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Krampfader im Hoden: Selbstuntersuchung, Arztbesuch?

nUitr6o_clxown hat die Diskussion gestartet


Ich habe diesen Beitrag vor dem "großen Crash" geschrieben und viele Tips und Hilfe bekommen. Ich poste ihn hier noch einmal, damit sich auch andere melden.

Also: Ich bin 19, eigentlich kerngesund und fit.

Ich habe den Beitrag vorhin auch in einem anderem Forum gepostet. Aber ich glaube, hier ist er besser aufgehoben.

Mein Problem: Seit drei Jahren habe ich im Hodensack, genauer direkt über dem linken Ei, so was wie einen geschwollenen Strang oder Wurm. Man kann es am besten sehen und fühlen, wenn die Hoden schlaf runter hängen. Nach dem Baden zum Beispiel oder in der Sauna.

Diagnose: könnte es sein, dass ich eine Hodenkrampfader habe? Ich habe die letzten Tage gegoogelt und glaube, dass das genau auf mich zutrifft. Es stimmt mehr oder weniger mit dem überein, was ich habe.

Schmerzen nach Sex/SB: Eigentlich habe ich keine Beschwerden. Nur wenn "es" mal heftiger zugegangen ist und wir mehrmals am Wochenende Sex hatten oder SB, dann habe ich danach ein leichtes Ziehen im Hoden und bin dort druckempfindlich. Seit 22. Dezember ist meine Freundin bei ihren Eltern und ich habe seitdem nicht mehr gewichst. Ich bilde mir ein, dass es dadurch besser wird. Kann das sein?

Arzt: Sollte ich zum Männerarzt gehen? Mein Freundin besteht darauf, quasi als Vorsatz fürs neue Jahr. Aber ich weiß nicht so recht. Erstens, was beim Arzt auf mich zu kommt und zweitens, ob das notwendig ist. Hat das schon jemand hier gemacht und eine Krampfader behandeln lassen? Ich habe gelesen, dass passieren kann, dass man keine Kinder mehr kriegen kann. Irgendwann würde ich sicher Kinder wollen. Auf der anderen Seite habe ich keinen Bock drauf, operiert zu werden und so. Außerdem muss man den Samen vorher und nachher untersuchen lassen.

Kurz, was meint ihr? Gibt es welche, die von ihren Erfahrungen berichten können?

Antworten
n4itrdo_cxlown


Aktueller Stand:

Ich habe es geschafft, war beim Hausarzt und habe nun eine Überweisung zum Urologen.

Der erste Schritt ist getan.

Vielleicht habe ich Glück, und ich komme um eine OP herum.

n;i\tro_cjlowxn


Morgen Arzttermin :-|

CTleippxer


Hallo nitro_clown,

es ist gut, dass Du zum Männerarzt gehst.

Ich habe mal gehört, dass eine Krampfader im oder am Hodensack zur Unfruchtbarkeit führt, da die Hoden durch das viele Blut andauern überhitzt werden, und somit keine gesunden Spermien mehr produzieren können. Aber ich bin da kein Fachmann.

Meinem Bruder wurde erfolgreich eine Krampfader am Hodensack verödet.

Ich wünsche Dir alles Gute! :)

MfG

n itro_(clxown


Danke Clipper für deine Worte.

Das ist auch der Grund, warum ich jetzt doch endlich mal zu einem Arzt gehe. Ich meine, Kinder will ich jetzt noch nicht, aber halt später.

Auch wenns mir vor dem Besuch graust. Aber welcher Mann geht schon gerne zum Urologen?

Hab nur gelesen, dass Krampfadern trotz veröden wieder zurückkommen. Aber erst mal schauen: vielleicht komme ich ja auch drumherum. Weil sie ist nur zu spüren/sehen, wenn der Hodensack schlaff ist. Sonst nicht.

Was mir halt Gedanken macht, sind die Druckgefühle nach dem Sex oder wenn ich SB gemacht habe.

Der Doc wirds schon richten...

Msa5nQdri&olxa


Hallo, nitro_clown, hoffe Du bist nicht allzu schmerzempfindlich, kenne mich in der Sache ein wenig aus. H.G. und gute Besserung *:)

n_itYro_c|lown


:-o Mandriola, das mit dem Schmerz hat mich, knapp drei Stunden vor meinem Arzttermin, nun doch ein wenig nervös gemacht!

Bist du Urologin/Arzthelferin? Ich habe heute nur einen normalen Diagnosetermin bekommen. Also Erstuntersuchung und Beratung. Es ist mein erster Gang überhaupt zu einem Urologen. Da wird doch noch nichts gemacht, oder?

Ich habe mich jetzt nur auf eine Untersuchung eingestellt, evtl. Blutabnahme und Urinprobe. Im Internet habe ich keine exakten Beschreibungen gefunden, was passiert. Zur Sicherheit habe ich auch seit einiger Zeit auf SB verzichtet, falls Spermiogram nötig ist.

Na, wird schon werden. Ein Indianer kennt keinen Schmerz.

1I Svon {5000 ;Robertx 1


Hallo nitro_clown, vor dem Urologen als solchem brauchst Du sicher keine Angst zu haben, der Urologe, zu dem ich schon einige Male gegangen bin ist ein entspannend wirkender Typ und macht auf mich einen sehr kompetenten Eindruck. Das erste mal, wo ich da gewesen bin, wurde erst mal ein Gespräch geführt, von wegen, was der Grund meines Besuches sei und was eventuelle Vorerkrankungen angeht. Bei mir war es damals eine Nierenentzündung, die bei der Musterung vom BW Arzt vermutet wurde und zur Zurückstellung geführt hat.

Die Nieren hat der Doc dann abgetastet um sich ein Bild meiner Schmerzen zu machen. Blut und Urin wurden ebenfalls untersucht. Ferner hatte der Doc dann einen etwas geneueren Blick auf meinen Penis geworfen und dabei gesehen, dass mir der linke Hoden fehlt. Darauf hin tastete er den gesamten linken Leitenbereich ab und stellte etwas fest, was eeiner genaueren Abklärung bedürfe. Dazu machte ich dann Angaben, dass ich schon als kleines Kind in der Hoffnung operiert worden bin, den linken Hoden noch aufzufinden. Dies blieb jedoch ohne Erfolg. Dann wurde ein Breitband- Antibiotikum verordnet und ein Wiederbesuch nach einer Woche.

An dem Termin sollte dann eine Zystokopie (Blasenspiegelung) gemacht werden. Bis zu der Zystokopie hatte nur der Arzt mich unten herum entkleidet gesehen. Bei der Spiegelung war eine Arzthelferin zugegen. Was mir eigentlich sehr unangenehm hätte sein können habe ich eher entspannt erlebt. Die Arzthelferin bereitete mich und das Instrumentarium auf die Untersuchung vor, ist aber nicht auf den fehlenden Hoden eingegangen.

wozu auch, es geht Sie ja nichts an und herumerzählen wird Sie es auch nicht. Ich bin sicher nicht der erste "Eineiige" Mann, den Sie in der Praxis gesehen hat.

Schmerzen, hatte ich ja nur im Bereich der Nieren und die wurden dank des Antibiotikums weniger. die Blasenspiegelung blieb ohne Befund.

Also aus miener Sicht, Du brauchst Dir wirklich keine Ängste zu machen. Die ersten Schritte hast Du ja schon eingeleitet und den Rest wirst Du sicher auch meistern.

Halt die Ohren steif und alles Gute wünscht :

n|itro_Tclowxn


Hallo Robert,

vielen Dank für deine ausführliche Antwort, die ich aus irgendeinem Grund übersehen habe. Vielleicht, weil mit meinem Arztbesuch das Thema (vorerst) erledigt ist. Die Varikozele ist nicht, hab jetzt den Spezialausdruck vergessen, "unbedingt zu operieren" und relativ klein.

Nochmals vielen Dank *:) - dir geht es soweit gut?

s<pikege6lei


nitroclown.. lass es trotzdem machen.. die Verödung ist keine große Sache..

nicht unbedingt zu operieren ist immer sehr fragwürdig..

hatte auch eine Varikocele .. die nicht unbedingt zu operieren war.. und es nicht getan..

Eine Varikocele führt allerdings nahezu immer zu einer eingeschränkten Fruchtbarkeit oder gar zur Unfruchtbarkeit.. Sie kann auch zum Schrumpfen der Hoden führen was sicher ebenfalls nicht gewollt ist..

Bei Varikocelen herrscht offenbar auch wenn man sich im Internet erkundigt größte Uneinigkeit..

Außerdem verschwindet eine Varikocele niemals von alleine.. un normalerweise heißt es dass sie dann bei Unerfülltem Kinderwunsch eh entfernt werden muss .. also warum nicht gleich und Folgeschäden verhindern..

Überleg es dir gut .. wenn du dass Gefühl hast sie sollte operiert werden oder es dich stört dann mach es auch..

Ich hab mich auch zurückgelehnt und gedacht naja der wirds schon wissen und wurde eines besseren belehrt...

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