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Erneute Harnröhrenstriktur nach Mundschleimhautplastik

b]l_acknLovicxe


Hallo " kann nur besser" ,

mein Uroflow liegt im Durchnitt bei 30ml/s . Dies ist die letzten 14 Tage nach Entfernen des Katheders besser geworden,da die Blase erst wieder zu alter Leistungsstärke zurückfinden musste was heißt ich musste schon Pinkeln obwohl die Blase noch nicht ordentlich gefüllt war(ca.200ml).Dadurch war der Druck auch noch nicht entsprechend.

Ich würde an Deiner Stelle auf das hören was die Chefärztin sagt,schließlich bist Du in der besten Klinik.

Ich wünsche Dir auf jeden Fall alles Gute und das bald alles wieder i.O kommt.

Bis bald und gib mal Info wie Deine Entscheidung ausgefallen ist

btlacknxovice


Hallo Daniel SK ,

ich habe nun meine Rechnung erhalten.Sie beläuft sich auf ca. 5100 Euro für 13 Tage Krankenhausaufenthalt im Einzelzimmer.Dazu kommen sicherlich noch ca. 200 Euro fürs Labor (war bei der Schlitzungs-OP auch separat ) und die Kosten für die Nachuntersuchung incl. Kathederentfernung.

Interessant ist Dein Hinweis bezüglich der " weißen Liste" . War mir wirklich neu.

Wie bist Du eigentlich zu der Striktur gekommen?

Viele Grüße

d%anie'lSK


Hallo blacknovice,

vielen, vielen Dank für die Antwort. Sind bei dir in den Kosten für den gesamten Krankenhausaufenthalt (prä- und postoperativ?) auch Röntgenaufnahmen enthalten? Ich frage mich ob es möglich ist, dass ich nur die OP privat bezahle, und die GKV dann die Kosten für den postoperativen stationären Aufenthalt übernimmt? Und ob mich dann auch wirklich der gewählte Arzt operiert bzw. das Krankenhaus da mitmacht?

Was die Frage angeht, wie ich zu meiner Striktur gekommen bin: Das wüsste ich auch gerne. Die Ärzte fragten mich ob ich früher einmal einen Unfall hatte (Stoß, Schlag z.B. beim Sport, Fahrradsattel, Fahrradstange oder Ähnliches), weil die Harnröhre (bulbär) etwas geknickt ist. Nur ist es doch so, dass jeder einmal auf den Po fällt oder sich im Dammbereich stößt (gerade am Fahrradsattel oder –stange). Ich hätte doch merken müssen, dass die Harnröhre angebrochen ist! An eine Infektion kann ich mich auch nicht erinnern.

Die Probleme beim Wasserlassen habe ich schon seit vielen Jahren. Beim Hausarzt hieß es früher: "Urin in Ordnung, Blut in Ordnung. Vielleich war es nur eine Reizung oder eine leichte Entzündung. Jedenfalls ist die jetzt weg." Es wurde bestenfalls ein Ultraschall gemacht, doch der war auch in Ordnung. Da ich keine Mimose sein wollte, habe ich auch nicht weiter insistiert. Später dann, beim Urologen, als ich meine Beschwerden geschildert hatte: "Das kann vieles sein. Aber nichts Ernstes." Urin in Ordnung. Da ich keine Mimose sein wollte, habe ich auch hier nicht weiter insistiert. Als es dann akut wurde, tippte man auf Blasen- oder Prostatakrebs (früher hieß es: "Dazu sind Sie viel zu jung!"). Im Krankenhaus fand man dann die Striktur (auch ein Horrorerlebnis!), ein weiterer Urologe Bakterien in der angelegten Urinkultur. Mein max. flow lieg bei 5 ml/s. Der Restharn ist Unterschiedlich: mal kein Restharn, dann 200 ml, dann 60 ml und dann wieder 100 ml. Wie war denn bei dir bzw. bei euch der Restharn und hattet ihr Bakterien im Urin? Als besonders unangenehm empfinde ich, dass ich jetzt auch Nachts auf Toilette muss.

Grüße

b[lack~novxice


Hallo danielsk ,

prinzipiell sind alle Kosten dabei, die für Leistungen während meines Krankenhausaufenthaltes angefallen sind (außer wie schon erwähnt die Laborkosten).Allerdings waren die prä und postoperativen Untersuchungen nicht so aufwendig.Ich war ja knapp 6 Wochen vor der Mundschleimhautplastik mit einem Fast-Harnverhalt in der Notaufnahme erschienen.Da wurde dort dann die Röntgenaufnahme gemacht bevor am nächsten Tag dann die Schlitzung erfolgte.Vor der Mundschleimhautplastik wurden dann die üblichen Untersuchungen gemacht: EKG,Blut,Ultraschall,abtasten und Lunge röntgen. Der Doc sagte mir ein erneutes Röntgen der Harnröhre wäre nicht notwendig .

Vor der OP hatte ich 14 Tage Antibiotika genommen.Lt. meinen Doc (und wie bei Dye77 ja auch durchgeführt) ist eine ungefähr 6 Wochen vorher durchgeführte Schlitzung gut.Das soll die Rückfallquote noch ein bißchen mindern.Die Untersuchungen vor dem Verlassen des Krankenhauses beschränkten sich auf Urin und Blutuntersuchungen sowie Abtasten.Die Kosten für das Röntgen danach und die Kathederentfernung werde ich sparat berechnet bekommen da es ja ambulant war.

Bei Dir wird es ja höchste Zeit das was gemacht wird,sonst nehmen noch die Nieren Schaden.Wurde bei Dir schon eine Schlitzung durchgeführt?Erstaunlich das es bei Dir keine klare Ursache für die Striktur gibt wird wohl aber mit den Bakterien zusammenhängen.Ich hatte ja erst einen Infekt und dann eine Prostataentzündung die mit Antibiotika erfolgreich bekämpft wurden so das mein Urin beim Feststellen der Striktur ,die sofort nach der Prostataentzündung kam,sauber war.Als mein Uroflow so war wie Deiner hatte ich immer einen immensen Druck auf der Blase.Ich habe es aber immer geschafft so gut wie keinen Restharn zu haben auch wenn ich manchmal heftig auf die Blase drücken musste.

Als ich in Jena im KKH war, war ein Patient der gesetzlich versichert war, aber die Chefarztbehandlung aus seiner Tasche bezahlt hat.Das bietet sich doch auch für Dich an.Da brauchst Du bloß nach diesen Mehrkosten zu fragen.Für die Schlitzung waren es bei mir knapp 200 Euro (wurden dort separat abgerechnet),da wirst Du bestimmt mit 1000 Euro rechnen müssen für die Mundschleimhautplastik.

Mit der Chefarztbehandlung ist es aber auch so eine Sache.In großen Krankenhäusern kann es passieren das sich der Chefarzt nur noch mit der Forschung und dem Repräsentieren beschäftigt und in der Praxis nicht mehr so up to date ist.Man sollte schon wissen welchen Chefarzt man sich anvertraut.Aber wenn ich mich recht erinnere wolltest Du nach Harburg und dort ist das ja kein Thema.

Wann ist denn Deine OP.

Grüße

MTickeyx70


Lt. meinen Doc (und wie bei Dye77 ja auch durchgeführt) ist eine ungefähr 6 Wochen vorher durchgeführte Schlitzung gut

Also in Hamburg bei der Koryphäe für Harnöhrenrekonstruktion (Frau Prof Fisch) ist es strengsten untersagt 3 Monate vor der offenen OP jegliche Manipulation an der Harnröhre durchzuführen. Weder Schlitzung, Bougierung noch sonstwas. Das ist wichtig, um bei der OP das genaue Ausmaß des vernarbten Gewebes zu erkennen. Mein Chirurg hatte mir auch gesagt, dass 3 Monate vorher nichts gemacht werden darf. Auch im weltgrößten Zentrum für Harnröhrenrekonstruktionen in Italien ist dieses 'Verbot' Standard. Wie kann ein Arzt so verantwortungslos sein und trotzdem eine Schlitzung vorher durchführen?

FBi:xxi


Hallo,

ein sehr guter Arzt für Hypospadie-OP'S ist Prof.Dr.Hadidi. Er operiert im Klinikum Offenbach und in der Emma-Privatklinik in Seligenstadt.

Im Monat operiert er ungefähr 30 Patienten. Seine Webseite ist:

[[http://www.hypospadie-zentrum.de]]

Auch hier noch eine Webseite von einer Hypospadie-Selbsthilfegruppe:

[[http://de.groups.yahoo.com/group/Hypospadie-Forum]]

LG Fixi

hdoffnTung lvebt


Hallo Leidensgenossen,

Ich bin 30 jahre alt und leide seid ca 6 Jahren an harnröhrenstrikur,vielleicht sogar länger.

Irgendwann merkte ich dass ich starke Schmerzen beim Wasserlassen habe.Nach Harnstrahlmessung und Blasenspiegelung wurde eine Harnröhrenstriktur festgestellt.

Meinen 1. OP hatte ich 2003 mit Schlitzung, danach hatte ich ca. 30/ml s Uroflow,

es sollte jedoch nicht ewig halten.Der Strahl wurde immer weniger ,so dass ich im Jahre 2005 zur 2. Schlitzung im selben Krankenhaus nach Worms musste. Bei beiden Schlitzungen wurde mir 50 % Heilungsschance erwähnt.Auch nach dem 2. OP war zeitlang gut bis anfang 2006.

Der Strahl war wieder auf ca 15ml/s abgefallen und hatte Schmerzen.Nun wurde mir durch meine Urologin Westpfalz Klinikum Kaiserslautern empfohlen, nach dem ich selber OP wollte,sie meinte es sei noch zu früh,nicht schlimm genug,aber ich merkte dass es schnell schlechter wurde.

In Kaiserslautern wurde eine Röntgenaufnahme und Blasenspiegelung durchgeführt.

Der Oberarzt empfiehl mir wegen 2 Schlitzungen vorher und kurzstreckiger Verengung eine Offene OP mit End zu End.

Diesmal lag ich 2 Wochen anstatt 1 Woche im KKH.Der Katheter war 12 tage drin, nach dem dieser rausgezogen wurde, musste ich Wasserlassen wobei Röntgenaufnahmen gemacht wurden.Es war wieder alles ok und super.

Ich liess alle 3 Monate eine Uroflow durchführen und jedesmal wurde der Strahl etwas weniger.Da ich von meiner Urologin enttäuscht war, sie nie zeit nahm für die Patienten, sondern lieber im Wartezimmer die Zeitschriften ordnete wechselte ich zu einem Urologen.

Ich schilderte ihm meine Krankheitsgeschichte, er führte auch Uroflow und Blasenspiegelung durch, er hat mir die ASklepios Klinik in Hamburg-Harburg unter Leitung von Prof.Dr. Fisch empfohlen.Das Krankenhaus ist mir ca. 600 km entfernt,aber egal,wenn es das beste ist für mich gerne.

Im Internet recherchierte ich selber und sammelte infos über diesen Klinik, dort wurden wirklich überdurchschnittlich viel Op an den Harnröhren realisiert.

Eine Blasenspiegelung usw. soll mindestens vor 3 monaten gewesen sein wegen der OP, ich finde hier sieht man dass da Wert auf gute Behandlung gelegt wird.

Als ich dann dort anrief einen OP-Termin auszumachen, beam ich die Empfehelung im UK Eppendorf anzurufen, weil die Professorin und ihre Oberärzte ab DEzember dort arbeiten.

Die Terminvergabe klappte ganz gut.Mitte Dezember ist es soweit.

Es wird wohl eine Offene OP mit Mundschleimhauteinsatz werden.

Ich würde mich sehr freuen wenn ihr Kontakt mit mir aufnimmt,könnt mir gerne PN Schreiben oder im Forum antworten.

Hat von euch mal jemand mit diesen Kliniken oder rof.Fisch zu tun gehabt?Wenn Ja wie waren eure Erfahrungen.

Wünsche euch schnelle Genesung und denen die Gesund sind gerade dass sie es für immer bleiben.

hoffnung lebt

n@atura#lbornFtradexr


Hallo liebe Leidensgenossen

Ich bin rund 25 Jahre alt und leide bereits seit längerem an einer Striktur der Harnröhre. Bei der Röntgenuntersuchung vor Kurzem konnte ich live zusehen, wie deren Ausprägung ist (absolut harmlose Untersuchung). Meine erste und einzige Schlitzung hatte ich im Februar 08. Gehalten hat es ca. ein halbes Jahr. Die Operation war wirklich locker und zwischenzeitlich war es eine unglaubliche Erleichterung, einfach frei ohne Beschwerden "schiffen" zu können. Es hielt leider nicht länger. Nun ja, so ist das Leben... Den Termin für eine offene OP mit Mundschleimhautplastik habe ich provisorisch im kommenden August. Mein Bammel davor muss ich wohl kaum umschreiben. Meine grösste Sorge ist natürlich, dass es trotz der Prozedur und Tortur nicht besser sein wird. Aber die Erfolgsaussichten sind gemäss meinem behandelnden Arzt sehr gut. Er macht mir persönlich auch einen sehr guten Eindruck, da sehr fürsorglich und kompetent wirkend ([[http://www.urologie.unispital.ch/UeberUns/Kontakte/Organisation/Seiten/CV_Prof_Sulser.aspx)]]. Nun ja was soll ich noch sagen. Es ist schon ein unglaublicher Mist diese Sache, aber es gibt ja effektiv Schlimmeres im Leben. Hoffe das mit den Kathetern ist zu überstehen. Geplant ist ein einwöchiger Aufenthalt mit beiden Kathetern drin. Anschliessend Verlegung nach Hause mit Bauchdeckelkatheter (wenn ich an dieses Ding denke, dann dreht sich mein Magen) - weitere 2 Woche ruhen. Danach Kontrolle mittels Röntgenuntersuchung und hoffentlich für immer Ruhe davon. Ich werde natürlich meine Erfahrungen gerne mit Euch teilen. Es hat auch mir geholfen, über Eure Erfahrungen zu lesen. Ich hoffe zutiefst, dass alle einen Weg zur Genesung finden. Momentan bin ich ein reines Nervenbündel und würde am liebsten das Rad der Zeit nach vorne drehen...

Bis zum nächsten Mal und alles Gute

P.S. Ich wollte noch anmerken, dass ich mich für die Operation entschieden habe, weil ansonsten die Blasenfunktion über die Jahre gemäss meinem Arzt wirklich nachhaltig Schaden nehmen kann. Die Behandlung dann wäre einiges komplizierter und beschwerlicher.

PP.SS. Mein Arzt ist in der Forschung weit vorne dabei. Wir haben ausführlich über die künftigen Behandlungsmöglichkeiten gesprochen. Ein Durchbruch ist insofern (z.B. mit neuartigen Stents oder künstlicher produzierter Schleimhaut) leider nicht zu erwarten.

EWvitsa64


Hallo, guten Abend,

habe hier gerade Einiges gelesen und bin geschockt, insbesondere darüber, dass es bei dieser OP so viele Misserfolge gibt.

Mein Mann, 40 Jahre alt, hatte bereits als Jugendlicher die erste Harnverhaltung (Ursache unbekannt, evtl. eine sehr schlecht durchgeführte Phimosen-OP im Kleinkindalter), damals wurde bongiert bis zum Abwinken.

In den letzten Jahren wurde vier Mal eine Schlitzung durchgeführt, die letzte sehr tief (hat tagelang extrem geblutet) hat 1,5 Jahre Ruhe gebracht. In den letzten drei Monaten wieder massive Verschlechterung, große Restharnmengen.

Seit heute wieder Krankenhaus. Es wurde ihm gesagt, dass weitere Schlitzungen nicht mehr möglich wären und er sich mit dem Gedanken an die Mundschleimhautplastik anfreunden soll.

Mein Mann befürchtet aber genau das, was Viele von Euch hier schreiben - Arbeitsunfähigkeit für lange Zeit, Rezidive, Verschlimmerung etc.

Ein Bekannter meines Mannes hat so ziemlich alles durch was es in dieser Richtung gibt und hat jetzt eine "neue" Harnröhre mit Mündung in den Damm, kein Pinkeln im Stehen mehr, kein Geschlechtsverkehr.....

Mein Mann hat einfach nur noch Angst und weiß nicht, wie er sich entscheiden soll, so wie es jetzt ist kann es keinesfalls bleiben, es kommt kaum noch Urin heraus und verschlimmert sich täglich, die komplette Verhaltung ist nur noch eine Frage der Zeit. Sollte er sich operieren lassen, was meint Ihr? Und wenn ja, wo? Wir leben in Sachsen-Anhalt, meinem Mann wurde von einem Urologen das St. Hedwig Krankenhaus in Berlin empfohlen. Gibt es noch irgendwelche OP-Alternativen? Wahrscheinlich nicht, oder? Außerdem hängt ja auch sein Arbeitsplatz davon ab wie lange er dort fehlt. Aber so wie es ist geht es auch nicht mehr lange mit dem Arbeiten. Er arbeitet unter schmutzigen Bedingungen und körperlich schwer, benötigt also auch nach der OP noch längere Krankschreibung. Ich möchte ihm gern helfen bin aber auch total ratlos. Darum meine Bitte an Euch um Meinungen und Ratschläge und auch Empfehlungen für Kliniken, die mit dieser OP gut vertraut sind.

Vielen Dank schon jetzt.

Eyvi7ta64


Hallo, guten Abend,

habe hier gerade Einiges gelesen und bin geschockt, insbesondere darüber, dass es bei dieser OP so viele Misserfolge gibt.

Mein Mann, 40 Jahre alt, hatte bereits als Jugendlicher die erste Harnverhaltung (Ursache unbekannt, evtl. eine sehr schlecht durchgeführte Phimosen-OP im Kleinkindalter), damals wurde bongiert bis zum Abwinken.

In den letzten Jahren wurde vier Mal eine Schlitzung durchgeführt, die letzte sehr tief (hat tagelang extrem geblutet) hat 1,5 Jahre Ruhe gebracht. In den letzten drei Monaten wieder massive Verschlechterung, große Restharnmengen.

Seit heute wieder Krankenhaus. Es wurde ihm gesagt, dass weitere Schlitzungen nicht mehr möglich wären und er sich mit dem Gedanken an die Mundschleimhautplastik anfreunden soll.

Mein Mann befürchtet aber genau das, was Viele von Euch hier schreiben - Arbeitsunfähigkeit für lange Zeit, Rezidive, Verschlimmerung etc.

Ein Bekannter meines Mannes hat so ziemlich alles durch was es in dieser Richtung gibt und hat jetzt eine "neue" Harnröhre mit Mündung in den Damm, kein Pinkeln im Stehen mehr, kein Geschlechtsverkehr.....

Mein Mann hat einfach nur noch Angst und weiß nicht, wie er sich entscheiden soll, so wie es jetzt ist kann es keinesfalls bleiben, es kommt kaum noch Urin heraus und verschlimmert sich täglich, die komplette Verhaltung ist nur noch eine Frage der Zeit. Sollte er sich operieren lassen, was meint Ihr? Und wenn ja, wo? Wir leben in Sachsen-Anhalt, meinem Mann wurde von einem Urologen das St. Hedwig Krankenhaus in Berlin empfohlen. Gibt es noch irgendwelche OP-Alternativen? Wahrscheinlich nicht, oder? Außerdem hängt ja auch sein Arbeitsplatz davon ab wie lange er dort fehlt. Aber so wie es ist geht es auch nicht mehr lange mit dem Arbeiten. Er arbeitet unter schmutzigen Bedingungen und körperlich schwer, benötigt also auch nach der OP noch längere Krankschreibung. Ich möchte ihm gern helfen bin aber auch total ratlos. Darum meine Bitte an Euch um Meinungen und Ratschläge und auch Empfehlungen für Kliniken, die mit dieser OP gut vertraut sind.

Vielen Dank schon jetzt.

E7vi>tax64


Hallo, guten Abend,

habe hier gerade Einiges gelesen und bin geschockt, insbesondere darüber, dass es bei dieser OP so viele Misserfolge gibt.

Mein Mann, 40 Jahre alt, hatte bereits als Jugendlicher die erste Harnverhaltung (Ursache unbekannt, evtl. eine sehr schlecht durchgeführte Phimosen-OP im Kleinkindalter), damals wurde bongiert bis zum Abwinken.

In den letzten Jahren wurde vier Mal eine Schlitzung durchgeführt, die letzte sehr tief (hat tagelang extrem geblutet) hat 1,5 Jahre Ruhe gebracht. In den letzten drei Monaten wieder massive Verschlechterung, große Restharnmengen.

Seit heute wieder Krankenhaus. Es wurde ihm gesagt, dass weitere Schlitzungen nicht mehr möglich wären und er sich mit dem Gedanken an die Mundschleimhautplastik anfreunden soll.

Mein Mann befürchtet aber genau das, was Viele von Euch hier schreiben - Arbeitsunfähigkeit für lange Zeit, Rezidive, Verschlimmerung etc.

Ein Bekannter meines Mannes hat so ziemlich alles durch was es in dieser Richtung gibt und hat jetzt eine "neue" Harnröhre mit Mündung in den Damm, kein Pinkeln im Stehen mehr, kein Geschlechtsverkehr.....

Mein Mann hat einfach nur noch Angst und weiß nicht, wie er sich entscheiden soll, so wie es jetzt ist kann es keinesfalls bleiben, es kommt kaum noch Urin heraus und verschlimmert sich täglich, die komplette Verhaltung ist nur noch eine Frage der Zeit. Sollte er sich operieren lassen, was meint Ihr? Und wenn ja, wo? Wir leben in Sachsen-Anhalt, meinem Mann wurde von einem Urologen das St. Hedwig Krankenhaus in Berlin empfohlen. Gibt es noch irgendwelche OP-Alternativen? Wahrscheinlich nicht, oder? Außerdem hängt ja auch sein Arbeitsplatz davon ab wie lange er dort fehlt. Aber so wie es ist geht es auch nicht mehr lange mit dem Arbeiten. Er arbeitet unter schmutzigen Bedingungen und körperlich schwer, benötigt also auch nach der OP noch längere Krankschreibung. Ich möchte ihm gern helfen bin aber auch total ratlos. Darum meine Bitte an Euch um Meinungen und Ratschläge und auch Empfehlungen für Kliniken, die mit dieser OP gut vertraut sind.

Vielen Dank schon jetzt.

PS: Bei meinem Mann ist die Harnröhre fast auf voller Länge, also auch schon ganz oben, stark verengt. Beim Röntgen kommt nicht mal das Kontrastmittel durch.

E4vixta64


Sorry! Mein PC war so lahm, bitte bitte die ersten beiden Postings von mir löschen! Danke!!!

h=abshijntermcizr2x3


Hallo zusammen

Da ich durch Beiträge in diesem Forum einige nützliche Anregungen erhalten habe, möchte ich mich mit einem Bericht über meine Mundschleimhaut-OP revanchieren.

Aufgrund einer Harnröhrenverengung und sehr schwachem Urinstrahl wurde bei mir im Jahr 2000 eine Schlitzung vorgenommen, die keinen Erfolg brachte. Die Wunde verheilte nicht gut (nur 2-3 Tage Katheder!) und schmerzte monatelang beim Harnlassen. Im Nachhinein würde ich sagen, daß der Arzt nicht sehr kompetent war.

Aufgrund dieser schlechten Erfahrung wartete ich jahrelang ab. Erst immer schlechte werdende Urinflow-Werte zwangen mich die Sache 2008 nochmal anzugehen.

Mein Urologe empfahl es nocheinmal mit einer Schlitzung zu versuchen, da meine Verengung im bulbären Bereich läge und dort Schlitzungen evtl. Erfolg haben könnten. Er verwies mich an den neuen Chefarzt der Urologie am städtischen Krankenhaus in Konstanz.

Dieser vertrat die gleiche Meinung, wies aber darauf hin, daß man nicht mehr als zwei (!!!!) Schlitzungen an einer Stelle machen sollte.

Die OP wurde März 09 durchgeführt aber abgebrochen. Der Chefarzt, Dr. Zantl, hatte erkannt, daß aufgrund des Zustands meiner Harnröhre (stark vernarbt auf ca. 4cm Länge) eine weitere Schlitzung nichts bringen würde.

Er empfahl eine Mundschleimhaut-OP nach einer Pause von 2-3 Monaten, um die Schlitzungswunde erst abheilen zu lassen (Ebenfalls sehr wichtig!!!!). Ich hatte die ganze Zeit einen Bauchdeckenkatheder, um die Harnröhre wirklich ruhen zu lassen. war halb so wild, nicht angenehm aber gut machbar. Bin auch die ganze Zeit arbeiten gegangen. Nach weiteren Recherchen im Netz, u.a. Anfragen und live-Video bei den italienischen Spezialisten, Vergleich von Urologien bundesweit in "weisser Liste", und weiteren Gesprächen mit Dr. Zantl, beschloß ich es hier in Konstanz machen zu lassen.

Dr. Zantl und sein Team machten in den Voruntersuchungen und Informationsgesprächen einen guten und kompetenten Eindruck.

Die OP fand am 12.5.09 statt. Der Eindruck wurde voll bestätigt. Meine Urinflow-Wert liegt jetzt bei 18ml/sec. (vorher 3! ml/sec.). Alles ist gut verheilt. Keine der beschriebenen "Nebenwirkungen" ist bisher eingetreten. Alles funktioniert prima. Die fehlende Mundschleimhaut regeneriert so langsam wieder (4-5cm langes Stück) und sitzen geht auch wieder einigermaßen. Erholungszeit nach der OP (wegen Narben und Blutergüssen) ca. 4 Wochen(2 Wochen Krankenhaus,2 WochenZuhause). Peniskatheder wurde nach etwa 10 Tagen entfernt, Bauchdeckenkatheder nach knapp 3 Wochen, damit nicht zu früh Urin an der Wunde entlang fließt, bzw. über evtl. noch undichte Stellen ins Gewebe. Nach Röntgenbild mit Kontrastmittel

(nur leicht unangenehm) wurde die Dichtigkeit festgestellt, der Bauchkatheder entfernt.

Nach so langer Kathederzeit war die Schließmuskelkontrolle etwas mühsam. Je nach Vorgeschichte fällt das Problem evtl weg, kann aber sowieso auch trainiert werden.

Die Schwierigkeiten damit sind inzwischen auch vorbei.

FAZIT: z.Zt. kann die Urologie in Konstanz mit Chefarzt Dr. Zantl auf jeden Fall empfohlen werden. Es ist eine heikle OP und es empfiehlt sich den Operateur gut zu wählen. Dr. Zantl war eine solche gute Wahl, ebenso sein Ärzteteam und das Pflegepersonal.

Falls jemand noch Fragen hat,bitte an meine e-mail schicken: a.23@gmx.net

Hoffe euch geholfen zu haben

swteUfan,-düs


Hallo zusammen,

nach insgesamt vier Schlitzungen (bulbäres HR-Strikturrezidiv; die letzte OP fand im Mai 08 mit Laser-Urethrotomie statt) muss auch ich mir die Frage stellen, welche Maßnahme die nächste sein könnte.

Vor der offenen OP mit Mundschleimhaut habe ich höchsten Respekt! So wüsste ich sehr gerne, wer Erfahrungen mit Urolume gemacht hat. Das ist ein Stent ([[http://de.wikipedia.org/wiki/Stent siehe Wikipedia]]), der in die Harnröhre implantiert wird. (Link z.B. [[http://www.promedics.ch/_upl/files/urolume.pdf]]). Mein Urologe winkte ab ohne es näher zu begründen. ???

Beim Verweis auf negative Erfahrungsberichte bzgl. End-zu-End-Anastomose (Mundschleimhaut) aus diesem Forum kommen Antworten wie "da schreiben nur die, bei denen es nicht geklappt hat. Die vielen Patienten mit Erfolg haben ja keinen Grund da reinzuschreiben". :(v

Ich habe kein Problem damit, für den Rest meines Lebens im Sitzen zu pinkeln und zu versuchen, es ohne Pressen mehr oder weniger laufen zu lassen. Aber: Seit der letzten OP wurde wohl auch mein Sexualleben in Mitleidenschaft gezogen. Das äußert sich darin, dass die Eichel nur noch sehr selten feucht wird (reine Gefühlssache) und ich hin und wieder den Eindruck habe, dass mein Glied nicht mehr so hart wird wie vorher. Ob bei der Schlitzung etwas außer der HR verletzt wurde?

Weiterhin trage ich nun seit fast einem Jahr Einlagen in der Unterwäsche, da der Urin noch Minuten nach dem Toilettengang nachtröpfelt :-( Damit nicht genug. Die Ejakulation ist auch eingeschränkt :°( Noch Stunden nach einer "Entladung" läuft das Zeug noch aus der Harnröhre. Nackt schlafen unmöglich :(v Bequeme Boxershorts kann ich nicht mehr tragen. Selbst nachts hab ich einen Slip unterm Pyjama.

Habe ich mal mehrere Tage lang keinen Sex (kommt vor :-p), findet sich selbst nach einer Woche trockenes Ejakulat in Form kleiner Bröckchen in der Unterwäsche (die ich natürlich täglich wechsele).

Nachdem ich von solchen Beobachtungen noch in keinem Forum gelesen habe, wollte ich es der Welt einmal kund tun.

Kennt das noch jemand? Und hat jemand gar einen Stent implantiert bekommen?

n apturaYlbo#rntrade*r


Hallo Stefan-Düs

Ich habe meinen Urologen ebenfalls auf Stents angesprochen. Er hat es gar nicht erst als Option in Betracht gezogen. Das "Milieu" im Harnbereich sei schlicht in allen Aspekten zu Stent-feindlich. Die Erfahrungen mit Stents im Harnbereich seien zudem Bescheiden und die Erfolgsaussichten bisher eher dürftig (ohne genaue Details zu nennen). Es sei noch zu erwähnen, dass mein Urologe ziemlich an der Weltspitze in der Forschung im Bereich "Tissue Engineering" fungiert. Die Methode mit den besten Erfolgsaussichten ist in der Tat die Mundschleimhaut-Plastik. Habe fast das Gefühl, da gibts chirurgisch gesehen leider keinen Weg darum herum...

AN ALLE:

Möchte hier noch einen weiteren Aspekt ins Feld führen: die alternative Medizin. Es mag nun der eine oder andere denken, dass man bei einem "mechanischen" Problem wohl schnell an seine Grenzen kommen mag. Dennoch höre ich immer wieder von sensationellen Ergebnissen dank alternativer Medizin gerade auch bei chronischen Krankheiten. Bei einer Harnröhrenstriktur handelt es sich um vernarbtes Gewebe, wie wir ja alle wissen. Leider gibt es kein Medikament, das einer solchen Vernarbung entgegen wirkt. Ich könnte mir aber vorstellen, dass es vielleicht pflanzliche Wirkstoffe gibt, die die Beschwerden lindern können oder effektiv die Vernarbung mit der Zeit eindämmen. Persönlich habe ich gute Erfahrungen mit einem pflanzlichen Mittel gemacht (heisst Uva Ursi 166), welches den Harn und v.a. den Restharn "entschärfen" soll. Ich würde nun behaupten, dass bei mir zumindest das Brennen beim Wasserlassen gelindert wurde. Bezüglich der Harnröhrenstriktur bin ich auf den Begriff "Clematis recta" gestossen. Dabei soll es sich um die aufrechte Waldbeere handeln, die gemäss einem Pflanzenheilmittel-Lexikon Hilfe verschaffen soll. Nach dem Motto: Bringts nichts, schadets nichts (zumindest im Schweizerdeutsch :) ) gehe ich der Sache mal weiter nach. Auszüge aus dem Lexikon (Internetquelle mittlerweilen unbekannt):

Clematis recta (aufrechte Waldrebe)

Zystitis, Urethritis, Harnröhrenstriktur. Akute oder subakute Entzündung der Blase. Häufige Miktionen, langsam ingangkommend, schmerzhaftes Brennen und stechend in der Urethra während und nach dem Harnlassen. Spärlich, nahezu tropfenweise. Gefühl unvollständiger Entleerung. Unterbrechung des Harnstrahls.

• Gabe: D2 - D6

• Wertigkeit 2

Weitere Inputs hierzu wären interessant!

Liebe Grüsse

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