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Vasektomie: Erfahrungen/Schmerzen etc.

SDunncy54x79 hat die Diskussion gestartet


Hallo.

Ich habe heute Nachmittag eine Vasektomie im Krankenhaus durchführen lassen. Vorher haben meine Frau und ich uns viel Gedanken darüber gemacht, da sie keine Pille wegen dreier Risikofaktoren, die sie hat, verschrieben bekommt Und ich selbst bin kein Freund von Chemie und Hormonen.

Ich habe mich viel im Internet umgeschaut und recherchiert, über Risiken, Nebenwirkungen etc.

Nun ich dachte mir, so schlimm wird es schon nicht werden unter Betäubung. Ok. Die Betäubungen wirkten nicht richtig, es wurde nachgespritzt. Rechts ging es dann und war auszuhalten, aber links. Oh je. Der Chefarzt meinte, ich hätte die doppelte Dosis schon erhalten und wenn er mehr gibt, ist es schwierig, alles genau zu erkennen, da ja alles anschwillt durch die Betäubung. Ich sprang fast von der LIege, so hat es im Hoden, in der Leiste etc. gezogen. Er meinte, ich soll kurz die Zähne zusammenbeißen, es ist gleich geschafft. Ok, OP vorbei. Meine Frau zitterte zu Hause.

Jetzt habe ich rechts kaum oder keine Schmerzen, aber auf der linken Seite - oh je. Es schmerzt im Hoden, und ich habe ein dermaßen starkes Stechen und Ziehen in der linken Leiste, dass ich kaum aufrecht gehen kann. Bei jeder Bewegung diese starken Schmerzen trotz zwei Tabletten Novaminsulfon. Ist das normal? Verschwindet das wieder? Oder ist da was schiefgelaufen? Wer hat Erfahrungen?

****

Im Nachhinein denke ich mir schon, von wegen keine Schmerzen etc. Aber wir haben drei gesunde Kinder, ein viertes ist aus vielen Gründen einfach nicht "erwünscht". Froh bin ich, dass es vorbei ist, aber über "fast schmerzfrei" o. ä. kann ich persönlich nur lachen. Die Spritzen sind harmlos gewesen, aber der Rest?! Aber sicher ist da jeder anders.

LG Sunny5479

Antworten
YcinZ;hen


Ich habe den Eingriff vor nunmehr 20 Jahren machen lassen und keinerlei Komplikationen dabei gehabt. Das unangenehmste und für mich schmerzhafteste waren die zwei Spritzen am Anfang.

Die Betäubung hat gut gewirkt und ich habe nur das "Gefummel" gemerkt. In den Tagen danach hat ich ganz normale leicht Wund-Schmerzen wie nach jedem anderen Hautschnitt auch, also nix dramatisches.

Wenn ich nicht durch Thematik gelegentlich drauf hingewiesen und die Tatsache wieder ins Gedächtnis gerufen würde, wär's wahrscheinlich schon vergessen.

Wünsche dir, dass es bald besser ist.

:°_

b.erstexr


habe es auch machen lassen so ca 15 jahre aus

bei mir wurde es aber unter narkose gemacht

hatte überhaupt keine schmerzen danach

ist voll gut gelungen und habe es nie bereut :)^

jtakoxb6


Ich habs vor gut 20 Jahren selbst gemacht, da es ja in der alten DDR vom Doc nicht üblich war, denn da sollten ja Kinder kommen.

Aber als unser 4. unterwegs war - und beinahe abgebrochen - dachte ich mir, nun ists genug. hab mich in der Bibliothek belesen und mir dann selbst auf beiden seiten ein Stückchen Samenleiter rausgezogen und abgeschnitten. (Zur örtlichen Betäubung haben ein paar Eisstückchen genügt, haha!)

War zwar aufregend und äußerst schweißtreibend - das weiß ich heute noch - aber letzlich kein problem und hat tadellos bis heute funktioniert! Im gegenteil ist der sex für meine Frau schöner und leichter geworden.

Und da hat man ja dann auch sein Gutes von.....

Kann ich nur jedem Paar raten mit abgeschlossener Familienplanung!

R+anyaxh


Mich interessiert dieses Thema, da ich Probleme mit der Pille habe.

Was passiert denn eigentlich mit der Samenproduktion? Werden immer noch Samen produziert? Und wo gehen die hin? Was passiert mit denen? Die sind ja dann wie gefangen, oder nicht? Ist vielleicht eine etwas komische Ausdrucksweise...

Hat es irgendeinen Einfluss auf die männliche Libido?

Ich würde mich über ein paar Erklärungen freuen.

j5akuobx6


Der Sex wird schöner und mehr, weil du frei von Chemie und Ängsten Sex mit deinem mann machen kannst. Und da haben ja beide was von, oder? Uns gings jedenfalls so!

Der Samen wird natürlich weiter produziert und dann vom Körper wieder abgebaut, recycelt sozusagen. ein wenig wird die samenproduktion auch nach lassen, wenn der Abfluß nicht mehr beschleunigt wird.

Deshalb halte ich die offene Vasektomie auch für etwas besser, das heißt die freien Enden der abgeschnittenen samenleiter werden nicht verschweißt oder abgebunden, so daß aus dem hodenseitigen ende ständig der produzierte samen heraussickern kann, so daß es zumindestens keinen Stau gibt!

Das kann aber auch n ur Einbildung sein - kann nur ein doc genau sagen - aber naheliegend isses schon, denke ich.....

R7anyaxh


Deshalb halte ich die offene Vasektomie auch für etwas besser, das heißt die freien Enden der abgeschnittenen samenleiter werden nicht verschweißt oder abgebunden, so daß aus dem hodenseitigen ende ständig der produzierte samen heraussickern kann, so daß es zumindestens keinen Stau gibt!

Wo sickert das denn hin? Und ergibt es dann dort, wo die Samen hinsickern keine Probleme, weil sie ja nicht da hingehören?

a;lte#rm#ann8x8


Hallo,

also ich habs heut morgen machen lassen -völlig oihne Komplikationen- Alles prima, die 2 Spritzen haben einwandfrei gewirkt, der Arzt hat auch unmittelbar nach der Betäubung losgelegt, da dachte ich auch, dass das nicht gut gehen könne, aber siehe da, alles in Butter!

Jetzt ziehts ein wenig in den Leisten und im Unterbauch, aber das ist eigentlich nicht vorhanden. Die Spukgeschichten von geschwollenen Hoden und blaugrünen Penissen hab ich auch gehört und gelesen, ich glaub das ist Käse...

Das schlimmste an der Angelegenheit waren eben die Horrormärchen und Altweibergeschichten vorher und während der OP das Geräusch, welches sich entwickelt, wenn er die Samenleiterenden mit Stroim verschliesst. das hört sich an, als wenn man ein Stück Fleisch auf den Grill legt...

Sonst alles GUT- ich würds wieder tun- Wir freuen uns auf entspannten Sex, ohne Angst haben zu müssen, dass ES passiert, immerhin sind wir Mitte 40...

Grüße,

Bis dahin

j~akobx6


Hallo, Ranyah!

Wenn die Stümpfe der herausgeschnittenen samenleiter offen bleiben, kann der heraus sickernde samen natürlich nur in den hodensack fließen und wird dort vom Körper resorbiert, abgebaut. Also mein beutel ist nach der prozedur jedenfalls nicht dicker geworden - d.h. der samen muß seitdem immer gut abgebaut worden sein....

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