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Wieder Blut im Sperma, dann geronnenes Blut im Urin

lf00xpr hat die Diskussion gestartet


Hallo, letztes Jahr schrieb ich unter einem anderen Nutzernamen folgenden Beitrag ins Forum:

Hallo,

Ich halte mich jetzt mittlerweile 1 Jahr hier im Forum als stiller Mitleser auf, habe immer wieder Themen zu meinen Problemen gefunden.

Doch mittlerweile verändern sich meine Symtome so vielfältig, sodass ich kein Thema finden kann in dem die genannten Symptome mit meinen übereinstimmen.

Also zu meinem Leiden:

Alles fing vor ca. 1.5 Jahren nach etwas längerem und intensiverem Sex an. Ich hatte auf einmal Blut im Ejakulat. Es war nicht wenig Blut und daher auch von der Konsistenz so, als hätte man sich in den Finger geschnitten. Es tropfte ein bisschen aus der Harnröhre (3-4 Tropfen). Beim ersten Toilettengang danach waren ebenfalls frisches aber auch bereits geronnenes Blut in Form vom Klümpchen im Urin. Dies war beim Wasserlassen unangenehm, aber nicht schmerzhaft. Von den Gedanken dabei im Kopf ganz zu schweigen, es war ein ziemlicher Schock! :-o

Also versuchte ich den nächsten Toilettengang so lang wie möglich hinaus zu zögern, das Blut wurde nach und nach weniger beim Wasserlassen. Innerhalb eines Tages war der Spuk vorbei. Zu dieser Zeit sind mir weiter keine Symptome oder Schmerzen aufgefallen. Nach drei Wochen traute ich mich wieder Sex zu haben und alles war normal. Ich habe allerdings auch hier schon dem Urologen einen Besuch abgestattet: Ultraschall und Fragen zum Problem + Urintest. Keine weiteren Untersuchungen, es wurde dabei belassen.

Das alles ging auch ca. 6 Monate gut, bis zum nächsten etwas längerem Sex. Wieder Blut im Urin und Ejakulat!! Alles in allem nicht so heftig wie das erste Mal, aber trotzdem total beunruhigend. Nach 3 Wochen Sexpause war wieder alles im Lot. ( Ich traute mich in der Zwischenzeit nichtmal zu onanieren, komplette Abstinenz also).

Im März diesen Jahres folgte dann das dritte Mal, allerdings im Vergleich zu vorher sehr viel weniger Blut. (Urin und Ekulat nur hellrot).

Sofort wieder diese Gedanken an die nun folgende Zwangsabstinenz und die Sorgen, weil es vielleicht etwas ernsthafteres sein könnte. Da das Blut direkt beim zweiten Stuhlgang wieder verschwunden war, entschied ich mich ruhig zu bleiben und das Ganze mal wieder auszusitzen. Weil ich das Gefühl hatte, dass das alles mit Erektionen und mechanischer Belastung des Penis zusammenhängt, habe ich versucht eine Erektion zu vermeiden. :-)

Drei Wochen später hatte ich spontan eine "schnelle" Erektion. Danach fühlte sich mein Penis schon etwas seltsam an. Irgendwie ein wundes Gefühl innerhalb der Harnröhre. Dann beim Wasserlassen war schon wieder ein wenig Blut im Urin!!

Für mich war klar: Irgendwie scheint eine Belastung des Penis beim Sex oder selbst eine etwas stärkere Erektion die ganze Sache auszulösen.

Als es dann im Juli wieder soweit war, habe ich mich erneut zum Urologen begeben. Dieser ordnete eine Blasen- und Harnröhrenspiegelung an, welche ich auch über mich ergehen ließ - OHNE Befund, keine Auffälligkeiten. Ich hatte nach der Spiegelung noch ca. 5-6Mal ein wenig Blut im Urin bedingt durch eventuelle Verletzungen durch die Instrumente. Das fühlte sich allerdings auch ganz anders an, als bei den anderen Malen und die Blutstropfen kamen erst am Ende des Wasserlassens, wenn man versucht den Resturin noch aus der Blase "herauszudrücken".

Was ich seit März feststellen musste: Ich habe alle drei Wochen einmal einen Ölfilm im Urin. Man kann es in der Toilette ganz deutlich glänzen sehen im Urin/Wasser-Gemisch. Wie Kettenöl auch auf einer Wasseroberfläche aussieht. Ich meine beobachtet zu haben, dass gegen Ende des Urinierens die letzten paar Tropfen sehr trüb sind und dann vielleicht den Ölfilm verursachen?

Diese ganze Sache beschäftigt mich sehr, ich kann eigentlich an nichts anderes denken. Ich habe vor ein paar Tagen eine Spermaprobe für ein Spermiogramm abgegeben und warte jetzt auf ein Ergebnis.

Es ist jetzt außerdem grundsätzlich so, dass sich der Penis nach einer Erektion oder auch nach dem Ejakulieren erstmal den ganzen Tag innerlich leicht wund anfühlt. Nicht schmerzhaft, aber seltsam. Außerdem belastet mich die ganze Sache so sehr, dass ich mich momentan nicht traue Sex zu haben, geschweige denn länger als 5 Minuten zu onanieren. Auch aus Angst wieder was "kaputtzumachen".

Ich habe besonders nach dem Onanieren unregelmäßig ein Ziehen oder auch Stechen in der linken Leistengegend, was ca. 2 Tage später wieder komplett verschwindet. Das Gefühl entsteht, als ob dort ein Gürtel scheuern würde, tut er aber nicht.

Ich hoffe es macht sich jemand die Mühe, meinen ganzen Text zu lesen und mir vielleicht von ähnlichen Erfahrungen zu berichten, ggf. einen Tipp zu geben was es sein könnte. Der Urologe ist noch ahnungslos und wenn das so weitergeht wird das alles bestimmt einen ziemlichen Knacks in meiner Psyche hinterlassen. :-(

Ich danke schonmal für Antworten..

Danke schonmal fürs Lesen. :) Bis gestern abend hatte ich Ruhe damit, aber dann nach dem Sex ging alles von vorn los. :(

Wieder Blut im Sperma und heute morgen geronnenes Blut im Urin. Die Spermauntersuchung, die ich damals machen ließ, hat auch nichts ergeben. Symptome sind alle gleich geblieben, ich weiß nicht mehr weiter.

Leider gab es damals schon nur eine Antwort auf den Beitrag.

Antworten
ccruox50


Habe auch seit Jahren Blut im Sperma und gelegentlich (bräunlich rostig) im Urin, wenn es aus der Prostata über den Samenhügel beim Pressen ausgeschieden wird. Ich war natürlich beim Urologen mit dem ganzen Programm Basenspiegelung, MRT, PSA, Ultraschall, Abtastung. Ergebnis: alles im grünen Bereich. Ich sehe für mich die Ursache in einer zurückliegenden Prostataentzündung, die zu einer Gewebeschwächung geführt hat mit dem jetzigen Resultat. Versuche mich beim Sex zurückzuhalten und hoffe nur, dass sich daraus kein Krebs entwickelt. Freundliche Grüße :-|

PHhilx85


könnte es an den Nieren liegen?

lZ00pxr


Hallo, Danke erstmal für die Antworten.

Nach langem Einlesen, was Symptome angeht, vermute ich fast, dass es sich um eine Form der Prostataentzündung handeln könnte.

Bei mir wurde bis jetzt durchgeführt:

Ultraschall über dem Penis - Damm? (nicht rektal) - ohne Auffälligkeiten

Urintest - ohne Auffälligkeiten

Urintest direkt nach Blut im Sperma - Minimale Blutmenge im Urin (war aber auch schonmal mehr, ca. 3-4 mal urinieren und es verschwindet)

Blasen- und Harnröhrenspiegelung - ohne Auffälligkeiten

Spermaprobe - ohne Auffälligkeiten

Nierenröntgen mit Kontrastmittel - keine Auffälligkeiten

Nach dem zweiten Vorfall wurde mir das Antibiotikum Ciprofloxacin verschrieben, was ich dann 7 Tage lang einnahm. Danach war eine zeitlang Ruhe, was aber wahrscheinlich ohne das Medikament auch so gewesen wäre. Es tritt insgesamt, wie gesagt, nur alle 5 Monate auf.

Wenn ich eine bakterielle Entzündung der Prostata hätte, hätte man doch bei dem Urin- und Spermatest Bakterien feststellen müssen, oder nicht?

Aber es gibt ja auch noch andere Formen der Entzündung.

Schmerzen beim Wasserlassen habe ich nicht, bei der Ejakulation eigentlich auch nicht, allerdings sticht es manchmal während der Erektion in der Eichel. (Kann ich mir aber auch einbilden)

Weiterhin habe ich eigentlich regelmäßig nach dem Urinieren ein "Nachtröpfeln", meist erst wenn ich mich danach hinsetze. Es "verklemmen" sich also immer irgendwie ein paar Tropfen.

Was nämlich noch nicht bei mir gemacht wurde, ist eine digitale rektale Untersuchung der Prostata oder ein Rektalultraschall.

Ist eine Prostataentzündung ohne besondere Schmerzen oder Beschwerden außer dem bereits genanntem möglich?

@ Phil85:

Das Nierenröntgen hat ja nichts ergeben, von daher wohl auszuschließen.

@ crux50:

Ich möchte mich beim Sex aber nicht zurückhalten. :( Bin erst 23 und möchte nicht mein Leben lang in der Weise eingeschränkt sein... :|N

mkarklxehm


hey,

ich habe deinen beitrag gerade gelesen und dachte mir ich hätte in geschrieben.

deine probleme sind eins zu eins ident mit meinen !!! selber werdegang – nur hab ich dieses problem erst seit ca 1 monat. ich habe ziemlich schiss vor der untersuchung bzw was dabei rauskommt :°(

ich bin ziemlich verzweifelt und weiß im moment echt nicht was zu tun ist, aber ich nehme mal an ein spitalstermin wird wohl unumgänglich sein oder ??

lg mexx

fyriNt^zmüxtz


Hallo zusammen!

Also erst mal bin ich verblüfft wie viele Leidensgenossen es gibt. Auch ich hätte die Texte schreiben können.

Aber mal zu meiner Geschichte: Bei mir fing alles vor ca. 5 Jahren an. Damals hatte ich Blut im Sperma

bemerkt und beim Urinieren kam dann Blut mit. Das erste war ein riesen Schock.

Bin dann zum Urologen aber der hat nichts gefunden.

Ca. 2 Jahre später die gleiche Geschichte...wieder Blut im Sperma und geronnenes Blut im Urin.

Dies geht jetzt schon die ganzen fünf Jahre so und ich weiß einfach nicht was ich machen soll!!!

Die letzte Kontrolle beim Urologen ist nicht lange her aber der hat auch wieder nichts gefunden.

Ultraschall, Röntgen, CRT, Urintest, Spermaprobe....alles normal!

Ich glaube aber auch das es mit ausgiebigem sex zu tun haben kann! Hab immer wieder 5-6 monate >Ruhe und danach

fängts wieder an. Hält dann meistens 2-3 wochen an, wobei ich dann nicht immer blut im Sperma und Urin habe.

Weiß wirklich nicht was ich noch machen soll. Hab jetzt nochmal einen Termin bei einem sehr guten Urologen der weithin

bekannt ist.

Sollte ich neue erkenntnisse haben, werde ich sie euch gleich mitteilen.

Die besten grüße und bis bald

Iqnd)ieRokxker


Hallo zusammen,

super das es dieses Forum hier gibt. Bei mir (m/23) fing alles an, nachdem meine Freundin mich vor etwa 8 Monaten mit der Hand befriedigt hat. Sie tat dies nicht fester oder härter als sonst. Alles war wie beim alten, bis auf das mein Sperma von Blut durchsetzt war. Ich war im Schock und ging zur Toilette. Auch hier: Blut im Urin, welches Klumpen bildete und nur schwer rauskam.

Ich bin dann sofort ins Krankenhaus gefahren und habe eine Urinprobe abgegeben. Der Doc sagte mir, es könnte eine Blasenentzündung sein und verschrieb mir Antibiotika. Da ich nicht das Gefühl einer Blasenentzündung hatte und die Symptome meiner Meinung nach nicht passten, verzichtete ich auf das Antibiotikum und machte einen Termin beim Urologen.

Der Urologe zögerte nicht lang und bat mich neben einer Urinprobe auch, dass ich eine Zystoskopie durchführen lasse. Die Urinprobe ergab nichts. Keine Bakterien oder sonstiges konnten festgestellt werden. Die Zystoskopie ergab lediglich, dass meine Blase und meine Prostata in "einwandfreiem" Zustand sind. Also alles angeblich super! Es gab nur eine Kleinigkeit, die meinem Doc auffiel. In etwa der Mitte meines Penis soll meine Harnröhre wohl einen "kleinen" unbedeutenden Knick haben.

Seit je her war ich mir sicher, dass dieser "Knick" die Ursache für mein Problem ist. Meine Erklärung klang für mich plausibel: Wenn ich härteren Sex habe und nicht genauestens aufpasse, wird eben genau diese Stelle tangiert, die Harnröhre reisst durch den Druck dort ein (Harnröhrenruptur) und das Blut fließt von dort aus in meine Blase und wird beim pinkeln wieder ausgeschieden. Zudem ist nicht nach jedem Sex oder nach jeder SB Blut im Sperma. Meistens ist es dann nur im Urin, jedoch hin und wieder auch im Sperma. Es lässt sich also kein Eindeutiges Muster erkennen.

Der Doc erzählte mir noch, dass es auch eine Prostatitis sein könnte und verschrieb mir hierzu eine Medikament. Ich nahm das Medikament und traute mich nach einigen Wochen wieder, Sex zu haben. Ich hatte daraufhin ein paar Monate Ruhe, bis das Problem vor zwei Wochen wieder auftrat.

Ich traute mich nach langem endlich mal wieder "richtigen" bzw. "härteren" Sex mit meiner Freundin zu haben. Sie kam dabei auch an die besagte Stelle der Harnröhre und übte einen gewissen Druck auf diese Stelle aus, welche ja nun auch nach einigen Monaten verheilt sein sollten. Nach dem Sex fing alles wieder von vorne an. Blut im Urin und das Sperma war teilweise auch rötlich eingefärbt.

Seit dem habe ich mal wieder keinen Sex in meiner Beziehung. Ich "erhoffte" mir, dass nun wieder die Wunde eingerissen ist und ich nur abwarten muss. Nach dem ich nun etwa 1 Woche keine SB mehr durchgeführt habe, habe ich vor einigen Tagen getraut und es so vorsichtig wie es nur geht versucht. Hierbei kam kein Blut im Sperma und kein Blut im Urin heraus.

Nachdem ich nun wieder ein paar Tage verstreichen ließ, habe ich es nun heute auch noch mal probiert. Leider war jedoch heute wieder Blut im Urin und ebenfalls Blut im Sperma. Nun bin ich ratlos. Kommt das Sperma aus der Prostata oder kommt es von einer Verletzung im Bereich der Harnröhre?

Konntet ihr mittlerweile (2 Jahre nach schreiben des Threads) eine Lösung finden?

Ich freue mich über jede Antwort!

Vielen Dank schon mal.

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