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Blasenspiegelung und Harnstrahl

U'we Sx. hat die Diskussion gestartet


Hallo Leute,

ich war soeben beim Urologen und er hat mir eine Blasenspiegelung aufs Auge gedrückt. Hat jemand Erfahrung damit? Ich hätte diesbezüglich ein paar Fragen.

Zunächst die Fakten: Ich bin (erst) 40, der Arzt hat aber eine (angeblich) chronische Prostataentzündung bei mir festgestellt, von der ich allerdings noch nie etwas gemerkt habe. Die Urin- und Spermaprobe ergaben jedoch keinen Befund, lediglich die Ultraschalluntersuchung. Eine Harnstrahluntersuchung ergab, dass ich einen Harnstrahl "wie ein alter Mann" hätte - ziemlich schwach also (diesen Einsdruck hatte ich aber schon seit meiner frühesten Jugend). Außerdem: Ich habe ungeöhnlich oft Harndrang.

Kann sich jemand vorstellen, woran so ein schwacher Harnstrahl liegen könnte, wenn die Prostata nicht vergrößert ist (nur vernarbt(?)).

Bei der Prostatauntersuchung gibt es eine Spritze, bei der man kurz "weggetreten" ist. Wohin wird diese Spritze gespritzt?

Gibt es negative Folgen der Blasenspiegelung (Verletzung der Harnröhre etc.)?

Was sieht man bei einer derartigen Spiegelung?

Kann die Ursache für den Harnstrahl auch an einer Verengung der Harnröhre oder einem eventuell von einer früheren Verletzung vernarbten Schwellkörpers kommen (wobei ich nicht weiß, ob dass bei mir überhaupt vorliegt)?

Naja, mal wieder ein Arztbesuch mit vielen Unsicherheiten ... Vielleicht kann jemand ein wenig Klarheit schaffen?

Danke

Uwe

Antworten
rees)pektxloser


Eine Blasenspiegelung...

..ist das SCHLIMMSTE was ich jeee erlebt habe.

Ohne einleuchtende Begründung, fährt mir niemand ein Monstergerät in meine Harnröhre. Autsch !!!

Harnröhrenverengung könnte Dein Problem sein.

Ist das soooo schlimm bei Dir?

Wenn nicht, dann lasse die Blasensp. sein.

Dann könnte alles nur schlimmer werden.

R[ump3elstaiehlz#chen


@ respektloser

..............eine mögliche Harnröhrenverengung wird durch eine Blasenspiegelung auch nicht besser, wenn der UROLOGE brutal ist, drückt er ordentlich auf das "Periskop", wenn er an die Engstelle kommt, um da durch zu kommen, was alles nur noch schlimmer macht.

Blasenspiegelung ist wohl sinnvoll, wenn man was an/in der Blase hat, Geschwüre, Verletzungen, Krebs etc. wenn man was an/in der Harnröhre hat, weiss ich nicht, was das soll (bringt dem UROLOGEN natürlich Geld)

-6 Gincwhexn -


Tja, über Blasenspiegelung hört man mal dieses, mal jenes. Meine Ma war zufrieden, hatte keine Probs, keine Schmerzen. Von anderen lese ich dann, es sei schmerzhaft. Liegt es dermassen am Arzt/ dessen Vorgehensweise oder an einem selber?

Ich wäre auch beunruhigt, wenn ich nun eine bekäme, lasse mich doch auch von Meinungen/ Erfahrungen anderer beeinflussen.

Aber soweit ich weiss, Uwe, hat man das Recht, eine Betäubung zu verlangen, wenn man zu schmerzempfindlich oder zu ängstlich ist. Frage danach!

Ansonsten kann ich mir dein Problem (geringer Harnstrahl, erhöhter Druck) durchaus durch eine vernegte Harnröhre erklären, denn bei meiner Ma war es so. Die bekam dann eine Harnschlitzung (Harnröhre wird erweitert), die jedoch ebenfalls schmerzlos und unkompliziert war!

Wünsche dir viel Glück und baldige Besserung!

R=umpvelstJielzzchen


@ Ginchen

..............Uwe ist ein MANN und die haben da als besondere Erschwernis einen langen Rüssel, den Frauen nicht haben, das ist gar nicht zu vergleichen ! Heilige Einfalt !!

duer Fxritz


Blasenspiegelung

habe ich hinter mir, problemlos - schmerzlos abgelaufen.

Ich hätte keine Angst, wenn es wieder gemacht werden müsste. Berichte dazu von mir

Forum Urologie, Thread 36504, vom 24.8.03 - 3:05

Forum Urologie, Thread 38217, vom 24.8.03 - 2:31

und auch teilweise

Forum Sexualität. Thread 42067, vom 19.9.03, 2:42 + 18:22

Betäubung: keine nötig gehabt, nur bei der OP = Vergrößerung des Durchganges in der Prostata war ich zwei Stunden weg (spinal) - ohne Probleme wachgeworden.

Also keine Angst davor, es wird schon gut gehen!

RMumpel-sctielzchxen


@ Uwe S

.........es besteht der dringende Verdacht, dass "der Fritz" selber UROLOGE ist ! Achtung, in dem Fall hat -loge was mit Lügen zu tun ! Ein URO-LOGE ist ein Mann, der Lügen über den URO-Genitaltrakt verbreitet aus Gewinnstreben ! Äusserste Vorsicht geboten (für Männer) !

Umwex S.


@all

erst einmal vielen Dank an alle für ihre Beschreibungen und Einschätzungen.

Bei mir liegt der Fall so, dass ich keinerlei Beschwerden mit der Prostata habe. Ich bin ursprünglich zum Urologen, weil mir ca. 4 Wochen lang die Eier weh taten (meine Eigendiagnose ist inzwischen "unspezifische Nebenhodenentzündung" wegen Unterkühlung der Hoden beim Radfahren - mit Radlerhose und Jogginghose zusammen wurde es jedenfalls besser.) Aber dafür interessiert sich mein Urologe schon lange nicht mehr. Ich habe jetzt schon bald alle Untersuchungsmethoden hinter mir, die man sich vorstellen kann. Naja, das Eier-Abgrabschen war ja noch ganz witzig - es ist immer gut zu wissen, dass "da" nichts ist - die Ultraschalluntersuchung der Prostata schon weniger (weil schmerzhaft). Bereits die Diagnose "Chronische Prostatitis" kam mir seltsam vor, da ich noch nie Beschwerden hatte, die auf eine solche Erkrankung hinwiesen - auch enthielt, wie bereits gesagt, die Sperma- und Urinprobe keine Hinweise auf diesen Befund. Vor diesem Hintergrund sehe ich es eigentlich nicht als gerechtfertigt an, auch noch eine Blasenspiegelung zu machen - vor allem, weil ich ja keinerlei Schmerzen habe oder mich der etwas schwächere Harnstrahl stören würde. Testhalber habe ich übrigens ein Medikament bekommen zur Entspannung der Prostata (Alna) und ich bilde mir ein, dass der Harnstrahl damit ziemlich normal ist.

Ein Urologe hilft sicherlich vielen Männern weiter, aber ich frage mich, ober er bei mir nicht etwas über das Ziel hinausschießt und ich die Behandlung bzw. die Untersuchungen nicht abbrechen sollte, da ich keinerlei Probleme habe und inzwischen nach jedem 5-Minuten-Arzt-Besuch nur schnell der Termin für eine neue Untersuchungsart ausgemacht wird (seltsamerweise weiß mein Urologe gar nicht mehr, warum ich ihn ursprünglich aufgesucht hatte und er behandelt mich nur noch wegen einer abgeblich chronischen Prostatitis.

Also, irgendwie bin ich unzufrieden ...

Ich hätte keine Probleme damit, all die Untersuchungen zu machen, wenn ich einen Sínn dahinter sehen würde (bzw, wenn ich Schmerzen hätte). Inzwischen ist es so, dass ich nach jedem Arztbesuch sehr verunsichert bin und erst nach einer Recherche im Internet sehe, dass ich eigentlich gar nicht krank bin.

Eine Tatsache, die mich auch etwas verärgert hat, ist, dass mein Arzt mir ein ziemlich teueres Nahrungsergänzungsmittel verkaufen wollte, das bei meinen Beschwerden angeblich sehr gut weiterhelfen würde - allerdings habe ich ja gar keine Beschwerden - wozu dann irgendwelche teuer zusammengerührte Vitamine schlucken? Vielleicht sollte ich besser in 5 Jahren (mit 45) einen anderen Urologen diesbezüglich um Rat fragen (denn wenn ich dies jetzt tue, wird das sicherlich langsam die Krankenkasse auf den Plan rufen).

Da ich selber so unsicher bin (bzw. war), bin ich für euere Einschätzung sehr dankbar. Urologen sind sicherlich ehrenwerte Leute, aber vielleicht gibt es doch ein paar schwarze Schafe unter ihnen - bzw. es liegt der Fall bei meinem Urologen so, dass er die Untersuchung künstlich in die Länge ziehen will.

So große Angst vor Schmerzen bei der Behandlung habe ich übrigens nicht, weil der Arzt diese mit einer Art Narkose durchführen wollte. Eher, dass er irgend etwas "anrichtet" - Inkontinenz, Impotenz etc. verursacht - oder er unter Narkose etwas herumschnipselt.

Falls noch jemand etwas zu meinen Bedenken zu sagen hätte, wäre ich sehr dankbar, wenn er dies tun würde.

Also, haltet nicht nur die Ohren steif ;-)

Uwe

Rgukmpelzs*tieulzchen


@ Uwe S

.................UROLOGEN machen alle nur Überflüssiges und Schädliches, da geht man als MANN nicht hin ! Nun glaube es doch endlich !!!

r2espek"tljosxer


an Uwe S. ...

Dein Fall klingt fast wie meiner!

Mein 'letzter' Urologe wollte auch unbedingt eine Blasenspiegelung machen, ohne mir eine einleuchtende begründung zu liefern. Ich habe den zigmal gefragt und bekam einfach keine Antwort.

Ein anderer Urologe hat mal bei mir eine Prostatitis diagnostiziert, ohne je die Prostata untersucht zu haben.

Eine Prostata-Sonografie tat bei mir absolut nicht weh, fand ich sogar ganz nett.

Je mehr an mir rumgewurschtelt wurde, umso schlimmer ging es mir. Der Mega-Hammer war die Verschreibung des Medikaments "Nomon Mono".

Nach dessen Einnahme hat sich das, was verbessert hätte werden sollen, DRAMATISCH verschlechtert.

Ist zum Glück nach Absetzung nach ca. 2 Wochen wieder vergangen.

Wenn "der Fritz" keine Schmerzen bei einer Blasenspiegelung hatte, dann ist er ein Phenomen.

Ich kenne niemand, der das angenehm fand.

Als ich letztes Jahr 2 gebrochene Rippen hatte, war das nicht so schlimm wie eine Blasenspiegelung.

Lass es also lieber bleiben. Du bist doch nicht sterbenskrank, oder?

RsumpelstUielzcxhen


@ respektloser

................ich hoffe, Du hast wirklich Deinen allerletzten UROLOGEN im Leben konsultiert !!!! (ACHTUNG ! Vergangenheitsform!)

rcespek?t5loser


@ an das Rumpelstielzchen ...

Es gibt hier glücklicherweise einen Urologen, mit dem man wirklich NORMAL reden kann. Zu dem habe ich auch Vertrauen und der versucht auch nicht, mich zu überreden.

Im Moment sehe ich keinen Grund, solch einen Arzt aufzusuchen, außer ich werde plötzlich schmerzgeil!

PEeteCrlxe1


Blasenspiegelung

Bei mir wurde auch mal eine Blasenspiegelung gemacht. Hatte nur am Ende des Eingriffs einen leichten unangenehmen Schmerz als der Arzt das Zystoskop herausgezogen hat. Vor der Aktion habe ich eine Betäubungsmittel intravenös bekommen. Nach ca. 5 min wurden Penis und Hodensack mit einer eiskalten Flüssigkeit abgepinselt, war aber fast nicht zu merken. Und auch das Einschieben des Zystoskops in die Harnröhre/Penis war nicht unangenehm. Lediglich als der Doc meinen Penis in die Länge gezogen hat, um das Zystoskop möglichst ohne Krümmungen bis in die Blase einzuschieben, hab ich das als unangenehm empfunden. Hab in dem Moment gedacht er reißt IHN mir raus.

Wahren der Spiegelung wird ständig Flüssigkeit eingespült, was das Gefühl erzeugt ständig urinieren zu müssen.

Nach der Aktion mußte ich eine Zeitlang ausruhen. Selbst nach 15 Minuten waren Penis und Hodensack noch eiskalt. War insgesamt nicht so schlimm wie von den anderen Leidensgenossen beschrieben. Das Problem war bei mir im wesentlichen die Angst vorher und die hier beschriebenen Negativerlebnisse, die ich im Internet gefunden habe. Das macht einen mehr fertig als der Eingriff selbst, der übrigens i.d.R. weniger als 5 minuten dauert. Und für mich das erste Mal, mein bestes Teil der Medizin ausgeliefert zu wissen. die Krankenschwester, die einen auf so'nem Gynäkologenstuhl mit weit aufgespreizten Beinen festschallt und sich dann daranmacht das beste Stück vorzubereiten und der Arzt, der vielleicht irgend etwas Schlimmes findet. Mein erstes Mal und irgendwie etwas peinlich, so was über mich ergehen lassen zu müssen - Frauen, ich kann euch nachfühlen, was ihr so regelmäßig beim Gynäkologen ertragen müßt.

Also Uwe ich wünsche dir, daß es bei dir ebenfalls so (positiv) abläuft.

deerU Fritxz


@ Uwe und andere,

die Rumpelstielzchen's gehässige und giftspritzende Bemerkungen lesen:

Ich bin kein Urologe, sondern Patient, der in keiner Weise das was R. schreibt bestätigen kann, sondern ich berichte ehrlich den Sachverhalt, den ich selbst so erlebte. Ich habe kein Interesse daran, die Urologen in Schutz zu nehmen, aber auch keinen Anlass, diese Berufsgruppe zu verdammen. Ich finde es gut, dass es diese Fachärzte gibt, und die haben mir sehr gut geholfen.

R. hat wohl keine sachlichen Argumente, dass meine Angaben falsch wären, und da schreibt er nun von "dringendem "Verdacht" und "loge = Lüge" - eine Unverschämtheit. Es sieht bald so aus, als bekommt er Honorar von irgend einer Stelle, wenn er hier an allen Stellen aus der Ferne (Schweiz!) die Urologen "zum Teufel schicken" will. Ich verfolge erst seit Monaten einen Teil seiner Berichte, und stets wirft er mit Dreck. Andere Forumsleser haben das auch bemerkt und ihm kontra gegeben.

Wenn R. nicht zum Urologen gehen will, soll er fern bleiben, aber wenn andere ärztliche Hilfe brauchen, soll er diese nicht hindern in deren Praxis zu gehen. Schwarze Schafe gibt es überall, aber deswegen sind nicht alle Fachärzte Gängster und Lügner.

d&er GFritz


Blasenspiegelung:

Kleiner Hinweis über Blasenspiegelung für Interessenten, falls nicht schon bekannt:

Es gibt eine medizinische Abhandlung darüber mit Erläuterungen bei

[[http://www.netdoktor.de/ratschlaege/Untersuchungen/]]

blasenspiegelung.htm

und in diesem Bereich ist an anderen Stellen auch noch viel über "Spiegelungen" als auch andere Untersuchungsarten geschrieben.

Den Kranken und Leidtragenden gute und schnelle Besserung wünscht

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