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Erneute Harnröhrenstriktur nach Mundschleimhautplastik

wahoCk;nows5x05


@ Fuvola:

Wie war die Zeit zwischen Entlassung und Wiedervorstellunng? Warst du da krank geschrieben? Könnte man da auch zumindest stundenweise sitzend arbeiten?

LG Frank

GerünkoVhlx67


Danke. Ich grübele schon wieder seit gestern. Vermutl. wäre es am Besten im UKE eine Blasenspiegelung mit Beurteilung der Harnröhre machen zu lassen.

Wie seid ihr vorgegangen bezügl. der Arztwahl ? Habt ihr versucht direkt mit Herrn Dr. Keller zu sprechen oder ist es nicht so wichtig mit wem man dort genau in Kontakt kommt ?

S~txraig4htFl6usxh86


Ich bin bei der Entscheidung nach der Entfernung und dem Bauchgefühl gegangen. Da Hof 200km näher lag bin ich halt dort hin.

Die Kommunikation in Hof ist sehr gut. Man schreibt einfach ne E-Mail mit seinem Problem und bekommt meistens noch am selben Tag einen Anruf von Herrn Keller oder einem der Oberärzte.

Verfasse doch einfach eine Mail mit deinem Fall und schicke sie an beide Kliniken. Die können dich am Besten beraten!

Gmrünk[ohl67


Sorry, ich die beiden Ärzte gerade durcheinander gebracht.

Für mich ist das UKE in Hamburg nur halb so weit wie Hof. Frau Dr. Fisch wäre dann wohl die Ansprechpartnerin. Oder kommt man an die nicht ran, da sie nur Privatpatienten nimmt ? Seit ihr alle von unterschiedlichen Ärzten im UKE behandelt worden oder habt ihr nach Frau Dr. Fisch gefragt ?

G@rünk<o\hl67


Und noch eine Frage, sorry.

[[https://www.klinikbewertungen.de/klinik-forum/krankenhaus-suche?selText=uke+hamburg&selRadius=&amp;selFB=_void_]]

bei Klinikbewertungen gibt es 2 Kliniken, wenn ich Hamburg und UKE eingebe. Es scheint die gleiche zu sein, da die Adressen gleich sind, aber die Bewertungen sind total unterschiedlich. Die mit Eppendorf im Namen kommt unglaublich schlecht weg. Ist das Quatsch ?

Grr?ünkohlx67


Auf der UKE Urologie-Seite werden PD Dr. Dahlem, OA Dr. Reiß, V. Maurer und G. Mehring als Ansprechpartner geführt. Dieser Dr. Dahlem scheint auch bekannt zu sein.

Denke, ich spreche ihn und die Fisch an. Hat jemand Erfahrungen mit ihm ?

wEhokMn<owsx505


Im UKE macht Prof. Fisch nur Privatpatienten. Ich hatte mich u.a wegen der vielen Empfehlungen von Dr. Dahlem fürs UKE entschieden. Wurde mir auch zugesagt. Während des Aufnahmetages wurde dann (angeblich wegen eines Notfalls) kurzfristig der OP-Plan geändert. Ich hatte dann die Wahl wieder zu gehen oder einen anderen Arzt zu akzeptieren. Glaube aber, dass der auch gut ist.

Es gibt ja wie gesagt nur zwei echte Alternativen mit Hof und HH. Die haben aber sehr unterschiedliche Ansätze. Hof klein und beschaulich, HH Grosskrankenhaus. Hof hat zudem eine andere Operationsmethode. Für mich entscheidend war, dass ich in Hof drei Wochen stationär bleiben sollte, davon eine Woche fest im Bett. In HH kann ich nach fünf Tagen nach Hause und komme nach drei Wochen zum Katheterziehen und der Abschlussuntersuchung für 1 Tag wieder. Für andere hier im Forum war dieser Unterschied aber explizit ein Grund für Hof.

Das musst du ganz individuell entscheiden. Ich hab mir z.B. beide Kliniken angesehen. Aber in jedem Fall solltest du hier in diesem Forum mal einige Seiten zurück lesen. Da erfährst du so ziemlich alles!

LG

wPhokn]ows5x05


Edit: Ich wäre während einer Woche im Bett verrückt geworden 😳 War gestern abends schon wieder aus dem Bett und bin heute wieder gut mobil. Mir kommen die fünf Tage schon vor wie eine Ewigkeit :-)

G6rünk<ohl6x7


Ich danke dir. Soweit, dass ich mir konkret Gedanken um eine MSH mache bin ich allerdings noch lange nicht. Ich bin in der Situation, dass ich ne Blasenspiegelung machen muss und möchte parallel dazu eine Einschätzung meiner Harnröhre von einem möglichst sehr erfahrenem Chirurgen, der die ganzen unterschiedlichen OPs schon durchgeführt hat und daher evt. ein klareres Bild hat, als ein Assistenzarzt.

Hab erstmal einen Gesprächstermin bei Dr. Dahlem gemacht. Mal sehen, was er mir erzählt. Mit dem Thema "Schlitzen" bin ich auch noch nicht so richtig durch. Mein Urologe würde dieses einer so komplizierten OP wie die MSH wohl vorziehen, da es ja auch gewisse Risiken gibt.

Ich verstehe es nicht so richtig. Auf der einen Seite liest man ständig im Internet, dass man nach dem Schlitzen neue Narben bekommt, die auf lange Sicht alles verschlechtern. Das klingt eigentlich logisch. Wo gehobelt wird, da fallen Späne. Auf der anderen Seite wird es von den Ärzten weiterhin empfohlen und ich glaube auch nicht, dass unsere Ärzte uns da hinschicken, wenn sie selbst nicht überzeugt wären. Merkwürdige Sache.

SitraUightFluxsh86


An einer Harnröhrenverengung leiden c.a. 1% der männlichen Bevölkerung in Deutschland. Es spielt in der Urologie also eine sehr untergeordnete Rolle. Die meisten Urologen haben davon in der Facharztausbildung mal gehört und kennen als Mittel der Wahl nur die Schlitzung und die Bougierung. Und da eine Schlitzung mal schnell gemacht ist, und man damit schnell Geld verdienen kann schickt man die Leute halt zum Schlitzen.

Es ist auch in Ordnung es beim ersten Mal mit einer Schlitzung zu probieren. Sollte die Enge dann wieder auftreten ist die Harnröhrenplastik das Mittel der Wahl!

Ich kann mich noch einen meinen ersten Urologen erinnern (2010) der mich zum Schlitzen geschickt hat. Auf die Frage wie es weitergeht wenn ein Rezidiv auftritt kam nur die Antwort "Ja dann wird halt weitergeschlitzt und nebenbei gedehnt". Als ich dann entgegnete, das mir das überhaupt nicht Recht ist kam nur die Frage " Was wollen Sie denn sonst machen? Abhacken oder was? "

F~uivola


@ whoknows505

Moin Frank,

kann sein, dass wir nebeneinander gesessen haben ;-)

Ja, ich war in der Zeit komplett krankgeschrieben. Und auch noch die Woche nach dem Abschlussbesuch.

Ich hab immer mal wider auf meinem Sitzkissen (aufblasbar, nicht ganz aufpusten) immer wieder am rechner gearbeitet - von daheim aus ging das super. Wegen des Katheters würdenich nicht empfehlen, irgendwo ins Büro zu fahren. Denn so lange der liegt, ist das Sitzen einfach unangenehm. Lange Wege auch.

Ich wünsche Dir gute Besserung!

G{rünk:ohl67


Wird für diese MSH eigentlich immer noch Mundschleimhaut entnommen ? Hatte irgendwo gelesen, dass neuerdings auch Zellen der Mundschleimhaut reichen, die dann 3 Wochen zu einem Implantat herangezüchtet werden ? Es soll dadurch seltener Komplikationen im Mund geben.

wzhuoknjowCs505


Hallo Grünkohl,

Was du meinst ist das Mucocell-Verfahren. Die haben eine Homepage, musst du mal googeln. Die nennen dir auch die (wenigen) Kliniken die das anwenden, wenn die Rahmenbedingungen passen. Ist aber offenbar noch sehr in den Kinderschuhen, so klasse und logisch das auch klingt.

UKE und Hof haben das wohl auch mal ausprobiert, sind aber nach meinem Wissensstand wieder völlig davon abgekommen. Frag am besten mal Dr. Dahlem danach.

LG aus dem UKE und schönen Sonntag

w[hok3nows5x05


@ Fuvola

Danke für die Infos!

Ich habe zumindest den Vorteil, dass ich keinen Dammschnitt habe, weil die Verengung direkt am Harnröhrenausgang lag.

Aber die Katheter nerven manchmal wirklich sehr, jetzt z.B. 😐 Ohne Spasmex ginge nichts.

Rei`grna


Hallo,

Ich bin 23 Jahre alt, hatte 2008 (im Alter von 14 Jahren) einen Fahrradunfall in dem ich auf die Stange das Rades aufschlug.

Tage danach hatte ich leichte Schmerzen beim Wasser lassen. Diese wurden immer enormer und der Strahl immer weniger.

Eines Tages dann der Komplettverschluss.

Wurde im örtlichen Krankenhaus in die Notaufnahme gebracht. Diese haben ganze 20 Minuten gebraucht einen Katheter für Babys(!) unter unerträglichen Schmerzen durch die Harnröhre zu "bohren".

Ich wurde 3 Tage später zum Marienhospital nach Herne verfrachtet, wo eine "Schlitzung" durchgeführt wurde.

Ich habe 5 endlose Tage mit einem Blasenkatheter und Schmerzen verbracht.

Nun wieder Zuhause und alles super soweit.

Beim Urologen, ein UroFlow gemacht und 27ml/s ermittelt.

Ein komplett neues Lebensgefühl.

Ich merkte allerdings nach ein paar Monaten wie es wieder schlechter wurde, versuchte aber aus absoluter Angst damit zu leben.

Dann 2012 der nächste Eklat.

Ich merkte sobald ich mehr getrunken hatte, dass Ich öfter aus Klo musste, es aber bei jedem mal mehr brannte und schlechter vom Strahl her wurde.

Bis nach dem 7. Toilettengang die Nacht nur noch ein paar Tropfen kamen und ich mit dem Krankenwagen nach Dortmund ins Krankenhaus gebracht wurde und das Szenario mit dem "Babykatheter" erneut durch machte.

Ich lies mich in der gleichen Nacht, noch mit liegendem Blasenkatheter aus lauter Angst selbst entlassen.

Am Tag darauf zog ich mir den Katheter dann Zuhause selber. (War nur ein kleines Brennen).

UroFlow war nach eigenem Ermessen soweit ganz gut, bis 2014 alles wieder begann..

Seit dem gehe ich weder zum Urologen noch lasse ich etwas dagegen unternehmen, da ich so eine panische Angst vor diesen Schmerzen habe.

Ich habe selber versucht meinen UroFlow zu messen und komme auf ca. 5ml/sek was absolut katastrophal ist.

Ich habe Angst zu einem Urologen zu gehen, weil ich keine weitere Schlitzung durchführen lassen möchte. Wenn dann möchte ich direkt eine Mundschleimhaut Transplantation haben.

Jetzt habe ich hier sehr viel gutes über das UKE in Hamburg gehört.

Wenn ich nun zu einem Urologen gehe, kann ich meinem Urologen das UKE empfehlen, dass er mich dort hin schickt?

Wie komme ich denn dahin? Muss ich das Zugticket selber zahlen oder muss ich mich um die 360km lange Reise selber kümmern?

Wie sieht es aus wenn die OP überstanden ist und ich einen Blasenkatheter bekommen habe, wie komme ich denn dann nach Hause? Ich habe leider keine Person die mich fahren kann und wäre auf den Zug angewiesen.

Ich möchte diese OP natürlich von Fachleuten durchführen lassen.

Ich hoffe sehr das ihr mir helfen könnt und ich wieder ein normales Leben führen kann.. :°(

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