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Warum muss ein abgestorbener Hoden entfernt werden?

TYhoEmaas2x7 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

die o.g. Frage brennt mir grad sehr unter den Nägeln, mir wurde wegen einer zu spät behandelten Torsion vor paar Jahren der linke Hoden entfernt, jetzt ist meinem Onkel vor einiger Zeit ein Zeh abgestorben und er soll jetzt entfernt werden, aber mein Onkel kämpft darum ihn zu erhalten, tot hin oder her... darum stell ich jetzt in Frage warum abgestorbene Organe oder Glieder entfernt werden? Finde im Inet immer nur, wenn blabla abgestorben dann wird es entfernt,aber ich frage mich jetzt warum man den abgestorbenen hoden nicht einfach drinlassen hätte können? Auch wenn er keine Funktion mehr erfüllt

Antworten
A-leo6no!r


Es wird nicht mehr mit Blut versorgt und fault weg. Das kann zu vergiftungen führen

t3ogexpi


Google mal das schöne Wort "Nekrose" oder "nekrotisches Gewebe". Man vergiftet seinen Körper damit.

T4homta;s2x7


ah ok, das sind doch mal zufriedenstellende Begründungen, vielen Dank für die schnelle Antwort!

Hatte halt sonst überall nur gelesen, dass des gemacht wird, aber nicht warum und mein Onkel hat mich da eher auf die Schiene gebracht, die Ärzte machen des weil se dafür besonders viel Geld verlangen können für Eingriff und ev. Prothese, aber wenn da ne Infektion entsteht oder des gesunde Gewebe vergiftet wird is des sicherlich auch nicht der Oberhit...

cZleXverxboy


Wenn man gerne qualvoll sterben möchte, lässt man IHN dran ]:D

1$vonC5000T Robeort


Das bedarf nicht wirklich eines Kommentars. Aber es ergibt sich eine Frage aus dem Beitrag. In der Nutztierhaltung kommt es ja vor, dass Kastrationen vorgenommen werden. Die bekannteste Methode ist ja, die Hoden des Tieres operativ zu entfernen. Es gibt aber auch eine Methode der unblutigen Kastration. Dazu wird das Tier, Bulle, Ziegenbock, in Narkose gelegt. Wenn es schläft, werden mit einer speziellen Zange nacheinander die Samenstränge der beiden Hoden zusammengeguetscht, ohne dass der Hodensack dabei verletzt wird. Diese Quetschung wird jeweils etwa 2 Minuten lang durchgeführt. Daurch veröden die Blutgefäße und die Hoden sterben ab. Sie werden dann aber nicht herausgenommen.

Warum da anschließend keine Probleme auftreten vermute ich mal so. Da kein Blut mehr in den Hoden zirkuliert, kann ja auch nichts in den Kreislauf zurück fließen. Und da die kastrierten Hoden ja nicht mit Keimen in Berührung kommen, richten Sie auch keinen Schaden an. Allerdings ist die Lebenserwartung des Nutzviehs ja auch nicht mit der, des Menschen vergleichbar.

Sonst gilt ja der Grundsatz der Medizin: Sicher ist Sicher, bzw. was weg ist kann keinen Schaden anrichten.

Gruß an alle von:...

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