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Nebenhodenentzündung (Verlauf, Ansteckung)

dhivthox87 hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Vor ca. 4 Wochen habe ich eine Nebenhodenentzündung bekommen (zum Glück aber ohne Fieber usw. aber trotzdem sehr schmerzhaft). Seit etwa 20 Tagen nehme ich Antibiotikum. Die Schmerzen haben vor einer Woche spürbar nachgelassen, aber sie sind immer noch da, mal mehr, mal weniger. Nach dem, was man so liest, kann das aber wohl noch einige Zeit so bleiben. Trotzdem mache ich mir Sorgen, dass das nie mehr besser wird... Wie kommt denn das, dass die Schmerzen so lange bleiben? Bakterien sollten doch keine mehr da sein, zumindest hat der Arzt im Urin keine mehr gefunden. Ist die Gefahr, dass die Entzündung chronisch wird, größer, wenn es so lange dauert, oder ist das unabhängig davon?

Was kann ich tun, um solche Entzündungen künftig zu vermeiden? Wie sieht es aus mit den Ansteckungsgefahren bei sexuellen Kontakten (insbesondere bei gleichgeschlechtlichen)? Kann man sich nur infizieren, wenn der Partner selbst an einer Entzündung leidet (Hoden, Harnwege oder sonstiges), oder kann es sein, dass irgendwo Bakterien "sitzen" oder z.B. im Sperma enthalten sind, die den Partner nicht beeinträchtigen, wohl aber mich selbst? Und wie müsste man ggf. die Bakterien aufnehmen, ist eine Infektion auch über den Mund möglich?

Fragen über Fragen, aber ich würde mich sehr über ernste und komptetente Antworten freuen!

Viele Grüße!

Antworten
1Bvon500+0 7Roberxt


Hallo ditho, eine Entzündung kling meist langsam ab. Auch wenn die auslösenden Bakterien und Keime schon eliminiert sind, dauert es u.U. noch einige Tage bis Wochen, bis das geschädigte Gewebe soweit abgeheilt ist.

Da die Genitalien doch recht schmerzempfindlich sind, kann es entsprechend etwas länger dauern, bis Du keine Beschwerden mehr hast. Der Bakterielle Nachweis hat ja schon den ersten, wichtigen Erfolg gebracht. Erreger sind keine mehr da und der Schmerz hat ja auch schon nachgelassen. Jetzt heilt der Rest der Entzündung ab und danach sollte alles wie vor der Entzündung sein.

MfG und eine gute Besserung wünscht:

dsit]ho 87


vielen Dank für die Antwort. Noch eine kleine Nachfrage:

Beim Gehen oder Sitzen habe ich öfter noch Schmerzen, die jedoch nicht sehr stark sind, so dass ich sie ausblenden bzw. ignorieren kann. Aber: Wenn Schmerzen auftreten, ist das dann ein Warnsignal, dass die derzeitige Körperhaltung/Tätigkeit kontraproduktiv für die Heilung ist und diese behindert wird, oder ist das Auftreten von Schmerzen unabhängig vom Heilungserfolg (sofern man sich nicht allzu sehr quält...)?

MfG

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