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Wie sind Eure Erfahrungen mit einer Hydrocele & OP?

tloaYdle


Hey Mikro46, danke für Deinen Erfahrungsbericht. Super geschildert und gute Einblicke für jemanden, der es noch vor sich hat. Cool wäre, wenn Du auch noch mal berichten könntest, wie so der weitere Verlauf ist. Ob alles gut verheilt und wann Du wieder voll einsatzfähig bist.

Würdest Du denn sagen, dass die Schmerzen/Beschwerden immer gut auszuhalten waren/sind? – das ist nämlich meine größte Sorge. Da ich schon mal operiert worden bin, komme ich zumindest mit der OP/Narkose-Situation klar.

Kannst Du vielleicht auch meine Frage aus dem Post davor beantworten: Wie verhält es sich mit der OP-Narbe, wenn sich der Hodensack mal wegen Kälte zusammenzieht – ist das dann jedes Mal schmerzhaft?

M3ikrxo46


Hey Toadle

also ich find die Schmerzen nicht schlimm und hab seit dem Aufwachraum keine Schmerzmittel mehr gewollt. Klar tut es immer etwas weh wenn man aufsteht und rumläuft, aber das ist im Rahmen und etwas ziehen gehört dazu.. soll ja auch Anreiz geben sich zu schonen. Ist eben nicht so n kleiner Eingriff wie oft gedacht.

Zu deiner warm/kalt wechselfrage... also ein wenig zieht es schon, aber nicht wirklich schmerzhaft, da musst dir keine Sorgen machen.

was die Heilung angeht kann ich mich bisher nicht beschweren, die Wunde ist trocken, ich kann täglich duschen und wenn ich alles gut verpacke gehts auch beim laufen ganz gut.

Werde hier auch weiter darüber berichten wie es mit der Heilung verläuft und ab wann ich so halbwegs fit bin.

Die nächsten Tage ist auf jeden fall noch schonen angesagt.

gruß Mikro46

tGoqadlxe


Hey Mikro46,

hey kriztoph,

könnt Ihr vielleicht noch mal berichten, wie die Heilung bei Euch weiter verlaufen ist – ist alles gut und abgeschwollen? Seid Ihr wieder "normal" untenrum?

Ich habe meine Vorbesprechung am kommenden FR – vermutlich wirds danach wegen beruflicher Termine noch ein paar Wochen dauern – aber auch meine OP kommt.

Wäre super,

Grüße, toadle

taoadlxe


So, auch mein Termin steht. Dieses Forum und viele andere Info-Quellen im Netz haben mir genug Sicherheit gegeben, dass ich mich jetzt auch am 23.05. unters Messer legen werde.

Freue mich weiterhin über Eure Erfahrungsberichte, wenn Ihr welche habt – zu diesem Thema. Kurz davor wird mir sicher nochmal die Düse gehen...

t8o2adle


So, ich weiß zwar nicht, ob noch irgendwer mitliest, aber ich dachte mir, dass ich diesen Thread mal abschließe, indem ich als Fragender auch meine Erfahrungen zur OP schildere. Ich habe das ganze vor 5 Tagen hier mich gebracht, nachdem mit dieses Forum und diese Seite [[http://www.surgeryencyclopedia.com/Fi-La/Hydrocelectomy.html]] eine Menge Ruhe gegeben haben. Danke Euch für die Unterstützung!

Ich habe das ganze an einem MO-mittag über mich ergehen lassen und wurde unter Vollnarkose operiert. Allerdings scheinbar nur eine sehr leichte Narkose, weil ich sowohl total easy Eingeschlafen, als auch wieder aufgewacht bin. Das war wie An- und Ausknipsen. Ein ganz klein wenig kann ich mich sogar daran erinnert, wie mir zu Beginn die Atemmaske aufgesetzt wurde und am Schluss die Larynx-Maske wieder entfernt wurde. War aber beides auch völlig problemlos.

Nach dem Aufwachen war deutlich spürbar, dass und wo operiert wurde. Die linke Seite meines Hodensacks fühlt sich ganz einfach nach einer frischen Hautwunde an. Aber nichts, was man nicht schon 100x gefühlt hätte, wenn man sich als Kind regelmäßig auf die Klappe gelegt hat. Ich hatte nicht das Gefühl, einen Tritt in die "Familienjuwelen" bekommen zu haben – mit Ziehen und ein wenig Übelkeit. Es war wirklich ein sehr aushaltbarer Schmerz.

Bin den Rest des OP-Tages dann völlig ohne Schmerzmittel ausgekommen. Man hatte man übliches OP-Höschen (so eine Netzbuchse) einfach um eine dicke Tamponade erweitert, die auf den gesamten Hodensack gelegt war. Während des Tages stellte sich dann noch heraus, dass ich noch eine kleine Drainage bekommen hatte. Die war allerdings ohne einen Beutel am Ende, sondern nur ein dünner Schlauch, der direkt in die Tamponade führte. Bis auf einen Toilettenbesuch habe ich das alles hübsch in Ruhe gelassen am ersten Tag, mehr ging auch nicht weil Kreislauf und Kopf doch ziemlich müde sind von der OP.

Die erste Nacht war dann ziemlich nervig, weil man nur auf dem Rücken liegen kann. Das bereitet schnell Rückenschmerzen und blanke Nerven, insbesondere wenn der Zimmernachbar dann auch noch schnarcht :-)!

Am zweiten Tag wurde die Drainage entfernt. Das hat eine der Stationsschwestern in 2 Minuten gemacht. Das ziepte etwas und dabei lernte ich auch, dass die Drainage gar nicht in der OP-Wunde stecke, sondern über ein Extra-Loch im Hodensack steckte. Das bliebt einfach offen und verheilte ab da von selbst. Den Rest das Tages habe ich primär mit Kühlen verbracht, da das Ganze doch hübsch angeschwollen war. Die Eispacks dazu habe ich immer hübsch selbst bei den Stationsschwester geholt, damit man im langweiligen KH-Alltag doch zumindest noch mal ein wenig Bewegung kriegt.

Am 3. Tag gings direkt morgens nach Hause, wo ich einen weiteren Tag mit Eispacks und einer guten TV-Serie verbracht habe. Mein Hodensack war da schon tüchtig abgeschwollen und schillerte in allen Farben des Regenbogens. Außerdem siffte die Wunde da auch noch ein wenig, insbesondere das Loch der Drainage. Schmerzen hatte ich aber nur sehr wenig und wenn dann nur aushaltbare, die sich ein wenig anfühlten wie ein blauer Fleck (und so sieht das Ganze ja auch aus).

Am 4. Tag gings zum Urologen für den Checkup. Der war zufrieden und will erst, dass ich in 1,5 Wochen wiederkomme. Meine Krankschreibung gilt für 2,5 Wochen, mal sehen, ob ich die wirklich brauche, denn heute am 5. Tag sieht das ganze doch schon ziemlich gut aus. Meine linke Seite ist zwar immer nur blau und gelb, aber schon sehr viel kleiner als mit Hydrozele drin. Außerdem fühlt sich alles sehr viel entspannter an, was echt cool ist. Ein bisschen problematisch ist längeres Rumlaufen allerdings noch, dann zieht es schon ein wenig. Außerdem beginnt ist mittlerweile auch "drinnen" ab und zu etwas wehzutun – ich vermute das ist die Narbenbildung und spricht für Heilung.

Fazit bis hierhin also:

- Schmerzen, niemals brutal schlimm oder ungewöhnlich. Immer auszuhalten.

- Heilungsverlauf: Tage 1-2 nach der OP sind nervig und unkomfortabel. Danach gehts aber steil aufwärts und es geht einem, bis auf gelegentliches Ziehen ziemlich gut

- Schonen und Kühlen nach der OP sind ein Muss(!)

Ich würde das – aus meiner bisherigen Einschätzung – jederzeit wieder machen. Denn die Alternative ist ein Leben lang mit einem Wasserball zw. den Beinen rumzulaufen, der in Summe definitiv mehr einschränkt, als alles, was man während dieser OP erleiden muss.

Also auch von mir: Entwarnung.

Ich hoffe jetzt bis zum Ende meiner Krankschreibung auf eine vollständiges Abschwellen, bin aber guter Dinge.

pyityxu


Hello toadle

Es freut mich, dass es Dir gut geht. Ohne Komplikationen.

Ich lese hier schon eine Weile mit.Ich habe auch ein Wasserball mitzuschleppen.

Mir fehlt aber die Mut die Operation an mich ergehen zu lassen.

Ich hätte es lieber durch örtliche Beteubung wie beim Zahnarzt.

Sicher ist sicher.

Leider habe ich bis jetzt nicht rausgefunden, wo in Deutschland so operiert wird.

Ich wünsche Dir weitere gute Heilung.

t'oadlxe


Hey pityu – ganz ehrlich: Ich würde nie in örtlicher Betäubung machen wollen. Das würde ja bedeuten, dass man zwar keine Schmerzen hat, aber schon merkt, wie da unten gewerkelt wird. Dafür wird in meinen Augen dann doch zu viel gemacht und man kriegt mit, wie einem Chirurg, Assistent und OP-Schwester an die privatesten Stellen gucken. Wäre nichts für mich.

Aber: Ich denke Du kannst den Wunsch das bei örtlicher Betäubung zu machen sicher an jeder Stelle, die das operiert, äußern. Vermutlich wirst Du ihn gegen die Vorstellung der Ärzte durchsetzen müssen, aber am Ende ist es ja eine Sache, die man mit dem Anästhesisten abspricht. Ich habe im Netz erst einmal irgendwo gelesen, dass man diese OP wirklich in reiner lokalen Betäubung machen kann. Sonst habe ich immer gelesen, dass es mit Spinalanästhesie gemacht wird (quasi Querschnittslähmung auf Zeit) und das würde ich echt überhaupt nicht wollen – ich glaube diese Betäubungsmethode hat außerdem ähnlich "hohe" Risiken wie Vollnarkose.

Würde mich mit Deinem Wunsch also an Deinen Urologen wenden, wenn Du Dich entschieden hast es zu machen. Bei mir war der Zeitpunkt dann gekommen, als ich gemerkt habe, dass ich nur noch mit dem "Wasserball" klar kam, wenn ich mir vorstellte, dass ich ihn irgendwann los bin und nicht den Rest meines Lebens damit verbringen muss.

Dir auch alles Gut und viel Mut. Ist echt halb so wild und danach fühlt man sich echt viel besser(!), trotz Ziehen im Schritt :-)!

gSummUikxu


Hallo zusammen,

ich wollte für die Suchenden auch mal meine Erfahrung hier reinsetzen.

Bei mir wurde die OP fällig, nachdem innerhab eines Jahres 4 mal punktiert wurde, und zwar von mal zu mal mehr, trotz etwas gleicher Zeiträume, zuletzt fast einen halber Liter.

In der Uni-Klinik Düsseldorf wurde ich sehr ausführlich und intensiv aufgeklärt.

Nun bin ich vorgestern operiert worden, mit Spinal-Anästhesie, was mir lieber war, als Vollnarkose.

Die OP an sich verlief ziemlich ereignislos.

Wie mir die Ärzte hinterher sagten, kam es zu leichten Problemen, da ein wenig Gewebe vernarbt war,

dies kam durch mehrfaches Punktiern seitens meines Urologen.

Den trifft insoweit keine Schuld, da er mir das vorausgesagt hatte, ich aber, da ich die OP aus beruflichen Gründen immer wieder verschoben habe, ihn um Punktion gebeten habe. Bei der Letzten wurden 480ml abgesaugt... naja ;-)

Ich muss sagen, am Übelsten waren die Rückenschmerzen, die ich mir in dem besch...eidenen Krankenhausbett zugezogen habe.

Nach der OP wurde mir eine ziemlich stramme Verpflasterung gesetzt, von Mitte der linken Pobacke,

durch den Schritt, über den Hodensack, bis zum rechten Beckenknochen und umgekehrt.

Da ich eine sehe empfindliche Haut habe, und aus eben diesem Grunde im Schritt normalerweise nicht rasiert bin, war dessen Entfernen ein kleines "Highlight", aber, wie man sehen kann, habe ich überlebt :)=

In der ersten Nacht wurde mir einmal Dipidolor gespritzt, was wohl ziemlich stark sein soll.

Egal was es ist... es wirkte. ]:D

Am zweiten Tag und in der drauffolgenden Nacht bekam ich dann etwas Novalgin in den Tropf.

Jetzt, 48std nach der OP, habe ich keinerlei Beschwerden mehr.

Gestern Abend wurde auch die Drainage entfernt, in die seit Mittags nichts mehr hinzugekommen war.

Ich werde mich gleich hinlegen, Suspensorium aus, Hodensack hochlegen und kühlen. Die zu erwartende Schwellung ist da, klar, allerdings nicht so ausgeprägt wie vor der OP (da dürften geschätzt auch wieder ca. 450-500ml drin gewesen sein).

Ich kann eigentlich allen Betroffenen nur raten, WARTET nicht so lange!

Denn je größer die Blase, desto größer der Schnitt. Und was das Punktieren angeht, es scheint, das die jüngeren Urologen es nicht ohne Grund ablehenen (meiner war kurz vor der Pensionierung).

Irritiert bin ich von dein wiedersprüchlichen Meiningen zum Thema Duschen und Sex.

Die Klinikärzte sagten, Duschen... ekin Problem ab dem dritten Tag nach der OP,

meinh Urologe (nein, nicht mehr "der Alte" sagte lieber erst ab Tag 4 und "untenrum" vorerst NUR mit klarem Wasser.

Z. Thema Sex... Klinikärzte: ca. 12 Tage nach der OP, Niedergelassener Urologe: 3wochen nach OP...hm...

(Klinikmeinung wäre mir natürlich lieber... ;-D )

Überrascht bin ich von den langen Krankschreibungen. Heute ist Mittwoch, und mit Mühe und Not hat mein Urologe mich bis einschl. Montag aus dem Verkehr gezogen. Danach muss ich wieder schwer heben und stundenlang im Auto sitzen.

Michael

tqhomm.z


Hallo ..und wie ging es weiter, kriztoph, gummiku, Mikro46. Ist die Schwellung tatsächlich weg und alles wieder in normaler Grösse?

Bin am Montag operiert worden, seit Samstag wieder angeschwollen auf 1/4 der Grösse wie vor der OP.

Wer gibt Bescheid ?

Grüsse thom.z

LSord(Byr\on7F4


Hallo thom.z ! Hier mal meine leidliche Erfahrung !

Dazu muss ich sagen, bin 39 Jahre und Diabetiker....bei Diabetikern heilen Wunden meist langsamer.

Bei mir ist die Hydrozelen-OP laut Arzt, ohne Komplikationen verlaufen. Ich habe die OP Stationär mit einer Übernachtung im Krankenhaus machen lassen (Hydrozele-Testis rechte Seite). OP am Donnerstag 12.09.2013, entlassen am 13.09.

schon am 15.09 war ich wieder ins Krankenhaus gefahren, weil auf einmal mein Penis dunkle Flecken bekam. Der Assistenz-Arzt in der Ambulanten Aufnahme meinte, das käme nicht von der OP....ich antwortete ihm, woher es denn sonst kommen solle ???!!!

8 Tage nach der OP, ich habe die ganze Zeit über gekühlt und den Hoden hochgelagert mit dem Hodenball, ist am Abend mein Hodensack an der Nahtstelle an zwei Stellen dort "AUFGEPLATZT" als ich nach der Mullkompresse schauen wollte und desinfizieren wollte. Zum Glück war meine Lebensgefährtin bei mir.....es war ein einziger Alptraum !!! Ich verlor jede Menge Blut.....Handtuch zwischen die Beine gestopft und ab ins nächstgelegene Krankenhaus (nicht das welches die OP durchgeführt hat). In der Urologischen Ambulanz entfernte der Arzt dann den imrovisierten Blutungs-Stopper (Handtuch)...es lief mehr warmes Blut heraus. Ich hatte Angst zu verbluten, während der Doc grübelnd draufschaute. Dann meinte er nur ich müsse mir keine Sorgen machen, es sei altes und entzündetes Blut das dort hinauslief. Ich könne Dankbar sein, das es auf diese Weise herauskam und nicht weiter drin geblieben ist. Ich muss dazu noch ergänzen, das ich 2 Tage bevor der Hodensack aufgeplatzt ist, Abends leicht aufgefiebert habe und sich stechende Schmerzen eingestellt hatten. Das Fieber wurde aber immer gleich wieder verdrängt durch die "Voltaren dispears-Tabletten" und das Antibiotika. Ich lag noch weitere 10 Tage stationär in der Klinik die mich als Notfall aufgenommen hatte. Ich bekam 2 "Legasano"-Stäbchen in die beiden ca.5 mm großen Löcher im Hodensack. Das alte infizierte Blut wurde zusätzlich alle 2-3 Tage ausgespült. Die Stäbchen (eine Art Schaumstoff) wurden alle 2 Tage herausgezogen und mit Wundheil-Gel gewechselt. Alles in allem eine sehr unangenehme aber erträglich schmerzhafte Prozedur. Zunächst kam über die Stäbchen noch genug altes Blut heraus und auch mal etwas Eiter. Als ich dann nach zehn Tagen entlassen wurde (nur weil die Krankenkassen nicht mehr bezahlen) musste ich noch 2 mal in der Woche ins Krankenhaus zur Wundbehandlung. 2 Tage nach der Entlassung, hat mir das Wundmanagement die Legasano-Stäbchen entgültig entfernt. Ich musste noch einmal zur Nachkontrolle. Zuhause habe ich dann jeden Tag die Wunden mit "Octenisept" desinfiziert und neue Mullkompressen darübergelegt. Gekühlt habe ich auch bis letzte Woche noch jeden Tag bis zu 4 Mal. Habe es dann aber fast gänzlich eingestellt, da ich schon aufgrund zu vielen kühlens, ständig auf die Toilette musste. Fast 4 Wochen habe ich 3 mal am Tag Voltaren Dispears genommen....Fatal....denn ich bekam mit dem Magen Probleme....die Tabletten sind für einen Gebrauch von Maximal 2 Wochen ausgelegt. Das ganze unter Urologischer betreuung !!! Ich war sehr verärgert darüber und informierte meinen Urologen ob er den wüsste, das ich die nur max. 2 Wochen nehmen dürfe ....daraufhin hat er nur die Arme über den Kopf geschlagen und jammerte sofort das darf doch nicht wahr sein, und ich müsse sofort aufhören diese Tabletten zu nehmen ....er verschrieb mir daraufhin "Wobenzym Plus" die mir eher bekommen und die dem Anschein nach auch etwas eher eine Wirkung erzielen. Nun ist es bereits Tag 46 nach der ursprünglichen Hydrozelen OP und ich habe immer noch einen stark angeschwollenen rechten Hoden. Er ist immer noch recht groß und fest, allerdings nicht so fest wie zu Anfang. Leichte Schmerzen treten gelegendlich in der Leistengegend rechts auf. Während der ganzen Phase bin ich fast jede Woche bei meinem Urologen. Dieser meinte dann am vergangenen Montag, wenn es nicht besser wird, so müsse er mich wieder stationär einweisen und wenn alle Stricke reißen, könnte es sein, das man mir den Hoden entfernen müsse. Das will ich natürlich nicht!! Aus diesem Grunde habe ich mir die meinung von 2 weiteren Urologen eingeholt, die meinten nur ich müsse weiterhin Geduld haben. Übernächste Woche Montag habe ich erneut einen Termin bei meinem Urologen....ich bin gespannt !! Bis Dato liege oder sitze ich die meiste Zeit....ich habe die Netzunterhose und darüber noch eine enge Unterhose an, um mich gut bewegen zu können und das geht auch recht gut. Jedoch ist meine Muskelkraft nach so langer Zeit liegen und sitzen enorm geschwunden. Treppen aufsteigen ist schon sehr anstrengend....ich bin normalerweise Kampf-Sportler und wandere auch sehr gerne.....dennoch, ich "vermute" das ich einen Muskelrückgang von mehr als 40% habe. Ich bin seit der langen Zeit Krank geschrieben...nun müssen die Kassen zahlen und das wird auch noch anstrengend werden. Vor allem aber habe ich auch etwas Angst um meinen Job. Bin seit gut 18 Jahren in dem Unternehmen tätig, aber dennoch macht es mir Sorgen. Ich weiß auch nicht inwiefern ich dazu in der Lage sein könnte nun kleinere Tätigkeiten durchzuführen. Ih hoffe nur das es jetzt endlich ganz schnell wieder Aufwärts geht. Das von Pitty bereits erwähnte Depressions-Symptom habe ich auch....aber ich versuche es dennoch jeden Tag auf´s neue positiv zu betrachten....aber es fällt schwer.

LTord,Byrxon74


Mein Beitrag habe ich aus einer anderen Unterhaltung herauskopiert und hier wieder mit eingefügt, da ich denke dies könnte für viele Suchenden auch interessant sein. Desweiteren würde ich mich über weiterhin rege Antworten bzw. Erfahrungsaustausch hier freuen. Auch wenn jemand genauso "negative" Erfahrungen machen musste wie ich, wäre es gut zu hören wie bei euch dann der weitere Verlauf war und ob jetzt alles wieder gut ist/bzw. ihr wieder vollständig genesen seid !

LG

I5Tommxes


Es ist jetzt gut 1 1/2 Jahre her, als urplötzlich und aus unerfindlichen Gründen mein rechter Hoden anschwill. Voller Panik bin ich dann gleich zum Urologen, der dann einen klassischen Wasserbruch (Hydrocele testis) diagnostizierte. Er konnte mich dahin gehend beruhigen, das es nichts schlimmes sei und man es erstmal nur beobachten könnte. Er meinte aber auch, das ich mal über eine OP nachdenken sollte, da es von alleine wohl nicht mehr weggehen würde sondern mit der Zeit eher größer wird, evtl. sogar viel größer. Da ich keine Schmerzen und Beeinträchtigungen verspürte lies ich das Ganze aber erstmal auf sich beruhen. Wir sind ja schließlich Männer und wir stehen da drüber, warum also etwas unternehmen.

Im Januar diesen Jahres merkte ich jedoch das mich dieser Wasserball, der dazu auch, wie mein Urologe schon voraussagte, ein wenig an Größe zugenommen hat, langsam an doch zu stören. Wenn ich an mir runterschaute konnte ich die Beule in der Hose deutlich sehen. Auch der seitliche Blick in den Spiegel war nicht grade erbaulich, von vorne ganz zu schweigen. Ich merkte, das mich das langsam aber sicher psychisch sehr belastete. Ich zog nur noch lange Hemden oder T-Shirts an, lief die meiste Zeit mit einer Hand in der rechten Hosentasche rum um das Ganze zu kaschieren. Schwimmen gehen kam für mich aus Scharm nicht mehr infrage und auch sonst fühlte ich mich irgendwie eingeschränkt. Wie sollte das bloß im Sommer werden, im Freibad, im Urlaub, oder wenn die Hydrocele noch größer wird. Es half alles nichts, das Ding musste weg.

Nach eingehender Internetrecherche entschloss ich mich also, das Problem endlich anzugehen. Leider liest man im Internet oft auch die Horror-Szenarien was es alles für Komplikationen gibt und welche Schmerzen der ein oder andere dabei erleiden mußte (und ich will das auch garnicht verharmlosen, da es natürlich bei jedem anders verlaufen kann). Aber genau aus diesen Grund schreib ich das hier, weil mich einige Berichte teilweise doch sehr verunsichert haben und ich Zweifel hegte, ob ich die OP wirklich machen lassen sollte.

Es gab aber auch Berichte von Leuten, die es als harmlos, schmerzfrei oder zumindest als schmerzarm beschrieben haben. Und genau so war es bei mir letztendlich auch. Ok, es hat vielleicht hier und da mal gezwickt, aber als Schmerz würd ich das nun nicht bezeichnen und ich bin wirklich empfindlich was schmerzen angeht. Auf einer Scala von 0 (schmerzfrei) bis 10 (Hammerschmerz) war es vielleicht eine 0,5, maximal eine 1,0 dies aber auch nur in den ersten Stunden nach der OP. Auf jeden Fall ein wirklich sehr gut aushaltbarer Schmerz vor dem man sich nicht zu fürchten braucht. Ich hab noch nicht mal Schmerzmittel bekommen bzw. benötigt. Erst am Tag nach der OP bekam ich 3x täglich Inuprofen 500, da es abschwellend und entzündungshemmend wirkt. Ich nehme sie auch nur um der Schwellung vorzubeugen, nicht weil ich schmerzen habe. Auch kühle ich regelmäßig noch ein paar Tage und versuche mich, so gut es geht zu schonen. Ich bin guter Dinge, das der Heilungsprozess ohne große Zwischenfälle abläuft.

Ach ja, vielleicht sollte ich noch erwähnen, das ich erst vor 4 Tagen operiert wurde und es mir heute eigentlich schon wieder richtig gut geht. Klar gehe ich noch ein wenig krum und vor allen vorsichtig, aber mit jeden Schritt und jedem Tag wird es besser. Es zieht halt am Anfang ein wenig in der Leistengegend, aber auch das spüre ich heut schon garnicht mehr. Ich hab das ganze übrigens stationär durchführen lassen, weil man so quasi gezwungen ist im Bett zu bleiben und man so eher auf die Ärzte hört und sich an die Anweisungen hält. Zu Hause hätt ich mich bestimmt nicht so intensiv ans Bett fesseln können. Und das Wichtigste bei der ganzen Sache ist wirklich, einfach mal 5 grade sein zu lassen und sich zu schonen.

Ich bin Donnerstag Morgen um 6:30 Uhr ins Krankenhaus, um 14:30 Uhr war dann die OP (unter Vollnarkose) und so gegen 17:00 Uhr war ich schon wieder auf Station. Die erste Nacht war etwas unkomfortabel, da man nur auf dem Rücken liegen kann, Seitenlage ist echt nicht drin. Aber auch das geht vorbei und wenn man müde ist, dann schläft man notfalls auch im stehen ein. Am zweiten Tag war dann der erste Verbandswechsel, wobei es sich einfach nur um eine einfache Mull-Einlage handelte, also kein Pflaster, kein Verband. Da die Ärzte soweit zufrieden waren wurde mir auch gleich die "easy-flow" Drainage entfernt, was auch nicht wirklich weh tat, etwas unangenehm vielleicht, aber mehr nicht. Am Tag 3 durfte ich dann Mittags wieder nach Hause.

Ich hab mich im Krankenhaus auch mal mit der Ärztin unterhalten, die mich operiert hat (ja es war eine Frau und ich war im ersten Moment doch sehr erstaunt, da ich für mich einen Urologen immer mit einem Mann assoziiert habe). Ich wurde nach der Operationsmethode nach "Lord" operiert und mir wurde gleichzeitig noch eine "Morgagni-Hydatide" (wer mag kann da ja mal nach googlen) entfernt. Sie meinte auch, das ich einer der wenigen Männer bin, die frühzeitig kommen (und wir sprechen hier von 200ml Flüssigkeit, die mir entfernt wurden). Manche würden sich über Jahre melonengroße Hydrocelen züchten, die dann natürlich wesentlich schwerer zu operieren seihen und auch einen schlechteren Heilungsverlauf haben. Klingt irgendwie logisch. Also Männer, es garnicht erst soweit kommen lassen und es gleich machen lassen.

So, jetzt noch ein paar Tage die Zeit genießen um dann endlich wieder als "normaler" Mann durchs Leben zu gehen. Was gibt es schöneres. Vielleicht auch schon mal schauen, wann die Freibäder wieder aufmachen, denn hey ... ich bin jetzt wieder Badehosentauglich. Allein aus diesem Grund hat sich die OP schon gelohnt. Man erhält wieder die Lebensqualität zurück die man einst hatte und versinkt nicht mehr vor Scharm im Boden. Einziger Nachteil (hab ich in irgendeinem Beitrag mal gelesen und mußte laut Lachen)... Man(n) hat jetzt beim Sex weniger Schwungmasse.

Also Leute, wartet nicht zu lange sonder lasst es gleich machen, denn besser wird es i.d.R. nicht, eher schlimmer! Und wie meine Vorredner schon sagten, es ist wirklich nicht schlimm. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel und ich kann auch nur von mir sprechen, aber ich bin glücklich und zufrieden das ich diesen Schritt gemacht habe und würde das wieder tun.

nciUmzowi%tscxh


Vor 7 Jahren entdeckte ich bei mir eine Hydrocele über dem linken Hoden, über deren Harmlosigkeit mich der Urologe aufklärte. So lebte ich mit meiner Neuerwerbung, die mit der Zeit immer größer wurde und ab und an vor allem im Sommer etwas ziepte. Also keine sonderlichen Beschwerden. Mittlerweile hatte mein "drittes Ei" eine Größe von ca. 4 cm erreicht und es zeigte sich dahinter noch eine zweite kleine Kammer. Ich dachte mir "Wo soll das den noch enden ?" und da ich 64 J. alt bin, entschloss ich mich jetzt, wo ich noch gut belastbar bin, zu einer OP.

Diese erfolgte vor 1 Woche. Nach dem Aufwachen war ich überrascht überhaupt keine Schmerzen zu verspüren - auch am nächsten Tag nicht. Wobei dies nur bei völliger Ruhestellung des Scrotum galt. Gänge zur Toilette waren schon unangenehm. Am zweiten Tag nach der OP konnte ich auch ohne Hand am Sack zum WC gehen und war angenehm von der Wiederherstellung angetan. Am Nachmittag dieses Tages wurde ich entlassen und bewegte mich zuhause mit Suspensorium in der Wohnung. Abends fiel mir dann schon eine allgemeine Reizung auf. Seit dem dritten Tag ging es dann abwärts. In völliger Ruhestellung egal ob liegend oder sitzend, merke ich fast überhaupt nichts. Aber jede kleine Bewegung, bei der der linke Hoden an der Unterseite berührt wird, ist übelst. Es reicht z.B. wenn ich sitze und mich ganz leicht nach vorne beuge. Habe ich die neue Sitzhaltung erreicht und halte sie, dann ist wieder Ruhe. Gehen und vor allem Treppen steigen ist übelst.

Äußerlich ist nichts zu sehen. Alles bestens. Ich kann sogar an der Narbe und in deren näheren Umgebung herumtasten ohne irgendeinen Schmerz. Aber wehe ich tippe von unten an den Hoden.

Ich frage mich, was da los ist.

Natürlich werde ich nach den Feiertagen zum Urologen gehen. Diesem aber strikt verbieten mich da zu befingern oder dort einen Ultraschall zu machen.

A[n[gsLtschmissexr


Hallo ihr,

Ich weiss nicht wie aktuell dieser Beitrag noch ist aber ich hatte heute meine OP und hatte die Tage davor diesen Beitrag per google gefunden der mir paar infos geben konnte.

Daher will ich nun auch ein paar Eindruecke wiedergeben:

Ich will hier an alle eine grosse Entwarnung aussprechen. Ich hatte fürchterliche Angst da ich schon einmal operiert wurde und die Schmerzen dort grauenhaft waren (Krampfader im Hoden).

Vor der Hydrocelen OP hatte ich daher (m,25) fürchterliche Angst und es sind sogar Tränen geflossen.

Jedoch hatte ich schon zuvor versucht mir alle Infos beim Arzt und Narkosearzt einzuhole um mich zu beruhigen.

So habe ich beispielsweise herausgefunden, dass ich direkt nach

der op nach hause darf und keine drainage gelegt wird. Das muss also nicht immer der fall sein

Kurz noch ein paar fakten:

Essen bis 24 uhr am vortag

Trinken bis 6 uhr am op tag

Op war ca 8 uhr. Aufgewacht bin ich so ca 10 uhr.

Kein Kopfweh, kein schlecht sein (da kann man au mit dem narkosearzt reden sodass man da n anderes narkosemittel bekommt falls man schlechte erfahrungen hatte)

Weiterhin gibt es zu sagen dass ich seit dem aufwachen 0 schmerzen habe!!! Die letzte schmerztablette die ich genommen habe gab es vor der op!!!!

Ich kann laufen, essen, trinken, pinkeln, sitzen, schlafen und treppen laufen.

Klar spuert man die OP aber es ist ein leichtes ziehen und kein schmerz.

Ich goenne mir jetzt noch etwas bettruhe (nicht aus schmerzen sondern weil ich den heilungsprozess nicht stoeren moechte) und bin einfach nur froh es hinter mir zu haben/gemacht zu haben.

Natuerlich wird es nicht bei jedem so gut laufen aber ich wollte euch zeigen dass es nichts zu befuerchten gibt.

Habt ihr fragen oder aehnliches dann meldet euch gerne.

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