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Verengung des Harnleiters: Optionen?

Mcinoi8x4 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Anfang September kam ich ins Krankenhaus wegen Nierenbeckentzündung und gestauter linker Niere. Nach anderthalb Woche durfte ich wieder nach Hause. Die Schiene (DJ-Katheter) blieb aber drin. Im Entlassungsbrief steht, dass ich wahrscheinlich auch eine Harnleiterverengung habe.

Heute wurde die Schiene herausgenommen. Mir wurde dann auch gesagt, dass, wenn die Harnleiterverengung noch immer besteht, ich eine OP bräuchte.

Meine Frage wäre nun, ob die OP hier die einzige Option ist..?

Vielen Dank!!

Mini

Antworten
MHiniw8x4


*push*

Könnte mir evtl. jemand weiterhelfen?

Wär echt lieb!!

Mini

ayg,nes


Du kannst Dir auch die Niere rausnehmen lassen, aber dann verlierst Du deren Funktion und kleiner ist die OP nicht unbedingt.

U(leli_N0ephr*ox83


Hallo Mini84 *:)

Auch bei mir hat man nach einer Nierenkolik mit Nierenbeckenentzündung und gestauter rechter Niere ;-) eine "Nierenbeckenabgangsstenose" vermutet. Da ich auch eine Wanderniere habe, die nach der ersten OP wieder abgerissen ist und eh wieder fest gemacht werden musste, wurde ich am 17.09. operiert. In der OP konnte man keine derartige Verengung finden und dennoch habe ich Abflussstörungen. Was für Untersuchungen wurden denn bei dir gemacht, dass diese Verengung vermutet wird?

Die andere Möglichkeit ist, wenn du keine OP willst dir ersteinmal permanent die DJ-Schienen einlegen zu lassen, damit die Niere nicht staut und so noch versagt.

Die Niere auf eigenen Wunsch rausnehmen zu lassen ist krass, macht sowieso kein Arzt...ein funktionierendes Organ entfernen. Meine Niere arbeitet nur noch die Hälfte und trotzdem bleibt sie drin, auch wenn ich nach 2 Nieren-operationen echt die Schnauze voll habe. %-|

ézpi`ne


@ agnes:

Wie kann man bei einer Harnleiterstenose blind die Entfernung einer funktionsfähigen Niere empfehlen ??? ??

So langsam zweifel ich echt an allem hier... Das kann ja wohl nicht sein, echt.

@ Mini84:

Ich würde erstmal abwarten, ob es jetzt wieder aufstaut. Eventuell gab es eine kleine Reizung, wenn die Entfernung ein paar Tage her ist, ließe sich das per US kontrollieren. Ist da noch eine Kontrolle geplant?

Falls weiter eine Stenose vorliegt (wurde denn mal eine Röntgenkontrastdarstellung gemacht? Da kann man auch die genaue Lokalistation sehen), kann man noch weiter überlegen... Wie Ulli schon sagte - eine dauerhafte DJ-Einlage wäre auch eine Option, auch wenn das natürlich auch Risiken birgt. Aber besser, als eine Niere, die früher oder später kapituliert...

Welche OP haben sie Dir denn geraten? Es kommt ja sehr auf die Stelle der Stenose an - eventuell kommt eine Nierenbeckenplastik in Frage, vielleicht auch eine Kürzung des Urethers mit einer neuen Verbindung in die Blase... Das wäre auch bezüglich der Risiken wichtig zu wissen.

So oder so - permanent DJ ist sicherlich weniger zu empfehlen als eine OP mit Heilungschance :)z

Vielleicht braucht's das aber ja gar nicht. Ich drück Daumen...

Und zu "man kann auch einfach die Niere rausmachen" sag ich mal besser nix >:(

aEgnexs


ich habe nichts empfohlen, sondern ihr mitgeteilt, daß es keine sinnvolle Alternative gibt

J}et^te7*1


Bei mir musste vor 14 Tagen eine Harnleiterneuanpflanzung vorgenommen werden, d.h. der Harnleiter wurde gekürzt, die Blase um ein paar cm mobilisiert so das sie nun aussieht wie ein Flaschenkürbis :-D und der Harnleiter wurde dann neu in die Blase eingesetzt.

Nach einer gyn. Standard-OP hatte man mir den Harnleiter verletzt, so das ich nach 1 Woche mit dem Notarzt und der Bauchhöhle voller Urin wieder in der Klinik gelandet bin.

Dort bekam ich erstmal für fast 3 Monate die DJ, diese wurde nun anfang Nov. entfernt. Der Defekt ist super geheilt aber leider zu gut, so das die Niere direkt anfing zu stauen da die Verengung zu stark fortgeschritten war, daher entschlossen wir uns zur offenen OP.

Die Alternative einer Schiene mein Leben lang habe ich direkt ausgeschlossen, da ich doch ziemliche Beschwerden mit der Schiene hatte. Das ist ja aber bei jedem unterschiedlich.

Also im Endeffekt war die OP anstrengend, welche OP ist es nicht - nun bin ich 2 Tage daheim und 14 Tage nach der OP kann ich sagen das die Angst größer war als notwendig. Sicher ich habe nun eine ziemliche Narbe am Unterbauch, aber dann lauf ich halt nicht mehr bauchfrei ;-)

Bei Fragen stehe ich also gern zur Verfügung.

V6ampir!e_xHeart


@ Jette71

Hab mal 'ne Frage.

Weiß ja nicht, ob du noch manchmal online bist, aber diese OP, um die Harnleiter zu verkürzen, usw. muss warscheinlich auch beimir durchgeführt werden und mache mir ziemliche Gedanken darüber.

Wie lange warst du im Krankenhaus? 12 Tage?

Hattest du Schmerzen? Irgendwelche Schläuche, die danach aus deinem Körper rauskamen?

Wie groß war die Narbe denn? (mein Hauptproblem)

Danke

J'et|tez71


@ Vampire_Heart

ich schick Dir gleich mal eine PN !!

SZadyMxae


Auch wenn dieser Thread schon alt ist, vielleicht braucht ja jemand mal die Info. Die Harnleiter-OP kann man mittlerweile auch mit Schlüssellochtechnik machen lassen ohne diese schlimmen Narben. Ich habe mich an der Charitè in Berlin operieren lassen in der Urulogie dort.

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