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Fragen nach einer Hodentorsion

a-n0nymm0us91 hat die Diskussion gestartet


Hallo Leute,

hab mich hier jetz auch mal angemeldet weil man ja hier echt schnell Antworten erhält :)

Ich hatte letzte Woche Freitag eine Hodentorsion und wurde dementsprechend auch operiert und da ich noch ein paar Fragen habe, stell ich sie mal hier mit Hoffnung das ihr mir ein bisschen meine Sorgen nehmt :)

Also was mir am meisten Sorgen macht das ich wieder leichte Schmerzen habe obwohl der gestrige Tag komplett schmerzlos war, könnte da sich was entzündet haben oder iwas in der Richtung?

Und dann noch eine Frage, der linke Hodensack, in dem sich das Ei verdreht hatte, ist voller als der rechte, also nicht das Ei ist angeschwollen sondern links ist der Sack voll und rechts siehts dann so aus als würd etwas fehlen, fühlen lässt sich aber meiner Meinung nach nichts auffälliges. Auch hat er sone kleine Beule die aber sich nur wie die Haut anfühlt, ist das normal?

Ich hab total die Sorgen das sich das irgentwie doch noch zum schlechten wendet, wo alles nochmal gut gegangen ist und ich hinterher noch meine Hoden verliere.. das wär echt das schlimmste was mir passieren könnte..

Ansonsten wünsch ich euch schonmal einen schönen Tag und danke für die Antworten :)

Antworten
F/ri}edXiqlpein


Den schmerz wirst Du wohl noch eine Weile ertragen müssen.

Ist ja nun nicht gerade eine kleine sache, wenn man den Sack aufschneidet und mit Nadel und Faden die Hodenhüllen bearbeitet.

Hab mir das damals erklären lassen, da wird eröffnet, umgeschlagen, fixiert... Und das an der empfindlichsten Stelle des Körpers.

Da werden logischerweise auch Blutgefäße in Mitleidenschaft gezogen, und da der Sack ja in diesem Bereich die tiefste Stelle bildet, baut sich in den Adern ein Druck auf. Den Du dann spürst.

Bis sich der Blutkreislauf normalisiert, und sich die beteiligten Körperteile wieder in eine gewisse "natürliche" Form gebildet haben, wird es schon noch 1-2 Wochen dauern.

Zuviel abtasten ist wohl nicht angeraten, das machts nur noch empfindlicher.

Und ne Entzündung äußert sich eher nicht in leichten Schmerzen, sonder eher in Starken!!!

Einen Bluterguß im Sack müßtest Du an der typischen "blauen" Farbe erkennen, das kannst Du ja bei der Nachkontrolle Deinem Arzt sagen.

Der kann Dir dann eine genaue Auskunft geben! Ich war damals auch schwer besorgt, war aber alles Normal, und heute alles Prima!

Also Gute Besserung!

1avonZ5000 Rrobxe(rt


Hallo zusammen, zu Friedilein's Antwort kann ich nur einen kleinen Tipp ergänzen. Nimm Dir mal, wenn Du Ruhe und Zeit hast, ein kaltfeuchtes Tuch und kühle damit den, bei Dir ist es der linke Hoden gewesen, betroffenen Hodenbereich. Das hilft zumindest, einen Teil der Schmerzen zu verringeren und die Blutzufuhr wird etwas reduziert. Das hilft, die OP- typische Schwellung schneller in den Griff zu bekommen. Wurde Dir schon mal ein Zahn gezogen?. Klar das Eine hat mit dem Anderen nicht viel zu tun, aber ein kühlernder Umschlag macht auch den Schmerz nach dem Zahn ziehen erträglicher. Je eher man mit den kalten Umschlägen beginnt, um so besser ist der gesamter Heilungsverlauf zu erwarten.

Hast Du schon mal eine offene Wunde gehabt? Wie war der Heilungsverlauf, hörte die Blutung schnell auf oder braucht es bei Dir etwas länger, bis eine Blutung gestillt ist? Auch hier ist ein Zusammenhang zwischen beidem gegeben.

Die letzte Frage stell ich rein neugierde halber, wurde die OP unter örtlicher Betäubung oder unter Vollnarkose ausgeführt?

Gute Besserung sendet:

adn0Vnyam0ous91


Hey Friedilein und Robert, erstma ein Dankeschön für eure Antworten :)..

Die OP wurd unter örtlicher Betäubung durchgeführt, da ich ne halbe Stunde vor der OP noch genüsslich bei Mc Donalds gefrühstückt hatte..

Im Moment bzw. die letzten Tage waren eigl. kaum schmerzen zu vermerken, nur was mir jetzt mehr Sorgen macht, das das Pflaster was noch auf der Naht sitzt nicht mehr rötlich ist, also es ein bisschen nachblutet, sondern eher weiß richtung leichtem gelb.. da ich grad allerdings warte bis neue Pflaster zur Stelle sind, hab ich direkt mal die Frage ob es was anderes sein könnte als Eiter.. nich das ich mir jetz das nächste eingebrockt habe.. -.-..

Nya ansonsten allen noch einen Schönen Tag :)

1Fvon5F000 Rob{ert


Da kann ich Dich eher beruhigen. Dass Du Dir gleich das nächste Übel eingefangen hast ist unwahrscheinlich. Jetzt sind gut 7 Tage vergangen. Hattest Du zwischenzeitlich das Pflaster erneuert?. Und wenn ja, sollte immer nur ein Pflaster geklebt werden, oder hast Du noch ein Wunddesinfektionsmittel wie Mercuchrom oder Betaisadona als Tinktur auf den Wundbereich auftragen sollen?

Wenn nicht, wird der Arzt es nicht für nötig gehalten haben.

So, nun aber zu der gelblichen Flüssigkeit. Ist diese Flüssigkeit kalr, dann ist es Lymphsekret. Damit wäre alles in Ordnung, da die Lymphe die Wundheilung unterstützt.

Isr die Flüssigkeit eingetrübt und weist einen gewissen muffigen Geruch auf, dann könnte es sich um eine eitrige Sekretion. Eventuell mal unter dem Pflaster nachschauen, ob die Wunde deutlich gerötet ist? Das würde den Verdacht auf eine Entzündung erhärten.

In diesem Fall solltest Du morgen früh den nachbehandelnden Arzt aufsuchen und Ihm die OP-Narbe zeigen. Der entscheidet dann, wie es weiter geht.

Weiter Gue Besserung.

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