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"Natürliche" Penisvergrösserung getestet, selten dämliche Idee

MFarc_J8x0 hat die Diskussion gestartet


Hi,

ich hatte vor ein paar Monaten mit einer Freundin eine Diskussion über die durchschnittliche Penisgrösse und habe dann anschliessend danach gegoogelt. Ich bin auf einer Website gelandet, die sich mit "natürlicher" Penisvergrösserung befasst. Passt ja auch irgendwie zusammen. Als ich mir die Seite so durchgelesen habe, dachte ich mir, das hört sich ja gut an und scheinbar gibt es auch überhaupt keine Probleme. Wer jetzt nicht bei google suchen möchte, hier eine kurze Inhaltsangabe: Die Seite befasst sich damit, wie Mann auf natürliche Art und Weise seinen Penis vergrößern kann und das mittels einer Massage-Technik, auch Jelq genannt. Wie das Funktioniert erspare ich euch, bei interesse einfach mal bei Wikipedia schauen.

Laut einer Umfrage sind ja 2/3 aller Männer unzufrieden mit ihrer Penisgrösse, ich bin zwar nicht grade unzufrieden, habe mir aber gedacht, wenn man was dazu bekommen kann, warum nicht. Ich habe das empfohlene Anfänger-Programm ca. 9 Wochen gemacht und dann aufgehört. Mittendrin hatte ich mir noch gedacht, wenn das mal gut geht.

Es stellten sich auch relativ schnell Erfolge ein. Im nicht errigierten Zustand konnte man nach einer Woche einen erheblichen Unterschied sehen, da anscheinend die Durchblutung gesteigert worden ist. Im errigierten Zustand hatte ich am Schluss ca. 1,2 cm mehr. Ich denke, dass das auf eine Dehnung der Bänder, durch das Stretching, zurückzuführen ist. In puncto Umfang hat sich nichts getan. Ich habe dann Ende Juli aufgehört, weil ich Schmerzen Nahe der Peniswurzel hatte. Ab hier fingen die Probleme aber erst richtig an.

Die erste Zeit nach dem Aufhören, keine Erektionen in der Nacht und am Morgen, Erektionen halten nicht so lange wie früher, es war schwerer Erektionen zu bekommen und irgendwie wirkt es sich auch psychisch aus. Die Leute im Forum sagen selbst, dass sie süchtig danach sind. Ich denke das hängt mit den Erfolgserlebnissen und der Gewöhnung zusammen. Ich war vor 14 Tagen beim Urologen, es war übrigens sehr toll, dem das Ganze zu erklären, ich bin natürlich selbst Schuld. Der Urologe meinte das der Penis einiges vertragen kann und nach Abtasten meinte er da wäre alles ok und ich sollte mir keine Gedanken machen.

Ich habe nach wie vor Schmerzen an der selben Stelle, die Erektion morgens ist nur halb und die sonstigen Erektionen halten ohne Stimulierung nicht so lange wie vorher. Desweiteren füllt sich der linke Schwellkörper nicht so schnell mit Blut wie der Rechte d.h. Penis ist krumm das legt sich aber bei einer vollständigen Erektion. Ich habe auch nur Schmerzen auf der linken Seite bei der Peniswurzel, die rechte Seite ist ok. Die Schmerzen sind nicht kontinuierlich da, sondern treten nur nach Belastung auf. Der ganze Ärger fing natürlich zeitgenau mit meiner Klausurenphase an, so dass ich durch den Prüfungs-Stress und die Probleme mit meinem Penis ziemlich fertig war/bin. Ich höre seit Anfang Juli meinen Puls im Ohr wenn ich Abends im Bett liege, also auf dem Rücken und ich habe stressbedingt überall rote Flecken auf dem Oberkörper, sieht wie Ausschlag aus. Auf jeden Fall gings mir zeitweise nicht so gut.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich nicht der einizge bin, der mit dem Gedanken gespielt hat, unten rum schon Mal was zu "korrigieren". In dem Forum der Website melden sich jeden Tag ca. 5 Leute an, das sagt ja einiges aus. Ich kann jedem nur davon abraten, sowas auch nur auszuprobieren. Jetzt ist das Geschrei gross und ich hoffe die Probleme legen sich wieder.

Mir ist auch klar, dass ich selbst Schuld an der ganzen Sache bin. Habt ihr vielleicht eine Idee was ich noch machen könnte, irgendwelche Tipps oder vielleicht hat ja sogar jemand die gleichen Probleme ? Ich werde wohl nächste Woche wieder zum Urologen gehen und nochmal alles besprechen.

Vielen Dank im voraus. Gruss

Marc

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