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Viele Symptome über 1,5 Jahre, aber keine Lösung?

l7anTcexr hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Ich halte mich jetzt mittlerweile 1 Jahr hier im Forum als stiller Mitleser auf, habe immer wieder Themen zu meinen Problemen gefunden.

Doch mittlerweile verändern sich meine Symtome so vielfältig, sodass ich kein Thema finden kann in dem die genannten Symptome mit meinen übereinstimmen.

Also zu meinem Leiden:

Alles fing vor ca. 1.5 Jahren nach etwas längerem und intensiverem Sex an. Ich hatte auf einmal Blut im Ejakulat. Es war nicht wenig Blut und daher auch von der Konsistenz so, als hätte man sich in den Finger geschnitten. Es tropfte ein bisschen aus der Harnröhre (3-4 Tropfen). Beim ersten Toilettengang danach waren ebenfalls frisches aber auch bereits geronnenes Blut in Form vom Klümpchen im Urin. Dies war beim Wasserlassen unangenehm, aber nicht schmerzhaft. Von den Gedanken dabei im Kopf ganz zu schweigen, es war ein ziemlicher Schock! :-o

Also versuchte ich den nächsten Toilettengang so lang wie möglich hinaus zu zögern, das Blut wurde nach und nach weniger beim Wasserlassen. Innerhalb eines Tages war der Spuk vorbei. Zu dieser Zeit sind mir weiter keine Symptome oder Schmerzen aufgefallen. Nach drei Wochen traute ich mich wieder Sex zu haben und alles war normal. Ich habe allerdings auch hier schon dem Urologen einen Besuch abgestattet: Ultraschall und Fragen zum Problem + Urintest. Keine weiteren Untersuchungen, es wurde dabei belassen.

Das alles ging auch ca. 6 Monate gut, bis zum nächsten etwas längerem Sex. Wieder Blut im Urin und Ejakulat!! Alles in allem nicht so heftig wie das erste Mal, aber trotzdem total beunruhigend. Nach 3 Wochen Sexpause war wieder alles im Lot. ( Ich traute mich in der Zwischenzeit nichtmal zu onanieren, komplette Abstinenz also).

Im März diesen Jahres folgte dann das dritte Mal, allerdings im Vergleich zu vorher sehr viel weniger Blut. (Urin und Ekulat nur hellrot).

Sofort wieder diese Gedanken an die nun folgende Zwangsabstinenz und die Sorgen, weil es vielleicht etwas ernsthafteres sein könnte. Da das Blut direkt beim zweiten Stuhlgang wieder verschwunden war, entschied ich mich ruhig zu bleiben und das Ganze mal wieder auszusitzen. Weil ich das Gefühl hatte, dass das alles mit Erektionen und mechanischer Belastung des Penis zusammenhängt, habe ich versucht eine Erektion zu vermeiden. :-)

Drei Wochen später hatte ich spontan eine "schnelle" Erektion. Danach fühlte sich mein Penis schon etwas seltsam an. Irgendwie ein wundes Gefühl innerhalb der Harnröhre. Dann beim Wasserlassen war schon wieder ein wenig Blut im Urin!!

Für mich war klar: Irgendwie scheint eine Belastung des Penis beim Sex oder selbst eine etwas stärkere Erektion die ganze Sache auszulösen.

Als es dann im Juli wieder soweit war, habe ich mich erneut zum Urologen begeben. Dieser ordnete eine Blasen- und Harnröhrenspiegelung an, welche ich auch über mich ergehen ließ - OHNE Befund, keine Auffälligkeiten. Ich hatte nach der Spiegelung noch ca. 5-6Mal ein wenig Blut im Urin bedingt durch eventuelle Verletzungen durch die Instrumente. Das fühlte sich allerdings auch ganz anders an, als bei den anderen Malen und die Blutstropfen kamen erst am Ende des Wasserlassens, wenn man versucht den Resturin noch aus der Blase "herauszudrücken".

Was ich seit März feststellen musste: Ich habe alle drei Wochen einmal einen Ölfilm im Urin. Man kann es in der Toilette ganz deutlich glänzen sehen im Urin/Wasser-Gemisch. Wie Kettenöl auch auf einer Wasseroberfläche aussieht. Ich meine beobachtet zu haben, dass gegen Ende des Urinierens die letzten paar Tropfen sehr trüb sind und dann vielleicht den Ölfilm verursachen?

Diese ganze Sache beschäftigt mich sehr, ich kann eigentlich an nichts anderes denken. Ich habe vor ein paar Tagen eine Spermaprobe für ein Spermiogramm abgegeben und warte jetzt auf ein Ergebnis.

Es ist jetzt außerdem grundsätzlich so, dass sich der Penis nach einer Erektion oder auch nach dem Ejakulieren erstmal den ganzen Tag innerlich leicht wund anfühlt. Nicht schmerzhaft, aber seltsam. Außerdem belastet mich die ganze Sache so sehr, dass ich mich momentan nicht traue Sex zu haben, geschweige denn länger als 5 Minuten zu onanieren. Auch aus Angst wieder was "kaputtzumachen".

Ich habe besonders nach dem Onanieren unregelmäßig ein Ziehen oder auch Stechen in der linken Leistengegend, was ca. 2 Tage später wieder komplett verschwindet. Das Gefühl entsteht, als ob dort ein Gürtel scheuern würde, tut er aber nicht.

Ich hoffe es macht sich jemand die Mühe, meinen ganzen Text zu lesen und mir vielleicht von ähnlichen Erfahrungen zu berichten, ggf. einen Tipp zu geben was es sein könnte. Der Urologe ist noch ahnungslos und wenn das so weitergeht wird das alles bestimmt einen ziemlichen Knacks in meiner Psyche hinterlassen. :-(

Ich danke schonmal für Antworten..

Antworten
u~dox z


der urologe oder dein allgemeinarzt soll mal einen abstrich nehmen, falls dies noch nicht geschehen ist und den abstrich auf jegliche keime (wirklich alle nicht nur geschlechtskrankheiten) und auch pilze untersuchen lassen !!!

die meisten urologen sind unfähig nach meiner erfahrung, am ende such dir einen neuen ! und übertreib evtl. mal bisschen beim arzt damit der dich richtig untersucht (ganz viel blut...)

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