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Niedriger Testosteron-Wert, aber Arzt verschreibt nichts

PYilzm6an?n? hat die Diskussion gestartet


Hi,

meine Testo-Werte wurden gemessen und sind leider sehr niedrig. Gerade noch so im Normal-Bereich. All die Nebenwirkungen die bei niedrigem Testo-Wert beschrieben werden (leicht soziophop, depressiv, schwacher Muskelaufbau, Probleme mit dem anderen Geschlecht etc.) betreffen mich auch. Ich würde gerne wenigstens mal eine LEICHTE Testo-Subsitution probieren, aber der Arzt sagt, solange es im Normbereich liegt macht er nichts. Es wurde auch nur EINMAL gemessen und ich bin auf dem Wert eines 40jährigen...ja, super. Das mit Mitte 20. :(

Testosteron: 353 ng/dl (Normbereich: 250 – 1000)

SHBG: 26 (Norm: 10 – 25 nml/l)

F.A.I.: 47.2 (Index: 15-95)

Was würdet ihr tun?

Antworten
S5ilberm}ondkauge


Bei welcher Sorte Arzt warst du ? Allgemeinmediziner ? - Lass dich zu einem Endokrinologen überweisen, wenn du schreibst, du hast den Wert eines 40jährigen gibt es sicher auch einen Normbereich von 20jährigen ?

P;ilzman[nx?


Ich war bei einem Endokrinologen. Der Normbereich der angegeben ist, ist der allgemeine. Mein Wert ist nur einer, den man normalerweise eher erst bei 35 bis 40 erwarten würde, aber trotzdem muss er nicht behandelt werden. Sagt der Arzt.

kirisk~elvixn


Hat der Arzt das so gesagt, dass du auf dem Wert eines 40jährigen bist? Meines Wissens schwankt der Testosteronspiegel bei jedem Mann, und daher müsste man nach meinem Verständnis mehr als einmal messen.

PFi[lzmHann?


Ja, das hat er so gesagt. In meinem Alter sollte der Wert eigentlich höher sein, einen solchen Wert wie bei mir würde man eher bei älteren Männern erwarten. Aber es sei trotzdem nicht behandlungsbedürftig...toll.

k8riske*lvxin


Tja, ich würde mich mal schlau machen, ob so ein einzelner Wert überhaupt aussagekräftig ist wenn dieser bekanntlich stark schwankt. Ich nehme nur an, eine weitere Untersuchung müsstest du dan selbst zahlen wenn der Arzt keinen Grund sieht.

Das was du als "Nebenwirkungen" aufzählst sind Sachen, die jeden betreffen können, sie müssen nicht auf einen zu niedrigen Testosteronwert hinweisen.

Die Substitution hat ja auch Nachteile, es könnte passieren dass die Hoden nicht mehr so stark zur Bildung des Hormons angeregt werden – das sollte dein Endokrinologe dir beantworten können, ich weiss nicht sicher ob es so ist.

IZzu#al


Meine Werte lagen bei Messungen zwischen 1,7 und 2,5 ng/ml, und der Endokrinologe meinte bei mir auch, dass eine Behandlung nicht notwendig ist. Von wegen bioaktives Testosteron hoch genug usw. Ich bin übrigens Anfang 20.

Dein Wert liegt allerdings im Norm-Bereich. Also denke ich nicht, dass du eine Hormonersatztherapie verschrieben bekommen wirst. Sehr niedrig finde ihn nicht.

PIiRlzmaUnnx?


Ich glaube, dass Hormone bzw. der Hormonhaushalt sich auf viele Dinge auswirkt, insbesondere der Testosteron-Anteil. Auch auf die Attraktivität, aber bspw. eben auf das Durchsetzungsvermögen etc. pp. – der niedrige Wert stört mich, aber er passt in mein Charakterbild. Ich würde ja einfach mal nur gerne wissen wie es sich mit "mehr" anfühlt...

hPawexha


Ich würde keinesfalls mit einer Hormonsubstitution liebäugeln.

Es gibt massig "blutarme" Leute die weit besser von einer Änderung ihrer Lebensweise profitieren täten.

Ich täte eine Optimierung der Ernährung empfehlen. Schau Dir LOGI (nach Nicolai Worms) an.

Und fange eine Muskeltraining an. Davon profitierst Du mehr als von Injektionen.

P\iKlzmaxnn?


Blutarm? Krafttraining mache ich, genauso wie Kampfsport und Cardio. Meine Fortschirtte körperlicher Natur sind...bescheiden.

Iazuaxl


Das muss aber nicht unbedingt mit dem Testosteronspiegel zusammenhängen. Es gibt Leute, die eher schwer Muskelmasse zulegen. Das einzige, was du machen kannst, ist, dir eine zweite Meinung von einem Andrologen/Urologen einzuholen.

@ haweha

Ich finde nichts verwerfliches an Hormonersatztherapien, wenn man damit eine körperliche Unterfunktion ausgleichen kann. Vielleicht änderst du im Laufe der nächsten Jahre deine Meinung auch noch, immerhin bist du ja bald in dem Alter, in dem die sogenannte Andropause beginnt einzusetzen.

Mir ist bekannt, dass Körperfett den Testosteronspiegel senkt, da das Enzym Aromatase im Fettgewebe Androgene in Östrogene umwandelt. Dass man seinen Testosteronspiegel durch Sport oder Ernährung signifikant beeinflussen kann glaube ich aber ehrlich gesagt nicht. Zumindest wären mir noch keine wissenschaftlichen Arbeiten dazu untergekommen.

h%a[wexha


dass Körperfett den Testosteronspiegel senkt, da das Enzym Aromatase im Fettgewebe Androgene in Östrogene umwandelt.

Grusel...

*Lacht sich kaputt* Also lautet die Devise: WECH mittem FETT!

Die Testosteron-Spiegel sind zunächst mal nicht so interessant. Interessant ist die Wirkung und die Optimierung der Wirkung.

Ich muss Dir "leider" mitteilen, dass ich durch Umstellung auf LOGI bei weitergeführtem, und seit noch gar nicht solange auf P.I.T.T. umgestellten Muskeltraining, in der FORM meines Lebens bin, mit 53 Jahren

Über diese Andropause lache ich nur!

Ich war mal dünn, 65 kg 7% Fett und habe mich innert 25 Jahren auf 80 kg mit fetten 20% Fettgewebe beboostet, dann aber, Achtung jetzt kommts: Mit LOGI auf 76 kg mit nur 7% Fett herunter- bzw heraufgearbeitet (das entspricht einem Minus von 10 kg Fett und einem PLUS von 6 kg Muskeln + aktiver Infrastruktur). Das ist ein großer persönlicher Erfolg.

Würde mir jemand solche "unterstützenden Mittel" anbieten, täte ich se inzwischen dankend ablehnen, nachdem ich FRÜHER mal tatsächlich damit "liebäugelte".

h<awexha


Blutarm? Krafttraining mache ich, genauso wie Kampfsport und Cardio. Meine Fortschirtte körperlicher Natur sind...bescheiden

Sei mir nicht böse Pilzmann: Das Wort des Anstoßes bezog sich zusammenfassend auf die in der Klammer Deines Eingangspostes gemachte Aufzählung) PEACE!

Der Fortschritt geht bei Hardgainern nicht so schnell. Etwas Geduld bitte!

Wie angedeutet: Die Ernährung optimieren! Dann wird das schon!

h6a0wehxa


Und stelle Dein Krafttraining ganz um - mache nur noch Grundübungen (Mehrgelenkübungen) z.B.

WKM Plan

I?zuaxl


@ haweha

Das freut mich für dich, nur verstehe ich nicht so ganz, was du mir damit sagen willst. Natürlich kann man mit Sport und Ernährung in eine gute Form kommen, aber durch dadurch kann man keinen Hypogonadismus behandeln.

Das hat nichts mit "unterstützenden Mittelchen" zu tun, sondern mit dem Erreichen einer normalen Testosteronkonzentration. Das ist kein Doping mit Präperaten vom Schwarzmarkt sondern wie die Gabe von Thyroxin bei einer Schilddrüsenunterfunktion. Und dass ein Mangel an Testosteron die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen kann ist eine Tatsache.

Ob eine Therapie im Fall von Pilzmann notwendig ist kann ich nicht sagen, ich bin schließlich kein Arzt. Die Grenzwerte gehen je nach Literatur weit auseinander, in einem Lehrbuch steht 2,5-8 ng/ml, im nächsten 3,5-10 ng/ml.

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