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Ständige Harnröhrenentzündung, langsam reicht's

D"oosZa hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Meine Leidensgeschichte ist leider eine etwas längere, ich hoffe trotzdem, dass ihr euch die Zeit nehmt, sie zu lesen, da ich mittlerweile wirklich verzweifel.

Also, es fing folgendermaßen an:

Angang Dezember letzten Jahres hatte ich von jetzt auf gleich das Problem, dass ich ein "Kribbeln" in meinem Penis verspürte, Quasi über Nacht. Erstmal dachte ich mir nicht weiter was dabei, bis am nächsten Tag ein Brennen beim Wasserlassen dazukam, am darauffolgenden Tag schliesslich ein weisslicher Ausfluss. Meine Freundin hatte keinerlei beschwerden.

Daraufhin ging ich direkt zum Urologen, für den der Befund klar erschien: Clamydien.

In meiner Urinprobe fanden sich auch eine Menge Leukozyten.

Der Urologe machte daraufhin das Komplettpaket an Abstrichen mit mir, heisst : Test auf Pilzinfektionen , Tripper, Clamydien, und was man sich noch alles einfangen kann, und verschrieb mir profilaktisch schonmal Doxyxyclin, welches ich dann erstmal 5 Tage einnahm. Während der Zeit verbesserten sich meine Beschwerden auch. Nach 1 1/2 Wochen dann wieder zum Urologen: alle Befunde negativ,ausser dem Befund "HPV", wobei der Arzt aufgrund der Analyse vermutete, dass ich den Virus schon mehrere Jahre in mir Tragen würde, und man dagegen nicht viel machen könne.

Der Arzt riet mir daraufhin, erstmal abzuwarten (zu dem Zeitpunkt waren die Beschwerden wieder fast abgeklungen).

Sex mit meiner Freundin hatte ich in der Zeit , wenn überhaupt, nur noch Verhütet.

Nach 2 Wochen von heute auf morgen wieder das selbe Problem: plötzlich wieder so ein "kribbeln" in der Harnröhre, das Gefühl, ständig aufs Klo gehen zu müssen, und nach ein paar Tagen wieder weisslicher Ausfluss (vor allem am morgen, quasi der sogenannte "Bonjour-Tropfen" ).

Also wieder zum Urologen (am 27.12. ... Weihnachten war wirklich "toll" , weil ich mich mehr und mehr in die Sache reinsteigerte" ) , er sagte dann erstmal, dass der Harnröhren"eingang" was entzündet aussähe, machte auf meine Bitte nochmal alle möglichen Abstriche, eine Urinprobe, etc. pp...und verschrieb mir nochmal Doxycyclin, diesmal für 10 Tage.

Also wieder das Antibiotika geschluckt, wieder wurde es was besser, und nach 1 1/2 Wochen war das Ergebniss dann da: wieder waren alle Tests negativ, bis auf den schon zuvor erkannten Hp-Virus.

Ich war nach dem Befund erstmal was ungläubig , da alle Symptome , die ich fleissig die ganze vorherige Zeit im Internet recherschiert hatte, so gut auf meine Probleme zutrafen, und bat den Arzt um erneute Abstriche.

Das wollte er aber nicht machen, da er mir sagte, dass das rumstochern für die Abstriche in der Harnröhre auch nicht allzu gesund seien, ein Test schonmal einen falsch negativen Befund bringen könnte, das bei 2 Tests aber schon sehr unrealisisch wäre, und riet mir erneut, erstmal abzuwarten, und bei erneuten Beschwerden nochmal zu ihm zu kommen.

Ja, die Beschwerden kamen dann auch wie beim letzten mal wieder von heute auf morgen, wieder nach ca. 2 Wochen, weil mein Urologe im Urlaub war, bin ich stattdessen erstmal zu meinem Hausarzt gegangen, der eine Urinprobe machte , und mir Cyprofloxacin verschrieb.

Nahm ich bin erstmal 2 Tage, bis die Ergebnisse da waren: Urin komplett sauber. Noch seltsamer...

Daraufhin sollte ich das Antibiotike wieder absetzten und nahm stattdessen auf Anraten des Arztes ein homöopatisches Mittel zur Regulierung des ph-Wertes vom Urin.

Brachte dann keine wirkliche Besserung, also wieder zum Urologen, der mir erneut Cyprofloxacin für die aktuelle Entzündung der Harnröhre verschrieb, diesmal wieder für 10 Tage,und anschließend nach den 10 Tagen eine Blasenspiegelung und Röntgen der Blase und Harnröhre durchführte.Aua, war nicht schön...

Ergebnis: alles ok, keine Verengung,alles juht.

So, das ganze ist jetzt ca. 2 Wochen her, und...es fängt wieder an.Seit einigen Tagen kribbelt es wieder, wenn ich den Penis abtaste, tut das auch wieder weh, und ich warte eigentlich nur auf den Ausfluss.

Und langsam verzweifel ich! Sex mit meiner Freundin hatte ich seit über einem Monat gar nicht mehr, weil ich einfach nicht wollte. Ich hab angst, sie mit irgendwas anzustecken (was ja auch trotz Kondom passieren kann), und es ist einfach nur noch nervig.

Zu den bereits beschriebenen Problemen (brennen, Schmerzen beim Abtasten, dauernder Harndrang, letztlich Ausfluss) hab ich folgende Sachen noch bemerkt, ob da ein zusammenhang besteht weiss ich nicht :

- ab und an Unterleibsschmerzen

- Rückenschmerzen (besonders am unteren Rücken, also direkt über dem Hintern)

- Ende Dezember plötzlich jucken und schmerzen am After, mit Hämorrhoiden-Salbe wurde es besser, inzwischen wieder abgeklungen

- Brennen beim Ejakulieren

- oft muss mich beim Urinieren zu anfangs mehr Druck aufbringen, damit es läuft

Ausserdem ist mir noch folgendes aufgefallen: jedesmal traten die Probleme erneut wieder auf, wenn ich 1 oder 2 Tage zuvor einen Orgasmus hatte (was in letzter Zeit selten vorkam), egal ob beim Sex oder selber Handanlegen.

Hat hier vielleicht irgendeine Ahnung, was das sein könnte, und wie man weiter vorgehen könnte?

Für jede Hilfe wäre ich dankbar!

Grüße,

Doosa

Antworten
C)T1


Wurde deine Prostata mal untersucht?

Es könnte ja eventuell eine (a)bakterielle Prostatitis sein

Ich mach auch seit November mit dem Scheiß rum :-/

Viele Grüße!

D/orosia


Hallo CT1, danke für deine Antwort!

Richtig untersucht wurde die Prostata bisher nicht, ich denke auch, dass das der nächste Schritt wäre.

Allerdings hätten die Antibiotika auch bei einer Prostatitis helfen müssen, oder seh ich das falsch?

Unter welchen Beschwerden leidest du denn seit November, wenn ich fragen darf? Und was für Behandlungen hast du schon unternommen?

Grüße,

Doosa

CxT1


Ich glaube nicht alle Antibiotika kommen ideal an die Prostata, weil die nicht so gut durchblutet ist.

Ich hab dir mal ne pm geschrieben.

Viele Grüße

uJro-pf)legexr


Hallo Doosa,

hört sich irgndwie schon nach einer hartnäckigen Prostataentzündung an.

Demensprechend sollte die Prostata mal abgetastet werden und auch mal ein Ultraschall gemacht werden.

Ausserdem wäre denk ich eine Untersuchung des Prostatasekrets oder des Spermas auf Erreger sinnvoll.

MfG

D0oosxa


Hey,

danke für eure Antworten!

Dann werde ich nächste Woche nochmal meinen Urologen aufsuchen, und ihn beten, die Prostata mal abzuchecken.

Inzwischen ist mir auch aufgefallen, dass ich beim sitzen, aber auch wenn ich vor allem das rechte Bein belaste, so einen "Druckschmerz" im Dammbereich habe...würde das auch auf eine Prostataentzündung hindeuten?

Viele Grüße

uLro-pfEleger


Hallo,

ja Druckschmerz im Dammbereich ist auch ein Zeichen für eine Prostataentzündung!

MfG

Iska2rus;38


Ich habe ein ähnliches Problem schon seit Wochen. Immer wenn ich ein Bier trinke und nachher in der Nacht onaniere habe ich am Tag darauf beim Wasser lassen ein Brennen in der Harnröhre und zwar ganz vorne im Penis und den ganzen Tag und den Tag darauf einen Harndrang mit festem Brennen beim Wasser lösen.....Was könnte das sein......hat jemand die gleichen Erfahrungen.....Besten Dank für die Antworten.....

shvensYsoxn


Hallo,

also ich hab genau(!) die gleichen Symptome wie von dir/euch beschrieben. Seit Juni 2010 – ab und an immer wieder:(

Ich hab grad vorige Woche so einen Abstrich verweigert, da es so weh tat und statt dem Abstrich dann eine Samenprobe (inkl. dem Ausfluss) gebracht.

Jetzt habe ich gerade erfahren, dass in den Kulturen nichts auffälliges gefunden wurde.

Habe aber noch immer brennen, kitzeln und zwischendurch diesen milchigen Ausfluss:(

Gibt's bei euch schon etwas Neues? Danke im Voraus für alle Antworten!

k)lerxox


hallo an alle,

da ich die gleichen probleme habe, und nie ein abstrich etwas ergeben hat, wäre es gut wenn ihr auch mal über heilung oder weiteren verlauf berichten könntet. dazu findet man im internet so gut wie nirgends was

danke

PBrostsao~derfwhat


hallo zusammen, hallo klerox

bin genau deiner meinung. meistens wird gepostet und sobald die leute gesund sind, sind sie weg!

ich kann die symptome von doosa so gut nachvollziehen.

mein stand:

-exakt die gleichen probleme wie doosa seit juni 2013

-nach dem ersten mal ausfluss, brennen etc (behandlung mit zitromax und rocephin)

-beim zweiten mal genau gleich

-beim dritten mal gar nichts gemacht und abgewartet

-bei mir stimmen die symptome eindeutig überein, ausser rückenschmerzen, das könnte auch auf ciprofloxacin zurückzuführen sein, da ich jetzt auch ab und an darunter leide

-viertes mal, behandlung mit ciprofloxacin über 14 tage, harnröhre sieht nach wie vor entzündet aus, kein ausfluss, ab und zu jucken in der harnröhre, ab und zu leichtes brennen

dumpfes druckgefühl im dammbereich

nach ejakulieren brennt es direkt mehr oder auch 1-2 tage danach..

jucken um die vorhaut herum, jedoch nichts sichtbar

syphilis und sero-teste alle negativ

alle abstriche negativ

keine bakterien gefunden, x-mal abgecheckt

lasst euch keine abstriche machen, das ist heute nicht mehr nötig und die beschwerden werden dadurch nur schlimmer, wegen verletzungsgefahr der harnröhre

klerox, von wo bist du, wie therapierst du momentan?

gruss

n*ix{isrogxer


hallo leidensgenossen,

ich hab die gleichen symptome wie ihr und morgen meinen 4. Urologentermin.

Sobald bei mir das richtige Medikament gefunden wurde lass ich euch es wissen.

Mein Urologe vermutet bei mir inzwischen eine Harnröhrenverengung.

Glaub ich aber eher nicht. Wenn man da googelt wird einem übel....

bin der meinung es geht von der Rötung der noch einsehbaren Harnröhre aus, die allerdings nicht immer gleich stark ist.

Freundin hab ich zur Zeit keine, aber selbst Hand anlegen zurzeit undenkbar.

Kann sowas auch vom mastubieren kommen? was meint ihr?

Lebensqualität is das keine mehr, hoffe immer ich werd am morgen wach und es ist alles wieder normal, bis jetzt vergebens.

ich meld mich wieder sobald bei mir irgendwas greift, ihr bitte auch, ok :)^

S:innEfreix1


Hallo,

es ist ja beängstigend, wie viele Männer diese furchtbaren und immer wiederkehrenden Probleme mit der Harnröhre haben, die scheinbar nicht in den Griff zu bekommen sind.

Ich sitze auch mal wieder mit der dritten Harnröhrenentzündung in diesem Jahr vor dem PC und versuche etwas neues zu entdecken um das Prob in den Griff zu bekommen. Ich bin 42 Jahre alt und leide seit 2002 an dem Mist.

Ich habe so langsam bei mir das Gefühl einer Antibiotika Resistenz die nach der ganzen Herumprobiererei in den ganzen Jahren eingetreten ist. Ich habe den Eindruck, dass nach Gabe von Antibiotika die Bakterien ( bei mir vor 10 Jahren mal nachgewiesene Chlamydien ) scheinbar zu schläfern werden und dann bei einem schwachen Immunsystem z.b. jetzt in der Erkältungszeit wieder zuschlagen.

Es wäre echt toll wenn mal einer von einem Erfolg berichten könnte, aber ich glaube so langsam, dass da zumindest mit der Schulmedizin keine wirklichen Erfolge zu erzielen sind.

Viele Grüsse an alle Leidensgenossen

n\ixi~sroWger


Hallo allerseits,

hatte gestern wegen diesem Problem eine Endoskopie.

Wasserlassen danach die Hölle, laß mir sowas nie wieder machen, noch dazu ist eh nichts rausgekommen.

Probiers jetzt noch mit Homöopathie. Ich bin immer noch der Meinung das das unangenehme ziehen und brennen von einer Rötung der Harnröhre ausgeht, die ich mir nicht einbilde, aber für den Urologen nicht "sichtbar" ist.

Hab echt keine Lust mehr. So zermürbend das Ganze.

Bitte meldet euch wenn euch was geholfen hat.

LG

Ssinnufrei1


Hallo ,

die Vermutung deines Urologen eine Harnröhrenverengung zu haben, ist nicht von der Hand zu weisen. Ich habe bei mir auch so das Gefühl, dass es nach dem Pinkeln etwas mehr Nachtröpfelt und ich mir mehr Mühe mache muss meine Harnröhre komplett leer zu Kriegen.

Wenn dann etwas Restharn länger in der Harnröhre bleibt ( z.b. Nachts) ist das natürlich sehr gut für evtl. Bakterien.

Man sagte mir, das es möglich ist das sich bei jeder verheilten Harnröhrenentzündung ( gerade wenn man schwere Verläufe hat ) eine Art Narbengewebe entwickelt und wenn man so wie ich jedes Jahr bis zu drei Entzündungsverläufe hat, die Harnentleerung immer schwerer wird.

Die Option des Schlitzens der Harnröhre halte ich für viel zu gefährlich, weil sich danach noch mehr Nabengewebe entwickeln kann und du am Ende noch mehr Probleme haben kannst.

Vielleicht liegt es auch an einer falschen Ernärung ( zu Sauer, zu viel Kaffee, Schwarzer Tee, Schweinefleisch usw. ) Das werde ich bei mir jetzt mal überprüfen, ich bin nämlich ein starker Kaffeetrinker und werde das mal reduzieren. Mal sehen was passiert.

Viele Grüsse

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