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Zu lange/ starke nächtliche Erektionen

peun@d-itz hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Ich (m, 34 J.) hab seit einigen Wochen zu lange/starke Erektionen in der Nacht. Ich hatte in meinem ganzen Leben noch nie schmerzhafte nächtliche oder starke morgendliche Erektionen, daher ist dies völlig neu und überraschend für mich. Erst merkte ich dass es beim Urinieren etwas brennt, und erst mit der Zeit realisierte ich dass der Grund dafür die zu starken nächtlichen Erektionen sind. Nun trau ich mich kaum mehr einzuschlafen und stell all 60 min. den Wecker damit in der Nachts nichts passiert... Tagsüber hab ich dann Überlastung/Schmerzen im Penis... Nun befürcht ich dass meine erektyle Funktion (Potenz) flöten geht... wenn ich nicht bald einen Urologen find der mir helfen kann... ich war bisher noch bei keinem aber sollte wohl bald gehen... tagsüber trau ich mich nicht mehr eine Erektion aufzubauen, dh ich leb keusch und abstinent und vermeid sexuelle Gedanken und Stimulationen... Oft kommt auch tagüber so ein Tröpfchen aus der Harnröhre das aber aus dem Penis zu kommen scheint und wohl so etwas wie dünnflüssiger Eiter ist der sich während den zu langen/starken nächtlichen Erektionen gebildet hat... Ich schlaf seit Januar 2010 auf einer recht harten Matratze und frag mich ob das eventuell eine Ursache meines Problems sein könnte ? Tönt aber nicht so plausibel...

LG,

punditz

Antworten
kCleinVerprexis


Geh zum Urologen,wenn da ausfluss ist,musste ein Antibiotika nehmen.Der rest, sollte der Urologe auch wissen was zu tun ist.

azrt1


Hallo,

ich selbst leide seit 20 Jahren an schmerzhaften, nächtlichen Erektionen und suche

immer mal über das Internet nach neuen Beiträgen über diese Krankheit.

Als ich vor 20 Jahren mit diesem Problem meinen Arzt aufsuchte wurde ich leider

ausgelacht. Ich habe überall in großen Kliniken etc. verschiedene Ärzte aufgesucht,

leider ohne erfolg.

So quäle ich mich ziemlich lang erschöpft durch das Leben, weil ich jede Nacht

mindestens 3 – 5 mal aufwache.

Wenn Sie etwas Neues zu diesem Problem wissen wäre ich für eine info dankbar.

Viele grüße

Art1

gqreyscat


mmh ist mit deine Postata alles in ordnung?

3O21YI|nfxo


Hallo,

ich hatte bis letzte Woche über mehrere Monate das gleiche Problem, bis ich endlich zum Urologen ging.

Der hat Ultraschall von der Prostata gemacht, dabei aber keine Auffälligkeit festgestellt. Dann hat er mir "Finasterid" mitgegeben, von dem ich jetzt über 4 Wochen 5 mg/Tag nehmen soll. Finasterid hemmt die Umwandlung von Testosteron in Dihydrotestosteron (DHT) und wird normalerweise gegen gutartige Prostatavergrößerung sowie in geringerer Dosierung auch gegen den erblich bedingten androgenetischen Haarausfall eingesetzt (den ich übrigens auch habe...)

Seit dem 16.11.2010 schlafe ich nun Gott sein Dank beschwerdefrei durch und es gibt bislang auch keine Nebenwirkungen. Es wurde auch eine Blutuntersuchung gemacht. Falls da etwas besonderes festgestellt wird, werde ich das hier schreiben.

3821ITnfxo


Hier noch ein interessanter Link zu dem Thema:

[[www.charite.de/dgsm/dgsm_alt/protect/refdata/ref2c4.htm]]

k0ai_kuSnszt


Hallo 321Info,

danke für Deinen (mittlerweile älteren) Beitrag. Ich leide (mit 41 Jahren, begonnen ca. mit 37) unter dem gleichen Phänomen und bekomme selbst bei Spitzen-Medizinern (Leiter einer Münchner Urologischen Top Klinik) keine Hilfe/ Antwort. Ich war bei insg. 5 Urologen, in der Klinik bei x Ärzten, keiner konnte das einordnen - obwohl im Netz immer wieder davon berichtet wird.

Mittlerweile wurde bei mir eine Prostata-Obstruktion (Vergrößerung nach Innen, die den Harnleiter verengt) festgestellt und operiert. ("TURP") Ich hatte ca. 3 Monate Ruhe, jetzt beginnt das Phänomen von Neuem. Nach Masturbation sowie Alkohol ist es besonders schlimm, bis zu 8 x nachts Toilette im Zusammenhang mit starken Erektionen, die erst beim Toilettengang weggehen, dann nach dem Einschlafen wiederkommen. Tw. habe ich auch tagsüber das Gefühl, der Penis ist stets geschwollen, ggf. durch die ständige "Anspannung".

Fragen an Dich:

- Wie geht es Dir heute, 7 Jahre nach Deinem Beitrag?

- Welcher Arzt hat Dir geholfen bzw. kannte das Phänomen?

- Wie gut/ wie richtig war die Behandlung mit Finasterid?

- Findest Du nochmal den Link der Charité? Der o.g. funktioniert leider nicht.

ich hoffe, dieser Post erreicht Dich noch, es gibt kaum Hilfe zu dem Thema, was die Lebensqualität massiv einschränkt.

Herzlichen Dank, kai_kunst

@ all:

Jeder fachliche Rat ist willkommen, bitte kein SPAM, das Thema ist zu ernst.

LKamPxe


[...Bezugnahme auf gelöschten Beitrag]

Zum Thema:

... Oft kommt auch tagüber so ein Tröpfchen aus der Harnröhre das aber aus dem Penis zu kommen scheint und wohl so etwas wie dünnflüssiger Eiter ist der sich während den zu langen/starken nächtlichen Erektionen gebildet hat...

Weshalb sollte das Eiter sein? Müßte dann schon gelblich gefärbt sein, wovon Du nichts schreibst.

Das nach einer Erektion Prostatasekret (Precum, Vorsaft) austritt, ist völlig normal. Wenn ich eine Erektion habe, tritt das entweder währenddessen oder hinterher (auch Stunden später am Morgen ggf) immer auf.

Ansonsten: scheint ein wenig verbreitetes Symptom zu sein, Therapie kaum verfügbar? ???

LwamPxe


Nachtrag mangels Korrekturfujktion:

ein s ist verloren gegangen :-(

"Dass nach ... "

I%sabexll


Einen regelwidrigen Beitrag gelöscht.

I<sacbelxl


Noch weitere regelwidrige Beiträge wurden gelöscht.

M(ax3137x2


Nächtliche zu harte bzw. lang andauernde Erektionen kenne ich nicht - doch solche tagsüber:

In anderen Beiträgen lese ich "... am Beginn und während der Pubertät ...", aber ich bin 42 Jahre alt;

demnächst möchte ich zur Vorsorgeuntersuchung zum Urologen - der wird sich ob meiner Potenz freuen... ich selbst nicht immer!

Bitte meinen, diesen, Beitrag genau so ernst nehmen, wie den ursprünglichen!

H1ansiGleiznchen


Nun trau ich mich kaum mehr einzuschlafen und stell all 60 min. den Wecker damit in der Nachts nichts passiert...

Das Falscheste was man machen kann. Du programmierst Dich ja direkt auf das Problem: So wie einer, der Angst hat keinen hochzubekommen, dann auch mit hoher Wahrscheinlichkeit deshalb keinen hoch kriegt. So machst Du das auch, nur umgekehrt.

Als ich vor 20 Jahren mit diesem Problem meinen Arzt aufsuchte wurde ich leider ausgelacht.

Ja paßt ein Problem nicht ins "Schema F", dann überspielt ein Arzt normalerweise seine eigene Hilflosigkeit indem er den Patienten als bißchen blöd hinstellt. Das passiert oft, weil die Zusammenhänge im Körper so kompliziert sind, aber der Arzt oft nur wenig Zeit für die Diagnose hat bzw. sich nur wenig Zeit nimmt.

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