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Erneute Harnröhrenstriktur nach Mundschleimhautplastik

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Hallo,

nachtröpfeln ist bei mir ein Normalzustand. Ist laut Arzt auch eine Begleiterscheinung der OP. Wo lag denn deine Striktur und wie wurde operiert?

Vg

H*ar'ny


Hallo,

Nachtröpfeln ist bei mir auch seit der op.

Aber op ist erst 2 Monate her vielleicht ändert sich das noch.

Wenn nicht ist es nicht so schlimm, ist nicht viel und Hauptsache pinkeln geht.

Es könnte sein, dass das nachtröpfeln damit zu tun hat das an der Stelle der Striktur ja trotzdem eine Vernarbung nach op entstanden ist und wenn man fertig ist mit Wasser lassen der Rest Urin in der Harnröhre nur langsam über die Schwelle der Narbe kommt.

Das ist dann das Nachtröpfeln.

Ist aber nur meine Theorie.

S~tr^aVightEFlush8#6


Ich versuche es mal zu erklären:

Die eigentliche Vernarbung existiert ja im Prinzip weiter. Die Mundschleimhaut vergrößert nur die eigentliche Harnröhre. D.h. nach der Harnröhrenplastik ist die Harnröhre zwar weit, aber nicht glatt wie bei einem normalen Menschen. Dadurch können tropfen hängenbleiben.

Stören tut es mich ebenfalls nicht, Hauptsache man kann normal Wasserlassen!

HParqny


Hallo,

Ja so meinte ich es.

Habs nur komplizierter erklärt :-)

H4a[rny


Hallo,

melde mich zurück nach meiner ersten Nachkontrolle ca. 9 Wochen nach OP.

Hierzu habe ich gleich mal eine Frage

Nach diesen Werten ist es besser als 3 Wochen nach OP

Maxflow 93 ml/s

Mittl. Flow 21 ml/s

Vol. 415 ml

Miktionszeit hab ich leider nicht, gefühlsmäßig um die 18 sec.

Restharn 20 ml, ist aber meinem hohen Blutzucker zu dem Zeitpunkt geschuldet.

Maxflow 93 ?!? Kann das überhaupt sein ??? ??

Bin dankbar für Antworten.

S9tra4ightFUlush86


X-\ also 93ml sec halte ich für einen Wert der natürlich nicht zustande kommen kann. Das würde ja heissen das 300ml in 3 sekunden ausgeschieden werden. Denke ein maxflow kann höchstens bei 65 liegen. Das der Strahl sich verbessert hat kann aber durchaus sein. War bei mir ebenfalls so.

Huarxny


Hi,

danke.

Aber das das so falsch abgelesen werden kann ist scho ein Ding.

Die haben mir das so vom Ausdruck auf nen Zettel geschrieben.

Naja mittlerer Flow is ok. Also egal erstmal.

H!arxny


Hallo,

habe heute nochmal nachgehakt mit den Werten.

Miktionszeit war 19,9 s

Der MaxFlow ist tatsächlich 93 ml/s, dass ist korrekt.

Der Wert kein sein, da er nur eine sehr sehr kurze Zeit vorhanden ist.

Habens nicht falsch aufgeschrieben.

Nur zur Info.

w&hoknow2s5x05


Hallo zusammen!

Nun steht also meine Operation im UKE in HH unmittelbar bevor. Am Dienstag ist stationäre Aufnahme, am Mittwoch dann die OP.

Da meine Verengung unmittelbar am Ausgang der Harnröhre liegt, wird eine sogenannte Meatusplastik angestrebt, also letztlich wird die Mündung durch einen Schnitt erweitert. Ist dies nicht möglich, erfolgt die Mundschleimhautplastik.

So langsam macht sich dann doch etwas Aufregung breit :)

Meine Frage(n) an diejenigen, die im UKE operiert wurden:

Gibt es irgendwas, das ich im Vorfeld beachten sollte; Tipps und Tricks sozusagen?

Kann man sich nach der stationären Aufnahme noch frei bewegen oder ist man dann schon fest auf dem Zimmer (jemand schrieb was von guter Pizzeria ;-) )

Wann kann man wieder aus dem Bett?

Gibt es irgendwelche besonderen OP-Vorbereitungen, z.B. Rasur o.ä.?

Auch wenn ich das Forum hier nahezu vollständig gelesen habe, freue ich mich doch über jede Info!

LG und Danke!

F`uv7ola


Moin,

ich möchte die Erfahrungen mit meiner Harnröhrenplastik auch gerne teilen.

Mindestens 17 Jahre habe ich mit den Strikturen Probleme gehabt. Eine kleine penile striktur, eine große direkt am Schließmuskel der Blase. Mein Urologe hat mich 2x zur Schlitzung geschickt. Bei der penilen Striktur war die erste Schlitzung erfolgreich. Die große Striktur war beide Male nach etwa 2 Jahren wieder akut. Bougierungen haben nicht geholfen.

Ein Wechsel des Urologens war mein Glücksfall. Er hat sofort einen Termin zur Voruntersuchung im UKE gemacht. Der war im Mai 2017. Die Nähe der Striktur zum Blasenschließmuskel hat den Ärzten zwar Sorge bereitet, aber sie haben mir viel Mut gemacht, dass die OP doch möglich wäre.

Mitte September war es dann soweit. Montag Mittags eingecheckt, die üblichen Voruntersuchungen gemacht, die nötigen Stellen rasiert. Dienstag vor der OP nich einmal fix geduscht, dann ging es auch schon los. Sie haben recht lange operieren müssen. Die Lage und Länge der Striktur (gute 6cm), außerdem die sehr krasse Vernarbung durch die Schlitzungen und bougierungen waren wohl schwierig zu händeln.

Beim Aufwachen war meine erste Frage: ist die Vorhaut noch dran? Ja, war sie. Alles wurde mit Mundschleimhaut aus der Wange erledigt (ich bin Musiker und habe im Vorfeld "verboten", dass sie Schleimhaut hinter den Lippen nehmen). Am Nachmittag kam der Operateur Dr. Dahlem noch kurz aufs Zimmer und hat sehr ruhig von der OP berichtet. Weil die Striktur so groß war, hat er keinen Bauchdeckenkatheter gelegt. Der Blasenkatheter solle zur besseren Schienung für drei Wochen liegen.

Mit dem Abklingen der Narkose habe ich nach und nach die Naht im Mund, die Naht am Damm, den Druckverband und den Katheter gemerkt. Wirkliche Schmerzen hatte ich nicht, auch in der Nacht brauchte ich keine Schmerzmittel. Allerdings habe ich den ganzen Dienstag und die folgende Nacht nahezu ohne mich zu Bewegen streng auf dem Rücken gelegen. Die daraus folgenden Rückenschmerzen waren schlimmer als die Folgen der OP. Ab ndessen (Weißbrot mit Wurst und Käse) konnte ich schon schmerzfrei essen.

Am Mittwoch durfte ich vor dem Frühstück schon aufstehen und ins Bad zum frischmachen. Anschließend habe ich den Katheterbeutel anders am Bett angebracht und konnte nich seitdem auch auf die Seite drehen. Seitdem hat mein Rücken wieder mitgemacht. Im Laufe des Tages bin ich sogar schon spazieren gegangen.

Am Freitag (3. Tag nach der OP) wurde der Druckverband entfernt. Unter dem Pflaster hat sich die Haut am Hintern etwas entzündet und ist beim Lösen des Tapes mit abgerissen. Unangenehm. Aber letztlich befreiend! In dem zusammenhang habe ich dann auch die Beinbeutel bekommen. Damit war ich eigentlich wieder vollständig mobil.

Am Samstag Mittag wurde ich schon einen Tag eher als normal entlassen. Mit Hilfe des Donut-Sitzkissens war auch die Fahrt zurück nach Hannover gut zu überstehen.

Die 2,5 Wochen daheim mit dem Katheter waren erstaunlich stressfrei. Nur die Fäden im Mund haben sich nicht so gut aufgelöst. Die habe ich mir kurzerhand beim Zahnarzt ziehen lassen. Seitdem heilt die Wange besser.

Heute war dann der Nachsorge-Termin im UKE. Das Kontrastmittel wurde durch den noch liegenden Blasenkatheter eingefüllt. Der Katheter dann gezogen (das habe ich übrigens gar nicht bemerkt!) und dann die Röntgenaufnahmen beim pinkeln gemacht. Anschließend noch Uroflow und Arztgespräch. Alles sieht gut aus, die Werte sind richtig gut. Ich bin so glücklich!

Ich würde die OP sofort wieder im UKE machen lassen. Die Pflege war hochprofeasionell. Und die Schwestern und Pfleger haben es auch geschafft, mich mental aufzufangen. Ich habe mich vorher noch nie so wohl im Krankenhaus gefühlt. Ich bin jetzt 39 und frage mich, wie viel Lebensqualität ich gehabt hätte, wenn ich früher auf das UKE aufmerksam gemacht worden wäre.

Wenn ich Leuten, die diese OP nich vor sich haben, einige Tipps geben darf:

• Rasiert Euch auch die Beine, ungefähr den Bereich einer Boxershorts.

• Nehmt Euch feuchtes Toilettenpapier mit.

• Habt keine Berührungsängste. Das Pflegepersonal ist sehr vertraut mit Eurer Lage.

Ich wünsch euch alles Gute!!!

Fuvola

G}r,ünkohol6x7


Hallo, ich bin neu hier und auf der Suche nach Infos.

Mir wurde im März ein Tumor aus der Blase entfernt und seitdem ist auch meine Harnröhre verletzt. Ich konnte nach der OP nur unter Schmerzen und mit stark eingeschränktem Harnstrahl urinieren. Im Juli kam es dann neben einer Kontrollspiegelung der Blase zur ersten Schlitzung nach Sachse.

Ich hatte oder habe eine längere Narbe etwas weiter hinten im Penisbereich. Ein paar Wochen war alles prima und jetzt nach 3 Monaten tut es wieder etwas weh beim Wasserlassen und ist auch unangenehm, wenn ich meinen kleinen Kumpel nur etwas umlege. Der Druck bzw. Strahl beim Pinkeln ist aber noch normal. Ihr hatte ja selbst schon viele Schlitzungen.

Verheilt nach 3 Monaten noch irgendwas oder wird das immer schlimmer ? Es wundert mich, dass ich trotz der leichten Schmerzen noch einen normalen Strahl habe und bin mir daher nicht sicher, ob da evt. noch etwas wund sein könnte. Hört sich aber unlogisch an.

Ich lese euren Thread, da es sein könnte, dass ich letzten Endes auch eine MSH oder End to End brauche. Eine neue Schlitzung will ich auf keinen Fall und ich verstehe nicht, wieso das immer noch so häufig empfohlen wird.

Die Narben bekommt man anders nicht weg, wenn ich euch richtig verstehe, Laser oder andere Verfahren zur Narbenbeseitigung gibts nicht dagegen richtig ?

Wie würdet ihr an meiner Stelle weiter vorgehen ? Erstmal in meiner Umgebung in Herford-Bielefeld Untersuchungen machen lassen oder gleich nach Hof oder Hamburg fahren ? Da ich noch 2 Jahre alle 3 Monate eine Blasenspiegelung machen lassen muss, habe ich auch Angst, dass mir nach so einer komplizierten OP wieder jemand die Harnröhre beschädigen könnte und bin daher auch am Überlegen, ob es besser wäre noch zu warten.

Bin momentan gedanklich hin und hergerissen. Was würdet ihr machen ?

Setraig0ht-Flushx86


Die Narbe bekommt man so einfach leider nicht weg. Gibt aktuell nur die bekannten Verfahren. Das pieksen und die leichten Schmerzen können natürlich von der Neu Bildung der Narbe kommen. Wund ist da nichts mehr. Durch die Kontrollblasenspiegelungen alle 3 Monate kann man davon ausgehen,das der Arzt ggf. einfach wieder eine Schlitzung mitmacht um überhaupt durchzukommen. Dadurch wird die Vernarbung natürlich noch länger. Verzwickte Situation in der du da steckst. Ich glaube ich würde mich mal mit den bekannten KH in Verbindung setzen und einfach den Fall mall diskutieren, vllt.würden die ja ggf. auf die Kontrollblasenspiegelungen verzichten.

Gute Besserung.

G'rünkIohlr67


Danke dir. Ich muss die Blasenspiegelungen leider durchziehen, da man neue Tumore nur so erkennen kann und bei Blasenkrebs muss man leider mit Rezidiven rechnen. Aber du hast es genau erkannt, ich will da eigentlich keinen mehr rein lassen, weil ich keine weitere Verletzung gebrauchen kann und ne neue Schlitzung halte ich für kontraproduktiv. Schitte...

w=hoknDowxs505


Hallo Grünkohl,

ich berichte sozusagen live aus dem UKE am Tag 1 nach MSH-OP ;-D

Sehe das wie Straightflush, auf jeden Fall in HH oder Hof vorstellen. Rein räumlich bietet sich HH an. Vielleicht können die ja auch direkt deine bisherige Nachsorge mit übernehmen.

Auch wenn ich viel zu lange mit der OP gewartet habe (was auch an der gravierenden Fehleinschätzung meines Urologen lag), habe ich doch hier und anderswo gelernt, dass man am besten direkt die MSH-OP macht und nicht vorher tausend Schlitzungen, Bougierungen u.ä.

Viel Erfolg!

w6hoknowBs50x5


@ Fuvola

Dann müssten wir uns ja eigentlich in der Ambulanz getroffen haben :-) Am 10.10. war mein Aufnahmetag.

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