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Bescheidung mit "nur" ambulanter Betäubung

C9hroxnaz hat die Diskussion gestartet


Hallo

ich werde in einem Monat beschnitten (Phimose) grund dafür ist wohl der extreme unterschied,

zwischen erregten und nicht erregten Zustand!

Jedenfalls sagte mir mein Artzt das er die Beschneidung mit einer ambulanten Betäubung durchführt, ich also nach dem Eingriff direkt wieder gehen kann.

Zu meiner Frage: Ich habe hier im Forum und auch sonst wo.. gelesen das die Beschneidungen i.d.R. unter einer Vollnakose gemacht werden. Ich weiß nicht was ich dazusagen soll, weil es ja auch irgendwo unangenehm ist während der Beschneidung "Dabei zu sein".

Was sagt ihr dazu? (Leute mit Beschneidung plx^^)=

lg

Antworten
f8ettSnaepXfchenh_uepfexr


Kann es sein,dass die OP ambulant gemacht wird? "Ambulante" Betäubung kenn ich nich.. Nur lokale ":/

A7t[oxs


Richtig, als ambulanter Patient kommst du morgens dahin. Dann rasieren, duschen etc .... hast dein Zimmer und wirst von dort, dann in den OP gefahren. Dort hast du dann ne Vollnarkose, wirst nichts mitbekommen und nicht dabei sein und nichts merken. Dannach Aufwachraum und wenn du soweit fit bist kommste auf dein Zimmer wo du dich noch ausruhen kannst und im laufe des Tages oder am Abend dann heim gehen kannst.

J/ulxesH


Hallo!

Mein Mann wurde auch unter Lokak-Anästhesie beschnitten und er hat rein gar nichts gemerkt, hatte danach auch keine Schmerzen oder Probleme.

Etwas brennen beim Wasserlassen, aber das war nach 2 Tagen auch verschwunden.

Mein Mann fand es total interessant und die Urologen haben noch rumgewitzelt mit ihm.

Er hat aber nichts bemerkt, als ob das Teil, an dem gerade rumgeschnippelt wird gar nicht zu ihm gehört ;-D

Er ist auch 1 Stunde nach dem Eingriff wieder mit nach Hause gekommen.

Die Pflege der Eichel ist anschließend wichtig, Hygiene und Eincremen sind das A und O!

Also keine Angst!

Alles Gute! @:) :)*

CBheftr-ainexr0401


Ich vermute auch das die OP ambulant durchgeführt wird. Das würde örtliche Betäubung heissen und nicht ambulant Betäubung. Und wenn es wirklich so ist, siehst du ja nicht was der Arzt da macht. Hatte auch schon ambulant OPs. Das sind bei der örtlichen Betäubung in der Regel kleine Eingriffe die nicht lange dauern.

K[öbi


Hallo Chronaz

Ich hatte eine Beschneidung im Krankenhaus, ebenfalls "ambulant", also morgens früh hinein, eine kleine Kajüte (kleines 1-Bett-Zimmer) zugewiesen bekommen, Kleidung in den Spind, ein OP-Hemd anziehen.

Weil mein Arzt noch bei jemand eine Not-OP machen musste, dauerte es dann bis Mittag bis es losging...

Ich bekam im OP-Vorraum eine Spinal-Betäubung (unterhalb vom Bauchnabel alles taub incl. Beine und dazwischen). OP selber dauerte ca. 30 min. Ich konnte (und wollte) sogar zuschauen.

Bin dann wieder in die Kajüte gebracht worden und wartete dann noch ca. 2 Std, bis die Beine wieder aufwachten. Keine Schmerzen. Einmal noch Wasser lassen und dann konnte ich heim.

Üblich ist aber auch, dass die OP beim Arzt in der Praxis gemacht wird, mit örtlicher Betäubung (Spritzen).

Dann enfällt natürlich das Aufwach-Problem.

Frag doch einfach den Arzt nach dem genauen Ablauf. Dann bist Du etwas beruhigt und so kann der Arzt auch besser und sicherer arbeiten.

Gruss

M`organ4eLeFxay


Ich denke schon, dass es so ist wie der TE sagt. Mein Kumpel bekam auch nur ne örtl. Betäubung.

Mzopsixgel


Bei mir war es eine lokale Betäubung. Dabei wurde nur der Penis betäubt. Mehrere kleine Spritzen in die Vorhaut und eine etwas unangenehme direkt in die Eichel. Danach war alles taub und die haben angefangen zu schnibbeln.

Vollnarkose wird eigentlich nur bei Kindern gemacht.

Alles halb so schlimm.

13von5V000 Roxbert


Hallo chronaz,

das Thema habe ich auch schon hinter mir. Bei mir war damals ein Pilzbefall die Ursache der Phimose. Den habe ich mir auf einer wohl nicht ganz sauberen Toilette am Arbeitsplatz eingefangen.

Medikamente brachten da auch nichts mehr, also ab unters Messer.

Bin auch örtlich betäubt worden. Bei mir wurde zunächst der Penis und etwas von der Schambehaarung um den Penis herum abrasiert. Das hat der Doc selber gemacht, wäre mir aber auch egal gewesen, wenn die Arzthelferin Hand angelegt hätte. Die Arzthelferin hat dann eine flächige Elektrode an meinem rechten Oberschenkel angeklebt und das weitere OP-Werkzeug bereit gelegt. Der Doc hat dann den Hautbereich um den Penis und die Eichel gründlich mit Desinfektionsmittel eingesprüht und es einige Minuten einwirken lassen. Dann die Betäubung, 4 oder 5 Einstiche rund um den Penisschaft, also dort, wo er aus dem Körper kommt. Dann nach weiteren 2 bis 3 Minuten die gleiche Runde direkt unterhalb der Eichel. Das war schon etwas unangenehm, aber nicht wirklich schmerzhaft.

Nun hat er mich so etwa 10 Minuten liegen lassen. Na ja, eher halb sitzend/liegend, da das Ganze auf dem Gynäkologenstuhl statt fand. Da kann der Doc dann am besten werkeln. Dann ging es auch los. Die Arzthelferin hatte jetzt die Aufgabe die Blutgefäße zu veröden, die beim Schneiden verletzt wurden. Das erfolgt mit einer Art Schweißgerät. Wird auch als Elektroskalpell bezeichnet. Meine Vorhaut wurde um etwa 3cm gekürzt um sicher zu stellen, das kein Plizbefall mehr übrig bleibt.

Die Schneiderunde wurde beendet an der Unterseite meines Penis, dort wo das Bändchen (Frenulum) ist. Der Trennschnitt des Bändchens tat allerdings doch ziemlich weh. Obwohl das Frenulum sehr empfindlich ist, muss aber nicht bei jedem so schmerzhaft sein.

Die Nahtfäden wurden immmer gleich nach dem Schnitt gesetzt, so dass die Blutung sehr gering ausfiel.

Dann gab es einen Verband, der mit Volomint-Salbe gefüllt wurde. Das Nahtmaterial war selbstauflösend. Das hat gleich zwei Vorteile. Zum einen müssen die Fäden nicht mehr gezogen werden, zum anderen ist der Stichkanal, den die Fadennadel hinterlässt, kleiner. Der Faden selbst ist in die Nadel eingepresst und braucht nicht an Ihr angeknotet zu werden. Der würde nämlich den Stichkanal zusätzlich verletzen. Das Nähzeug heißt übrigens A-Traumatisches Nahtmaterial.

Die Zeit bis die Fäden verschwinden, dauert etwa 10 Tage. Den letzten Fadenrest habe ich dann doch selber gezogen. Während der 10 Tage sollte der Verband wieter getragen und gewechselt werden. Zum Wasser lassen nimmt man Ihn eben kurz ab kann sich auch die OP Narbe ansehen. Solange keine Probleme auftreten, ist ein weiterer Arztbesuch eventuell nicht notwendig. Das wird Dir der Doc aber sagen, wie er das halten möchte.

Es kann dann durchaus ein halbes Jahr vegehen, bis Du Dich dann daran geöhnt hast, dass die Eichel nun immer direkt an der Unterwäsche reibt. Das führt auch gelegentlich zu unerwünschten Erektionen. Ungewollte Orgasmen

hatte ich nicht. Bei mir sind inzwischen mehr als 10 Jahre seit der Beschneidung vergangen. Komplikationen hat es seit her nicht gegeben. Da ich in keiner Beziehung lebe, betreibe ich regelmäßig SB. Um dabei eine zu trockene Reibung meiner Hand auf der Eichel zu vermeiden, benutze ich dabei entweder Babypuder als Trockengleitmittel oder Hautpflegecreme oder eine flüssige hautfreundliche Waschlotion.

Ich war etwa 30 als ich die Vorhaut losgeworden bin.

Alles Gute wünscht:

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