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Blasendruckmessung, ich habe Angst

d}e Säc^hsixn hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich muss am 27.05. zur Blasendruckmessung – nehme mal an, das ist diese Urodynamische Untersuchung. Nun hatte ich (leider) einiges darüber gelesen u. habe jetzt noch mehr Angst als vorher. 1. graut' s mir schon mal vor dem Blasenkatheter (ich hatte vor Jahren mal zu einer Untersuchung beim Urologen einen u. hatte danach noch tagelang Schmerzen u. es hat geblutet u. nach meiner Darm-OP, nach der er mehrere Tage lag, hatte ich auch total fiese Schmerzen in der Harnröhre). 2. finde ich die Vorstellung, dass mir auch noch ein Katheter in den After gelegt wird, grauenvoll. Ich weiß nicht, wie mein Darm darauf reagiert, wenn da was drin steckt... |-o |-o |-o ":/ Hatte vor meiner Darm-OP (Sigmaresektion) eine Röntgenkontrastuntersuchung u. da schon bei einer sehr kleinen Menge einen großen Druck auf dem Darm. Ich weiß, das ist was anderes, da wurde ja Flüssigkeit in den Darm gespritzt. Trotzdem habe ich Angst, dass ich da wieder so einen Druck im Darm bekomme.

Jetzt zu meinem Problem, warum die Untersuchung durchgeführt wird: Ich kann oft (fast immer) ganz schlecht Wasser lassen, muss oft drücken, dass ich alles rausbekomme. Wenn ich zu früh von der Toi aufstehe, landet immer was in der Hose. Das was nachkommt, habe ich manchmal aber auch einfach so, wenn ich vorher nicht auf der Toi war. Oft habe ich auch ein Brennen in der Harnröhre. Ich war mehrmals beim Urologen u. er hat dann per Ultraschall immer Restharn von 100 ml festgestellt – nur beim letzten Mal nicht. (da hatte ich mir aber auch große Mühe auf der Toi gegeben, dass alles rauskommt) Ich weiß nicht, ob es da einen Zusammenhang gibt: Ich hatte vor meiner Darm-OP sozusagen die gleichen Probleme mit dem Darm, ich habe nie alles auf einmal rausbekommen, musste dann bis zu 10 x auf die Toi! :-o :-o :-o :-o :-o Das hat sich nach der OP weitgehend gebessert, ist aber ab u. zu immer noch so. Vll. gibt es da ja irgendeine organ. Störung, denn es ist ja schon merkwürdig, dass es mit der Blase genauso ist. ??? :-/ Wenn ich an die Untersuchung denke, wird' s mir echt unheimlich. Ich habe gelesen, dass das Ganze so 1 – 2 Stunden dauert. :-o Weiß echt nicht, wie ich das durchhalten soll – zudem ich zu Angst- u. Panikattacken neige u. wenn ich da sehr angespannt bin, schlägt sich das auch auf die Blase nieder. Ich muss dann sehr oft auf die Toi u. dann kommt auch nicht gerade wenig... Könnte sich also auch um ein psych. Problem handeln. Aber da sich die Beschwerden in Bezug auf den Darm seit der OP ja verbessert haben, ist es vll. doch unwahrscheinlich. Zudem habe ich die Blasenprobleme auch, wenn es mir psych. gut geht – nur, dass ich dann nicht so oft muss. Allerdings muss ich nachts sehr oft raus, was ich von früher gar nicht kenne. Was auch blöd ist: Eigentlich müsste ich meine Periode am 25. bekommen. Da sie aber eigentlich nie pünktlich kommt, habe ich den Termin nicht mehr umgemodelt. Könnte mir aber vorstellen, dass ich dann ausgerechnet mal meine Periode pünktlich bekomme. Da würde ich aber sehr ungerne zum Urologen gehen! :|N

Wäre nett, wenn mir jemand was darüber schreiben könnte, der die Untersuchung schon hinter sich hat u. wie die Schmerzen dabei/hinterher waren.

LG! @:)

Antworten
tVatuxa


Hi,

ich hab so eine Untersuchung hinter mir *:)

Ich habe die Urodynamik eher als sehr ungemütlich und auch sehr intim empfunden... dagegen ist eine normale Frauenarztuntersuchung nix.

Also... weh getan hat bei mir nichts, allerdings war ich das Kathetern schon gewöhnt, weil ich davor wochenlang im KKH einige Male am Tag kathetert wurde.

Das ganze findet auf einem Spezialsitz statt wo du auf einer Art Sitzfläche mit Loch Platz nimmst.

Deine Blase wird mittels Katheter ganz entleert und du bekommst eine kleine Sondemit einer Elektrode in den Po (ist so klein, dass du sie kaum oder nicht spürst) und weitere Klebeelektroden auf den Bauch.

Die ganze Kabelage wird angeschlossen und es wird ein Röngenbild gemacht. Dann wird durch den Blasenkatheter Kochsalzlösung in die Blase gespült, sie wird also gefüllt. Du sollst dann Bescheid geben wenn du musst (Wieder Röntgenbild) und wenn du es kaum mehr halten kannst (noch mal Röntgen).

Dann wirst du aufgefordert den Blaseninhalt in das Becken unter dir zu entleeren. (Fand ich besonders peinlich, vor der Ärztin und Schwester pinkeln zu müssen. Danach wird glaube ich noch ein Röntgenbild gemacht und dann wird mittels Katheter die Restflüssigkeit aus der Blase geholt und gemessen.

Danach wurde mir dann erklärt, was die Untersuchung ergeben hat – neurogene Blasenentleerungsstörung, bei mir ist der Schliessmuskel spastisch und krampft wenn die Blase sich zum Entleeren zusammenzieht, um so doller, so dass ich hohe Restharnmengen habe.

Wie gesagt weh getan hat mir weder während noch nach der Untersuchung irgendetwas, da gibt es wirklich schlimmere Geschichten.

LG und alles Gute, Tatua

So blöd wie es klingt, je entspannter du auf diesem Ding Platz nimmst, desto leichter wird dir das alles fallen.

dGe S@ächsisn


Liebe Tatua,

danke für deine Erklärungen! :-D :)^ Na, das beruhigt mich schon mal etwas, dass die Sonde so klein ist, die in den Po eingeführt wird! :)z

Dann wirst du aufgefordert den Blaseninhalt in das Becken unter dir zu entleeren. (Fand ich besonders peinlich, vor der Ärztin und Schwester pinkeln zu müssen. Danach wird glaube ich noch ein Röntgenbild gemacht und dann wird mittels Katheter die Restflüssigkeit aus der Blase geholt und gemessen.

Puh! Das wird allerdings das Schlimmste werden! Ich weiß nicht, ob das überhaupt funktioniert, dass ich vor den Augen des Arztes pinkeln kann. Das ging schon das eine Mal, als ich nach einer Bänderriss-OP in die Bettpfanne machen musste, total schlecht. Ich habe da echt stundenlang probiert, ehe ich das dann erst geschafft habe, trotzdem ich nötig musste. Und: Da ist es ja unter der Bettdecke, also nicht so offensichtlich wie da! Da werde ich wohl meine größten Schwierigkeiten haben! :-/

Ich hoffe, dass ich wenigstens dieses Mal keine Schmerzen habe... Weiß auch nicht, warum ich da jedes Mal nach einem Blasenkatheter solche Schmerzen hatte. Hoffe, dass ist dieses Mal besser! Ich hoffe nur, dass ich am Tag der Urodynamischen Untersuchung nicht gerade meine Periode habe, da müsste ich ja dann absagen. Mir wäre es lieber, ich könnte den Termin einhalten, so habe ich es hinter mir.

LG! @:)

t9atuxa


Liebe Sächsin,

hab noch einen Tipp für dich:

Du könntest um Gleitgel bitten bei der Einführung des Katheters und sie bitten einen dünneren Katheter zu nehmen.

Diese Dinger haben Größen (Ich brauche CH 12 und wenn ich einen 14er oder 16er eingeführt bekomme, dann brennt das hinterher auch wie Hölle)

Sag einfach vorher, dass du nach dem Katheterlegen Schmerzen hattest, wenn die qualifiziert sind, sollten sie schon darauf eingehen.

Und vielleicht hilft dir ja die Vorstellung, dass du ja keinen Urin pinkelst, sondern nur die Salzlösung wieder aus der Blase rausläßt, das macht es vielleicht weniger intim :-)

Ich tröste mich in solchen Situationen immer damit, dass es irgendwann überstanden ist @:)

LG, Tatua

d9e Sä]chsin


Liebe Tatua,

danke für deine Tipps! :)^ Ich wusste z. B. nämlich gar nicht, dass es da unterschiedliche Größen von Blasenkathetern gibt. Das ist schon mal gut zu wissen. Gleitgel macht die Sache vll. auch einfacher.

Und vielleicht hilft dir ja die Vorstellung, dass du ja keinen Urin pinkelst, sondern nur die Salzlösung wieder aus der Blase rausläßt, das macht es vielleicht weniger intim :-)

Na, ich versuch' s. Was mir auch ein wenig Kopfzerbrechen bereitet: Ich darf also vor der Untersuchung gar nicht mehr auf die Toi gehen? Gerade bei Untersuchungen, bei denen ich nicht so richtig weiß, wie die ablaufen, bin ich vorher immer sehr aufgeregt, alleine davon muss ich meistens schon ziemlich nötig auf die Toi. %-|

Danach wurde mir dann erklärt, was die Untersuchung ergeben hat – neurogene Blasenentleerungsstörung, bei mir ist der Schliessmuskel spastisch und krampft wenn die Blase sich zum Entleeren zusammenzieht, um so doller, so dass ich hohe Restharnmengen habe.

Das hört sich ja auch nicht so dolle bei dir an! :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ Kann man was dagegen tun? Bedeutet das, dass dein Schließmuskel gelähmt ist? Dann verlierst du den Resturin wahrscheinlich gar nicht unfreiwillig, oder? Da musst du ja auch einen immensen Druck auf der Blase haben.

Ich hatte ja bis vor vll. 3 – 4 Jahren sehr oft Blasenentzündungen. Letzte Zeit habe ich kaum noch welche u. trotzdem fast immer diese Blasenentleerungsstörungen. Dachte schon daran, ob ich vll. eine chron. Blasenentzündung – die ja meistens ohne Bakterien einhergeht – habe. Allerdings sind bei mir oft erst Bakterien u. Eiweiß im zentrifugierten Urin zu finden, was der Urologe noch nie gemacht hat. Er nimmt nur die Teststäbchen u. hält sie in den nicht geschleuderten Urin. Aber eine chron. Blasenentzündung kann man mit einer Urodynam. Untersuchung sicherlich nicht erkennen, oder? Da bräuchte man wohl eine Blasenspiegelung... ":/ Er fragte mich auch, ob es schlimmer geworden ist, seitdem ich die Darm-OP hatte. Erst habe ich das verneint. Aber als ich mal darüber nachgedacht habe, war ich dann doch eher der Meinung, es ist schlimmer geworden seitdem. Denn sonst hatte ich das alle paar Wochen mal, dann aber auch meistens mit einer Blasenentzündung. Allerdings habe ich ihm das bis jetzt noch nicht gesagt, dass es wohl seit der Darm-OP schlimmer geworden ist. Habe da nicht mehr daran gedacht, es zu erwähnen.

Ich tröste mich in solchen Situationen immer damit, dass es irgendwann überstanden ist @:)

Na ja, schlimmer wie beim Zahnarzt oder Kinderkriegen wird es wohl nicht sein. ;-)

LG und alles Gute für dich! @:)

pIep~s


Hallo Britta,

ich drücke dir die Daumen dass du a) die Untersuchung nicht verschieben musst (die Regel kommt meistens wenn sie überhaupt nicht brauchen kann) und b) dass nichts Schlimmes dabei raus kommt :)* und c) dass man dir dann mit deinen Beschwerden helfen kann.

Wie du weist hatte ich schon eine Blasenspiegelung und auch ziemlich Angst davor, die aber im nachhinein betrachtet völlig unbegründet war. Aber mir geht es so wie dir, dass mir die Muffe geht wenn ich nicht genau weiß was auf mich zukommt. ;-)

d$e SUäc7hsixn


Danke Peps! :-D Ja, man macht sich vorher ja immer verrückt u. dann ist ja auch noch die Sache, dass man nie weiß, was rauskommt! %-|

Ja – die Regel – ich bekomme sie ja eigentl. immer verspätet. Den Termin habe ich vor über 1 Monat ausgemacht u. bin danach gegangen, dass meine Periode mal pünktl. kommt. Dann hätte ich sie da nämlich garantiert nicht gehabt. Aber natürlich kam sie wieder verspätet u. das hat wieder alles durcheinander gehauen. War damals nach meiner Darm-OP ja genauso beschissen: Ich wusste, dass ich meine Periode da nicht haben werde, wenn sie zu spät gekommen wäre, erst Recht nicht. Und: Was passiert? Ich bekam sie 7 Tag zu früh! {:( Das war natürlich sehr "angenehm", da ich ja durch meine Verletzung auch immer die Hose runterlassen musste... %-|

t2atuxa


Hallo Britta,

Na ja, schlimmer wie beim Zahnarzt oder Kinderkriegen wird es wohl nicht sein. ;-)

Nee, bestimmt nicht, wobei ich beim Kinderkriegen nicht mitreden kann.

Was mir auch ein wenig Kopfzerbrechen bereitet: Ich darf also vor der Untersuchung gar nicht mehr auf die Toi gehen?

Ich sollte direkt vor der Untersuchung auf ein normales Klo, und dann wurde Restharn gemessen ( der Rest wurde mit dem Untersuchungskatheder abgelassen und gemessen :)z

Insofern ist wahrscheinlich keine volle Blase nötig ;-)

Ich hoffe auch für dich, dass sie eine harmlose Erklärung für die Blasenentleerungsstörung finden @:)

Kann man was dagegen tun? Bedeutet das, dass dein Schließmuskel gelähmt ist? Dann verlierst du den Resturin wahrscheinlich gar nicht unfreiwillig, oder? Da musst du ja auch einen immensen Druck auf der Blase haben.

Mein Schließmuskel ist nicht gelähmt sondern er hat eine zu hohe Muskelspannung. Ich verliere den Resturin also nicht ;-D Allerdings gehen bei mir ab und an ein paar Tröpfchen wegen der Drangsymptomatik in die Hose. Ist schon blöde, ich muss alle halbe Stunde aufs gaaanz doll aufs Klo und da kommt dann nix oder fast nix. Beheben kann ich das Problem in dem ich mich selber kathetere, ein paar Mal am Tag, ist umkompliziert und einfach und nicht halb so schlimm, wie ich mir das vorher vorstellt hab :-) Da gibt es wirklich Schlimmeres..

dLe Sänchnsixn


@ Tatua:

Puh, alle halbe Stunde auf' s Klo, das ist aber auch eine ganz schöne Belastung! :°_ :°_ :°_ :°_ Stelle ich mir auch ziemlich anstrengend vor. Ist denn so arbeiten für dich überhaupt noch möglich? :-/ Selbst katherisieren sollte ich mich eigentl. auch – jeden Abend. Aber ich habe das abgelehnt, da ich Schiss hatte, dass ich dann gerade noch mehr Infekte bekomme.

Irgendwie mach' ich mir schon Gedanken, dass das ganze bei mir alles "nur" psychisch ist. Denn wenn ich Druck ausgesetzt bin, reagiert auch meine Blase mit starkem Druck u. ich habe dann oft das Gefühl, gleich in die Hose zu machen. Muss dann auch immer richtig dolle u. viel. An der Arbeit läuft' s im Moment auch gerade ganz schlecht bei mir, was das Ganze auch noch erklären würde (na ja, lief von Anfang an nicht so optimal). Allerdings habe ich die Blasenentleerungsstörungen ja auch zu Hause, nur dann eben nicht diesen furchtbaren Druck auf der Blase. Für mich wär' s auf die eine Art schon besser, wenn es eine organ. Ursache geben würde, weil man da vll. eher was machen kann. Wenn' s von der Psyche kommt, dauert' s halt länger alles... :-/ Heute war' s auch ganz merkwürdig: Ich musste mal ganz nötig auf die Toi, habe aber bemerkt, dass nicht alles rauskommt, hatte immer noch einen Druck auf der Blase. Normalerweise bekomme ich das dann durch längeres Sitzen raus. Aber dieses Mal musste ich noch 4 Mal! gehen, ehe endlich alles raus war... Das kenne ich eigentl. gar nicht!

Hab nochmal eine blöde Frage: Merkt man das überhaupt, wenn man muss, wenn man einen Blasenkatheter liegen hat? Als ich nach meiner OP den Blasenkatheter liegen hatte, habe ich das nämlich nie bemerkt, es ist dann einfach in den Beutel gelaufen... ":/ Aber das war ja auch kein Katheter, der den Druck misst. Auffällig war allerdings da auch schon, dass der Beutel bei mir immer recht schnell voll war. Der Krankenpfleger meinte damals: "Das läuft ja alles wieder in die Nieren zurück!" (na ja, das kann ich mir eigentlich nicht denken: Urin wird zwar von den Nieren erzeugt, aber zurücklaufen müsste er ja dann dahin, wo er rauskommt, oder?)

LG! @:)

dke SäZchxsin


Für mich wär' s auf die eine Art schon besser, wenn es eine organ. Ursache geben würde, weil man da vll. eher was machen kann.

Hab mich ein bisschen blöd ausgedrückt: Natürlich möchte ich nicht so gerne, dass ich was organ. habe. Am liebsten wäre mir, es wäre weder das eine noch das andere... %-|

tJatuxa


Hi nochmal,

klar kann ich verstehen, dass du eine eindeutige Ursache finden möchtest und am liebsten eine, die man auch gut behandeln kann :)z

So richtig behandelbare Geschichten, behandelbar im Sinne von echter Heilung gibt es glaube ich leider gar nicht so viele :-/ Aber etwas machen kann man bei vielen, auch wenn das Problem nicht entgültig behoben ist :-D

Merkt man das überhaupt, wenn man muss, wenn man einen Blasenkatheter liegen hat?

Ich glaube nein, aber da hast du mehr Ahnung als ich ;-D

Ich kathetere mich ja nur für den Toilettengang: schnell desinifizieren, Katheter auf, rein Urin läuft ins Klo, Katheter wieder raus und gut. Der Katheter bleibt da ja nicht drin...Das ist nämlich ein echtes Infektionsrisiko, so ein Dauerkatheter...Insofern gehe ich ganz normal auf die Toi, nur das ich das Ding zur Hilfe nehme, damit meine Blase auch ganz leer wird , ist echt unproblematisch, geht auch unterwegs oder auf der Arbeit. Es gibt Katheter, die sind so klein wie Lippenstifte und sehen in der Handtasche nicht komisch aus ;-D

Wenn ich das regelmässig mache, muss ich auch nicht soo oft und das Gefühl die BLase richtig leer zu haben ist echt befreiend.

Falls bei der Untersuchung sich keine unmittelbare Lösung für dein Problem ergibt, würde ich nochmal über selber kathetern nachdenken evtl. Das Risiko einer BE ist nämlich mit Restharn auch ziemlich hoch und richtig gemacht hat man beim Kathetern kaum ein Infektionsrisiko ;-)

Aber erstmal darfst du ja jetzt die Urodynamik "geniessen" und mal gucken, was da so herauskommt :)*

J/un)dalia


Ich habe da keine schlechte Erinnerung dran. Unangenehme vielleicht, aber man kann sich in so etwas auch hineinsteigern... Ich gehöre zu den Menschen, die sich bewußt vornehmen, dies mit Links und schmerzlos hinter mich zu bringen.

Wer um Verknüpfungen im Gehirn weiß, weiß, dass dies möglich ist, jeder Fakir in Indien handelt so. Er denkt sich schmerzlos – und es funktioniert.

Man kann sich in eine Schmerzlosigkeit reinsteigern, wie man es mit der Angst ganz bewußt ja auch tut.

Es liegt auf der Hand, welcher Gedanke der günstigere für solche Unternehmungen ist....

Der kleine Katheter im After ist kaum zu spüren,der Katheter in der Blase ist eben als Fremdkörper spürbar, der Druck ist auch spürbar, wenn da NaCl einläuft, und man sagt halt, wenn man das Gefühl hat, jetzt ist sie total voll.

Ich habe auch eine Sigmaresektion hinter mir, aber der Katheter im Darm wird ja nun nicht bis zum Hals hochgeschoben sondern er soll die Muskelkontraktion erfassen. Nichts aufregendes...

Und wenn der Katheter gezogen ist: gegen Brennen der Harnröhre hilft die Einnahme bon Cantharis D12 und wenn der Darm wirklich Mätzchen machen sollte: Staphisagria D12. Beides als Globuli und alle halbe Stunde, bei Nachlassen der Symptome halt weniger.

Und die Peinlichkeit? Die machen das täglich und es ist reine Routine und das peinliche Gefühl kann man sich sparen.

Bloß keinen Sturm im Wasserglas erzeugen, das lohnt sich nicht....

FIunkyx03


Hallo Sächsin,

bei vielem was du schreibst, fühle ich mich an mich selbst erinnert. Bei mir, hat sich anhand der Sypthome und der darauf folgenden Untersuchungen herausgestellt, das ich eine Harnröhrenverengung habe. Ich bin kein Arzt, aber da alles sehr ähnlich ist wie bei mir, könnte das vielleicht auch bei dir der Fall sein. Natürlich kann es noch unzählige andere Ursachen geben, ist wie gesagt eben nur eine Vermutung.

Die Blasendruckmessung habe ich auch bereits zweimal hinter mich gebracht. An die letzte kann ich mich noch gut erinnern! Das war am gleichen Tag an dem die Harnröhre Mittels Schlitzung (bereits zum zweiten Mal) wieder erweitert werden sollte, wenige Stunden vor der OP, musste ich dann runter zur Druckmessung.

Bei mir haben sie vorher auch noch etwas eingeführt, mit dem sie erstmal die weite der Harnröhre gemessen haben, um den Grad der Verengung festzustellen (das zweite davon tat bereits weh und war zu groß). Dann folgte, das was hier ja bereits beschrieben wurde, elektroden, und katheter in after und harnröhre und dann halt füllung der Blase, -soweit ich mich erinnere wurde das bei mir allerdings mit Kontrastmittel gemacht-, und dann halt sagen wann man harndrang verspürt, wann man zur Toilette gehen würde und wann es gar nicht mehr geht, das fand ich sehr unangenehm und war für mich das schlimmste, weil eine volle Blase für mich imme mit schmezen verbunden ist, der extreme druck ist sehr unangenehm und es tut weh und das wasserlassen mit einer blase, die bis oben hin voll ist, war/ist für mich noch schwieriger, weil ich sozusagen ert mnal an dem Schmerz vorbei muss (wenns dann erstmal läuft ist es fast wieder gut). Bis dahin erfolgte bei mir alles im Liegn, dann wurde ich mit samt dieser Liege aufgerichtet, so das ich gerade saß und musste dann durch den Katheter in einen Messtrichter wasser lassen. Ging bei mir leider überhaupt nicht, dieAnwesenheit der Ärzte hat mir eigentlich nichts aus gemacht, sie sind sogar raus gegangen und haben dn wasserhahn aufgedreht, aber ich habe den schmerz nicht überwinden können un noch dazu den Urin durch den kathter pressen können, aber auch ohne kathter habe ich es nicht geschafft und durfte dann nach langem probieren auf die normale toilette gehen, sobald ich von allen messelektroden und kathetern befreit war. Also ich fand es leider sehr unangenehm, aber das muss bei dir nicht auch so sein, wie Jundalia schon sagte, geh mit positiven gedanken in die Untersuchung, sag dir selber, das es schon nicht so schlimm wird hinzu kommt, das es immr auch auf jeden persönlich ankommt, , Gesundheitszustand und und und. Also mach dir keine zu großen Gedanken. Dennoch fühleich mit dir, ich selber muss am Montag zur Blasenspiegelung, wenn ich tatsächlich schon wieder (also zum dritten mal) eine rezidive verängung habe, dann wird das auch wieder sehr unangenehm werden, weil dieses ding ja irgendwie durch die zu enge harnröhre muss.

Ich wünsch dir viel Glück und alles Gute für die Untersuchung!!! :)* Wäre schön wenn dur dich danach mal wieder hier meldest und berichtest wie es war und was nun dabei raus kam.

LG

Funky03

dXe Säcxhsin


Danke für eure lieben Aufmunterungen!

Ja, ich werde es versuchen, an die Sache positiv ranzugehen. Aber es wird schwer werden, weil Arztbesuche für mich meistens ziemlich angstbehaftet sind. (hauptsächlich, wenn irgendwelche Untersuchungen fällig sind) Vor allen Dingen eben, dass was Blödes rauskommt. Denn meistens, wenn ich zu irgendwelchen Untersuchungen war, war dann auch immer gleich was nicht i. O... %-|

@ Tatua:

Ich finde es echt bewundernswert, wie gelassen du mit der Situation umgehen kannst! :)^ Ich wollte mich nicht so gerne jeden Abend selbst kathetern, weil ich eben Angst hatte, dass das dann auch wieder so wehtut u. weil man es ja alleine machen muss. Klar, man bekommt eine Anleitung dazu... Mein Urologe war sehr pikiert, dass ich das abgelehnt habe... :-/

@ Jundalia:

Ja, ich glaube auch, ich müsste in manchen Dingen einfach gelassener werden! Bin echt so ein richtiger Schisshase! :=o

@ Funky:

Bei mir, hat sich anhand der Sypthome und der darauf folgenden Untersuchungen herausgestellt, das ich eine Harnröhrenverengung habe.

:°_ :°_ :°_ Oje, das ist sicherlich auch nicht so einfach. Vor allen Dingen, wenn sich die Harnröhre immer wieder verengen kann! :°_ :°_ :°_ :°_ :°_

Ging bei mir leider überhaupt nicht, dieAnwesenheit der Ärzte hat mir eigentlich nichts aus gemacht, sie sind sogar raus gegangen und haben dn wasserhahn aufgedreht, aber ich habe den schmerz nicht überwinden können un noch dazu den Urin durch den kathter pressen können, aber auch ohne kathter habe ich es nicht geschafft und durfte dann nach langem probieren auf die normale toilette gehen, sobald ich von allen messelektroden und kathetern befreit war.

Da bin ich ja auf eine Art beruhigt, dass es bei dir auch nicht ging. Ich hoffe, mein Urologe reagiert da auch verständnisvoll, wenn es nicht geht. (er ist ein bisschen komisch u. immer sehr schnell pikiert, wenn man was ablehnt...) ":/ Also, mir macht die Anwesenheit auf alle Fälle was aus. Wenn sie dann rausgehen, geht es vll. Allerdings weiß ich nicht, wie es sein wird, wenn ich da auch solche Schmerzen wie bei den anderen Malen mit Katheter habe... Aber andererseits ist es ganz gut, wenn man nicht alles schon vorher weiß! ;-)

-soweit ich mich erinnere wurde das bei mir allerdings mit Kontrastmittel gemacht-,

Gut, dass du das erwähnst: Da muss ich auch nochmal nachfragen. Denn Kontrastmittel wäre bei mir nicht so gut, da ich Hashimoto habe u. Kontrastmittel meist Jod enthält. :-/

LG u. danke, dass ihr mir hier so lieb beisteht! @:)

dme Säechxsin


@ Jundalia:

gegen Brennen der Harnröhre hilft die Einnahme bon Cantharis D12

Wenn es nur ein Brennen wäre, würde ich damit klarkommen. Aber ich hatte bis jedes Mal – na ja, hatte ja erst 2 x einen Katheter – starke, stechende Schmerzen in der Harnröhre, wie Krämpfe, würde ich mal sagen, nach dem Ziehen. Deshalb graut' s mir so davor, dass das wieder so ist.

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