eine Ausnahme.

B%enScNo84


Hallo zusammen,

nach drei Wochen auch von mir ein Zwischenbericht.

OP (3cm MSH bei penobulbärer Engstelle) ist am Dienstag genau drei Wochen her gewesen. UMM war eine gute Wahl insbesondere Dr. Pfalzgraf. Sehr zuvorkommend, freundlich und kompetent.

Größten Probleme während der Zeit waren die Schmerzen im Mund. Die Wunde (3cm MSH) ist aber inzwischen fast ganz zu. Ich merke nur noch die Narbe am Damm.

Das Ergebnis sieht im Röntgen sehr gut aus und auch der Uroflow liefert gute Werte (Max 40,3ml/s, Durchflow 19,7ml/s, Miktionszeit 38s, Flowzeit 26s und Volumen 508ml).

Ich hoffe die Werte bleiben so in den nächsten Jahren. Ich werde hier regelmäßig reinschauen und weiter berichten.

Ab wann hatten eure Ärzte gesagt könnt ihr wieder Sex haben? Ich habe vergessen zu fragen.... Keine Lust 3 Monate zu warten :D

MBich.asel26Hxof


Ach ja StraightFlush86,

ich weiß nicht ob du es irgendwo auf den 25 Seiten schon geschrieben hast aber ich frag einfach nochmal.

Wie lief das bei dir mim Sex nach der OP? Der Arzt meinte irgendwann 5-6 Wochen postoperativ wäre ok.

Ich frage explizit dich oder jeden anderen mit peniler Harnröhrenenge.

Außerdem frage ich mich wo dein Rezitiv aufgetreten ist? Im implantatbereich oder an den Enden?

Was war dein minimaler "maximal Flow" bevor du die erneute OP gemacht hast?

Hast du Gefühlsveränderungen irgendwo am Penis gemerkt?

Danke schon mal!

Ein kleines Update von mir:

Heute ist mein 5 Ruhetag, das rumliegen macht mir quasi nichts, schlimmer ist, dass ich mir irgendwie meinen Gaumen dermaßen gereizt habe dass ich kaum essen kann. Naja aber daran wirds nich scheitern ;-)

Ich merke die nächtlichen Erektionen trotz Verband, es zieht den Ballon vom Harnröhrenkatheter dann gegen die Innenseite der Blase. Ein unangenehmes Gefühl, aber kurz nach dem aufwachen ist es wieder weg, da er nicht sonderlich steif werden kann. Sonst merke ich nichts, die Narbe im Mund stört mich überhaupt nicht, meine linke Lippenseite ist unten etwas taub, das wars.

S^traiFghtFluxsh86


Hi Michael,

bei mir hieß es auch 6 Wochen postoperativ kein Sex. Im Endeffekt habe ich 4,5 Wochen draus gemacht.

Bei mir ist das Rezidiv angeblich an den Enden aufgetreten, bei der ersten OP wurde die Enge wohl kleiner eingeschätzt. So wirklich kontrollieren konnte ich das natürlich nicht, da man auf den Röntgenaufnahmen nicht viel sehen konnte.

Der Maxflow war bei der Aufnahme in Hof bei 9,....ml/sec. Im Prinzip ist der Flow nach der ersten OP stetig nach unten gegangen und nach dem ersten Jahr bin ich auch nicht mehr zur Kontrolle, weil ich schon wusste das ein Rezidiv aufgetreten ist.

Es hat sich schon einiges verändert. Bei der ersten OP wurde eine Beschneidung durchgeführt, was ja schon zu Gefühlsveränderungen führt und bei der zweiten OP wurden von unten nach oben aufgeschnitten. Einen Bereich gibt es leider in dem die Narbe nicht so toll aussieht. Aber ich kann mich eigentlich nicht beschweren, funktioniert noch alles wie es soll.

Gegen die Erektionen Nachts haben die Ärzte sehr gute Medikamente.

M"i0chfael2x6Hof


Die Beschneidung ist mir dieses mal erspart geblieben, da ich ohnehin keine Vorhaut mehr hatte :D

Was mich aber nie gestört hat, im Gegenteil.

Was meinst du mit von unten nach oben aufgeschnitten genau? Meinst du mit erster und zweiter OP die beiden Mundschleimhaut Op's?

Danke für die Antwort StraightFlush86

SXtra}ig'htFluxsh86


Naja die haben die Penisunterseite bis zum Hodenansatz längs aufgeschnitten. Bei der ersten OP in Hof wurde die Haut nach unten gestülpt, so dass keine äußerliche Narbe zu sehen war (außer die Narbe der Beschneidung). Und ja mit den den beiden OP's meine ich die MSH OP's. Die ganzen kleineren Schlitzungen zähl ich schon gar nicht mehr dazu :-)

Ohl#d_Sxock


Bei mir gabs in der Nacht von Vorgestern auf Gestern ein etwas dramatisches Zwischenspiel: Meine OP-Wunde im Mund, da wo das MSH-Transplantat entnommen wurde, ist beim abendlichen Zähneputzen z.T. aufgebrochen und fing recht stark zu bluten an. Konnte den Blutstrom, der beständig meine Mundhöhle füllte, nicht stoppen. Reden war auf Grund des sich ständig füllenden Mundes auch fast nicht möglich. Also Notarzt rufen lassen und in der Notaufname des hiesigen Klinikums durch einen Kieferchirurgen mit drei Stichen erneut nähen lassen. War wohl eine kleine Arterie mit aufgegangen.

Das resorbierbare Nahtmaterial hatte sich schon angefangen aufzulösen und ein Teil der Wunde war auch schon zugewachsen, aber eben noch nicht alles. Naja, nun ists erst mal wieder genäht, diesmal mit etwas stärkerem Faden und ich bin sicherheitshalber heute und morgen noch auf breiiger Ernährung, um kein Risiko einzugehen. Schmerzmittel habe ich heute keine mehr gebraucht, ist aber alles wieder etwas geschwollen und die "Freiheitsgrade" bei der Bewegung der Kauleiste sind wieder etwas eingeschränkt.

Meine Hoffnung und Sorge ist natürlich, dass das Transplantat auf der Harnröhre besser einwächst, als die Entnamestelle in der Wange, aber das wird sich in knapp 14 Tagen dann schon zeigen...

Ansonsten komm ich mit dem Harnröhren-Katheter soweit klar, sicher ist es nicht das Angenehmste mit dem Teil aber es geht, bisher auch keine spürbaren Beschwerden wegen Infekten, ich trinke aber auch ca. 3-4 Liter am Tag.

Ocldx_Sxock


@ Michael:

Bin wieder in Hof, U1, Zi. 106. Bist Du noch da?

O)ld_S-ock


@ all:

Bin heute zur Diagnostik MSH-OP wieder im SANA-Klinikum Hof stationär eingerückt. Direkt nach der Aufname erfolgte die Röntgenkontrastuntersuchung von Blase und Reparierter Harnröhre.

Zuerst wird mit liegendem Katheter eine Aufname gemacht, um den richtigen Bildausschnitt festzulegen, so dass der operierte Bereich der HR erfasst wird. Ist die passende Position gefunden, darf man sich während der nun folgenden Untersuchungen nicht mehr bewegen. Nun wird über den seit nun 4 Wochen liegenden Harnröhrenkatheter (ächz) die Blase mit Kontrastmittel befüllt, bis sich ein spürbarer Blasendruck aufbaut, bei mir warens ca. 600-700ml. Dann wird der Katheter gezogen, was nur ganz kurz ein wenig unangenehm ist, ansonsten keine große Sache (endlich weg, das ganze Schlauchgelumpe). Während dieser Prozedur muss man weiterhin unbeweglich auf der linken Seite auf dem Röntgentisch liegen bleiben, es werden auch immer laufend Aufnamen gemacht (Strahlenbelastung der Hoden?). Tja und dann muss man in unveränderter Haltung auf der Seite liegend, das Kontrastmittel in eine Ente pinkeln, während das Personal dabei Aufnamen macht, um ein gutes Bild zu erhalten. Tja, da hatte ich dann Probleme, trotz gut gefüllter Blase auf der Seite liegend unter Anwesenheit von Fremden mehr als nur ein kleines Rinnsal von mir zu geben, da half kein laufender Wasserhahn, gutgemeintes Zureden oder auch Bauchpressen meinerseits, irgendwie ist Wasserlassen auch eine Kopfsache. Nach kurzer Beratung mit dem Chef Dr. Keller befand der aber, das reicht, vorerst keine Cystoskopie notwendig. Ich sollte dann kurz auf Toilette gehen (dort lief es dann auch gleich ganz ordentlich) und dann wurde nochmal geröntgt, ob die Blase auch wirklich leer war, was der Fall war.

Also bin ich nun befreit von allem lästigen Geschläuch und Gebeutel, jetzt steht noch ein Uroflow und eine anschließende Sonografie an, um die Blasenentleerung und den Strahl zu beurteilen,,und wenn dabei keine Probleme zu Tage treten, werde ich morgen schon wieder entlassen😎

MvichaelN26xHof


Hallo Allerseits,

nun auch mein Abschlussbericht.

Nochmal zu Erinnerung ich hatte eine penile striktur, deshalb keinen Harnröhrenkatheter bis zum Schluss sondern einen Bauchdeckenkatheter. Aus diesem Grund wurde meine Abschlussuntersuchung auch nicht wie bei Old_Sock unterm Röntgengerät durchgeführt sondern ich bekam eine Blasenspiegelung. Dabei kann man auf einem Bildschirm zugucken wie der Arzt (der Chef meistens selber) mit dem Stab durch die Harnröhre geht. Bei mir ist alles gut eingewachsen :)

Die Nahtstelle in der Harnröhre sieht etwas wulstig aus (das ist normal) und sollte sich (so die Ärzte) noch glätten, dies könnte erklären warum man nach einem halben Jahr statt einem Rezidiv noch schneller pinkeln kann (StraightFlush hat mal was erzählt glaube ich)

Mein Uroflow liegt bei max 30 ml/sek, kein Restharn. Allerdings würde ich eher 25 sagen, da diese 30 ein peak waren ;-)

Noch eine Info: Die Durchschnittliche "max flow" direkt nach der Operation mit Mundschleimhaut liegt bei 23 ml/sek.

Das ist also nicht wie bei der Schlitzung wo man teilweise über 40 danach hatte, aber eben nicht für lange.

Ich kann nur sagen, macht diese OP wenn ihr leidtragende seid. Man kann nicht versprechen wie lange das jetzt hält, vielleicht für imme vielleicht 10 Jahre. Von allen Leute die ich hier im Klinikum und im Forum getroffen habe habe ich eins gelernt: Eine Schlitzung oder Bougierung ist absoluter quatsch, die Rezidivrate liegt nicht bei 80% sondern 100%.

Ich wünsche euch alles Gute, Old_Sock vielleicht sieht man sich wieder *:)

OUld_iSoxck


Tja, schit happens, bin eine Woche nach der Entlassung wieder da. Meine Narbe am Damm macht mir nach wie vor Beschwerden, mittlerweile hat sich da trotz Spülen am Ende Richtung After ein eitriger Abszess gebildet, der nicht von alleine abheilt. Und seit gestern habe ich nun auch noch wieder eine Harnwegsinfektion, die meinen Flow deutlich reduzierte und mich alle 30 min auf die Toilette schickte. Aus Sorge um mein Transplantat habe ich nicht erst bis Montag gewartet, sondern heute früh hier angerufen und nun bin ich leider wieder hier, in der Notaufname wurde über 100 ml Restharn diagnostiziert. Deshalb habe ich dieses Mal einen Cystofix bzw. Bauchdeckenkatheter in Lokalanästhesie bekommen. Tja nun liege ich hier wieder mit Schlauch und Beutel und zwickendem Hinterteil, alles dumm gelaufen, hätte nicht gedacht, so schnell wieder hier zu sein. Nun gilt es wieder abzuwarten, was nun für weitere Erkenntnisse und Maßnamen daraus entstehen. Ich hoffe nur, dass mein Transplantat nicht gelitten hat, das ist derzeit meine große Sorge. Bin derzeit in Zimmer 112... {:(

S,tr=aightF)lush86


Das hört sich ja richtig übel an. Du nimmst wohl alle möglichen Komplikationen mit. Drücke dir die Daumen das mit der Harnröhre alles i.O. ist. :)^

s`ezeN8v6


Scheint der einzig relevante Thread im Internetz zur Rekonstruktion der Harnröhre mit Mundschleimhautplastik zu sein - darum schreibe ich hier auch meine Erfahrungen.

Vorgeschichte: Ich bin 29 Jahre, männlich und ansonsten gesund. Schon in meiner Jugend wurde eine Harnröhrenverengung per CUG festgestellt, welche 2005 im Klinikum Rosenheim geschlitzt wurde (Schlitzung nach Sachse). Wie bei den meisten stellte sich nach ca 1-2 Jahren ein rezidiv ein. Da das Wasserlassen dennoch funktionierte nur halt "etwas länger" dauerte habe ich noch weitere Jahre "durchgehalten". Erst als ich 2015 auchnoch vermehrt Blasenentzündungen und andere Infekte der Harnwege hatte (wegen dem Restharn nach der Miktion), habe ich wieder ein CUG + Uroflow (11er Schnitt) machen lassen.

Diagnose: 2 Harnröhrenstrikturen bulbär jeweils ca 0,5cm groß im Abstand von ca 2cm

Entscheidung: Nachdem ich auf Pubmed alle wissenschaftlichen Studien zum Thema durchgelesen habe, war klar das eine erneute Schlitzung aufgrund der extrem hohen Rezidivrate und der zusätzlich weiteren Vernarbung der Harnröhre (die spätere Rekonstruktionen erschwert) nicht mehr für mich infrage kommt. An dieser Stelle möchte ich persönlich jedem dazu raten eine Mundschleimhautplastik oder End-to-End Anastomose (wenn möglich ist das noch besser) durchführen zu lassen sofern er schon _einmal_ geschlitzt wurde. Wer sich ein zweites mal schlitzen lässt kann praktisch von einem rezidiv ausgehen.

Ich habe mich für Oberarzt PD Dr. Tritschler am LMU Klinikum Großhadern (München) entschieden, da er ein sympathischer Kerl & Spezialist auf diesem Gebiet ist, ein Paper dazu veröffentlicht hat welches Sinn macht ([[http://www.aerzteblatt.de/pdf.asp?id=136011)]], und nach eigenen Angaben und nach den Angaben eines vorposters in diesem Thread diese Operation schon sehr oft erfolgreich durchgeführt hat. Das Klinikum ansich ist extrem groß & hässlich aber man geht da ja auch nicht zum Urlaub machen hin. Die Schwestern & Pflege ist aber auch auf extrem hohen Niveau und man fühlt sich gut versorgt.

Operation & Pflege: Die Operation erfolgte am 09.08.2016 und verlief erfolgreich. Es wurde mir ein 5cm großes dorsales onlay aus der rechten Wange entnommen um die offene Harnröhre abzudecken. Ich habe nach dem aufwachen gebrochen (evtl. zu viel Dipidolor im Aufwachraum angefordert) aber dann sofort jede Mahlzeit + viele Getränke reingehauen (trotz der Angst vor dem ersten Stuhlgang mit Katheter was dann am 2. Tag kein großes Problem darstellte). Am 1. Tag nach der OP hab ich angefangen mich mobil zu machen. Am 2. Tag wurden mir die "Verpackung" um die Naht entfernt - ein Pflaster verblieb jedoch auf der Naht. Am 3. Tag nach der OP wurde ich mit einem Blasenkatheter in der Beinbeutelversion entlassen, den ich ab OP 3 Wochen tragen soll (zum Glück wurde ich so früh entlassen, da ich mobil war und daheim wird man 2000* besser Gesund). Zusätzlich nehme ich Amoxiclav 1-0-1 (825mg Amoxi/125mg Clavulan) über die 3 Wochen. Den Beinbeutel habe ich erst nach 11 Tagen gewechselt und dann in einem 3-4 Tage turnus (laut Herstellerangaben sollte man Ihn nach 3 Tagen wechseln). Das Pflaster über der Naht ist irgendwann beim Duschen abgefallen und ich hab kein neues mehr draufgeklebt.

Auffälligkeiten während der Genesung: Dicke violette Eier (Arzt hat gemeint alles gut ich soll Sie mir halt nich anschaun => sind dann auch nach 10 Tagen wieder normal geworden), Schmerzen beim Sitzen und Stehen/Gehen, Selten winzige rote (blutige?) Gewebeflusen im Urinbeutel (ist wohl kein Grund zur Sorge)

Kontrolle: Mein Kontrolltermin ist am 31.08.2016 (MiktionsCUG und evtl. Uroflow), ich hoffe das alles gut zusammengewachsen ist und mir der Katheter endlich gezogen wird (man gewöhnt sich zwar nach ca. einer Woche des Tragens an ihn - ein junger Mann wird trotzdem kein bester Freund eines Blasenkatheters werden behaupte ich mal).

Nach der Kontrolle und nach einem längeren Zeitraum werde ich in diesem Thread ein paar Updates schreiben um anderen Leuten eine Entscheidungshilfe zu geben (da die Langfristigkeit des Erfolgs bei dieser OP ja eines der ausschlaggebenden Kriterien ist).

M2ich?ae3l26Hxof


Oh scheiße Old_Sock, was treibst du denn alles?

Ich würde ja gerne sagen "blöd dass ich nicht mehr da bin (im Klinikum)" aber das lass ich mal ;-)

Ich wünsch dir auf jeden Fall gute Besserung!

Zu "seeN86": Interessant wie unterschiedlich die ganze Methodik zwischen dem Klinikum in München und Hof doch ist.

Auch dir alles Gute für die Untersuchung in 3 Tagen.

OOld:_Sock


Bin seit Mittwoch letzter Woche wieder zu Hause. Transplantat ist zum Glück ok und dicht, es wurde mittels Urethrogramm (Kontrastmittelröntgen) und Cystoskopie durch Dr. Keller höchstselbst bestätigt, das alles gut und dicht eingewachsen ist. Der Abszess am Hintern ist nun auch am verheilen, faktisch keine Beschwerden mehr, auch nicht beim Sitzen. Einzig meine Blase ist wohl durch die lange Zeit mit Katheter (ca. 4 Wochen) etwas aus der Übung, sie braucht wohl erst mal eine gewisse Anpassungszeit, bis sie wieder ihre volle Elastizität bekommt und der Tonus wieder intensiv genug ist, um die Restharnmengen zu minimieren. Deshalb kam es wohl auch zu dem erneuten Infekt. Nun habe ich die letzten 5 Tage nochmal Antibiotikum genommen. Aktuell Passt erst mal alles, Strahl ist schön kräftig, Narbe am Damm ist schmerzfrei, der Abszess heilt jeden Tag weiter zu und am 19.9. soll mein ambulanter Urologe noch mal Flow und Restharn bestimmen. Falls dann immer noch zu viel drinne bleibt, gehenich noch mal nach Hof und lass eine sogenannte Urodynamik machen, da wird dann Druck in der Blase und das Zusammenspiel der verschiedenen Muskelpartien (Blasenmuskel, Beckenboden- und Schließmuskel) und der Reizleitung gemessen.

Aber zumindest das Thema "Harnröhrenstenose" ist erst mal erfolgreich abgeschlossen, nun hoffe ich, dass meine Blase nach einer Gewöhnungsphase auch wieder vernünftig funktioniert.

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