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Wer hat Erfahrungen mit Testosteronwerten?

BHenhnoxB


Achso, hier noch die Werte. Die sind allerdings vom August 2009. Da hab ich noch kein Nebido bekommen

LH 3,75 IU/l (normal 2.0 – 12.0)

FSH 5,78 IU/l (normal 1.0 – 8.0)

Was die Werte aussagen, weiß ich noch nicht.

e^ndlicYhb8enutzSername


Hallo BennoB,

das mit Nebido ist immer so ne Sache. Je nachdem wann die Hormonmessung stattfand sind Werte unterschiedlich, auch wenn du gegen Ende des Intervalls bei 14 bist, kann es durchaus sein, dass du in den Wochen nach der Spritze bei über 20 bist. Übrigens, du kannst ja zu einem Labor in deiner Nähe gehen und dir Blut abnehmen lassen, eine Hormonkontrolle mit LH, FSH und Testosterone dürfte nicht über 50 Euro liegen. Davon muss dein Arzt nichts wissen, ist ja rein informativ und du muss dich nicht rechtfertigen, es ist immer schwer wenn man einem "Experten" gegenüber sitzt und unangenehme Fragen stellt.

Zum Buch: es gibt ein Buch namens "Testosteron, action, deficiency, substitution" (wohl gemerkt auf englisch) von Nieschlag und Behre, zwei führende Andrologen Deutschlands. Diese sind auch massgeblich dafür verantwortlich was, wann und in welcher Dosierung Patienten verschrieben wird, den sogennanten "Leitlinien", nach denen richtet sich dein Arzt.

Zu deinen Werten: LH ist ein Hormon der Hirnanhangsdrüse das die Hoden (den Hoden) dazu stimuliert Testosteron zu produzieren, FSH ist ähnlich, allerdings stimuliert es die Spermienreifung. Bei erhöhtem LH und FSH aber niedrigem Testosteron, spricht man von verminderter Kapazität des Hodens. Bei dir sind LH und FSH allerdings normal, von daher kann es schon sein das dein Hoden mehr produzieren könnte wenn die entsprechende Stimulation da wäre, sprich du müsstest kein Testosteron nehmen.

Bei wiederrum einem Gynekologen kann man eventuell sowas machen. Angenommen du willst irgendwann mal Kinder haben, so ist du Testosteronbehandlung das letzte was du machen sollst, zumindest in dem Zeitraum wo du Kinder haben willst. In solchen Fällen kann kann man die Testosteronproduktion mit HCG oder Clomifen anregen. Es kann gut sein dasss du in einer solchen Behandlung Testosteronwerte oberhalb von 30 hättest, also viel mehr als jetzt mit Nebido. Ich kann dir nur sagen, ich habe es probiert und das Leben ist viel phantastischer als das reine Überleben, was du grade hast (ich vermute es anhand deiner T Werte). Es gibt einen Haken aber: eine solche Behandlung ist nicht als Testosteronersatzbehandlung einzusehen und soll nur bis dahin fortgeführt werden bis du gesunde Spermien ablieferst. Ich wüdre es auf eden Fall probieren.

Du siehst, ich schmeisse viel mit Methoden und Medikamenten um sich, ich kann dir nur raten dich so viel wie möglich zu informieren und dich nicht einem Arzt ausliefern zu lassen, es geht schliesslich um dein Leben.

Viele Grüße

L uckAyNxumber


Hallo Jungs.

bin über google Suche auf den Thread gestoßen. Anreiz dafür waren ursprünglich die beiden Löcher in meinem Bart, als auch der häufig schwankende Bartwuchs an sich den ich dann mit Testosteronmangel etc. in Verbindung gebracht habe – so kam ich nun auf die Suche nach Testosteronbehandlung und schließlich sogar hier her. Nachdem ich eure Geschichten gelesen habe wurde mir komischerweise auch einiges mehr klar:

Auch ich plage mich nämlich seit Jahren schon mit Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Leistungsschwäche und depressiven Phasen herum. Man könnte sagen, ich habe lange bemerkt dass ich mich irgendwie verändert habe, auch andere Menschen haben das bemerkt. Oder vielleicht einfach nur angefangen habe, dies zu beobachten. Die Schilderung mit den Fotos fand ich toll, denn auch das muss ich nun im Nachhinein feststellen – man sieht mir die Geschafftheit echt auf jedem Bild an. Das ich Dienste verpenne kommt oft dazu. Als würden mir selbst 24 Std Schlaf nicht reichen.

Und auch Probleme im sexuellen Bereich kamen bei leider sehr häufig vor, was die Dauer und die Lust betrifft. Natürlich auch ein Thema was die Psyche belastet.

Ich schaffe es keinen Tag mal wirklich vital und kraftvoll zu sein. So auszusehen sowieso nicht. Beim Krafttraining muss ich meistens einen guten Tag erwischen um meine Ziele zu erreichen. Selbst auf der Arbeit würd ich mir liebend gerne andauernd eine Mütze Schlaf gönnen. Laufen strengt mich sehr an. ( Ich bin nicht fettleibig und von nennen wir es mal "athletischer" Statur ).

Auch bin ich zunehmend nachdenklicher und wirklich depressiver geworden. Habe ständig Ängste. Neige dazu vieles schwarz zu malen und mache mich bekloppt. Stress ist ebenfalls unaushaltbar für mich. So dass ich manchmal in einem Zustand bin, als würde ich wirklich auf der Stelle explodieren oder zusammenbrechen. Auch fühle ich mich so .... schnell reizbar im Sinne von enttäuscht sein oder nicht in der Lage mit Dingen gut umgehen zu können. Was ich einfach für einen Mann nicht normal finde. Also dieses "scheiss drauf" will sich bei mir oft nicht einstellen.

Natürlich nimmt man dies und jenes einfach als Tagesform hin und denkt nicht immer drüber nach ob es schwerwiegendere Gründe hat, aber, nun leuchtet mir ein, dass das alles wohl endgültig mit Testosteronmangel zusammenhängen muss. Und ich bekomme schon ein wenig Angst, wenn ich lese, dass dieser Mangel nicht dauerhaft zu beheben ist sondern ein Leben lang ausgeglichen werden muss.

Gerne würde ich mich mit einem Arzt in Verbindung setzen und eine Therapie beginnen, sofern meine Werte tatsächlich schlecht sind und er mit dies attestiert. Doch wieviel kosten diese Spritzen? Was zahlt die Kasse?

Ein ganz schön fieses Gefühl wenn man an den Punkt dieser Erkenntnis gelangt.

Gruß

eyndlichbenutrze!rname


Hi LuckyNumber,

wenn dir unsere Beiträge auf irgendwelcher Weise helfen können, freut mich das. Ich kenne die Symptome allzugut und möchte es wirklich keinem gönnen.

Nehmen wir an du leidest tatsächlich an Testosteronmangel, die Symptome schilderst du ja. Wie du es schaffst es zu verarbeiten, bleibt dir natürlich überlassen. Ich zu meinem Teil kann sagen, dass es mich einiges an Kraft gekostet hat. Im Nachhinein muss ich aber sagen, dass die Kraft an das Leiden unter Testosteronmangel gegangen ist, nicht so viel an die Erkenntniss dass ich "es habe". Solltest du tatsächlich in eine Therapie gehen, wird sich dein Zustand vermutlich relativ schnell verbessern und du wirst das Leben mit anderen Augen sehen. Auch wirst du einen gewissen lockeren Umgang damit entwickeln und eine Lässigkeit. Diese Sichtweise ist Männern angeboren und ist sehr stark hormonelbedingt.

Ich bin nun seit etwa 9 Jahren in Therapie, damit angefangen habe ich als ich 23 war. Das war die Zeit wo ich so viel hätte erleben und mich um nichts anderes als Partymachen kümmern sollen. Du wirst nicht so viele Beispiele wie mich finden können, sowohl von der Therapielänge, als auch vom Alter her. Viele Männer sind über 40-50, da erwartet man nicht 100 % vom Leben. Ich zu meinem Teil kann dir sagen, dass es mir Leid tut dass ich mich damit beschäftigen muss. Als Punkt 2 tut es mir Leid, dass ich es nicht früher erkannt habe, nur durch einen Beitrag im Fernsehen bin ich auf die Idee gekommen. Den Punkt 3 der Leidensliste gibt es nicht. Ich stehe zu jeder einzelnen Entscheidung die ich bezüglich des Themas in den letzten Jahren gemacht habe. Klar, ich muss etwas mehr Acht auf mich nehmen, jeden Tag für 5 min morgens Gel auf meine Schulter schmieren, aber ich fühle mich gut. Ich habe viel traurigere Geschichten gesehen. Uns, die an T-Mangel leiden, kann zumindest geholfen werden.

Im Nachhinein kann ich sagen, dass ich trotz vder Erkenntniss dass ich T-Mangel habe, relativ wenig im Leben verpasst habe. Ich habe mich davon nicht runterkriegen lassen. Ich hatte und habe immernoch sehr viel Spasß und Freude am Leben, nicht das du glaubst ich kämpfe jeden Tag verbissen gegen die Krankeit. Auch mit Frauen habe ich große Erfolge feiern können ;-) bei denen die mir nicht so viel bedeutet haben, habe ich nichts gesagt und die konnten nichts erkennen, so gut ist die Therapie. Bei der Einen die mir alles auf der Welt bedeutet, habe ich es gesagt und Sie versteht es und nimmt mich nicht als weniger Mann deswegen.

Übrigens, im näheren Bekanntenkreis sind etliche Männer an Hodenkrebs erkrankt, bei vielen wurde der eine Hoden entfernt. Manche sind gerade noch am Leben geblieben, weil sich Krebs bereits im Körper verbreitet hat, mir wurde überigens präventiv auch deswegen der Bauchhoden entfernt. Ein Cousin ist nur mit einem Hoden auf die Welt gekommen und der ist 42 und Kerngesund, beim Bruder der Freundin ist es auch so. Das Problem ist nur, dass die Sache viel intimer ist als manch eine andere Krankeit, Männer reden darüber nicht und jeder nächste Betroffene glaubt er wäre der Einzige und verflucht sein Leben deswegen.

Wir alle sind richtige Männer und es ist ganz wichtig, dass du dich auch so siehst. Wenn es bei dir tatsächlich T-Mangel sein sollte, dann finde einen guten Arzt und lass dir helfen. Möglicherweise kamen bei dir Symptome schleichend und du weis nicht genau wie man Glück empfindet, so war es bei mir vor der Therapie.

Zum Thema Geld: Krankenkasse zahlt alles, macht dir darüber keine Sorgen. Wenn es eine medizinische Notwendigkeit ist, dann wird es nicht an Geld hängen bleiben. Gott sei Dank leben wir in einem geordnetem Land wo das noch geht, viele Leidensgenossen aus USA die ich in Foren kennengelernt habe müssen es selber bezahlen.

Viele Grüße und gute Besserung

B&e9nnoUB


@ LuckyNumber

versuche deinen Arzt zu überzeugen, dass deine Symptome mit T-Mangel zusammenhängen könnten und lass dich zu einem Urologen oder Endokrinologen überweisen. Vielleicht kann dein Hausarzt auch schon ein Blutbild mit Testosteronwerten anfordern. Bei mir war das einfacher, da ich mit meinem einen Hoden vorbelastet bin.

Pro Nebido-Spritze muss ich 10 Euro zuzahlen.

Was deine Symptome angeht, so ähneln sie doch so ziemlich meinen. Kurze Strecken zu Fuß oder mit dem Rad zurückzulegen empfand ich immer als anstrengend, was ich allerdings mit Lauftraining ausgleichen konnte. Und ich bin ebenfalls normal gebaut (1,83 groß, ca 80 kg). Seitdem kann ich auch Hitze im Sommer besser vertragen und schwitze nicht mehr so oft und schnell.

Herzrasen und Panikattacken kenne ich auch. In dem Forum von lowt.gy habe ich doch etliche Symptome gelesen, die mir allzugut bekannt sind.

So gehe ich abends kaum noch weg und fühle mich extrem unwohl unter vielen Menschen, besonders auch unter Freunden. Mein Unterhaltungsfaktor ist extrem gering geworden. Man kann sich mit mir kaum richtig unterhalten, höchstens über Fußball oder Musik. Oder Badminton. Ich spiele seit einiger Zeit Badminton. Die Sportart ist ziemlich kommunikativ und man kann viel Lachen. Mir macht es auch extrem Spaß aber ich lache und kommuniziere nicht, vermeide Blickkontakte und schaffe es kaum mal einen passenden flotten Spruch zu schmettern.

Die Kommunikationsgeschichte ist ein interessanter Punkt. Sie verschlimmert sich bei mir zunehmend. Ich fange manchmal an extrem undeutlich zu sprechen, zu nuscheln, sogar wenn ich mich darauf konzentriere, es nicht zu tun. Ich vermute es liegt daran, dass es mir egal ist, dass ich was erzähle und was ich erzähle. Schon komisch. Vll hängt es auch mit dem verminderten Selbtswertgefühl zusammen. Insgesamt schon ein merkwürdiger Kreislauf.

@ endlichbenutzername

Danke für den Buchtipp. Kann ich mir in der Nähe ausleihen. Ich habe mir für den Anfang "I'm Still Sexy So What's Up with Him?" von Sloan und Susan Teeple bestellt. Das ist bezahlbar und vielleicht ein guter Anfang, obwohl ich noch nicht über 30 bin und keine Freundin habe. :)

Oathxar


Hallo Männer,

schöne Grüße aus Potsdam. Ich bin sehr froh, dass Ihr alle so offen über T-Mangel schreibt. Das hilft sicher vielen anderen außer mir. Bei mir ist T-Mangel im Zusammenhang mit Osteoporose festgestellt worden. Ich komme also reichlich spät. Viele der im Forum geschilderten Symptome kenne ich zumindestens zeitweilig auch. Dazu kommt, dass ich als junger Mann nicht sagen konnte, ob ich Fisch ober Fleisch bin - vom eigenen "Gefühl" her. Ich habe mich immer als "falschgelandeteten Marsianer" betrachtet, der zwischen Männern und Frauen wie eine 3. Kategorie herumläuft. Bartwuchs kam bei mir erst Ende 30 mit so ein ganz paar Härchen am Kinn - immerhin hab ich es mittlerweile auf einen schwarzbunten Goatee geschafft. Seit ich mit Testo supplementiere, sind die Schmerzen in den Knochen weniger geworden. Das ist schonmal etwas. Dauermüdigkeit ist noch da aber die Grillen im Kopf sind etwas weniger geworden. Ich substituiere noch nicht sehr lange. Nebido soll ja seine Zeit brauchen. Insofern bin ich gespannt, was noch passiert.

Es ist gut, wenn Männer über diese Sachen reden/schreiben. Ich habe mich Jahrzehnte damit alleine gefühlt. Das war vielleicht das Schlimmste.

Seid lieb gegrüßt vom

O7l"ildolGli


Hallo Zusammen!:-)

Aus aktuellem Anlass stöbere ich durchs Netz nach Erfahrungen und

Berichten über Männer mit T-Mangel. Vieles was hier im Forum zu lesen war,

kommt mir seeeehr bekannt vor.

Wobei doch jeder seine ganz eigene Geschichte durchleben musste.

Ich bin 38 und sollte eigentlich noch fit wie ein Turnschuh sein,

aber fühle mich oft doppelt so alt, und was das Schlimmste ist, ich führe mich auch

so auf! Aber mal ganz von vorn:

Als Jugendlicher war ich immer agil und dynamisch, strotzte vor

Selbstbewusstsein und war sehr sportlich. Meine Entwicklung

würde ich als normal bis gut beschreiben. Bartwuchs war normal,

Körperbehaarung nicht übermäßig. Schon mit 18 fielen mir die

ersten Kopfhaare aus(was Ärzte im Allgemeinen als Zeichen für einen hohen T-

Wert ansehen!)

Was meinen Geschlechtstrieb betrifft, gab es aber schon immer Schwierigkeiten.

Häufig nur kurz anhaltende Erektionen oder auch mal gar keine,

Desinteresse, Unlust und manchmal eine gewisse Taubheit, die

einen Höhepunkt ausblieben lies. Trotzallem habe ich in

dieser Zeit geheiratet, führe eine solide, glückliche Ehe und

habe zwei tolle Kinder. Sex stand bei uns nie ganz oben in der

Beziehung, also 2-3mal in Woche? Eher im Monat, wenn's Winter war.😜 Aber das war nie ein Problem.

Aber seit 1,5 Jahren geht bei mir nun nix mehr, geringe. bis gar keine Erektion, kein Gefühl, nicht mal bei SB eine Ejakulation! Das war selbst meiner Frau zu wenig. Dazu gesellte sich Müdigkeit, sowohl Nachmittags und am frühen Abend, nach 10 Std. Schlaf war ich wie gerädert. Antriebslosigkeit, war sowas von Träge, gereizt ohne Grund.

Kurzum, so ging es nicht weiter! Nach einigem mit mir ringen(und meinem männlichen Ego😡) bin ich zum Urologen. Organe ok! Psyche? Vielleicht! sagte mein Arzt, verschrieb mir ein Potenzmittel (Privatrezept) um mich wieder selbst zu entdecken und zu Erkenntnis zu kommen, dass organisch alles gut sei, ich mich nur selbst unter Druck setze und mich so blockiere.

Mit abnehmender Dosis sollte sich das dann selbst regulieren.

Das Präparat macht was es verspricht, aber mehr Gefühl hatte ich trotzdem nicht beim GV! Also wollte ich meine Hormonhaushalt checken lassen, mein Arzt hielt das für Überflüssig, weil ich ja lichtes Haupthaar habe, also viel Testosteron 👿 !!!?

Gemacht habe ich den Blutcheck trotzdem, musste ihn aber mit 24€ selber bezahlen. Das ist zu verschmerzen!

Das Ergebnis war nicht so einfach zu verschmerzen, weil selbst für den Doc der Wert sehr niedrig schien(Zahlen liegen mir nicht vor) Der zweite Test wurde nun schon von der KK getragen und der war noch schlechter als der Erste! Also nun Hormontherapie mit Nebido!

Eigentlich bin ich sehr froh, dass meine Symptome auf mangelnde Testosteronwerte zurückzuführen sind und nichts anderes ,wie z.B.psychische Ursachen.

Habe heute meine erste 4ml Nebido Dosis erhalten und erhalte diese jetzt vierteljährlich, lebenslänglich.

Bin gerade sehr positiv gestimmt und hoffe auf die eine oder andere Verbessung und wenig Nebenwirkungen! Werde mich nun weiterhin intensiv beobachten und über euch von meinen Erfahrungen berichten. Bin schon sehr gespannt!

Viele Grüße

ofltlexy


Hallo!

@ endlichbenutzername:

Ich habe mit Mitte 30 ebenfalls einen Testowert von 4 ng/ml. Laut Endokrinologe "bester Durchschnitt", wobei der Referenzbereich mit 2.41 – 8.30 angegeben ist.

Symptome? Kraftlosigkeit, mangelnder Antrieb, Abgeschlagenheit, Gliederschmerzen, etc. pp. Also ziemlich ähnlich wie bei dir.

Habe mir das freie Testo über den Speichel auch mal messen lassen, da liege ich bei 60pg/ml (Referenz 47-107).

So, meine Frage nun: Wie hast du es geschafft, Testo vom Endokrinologen zu bekommen? Und: Wie geht es dir heute? Nimmst du noch Testo, wie geht's deinen Symptomen? Würde mich riesig über eine Antwort von dir freuen ...

esndli?chben&u(tzMerxname


Hallo olley,

4 ng/ml ist leider kein bester Durchschnitt, siehe dazu

[[http://www.artofmanliness.com/2013/01/16/normal-testosterone-levels/]]

4 ng/ml ist ein niedriger Normwert und da kommen die Probleme schon. Mir wurde vor Jahren auch gesagt, ich wäre mit 4.3 (glaube ich) ganz ok, obwohl ich viele Symptome hatte die ich nicht wirklich verstehen konnte. Problem ist die vereinfachte Darstellung der Testosteronwerte die an die Hausärtze und Endo für die Patientenbehandlung rausgeht. Für die genannte Skala wurden Männer jeden Alters in die Statistik genommen und von einem 80-jährigen erwartet man nicht, dass er sich wie ein Mitte 20 verhält.

Leider kann ich dir nur empfehlen so lange nach einem Arzt zu suchen bis du eine Behandlung bekommst. Wenn es dann soweit ist, wirst du den Unterschied schon merken.

Wo liegen deine LH, FSH und SHBG Werte? Leider sagt der Testosteronwert alleine nicht viel. Tatsächlich sind nur 2 % des Testosterons auch dem Körper verfügbar, sehr viel wird vom SHBG geschluckt und wenn SHBG hoch ist kannst du dich auch mit einem Wert von 8 ng/ml schlecht fühlen.

Zu mir: ich nehme derzeit 75 mg Testogel täglich und fühle mich besser als nur mit 50 mg. 50 mg brachte mich auf etwa 4 ng/ml, und so viel konnte ich schon selber produzieren. Ich habe allerdings derzeit keine Blutwerte zu 75 mg, aber besser fühlt es sich schon gut an. Manchmal habe ich auch schlechtere Tage, aber das kann auch am Job liegen. Ich denke aber immer ich würde schlecht das Gel absorbieren, ob das der Fall ist, wird ein Blutbild zeigen. Wenn es stimmen sollte, dann steige ich auf Nebido um, das hat immer gut gewirkt.

Viele Grüße

B'enfnoEB


Hallo, kurze Zusammenfassung meiner neueren Geschichte.

Von 2011 bis 2012 bekam ich alle 3 Monate Nebido verabreicht. Das sind ca alle 13 Wochen, was für mich einfach ein zu langer Abstand ist. Allerdings habe ich den Termin ab und an noch etwas nach hinten hinausgezögert, also so richtig habe ich an die Wirkung des Hormonersatzes nicht geglaubt und sie auch nicht gespürt. Mein Beutetrieb wurde nicht wirklich besser (wie stark meine Libido bzw. Standhaftigkeit wurde konnte ich also nicht wirklich testen), unterhaltsamer und lustiger wurde ich auch nicht. Gegen ungewolltes Einschlafen konnte ich jedoch besser ankämpfen, insgesamt war ich etwas gelassener und weniger getrieben, doch in Stresssituationen immernoch recht unkontrolliert und überfordert.

Januar dieses Jahres habe ich nach 4 Monaten (also eine etwas größere Pause) meine Nebido-Spritze beim Uro abgeholt. Vermutlich war mein Testodepot da ziemlich im Keller, doch ich habe es kaum registriert, da ich es gewohnt bin, so zu leben. Nach längerem recherchieren im Netz habe ich mich auch entschieden mir einen Endo zu suchen und es von nun an ernsthafter anzugehen.

Der Endo hat mich auch gleich noch auf Schilddrüsenwerte untersucht, da meine Symptome (z.B. extreme Müdigkeit) auch zusätzlich daher stammen könnten. Schilddrüse ist jedoch wohl o.k. Der Abstand zwischen den Nebido-Spritzen wurde jetzt auf 10 Wochen verkürzt. Anfang April (10 Wochen nach der Januar-Spritze) lag mein Freier Androgenindex bei 52,4 – das ist laut Endo normal. SHBG liegt bei 21, womit mein Gesamttestosteron bei 3,15 ng/ml lag.

Das hört sich schon echt wenig an, doch es war wie gesagt am Ende des Intervalls. LH und FSH sind mit 0,1 bzw. 0,5 im Keller. Anfang April gabs halt wieder eine Spritze und Ende Juni auch.

Insgesamt fühle ich mich besser, morgens komme ich besser in die Gänge und ich merke auch, dass sich mein Umfeld über meine gesteigerte Aufgewecktheit etwas wundert.

Die neuesten Laborwerte sind längst raus, ich werde sie demnächst mal erfragen und posten. Grüße, BennoB

FmeuervOogexlM39


Hallo Benno

Klinke mich auch wieder in dieser sehr netten und offenen Runde ein.

Mittlerweile bin ich seit 2009 auf Testounterstützung angewiesen. Spritzen in verschiedenen Zeitvarianten bekommen, 3 Monatsspritze (glaube Nebido war nach 6 Wochen aufgebraucht), die anderen Spritzen in kürzeren abständen, konnten keinen stabilen Testospiegel herstellen. Nach Umstellung auf Testogel habe ich nun nach ca 6-8 Monatiger versuchsphase , haben wir (Doc und Ich) die momentane stabilste Dosierung gefunden. 2 Päck. Testogel (1 Früh und 1 Abend). Wenn ich nur 1/2 Päck. reduziere, sackt mein Testowert auf unter 2 ab. Für mich hat sie Testo-gel als die optimale Lösung herausgestellt. Sexuell habe ich zwar auch Veränderungen festgestellt, weiss aber nicht ob diese eine Folge meines Burn-out sind oder mit dem Testo zu tun haben. Mittlerweile mache ich wieder regelmäßig Sport, mir geht es also sehr gut. Nur habe ich erfahren das Ausdauersport nicht gerade sehr positive Auswirkungen auf die Testowerte hat. Irgendwie ist die Sache ein Teufelskreis , hoffe nur das dieser noch lange groß bleibt und ich mir nicht in den Hintern beise ;-D . Habe das Gefühl das die Ärzte die Therapiemöglichkeiten nicht optimal nutzen. Soweit ich gelesen habe, bedeutet eine Testoeinnahme auf längere Zeit , Testo für immer, da der Körper dann keines mehr produziert. Die Veränderungen der Hoden mal nicht angesprochen.

Naja man(n) fühlt sich da schon leicht überfordert, wie man diese Angelegenheit am besten betreut, damit man keinen Schaden davon trägt, nur weil man mal ein Blutbild machen hätte lassen sollen um Infos abzurufen. Der Doc sieht das relativ locker, aber ist das wirklich so ? .

danke :-)

MOattyd666


Ich hoffe ich finde hier Antworten. Ich bin 38 ,96kg 1,85 groß und habe nach einer längeren Therapie mit Citalopram festgestellt das Errektionsfahigkeit und Leistungsfähigkeit stark abgenommen hatte.

2013 dann Testowert getestet beim Arzt 9,3 nmol/l

Er sagt sollte bei 16-18 liegen in meinem Alter. Dann Therapie beginn Andriol Tabletten 3x1 über 8 Wochen - mir ging es Spitze ich konnte Baume ausreißen. Dann auf erhaltungsdosis 1 morgen zurück . Nach 4 Woche keine Erektion mehr. Nächster Test 9,2.

Dosis auf wieder 3x1 erhöht , Probleme sonst weg aber Errektion stark schwankend. Jetzt will der Doc auf Nebido umsteigen. Ich habe davor aber Angst weil ich soviel negatives lese.

Außerdem hatte ich 2003 eine gyäkomastie mit Entfernung des gutartigen Tumors . An der Stelle treten seit Einnahme Andriol immer wieder verstärkte Schmerzen auf. Ich habe gelesen das es eben zu Gynäkomastie als Nebenwirkung kommen kann, hat hier evtl auch jemand Erfahrung ?

Tlesjto-im/-Keller


Hallo Leidensgenossen!

Bin auch betroffen!

Aufgrund meiner Symptome,

- Libidoverlust und Errektionsprobleme

- extreme Schweißausbrüche

- ständige Müdigkeit/ Schlafstörungen/ Leistungsmangel

- Stimmungsschwankungen

- starke Fettzunahme im Bauchbereich

- Gedächtnis-/ Konzentrationsstörungen

- usw.

habe ich mich meiner Hausärztin anvertraut.

Diese drückte mir zwei Probepackungen Viagra in die Hand und sagte das wird schon wieder....

Wurde es natürlich nicht.

Bei einem weiteren Besuch wurde mir zu dem normalen Labor der Gesamt-Testosteronwert abgenommen:

Ergebniss: 144.2 ng/dl

Zu meiner Vorgeschichte:

Bin jetzt 51 Jahre alt 182 cm, 92 KG. Im Alter von ca. 25-30 J. wurde bei mir eine Gynäkomastie festgestellt und operativ behandelt. Im Rahmen dessen nahm mir ein Urologe meine Hormonwerte ab und veranlasste ein MRT zum Ausschluß Hypophysen-Tumor. Das MRT war unauffällig. Der Testosteronwert wurde mir als "grenzwertig niedrig " genannt. Weiter darauf wurde nicht eingegangen. Es erfolgte die OP und der Fall war für mich zu diesem Zeitpunkt erst einmal erledigt.

Jetzt nach vielen Jahren und warscheinlich durch weiter gesunkene Testosteronwerte kamen scheinbar die ersten Symptome.

Meine Hausärztin, scheinbar etwas überfordert, schickt mich jetzt zur Diagnosesicherung/ für eine Zweitmeinung zu einem Endokrinologe. Eine Hormonersatztherapie noch nicht beginnen. Sie möchte sich damit vor der Krankenkasse rechtfertigen.

Was erwartet mich jetzt beim Endokrinologen?

Sind bei weiteren Hormonuntersuchungen wieder normwertige Spiegel zu erwarten ?

Über eine Antwort von Euch würde ich mich sehr freuen!!!

LG

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