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Erneute Harnröhrenstriktur nach Mundschleimhautplastik

Mearixdora


@ StraightFlush86 und wer sich noch auskennt.

Du hast dich ja für Hof entschieden und das Forum schon eine ganze Weile verfolgt. Ich habe nun auch mit Hof und Hamburg geschrieben und beide raten mir, eine Mundschleimhaut-Plastik noch diesen März vornehmen zu lassen. Nun bin ich aber unentschieden für wen ich mich entscheiden soll. Entscheidend ist am Ende natürlich für mich die Erfolgsrate. Da gibt Hof wie Hamburg mit 85-90% beides sehr gute Werte an und beide haben wohl ähnliche Erfahrung. Hof wohl rund 100 OPs im Jahr bei drei Operateuren, Hamburg glaube ich sogar 200 bei 4 Operateuren.

Sonst wurde mir noch gesagt, dass Hof wohl teilweise etwas in der Kritik steht, da das ungewöhnltiche Operationsvorgehen nicht medizinsch nachvollziehbar ist. Etwa das lange Liegen sei überhaupt nicht nötig für die Verheilung an der Harnröhre. Und auch deren wissenschafltiche Arbeit sei kritisch:

[[http://harnroehrenstriktur.blogspot.de/]]

Ein paar negative Erfahrungsbereichte gibt es ja sonst auch zu eiden Krankenhäusern:

[[https://www.klinikbewertungen.de/klinik-forum/erfahrung-mit-klinikum-hof?fac_id=uro#tabs]]

[[https://www.klinikbewertungen.de/klinik-forum/erfahrung-mit-uniklinikum-hamburg-eppendorf?fac_id=uro#tabs]]

Ich muss ja sagen, dass ich das lange Operationsverfahren in Hof nicht besonders anpsprechend finde, insbesondere, dass man vorher noch einmal geschlitzt wird, also zweimal hin muss und 7 Tage nur im Bett liegt. Aber wen würdest du denn nun nach deiner langen Verfolgung des Themas auch hier im Chat und aufgrund deiner eigenen Erfahrungen empfehlen?

SNtraighLtFl$ushx86


Hallo,

wie ich sehe hast du dich sehr gut über die beiden Krankenhäuser und die operationsmethode informiert. Ich kann nur sagen das ich persönlich von Hof überzeugt war/bin. In einen der beiden Krankenhäuser bist du auf jeden Fall bestens aufgehoben. Ich habe bis jetzt aus persönlichen Gesprächen kaum etwas negatives aus HH oder Hof mitbekommen. Wünsche dir viel Erfolg bei deiner Entscheidung und der OP. Falls du noch spezielle Fragen hast kannst du gerne ne PN schreiben.

DZmoxc


Hallo,

bei mir wird Anfang 2018 auch eine Harnröhrenstriktur durch eine Mundschleimhautplastik in Hamburg-Eppendorf behandelt. War dort bereits zu einer erneuten Untersuchung, leider fand (wider Erwarten) keine Sprechstunde statt. Daher wollte ich Euch Folgendes fragen:

1. Wie lange wird der Krankenhausaufenthalt nach dem Eingriff dauern?

2. Wie lange wird strikte Bettruhe gefordert?

3. Wie sieht es mit Geschlechtsverkehr/ Masturbation nach dem Eingriff aus?

4. Wie lange darf man nach dem Eingriff keinen Sport treiben?

Wäre super wenn ihr mir da auf die Sprünge helfen könntet :)^

LG

R6ump5elx13


1. +/- 5 Tage

2. Am 2. Tag darf man sich bereits bewegen

4. Kommt auf die Sportart an. Aber die ersten 6-8 Wochen würde ich alles was nicht Schach oder Hallenhalma ist extrem ruhig angehen lassen.

Alle oben genannten Punkte sind auch davon abhängig an welcher Stelle die Striktur zu finden ist und natürlich deren Länge.

M0arid=orxa


@ StraightFlush86:

vielen Dank! Dann wird es aufgrund des deutlich angenehmeren OP-Vorgehens wahrschienlich doch HH.

@ Dmoc:

Rumpel hat in Bezug auf Hamburg recht. In Hof hast du stattdessen 6 Tage lang strikte Bettruhe. Das hält HH aber nicht für sinnvoll, also dort nur 5 Tage Krankenhaus mit Aufstehen. Sex und Aktion/Kontaktsport sollte laut Angabe beider Krankenhäuser mindestens bis 6 Wochen nach der OP nicht gemacht werden. Essen kannst du schon wieder alles am Abend nach der OP.

Gj@nJkohl67


Ich denke, man trägt 5 Wochen einen Blasenkatheter. Wie soll man da noch Sex haben ? Bin froh, wenn ich keine Schmerzen habe. 5 Tage Krankenhaus hört sich allerdings nett an, ich dachte es wären 7 in HH.

GUrünkohGl67


Tut mir leid für dich Zyda. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Pflegerin einen Katheter ohne Anleitung legen darf. Es gibt da doch bestimmt rechtliche Vorschriften, ist ja schließlich auch ein med. Eingriff. Würde mich an deiner Stelle von einem Anwalt beraten lassen, der Erfahrung im med. Bereich hat, falls du mit Mobbing zurechtkommst. Die Kammer oder die Gewerkschaft sind nicht ausschlaggebend, sondern wie ein Anwalt die Chancen vor Gericht sieht. Wenn die dich nicht wiedereinstellen, kannst du wenigstens Geld erstreiten. Dass man einem Patienten beim Katheterlegen Schaden zufügen kann, ist allgemein bekannt u. wäre sicher leicht vor Gericht darzulegen.

Vermutl. landen die meisten von uns hier, weil irgendjemand der Meinung war, "einfach rein damit". Dein damaliger Patient würde es dir danken, wenn er denn wüsste, wie so etwas ausgehen kann.

LDottikaLro1tti x123


Hallo,

Mein Mann hat eine bulbäre Harnröhrenverengung und muss sich eine Mundschleimhauttransplantation unterziehen. Soll nächste Woche in Hamburg Eppendorf los gehen.

Jetzt macht er sich Gedanken ob normale Unterwäsche passt wegen dem Katheter usw.

Auf was sollten wir achten was ist wichtig was er mitnehmen sollte...🤔

Lg

GZrün+kohxl67


Ich vermute, dass man eine "Unterhose" vom KH bekommt. War bei meiner Schlitzung so.

Ich soll einen Dammschnitt bekommen.

Weiß jemand, wo man sich genau rasieren sollte ?

Alles ab ist ja vermutlich unnötig.

DEmoxc


Bin gerade im KH wg. Verengung, bei mir wurde auch ein Dammschnitt gemacht. Habe alles untenrum auf niedrigste Stufe gestutzt, wurde jedoch im gesamten Intimbereich während der OP (unter Vollnarkose) rasiert.

Man bekommt enge "Netzunterwäsche" vom KH, da z.B. Boxershorts zu weit sind. Sofern man eh enge trägt, kann man diese aber auch selbst mitbringen, sehen sicher besser aus und sitzen auch nicht so blöd. ;-D

LG

D`moc


Da mir der ein oder andere Beitrag vor der OP etwas Angst genommen hat, möchte ich nun meinen Teil dazu beisteuern und meine bisherigen Erfahrungen mit euch teilen.

Wie hat alles angefangen?

Hatte Ende September 2017 eine Nierenbeckenentzündung mit diversen Symptomen von Schüttelfrost, Übelkeit bis hin zu extremer Schlappheit (habe es sogar kaum geschafft zehn Meter zur Toilette zu gehen). Bin damit zum Arzt, Urinprobe abgegeben. Dort wurden Erreger im Urin gefunden, habe Antibiotikum bekommen und mein Arzt riet mir, einen Urologen aufzusuchen. Da ich das ganze für eine einmalige Sache gehalten habe und meine Freundin chronische Blasenentzündungen hat, dachte ich ich hätte mich angesteckt und bin nicht zum Urologen gegangen. Schnell besserten sich die Symptome, hatte bis Mitte November Ruhe, dann begannen die Symptome von Neuem. Bin gleich zum Arzt, der mich in die Urologie verwiesen hat. Dort stellten die Ärzte extrem erhöhte Entzündungswerte im Blut fest. Nach meinen Schilderungen (s.o.) wurden diverse Untersuchungen gemacht. Letztendlich wurde beim Röntgen eine Harnröhrenstriktur festgestellt, deren Ursache nicht bekannt sind. Der Arzt riet mir direkt zu einer Mundschleimhautplastik (MSP), da die Erfolgschancen beim Schlitzen nur etwa 50% betragen, während eine einer MSP bei 75 - 80% liegen. Lag fünf Tage in der Klinik. Am vorletzten Tag wurde ein Bauchdeckenkatheter gelegt.

Zeit zwischen Diagnose und OP

Die Zeit betrug etwa zwei Monate. An den Bauchdeckenkatheter habe ich mich sehr schnell gewöhnt. Hatte gelegentlich leichte Schmerzen, aber nach fünf Tagen hatte ich teilweise vergessen, dass ich den Katheter überhaupt habe. :=o Am 01.12. wurden dann in der UKE alle Untersuchungen (Urin, Uroflow, Röntgen) noch einmal durchgeführt mit denselben pathologischen Befunden. In der folgenden Woche wurde mir per Post mitgeteilt, dass der OP Termin für den 12.01. angesetzt ist. In der gesamten Zeit hatte ich überhaupt keine Beschwerden.

Die OP

Am 11.01. musste ich zur stationären Aufnahme in die UKE. Dort wurde noch einmal Urin, Uroflow und Blut kontrolliert, außerdem fand dort die Anästhesie- und OP-Aufklärung statt. Durfte bis 22 Uhr essen, trinken und rauchen. Am nächsten Tag war es dann soweit. Die OP fand vormittags statt; gegen 9:30 wurde ich zur OP gebracht. Etwa eine halbe Stunde dauerte die Narkosevorbereitung, gegen 12:30 bin ich wieder aufgewacht. Mir war bis etwa 18 Uhr übel, außerdem hatte ich für zwei, drei Tage leichte Halsschmerzen vom Tubus (beides sind häufige Nebenwirkungen einer Narkose, sind aber verkraftbar). Während der OP wurde noch ein Harnröhrenkatheter eingesetzt, der lediglich zur Schienung der Mundschleimhaut dient (Urin wird über den Bauchdeckenkatheter abgeleitet). Operiert wurde ich von Frau Dr. Riechardt.

Die Tage nach der OP

Bereits am zweiten Tag nach der OP durfte ich wieder aufstehen. Die Schwestern begleiteten mich zur Toilette. Dort wurde mir schwarz vor Augen und ich musste mich wieder hinlegen (logisch, dass der Kreislauf erstmal wieder in Gang kommen muss ;-D ). Muss an dieser Stelle das extrem freundliche Pflegepersonal loben. Auch wenn ich keine extremen Schmerzen hatte, habe ich mir auch bei leichten Schmerzen Schmerzmittel gegönnt (nehme sonst sehr selten Schmerzmittel). Die Schwestern waren auch nachts sofort da und haben sich um mich gekümmert. Das Schmerzhafteste war für mich der Harnröhrenkatheter (dazu später mehr), kann da aber ausnahmslos die Medikamente "Spasmex" und "Instillagel" empfehlen! Auch das Essen ist für ein KH hervorragend (Auswahl zwischen ca. 15 verschiedenen Gerichten :)= ). Am OP Tag durfte ich nichts essen, am Tag darauf Suppe und weiche Sachen wie Toast aufgrund der genähten Wunde von der Mundschleimhautentnahme. Das Sitzen kann auf den Nähten ebenfalls etwas wehtun, dafür gibt es aber ein aufblasbares Sitzkissen mit Loch in der Mitte, einfach die Schwestern ansprechen (eignet sich super für die Rückfahrt; bei mir wurde es sogar von der Krankenkasse übernommen, kostet sonst ca. 70€!). Nach drei Tagen konnte ich dann schon ganz gut laufen und bin auch alleine ins Bad gegangen. Nach fünf Tagen wurde ich dann aus dem KH entlassen.

Der bisherige Aufenthalt zuhause

Da ich die zweistündige Autofahrt nachhause im Auto sitzend verbringen musste, war ich ziemlich kaputt, als ich zuhause angekommen bin. Habe mich dann gleich hingelegt und konnte mich ausruhen. Bin jetzt den dritten Tag zuhause und bisher gab es nur einen "Zwischenfall": Da ich vorher noch nie einen Harnröhrenkatheter gehabt habe und ich nach der Narkose mit zurückgezogener Vorhaut aufgewacht bin, ging ich davon aus, die Vorhaut müsse zurückgezogen bleiben. Dementsprechend lag die Eichel für eine ganze Woche frei (im gesunden Zustand ziehe ich die Vorhaut nur beim Duschen oder GV zurück). Dabei kam es zu einer leichten Paraphimose, die ich aber gestern eigenhändig "behandelt" habe (durch leichtes Drücken und Herumprobieren konnte ich die Vorhaut wieder über die Eichel schieben). Dies ist auch mein einziger Kritikpunkt gegen das Personal vom KH (meiner Meinung nach kann man nicht davon ausgehen, dass ein 22-Jähriger bereits Erfahrungen mit Harnröhrenkathetern gemacht hat, von daher denke ich, dass die Pfleger/ Ärzte mich darauf hätten hinweisen müssen. Nachdem ich die Paraphimose gestern selbst behandelt habe, brauchte ich auch das Instillagel nicht mehr).

Solltet ihr noch Fragen haben, bin ich gerne bereit euch weiterzuhelfen :)^

LG

D#moc


Kurzes Update: Bin jetzt gute vier Wochen wieder zuhause, mir geht es ziemlich gut (fast so, als ob ich nie ein Problem gehabt hätte). Hatte letzten Freitag einen Kontrolltermin, bei dem eigentlich der Bauchdeckenkatheter gezogen werden sollte. Leider war das Transplantat an einer kleinen Stelle noch nicht angewachsen (was laut des Arztes durchaus normal und kein Problem sei), weshalb der Katheter noch drin bleiben musste. Werde in guten zwei Wochen noch einmal einen Termin in HH haben, mal sehen, ob der dann endlich raus kann :D

NIou20*0@0


Hallo zusammen, leider schon seit meiner Kindheit über Harnröhrenverengung,leider wurde ich das dritte mal schon geschnitzt. Es muss in nahe Zukunft eine offene Op vorgenommen werden. Kann mir jemand schreiben wo eine offene Op in welche Klinik gemacht werden kann als Kassenpatient.Hat jemand auch Erfahrungen mit der Uni Köln , leider habe ich zwei Verengungen.Wollte die eine gesamte Länge vorne 5 bis 7 cm und hinten wahrscheinlich eine enge von 8 cm. Währe das bei diese Länge nicht vorteilhaft Mucocell anzuwenden?

hQoffnunng l;ebQt


Hallo Nou2000!

Es tut mir leid! Willkommen im Club und gute Besserung!

Sicherlich hast du hier im Forum über Klinik in Hof und die UKE in HH gelesen. Wo ich grade war und unterwegs nach Hause bin.

Würde dir halt einen von den beiden empfehlen.Mukocell wurde meiner Wissen nach nicht gut angenommen. Aber mit Mundschleimhaut oder ähnliches darf das auch gehen.lg

hDo+ffnungI lexbt


Liebe Leidensgenossen,

bin grade auf dem Weg von UKE nach Hause und möchte die Zeit sinnvoll nutzen.

Kurz zu mir , bin ja einigen bekannt. Fasse kurz zusammen.

Bin knapp 40! 2002/ 2005 Schlitzung

Nach rezidiv 2007 endzuend und 2009 MSH im UKE.

Leider war Op bei mir nicht ganz erfolgreich!

Aber bis jetzt lebe ich damit .

Nun war ich zur Kontrolle dort, weil es so gewnzwertig ist.

Durchschnitt 11ml/s und Max 15ml. Die Blase wird gut leer.

Ich bekam eine MCU gemacht heute,

Verengung ist kurzstreckig und mir wurde eine Schlitzung empfohlen.

Werde mich wahrscheinlich dazu entscheiden, weil auf dauer , kann es schädlich sein für die harnblase und dahinter liegenden Organe.Was haltet ihr davon?

Hat mal jemand Schlitzung nach MSH bekommen?

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