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Hormonersatztherapie

R,umpelsbtoiel zchen hat die Diskussion gestartet


Hormonersatztherapie

In der schnell lebigen Rubrik Sexualität kam es zu einem Disput über Testosterongaben, der eigentlich hierher gehört. Ein Forist "medicus" macht da ordentlich für den falschen, aber offiziellen Standpunkt der UROLOGIE Reklame, wie gefährlich das ist und nur mit Prostataüberwachung verabfolgt werden darf/kann.......

Die Hersteller wollen ihr Produkt natürlich an den Mann bringen und sagen den Ärzten, dass auch für Sie was dabei herausspringt, wenn sie das verkaufen, weil sie dann vorher und während laufend Prostatauntersuchungen machen können und so auch Vorsorgemuffel ran (ans Messer) bekommen.

Was bekannt ist, ist, dass Eunuchen keine Prostataprobleme bekommen oder haben. Weiterhin ist bekannt, dass wenn man einen Mann kastriert, so ein Karzinom langsamer weiterwächst. Daraus konstruiert man den falschen Umkehrschluss, dass zusätzliches Testosteron ein Karzinom zum Wachstum anregt. Es ist Weltweit kein einziger solcher Fall bekannt, dass das passiert wäre, trotzdem behaupten alle Ärzte das unverdrossen wieder besseres Wissen weiter.

Das Erstaunliche ist, dass das Testosteron in der Prostata beim kastrierten Mann lediglich auf 40 % bis 30 % abfällt, während es im Blut auf unter 5 % abfällt. Die Prostata arbeitet also im Normalfall in Testosteronsättigung, ob man da noch etwas dazu schaufelt oder nur das natürliche, eigene Testosteron hat, beeinflusst die Prostata (fast) gar nicht.

Dafür ist bekannt, dass die innere Prostata sich beim alternden Mann unter dem Einfluss von mehr Östrogen vergrössert, während die äussere Prostatahülle sich wegen weniger Testosteron beim alternden Mann zusammenzieht. Das geht leicht schief und so wird der Harnleiter abgequetscht, weshalb manche alten Männer nicht mehr pinkeln können. Man könnte das durch rechtzeitige Gaben von Testosteron verhindern, will das aber nicht, weil wenn alle pinkeln können, den Urologen das Geschäft kaputt gemacht wird. Begründung : Testosterongaben sind gefährlich und können ein Prostatkarzinom ergeben (siehe oben).

Es kommt aber noch besser! Männer mit viel Testosteron (auch im Alter) haben genau wie Eunuchen im allgemeinen keine Probleme mit Prostatakarzinomen. Warum das Testosteron einerseits die Männer vor Prostatakarzinomen schützt und andererseits ein Prostatakarzinom von Testosteron wachstumsabhängig ist, weiss kein Mensch bis heute.

Ausreiched Testosteron schützt also vor einem Prostatcarzinom und wenn man doch eines hat/bekommt schadet es auch nichts, das hört weder auf zu wachsen oder noch wächst das erheblich langsamer, wenn man das Testosteronpräparat absetzt. Das hört erst auf zu wachsen, wenn man den Mann kastriert und das verbleibende Geschlechtshormon inhibitiert und die Rezeptoren für Testosteron noch mit "Dummies" besetzt.

Man hat also die für UROLOGEN finanziell optimale Handlungsweise zur Behandlungsrichtlinie gemacht mit einer Pseudobegründung, die auch noch falsch ist.

Die reale Gefahr bei Testosterongaben von aussen ist wohl, dass die eigene "Fabrik" abgeschaltet wird. Es ist bekannt, dass bei Bodybuildern, die sich mit dem Hormon vollpumpen, die Hoden schrumpfen und Unfruchtbarkeit die Folge sein kann. Wenn Mann das dann Mitte 30 wider absetzt, bildet sich die Schrumpfung wieder zurück und alles wird wieder normal.

Wenn Mann dagegen in höherem Alter so was nimmt (sagen wir von 60 Jahren an) und dann dreht einem der Medikus mit 72 Jahren den Hahn zu, weil der PSA-Wert zu hoch geworden ist (der ist bei über 90 % aller 80-Jährigen zu hoch, das kommt so sicher wie das Amen in der Kirche mit zunehmendem Alter) ob dann die eigene Fabrik wieder "anspringt", ist mal sehr die Frage. Dann steht mann da von einem Tag auf den anderen als Eunuche da, obwohl Mann das gar nicht wollte. Das Interessiert den Arzt sowieso nicht, der will einem die Prostata im Fall rausschneiden und danach ist sowieso in mehr als 95 % der Fälle die Kastration angesagt. Da liegt die eigentliche Gefahr der "Hormonersatztherapie", in der Perfidie der Ärzte. Wenn Mann so was macht/machen will, muss Mann sich nach Quellen für das Hormon oder ein Prohormon umsehen, die unabhängig von Goodwill der Ärzte sind, so dass die einem nicht den Hahn zudrehen können. Prohormone sind wahrscheinlich gar nicht mal so schlecht, während der junge Körper dagegen anzuregeln versucht, ist beim älteren Mann sowieso zu wenig vorhanden durch Insuffizienz, so dass gar nicht dagegen angeregelt wird. Bei dieser Gelegenheit kann man dann den idiotischen PSA-Test auch gleich mit über Bord werfen.

Solange ich noch pinkeln kann, wird mir kein Arzt in der Unterhose fummeln, schon gar nicht in meinem Arsch. So lange ich keine Anzeichen von Krebs habe (Knochenmetastasen etc.) , wird auch kein PSA-Test bei mir gemacht und Punkt! Ich lebe so länger besser und lebe so besser länger und schlafe besser, solange ich meinen PSA-Wert nicht weiss !

Antworten
Sguprxema


Testosteron

Zitat: Die reale Gefahr bei Testosterongaben von aussen ist wohl, dass die eigene "Fabrik" abgeschaltet wird. Es ist bekannt, dass bei Bodybuildern, die sich mit dem Hormon vollpumpen, die Hoden schrumpfen und Unfruchtbarkeit die Folge sein kann. Wenn Mann das dann Mitte 30 wider absetzt, bildet sich die Schrumpfung wieder zurück und alles wird wieder normal.

Hallo Rumpel!

Ich möchte das andere nicht kommentieren, da ich kein Urologe bin.

Aber bezüglich des Zitates muß ich bemerken, daß die Atrophie der Hoden nach Absetzen der äußeren Testosteronzufuhr sich nicht zwangsläufig zurückbildet und wieder normal wird. Es ist eine Frage der Dosis und der Zeitdauer der Zufuhr. Deshalb kann ich vor einer Anwendung von Testosteron mit der Indikation Bodybuilding nur warnen.

RDu%mpe5lstielzcxhen


@ Suprema

...Richtig ! Eine richtige Atrophie bildet sich natürlich nicht zurück. Mann muss ja auch nicht übertreiben ! Im Zweifelsfall kann man ja LH & Co regelmässig analysieren. Ich nehme mal an, solange das noch innerhalb des Normbereiches bleibt, stellen die Hoden Ihre Tätigkeit auch nicht ganz ein und können dann wiederbelebt werden. Diese Regelkreise sind ja keine PI-Regler, sondern reine P-Regler, wie man das Regelungstechnisch ausdrücken würde........

Genau das wird aber im Fall einer Hormonersatztherapie aber von den Ärzten nicht gemacht, weil denen die Gesundheit Ihrer Patienten vollkommen wurscht ist !

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