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Chemische Kastration

coib hat die Diskussion gestartet


Mir scheint, das Thema passt am besten in dieses Forum.

Zur Sache: Ich habe mitunter starke (psychische) Probleme mit meinem Libido. Bis jetzt habe ich mich damit abgefunden, dachte mir "Ich bin eben ein Mann, daran ist nichts zu ändern". Seit einiger Zeit aber beschäftige ich mich mit Methoden, doch etwas daran zu ändern, und bin inzwischen bereit, dabei ziemlich radikale Wege zu gehen.

Dabei bin ich auf eine ziemlich attraktive Möglichkeit gestoßen: chemische Kastration. Laut meinem auf Wiki basierendem Wissen funktioniert das so: Androgene(z.B. Testosteren) docken normalerweise an Rezeptoren im Hirn an und verursachen so den Trieb. Chemische Kastration geschieht nun durch Einnahme von Antiandrogen, das jene Rezeptoren blockiert. Nebenwirkungen scheinen ähnlich zu denen der "herkömmlichen" Kastration zu sein. Weiterhin steht bei einem Antiandrogen als Effekt, dass die Rezeptoren schneller abgebaut werden.

So, nun meine Fragen:

- Hat Antiandrogen dauerhafte Folgen?

- Wie "gefährlich" ist die Einnahme von Antiandrogen?

- Kastration ist in Deutschland bis 25 verboten. Gilt das auch für chemische Kastration?

- Was muss ich tun, um das ärztliche OK zu bekommen, das Zeug zu nehmen?

Antworten
vPogxue66


hey, ist die kastration nicht nur ein unterbruch der fruchtbarkeit. selbst wenn die hoden entfernt werden kann es trotzdem zu einer erketion kommen. die eunuchen haben im harem die damen befriedigt nur kleine prinzen durften sie nicht machen. sex entsteht im hirn und das auge tut auch seinen dienst. *:) *:)

TZrxailmxan


@ cib

Sexualverbrecher erhalten ein Medikament, das wie eine chemische Kastration wirkt. Du musst zu einem Psychologen gehen und dir es dort verschreiben lassen.

Aus TV Berichten weiss ich, dass man nach Einnahme deises Medikamentes absolut keinen Gedanken mehr an Sex hat. Lust auch nicht. Das interessiert einen dann alles nicht mehr!

c;ib


Huh, hier kann man nicht quoten?

@ vogue66:

Wenn du dich nicht auskennst, lass es bitte ganz. Der Geschlechtstrieb wird stark von Hormonen beeinflusst, jemand, der keine Androgene produziert, wird einen sehr minimalen Libido haben. Falls du es wirklich besser weißt, argumentiere ausführlich.

@ Trailmain

In Wikipedia stand an einigen Stellen, dass die "sexuelle Orientierung" sich nicht ändern würde. Ich halte es für möglich, dass gewisse Reste bleiben - Zumal davon viel psychisch ist. Und genau das will ich ja überprüfen.. Psychologe, sagst du? Gut zu wissen, das dürfte machbar sein.

Ach ja, meine Absicht ist erstmal, überhaupt einmal wahrzunehmen, wie es "anders" sein kann, inwiefern das meinen Hang zur Verliebtheit beeinflusst, und ob das sich positiv auf mein psychisches Befinden auswirkt.

vaog'ue6x6


ist ein interassanter aspekt, ich bin eigentlich schon lange auf dieser erde, und bisher war mir immer klar, der mann ist über das auge leicht reizbar. in meiner sturm und drang zeit habe ich oft wetten mit einer freundin gemacht, sicher nicht fair aber lassen wir das, wieviel männer einen steifen innert 5 minuten bekommen. wir haben uns nicht aufreizend angezogen, nur waren es stoffe die sich an den körper schmiegten. aber es musste ein wikelrock rein. bei passender gelegenheit die hand des mannes in die öffnung des rocks darunter eine glatte muschi und schon gepunktet. es war deutschlich sichbar von hinten, da sich der stoff in der popofalter leicht legte, dass da kein höschen sein konnte.

éTpine


@ vogue

Was willst Du mit dem Posting sagen?

Den Gedanken dahinter kannst Du scheinbar nur sehr bedingt nachvollziehen...

sgilvber doullaxr


@ cib

In Wikipedia stand an einigen Stellen, dass die "sexuelle Orientierung" sich nicht ändern würde. Ich halte es für möglich, dass gewisse Reste bleiben - Zumal davon viel psychisch ist. Und genau das will ich ja überprüfen.. Psychologe, sagst du? Gut zu wissen, das dürfte machbar sein.

Ach ja, meine Absicht ist erstmal, überhaupt einmal wahrzunehmen, wie es "anders" sein kann, inwiefern das meinen Hang zur Verliebtheit beeinflusst, und ob das sich positiv auf mein psychisches Befinden auswirkt.

natuerlich laesst sich uber das Verhindern des Andockens das Thema Libido reduzieren, desweiteren ist es durchaus pharmazeutisch moeglich durch entsprechende Praeparate die Produktion von Testosteron zu reduzieren / nicht vollstaendig zu stoppen.

Standard Behandlungsweise bei systemischem / metastatsierendem Prostatakarzinom.

Wenn Du einen Urologen findest, der sich Deinen Ideen anschliessen kann funktioniert das (Arzt hiefuer ist schwer zu finden, wenn dann nur auf PVRezept, da keine Krankheit und dann ziemlich teuer).

Denk dran, das ist wie Wechseljahre binnen weniger Tage, Hitzewallungen, Brustvergroesserung Knochenprobleme etc.

m.E. besser nicht

DUampflo|kf(aPhrer


Hallo zusammen, Euer Beitrag hat mich neugierig gemacht. Ich bin mir nicht sicher, meine aber mal gelesen zu haben, dass die Chemische Kastration reversibel (umkehrbar) ist. Das würde bedeuten, das die Antiandrogene eine Dauer"therapie" sind weil deren Wirkung nur begrenzte Zeit anhält. Bin gespannt weiteres zu diesem Thema zu erfahren.

MfG: der ...

sli$lver Kdollaxr


@ Dampflokfahrer

Ich bin mir nicht sicher, meine aber mal gelesen zu haben, dass die Chemische Kastration reversibel (umkehrbar) ist. Das würde bedeuten, das die Antiandrogene eine Dauer"therapie" sind weil deren Wirkung nur begrenzte Zeit anhält. Bin gespannt weiteres zu diesem Thema zu erfahren.

selbstverstaendlich ist eine Behandlung mit LHRH Analogika und/oder Antiandrogenen nicht endgueltig, nach Abschluss und/oder Abbruch stellt sich nach einiger Zeit der urspruengliche level wieder ein,d. h., Testeroson wird wieder produziert und die Rezeptoren sind nicht mehr blockiert.

Trotzdem ohne aerztliche Indikation und da faellt mir nur systemisches Prostatakarzinom ein keine empfehlenswerte Behandlung in anderen Faellen, ziemlich teuer und ich denke es wird schwer einen Urologen/Onkologen zu finden, der das mitmacht.

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