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Tumornachsorge bei gutartigem Leydigzelltumor

aEng&elodr$eamx3 hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Im Herbst 2010 wurde bei mir (28 Jahre) im re. Hoden ein Leydigzell-Tumor festgestellt. Der histologische Befund ergab einen benignen / gutartigen Leydigzelltumor. Der Tumor (Größe ca. 3 mm) wurde in toto entfernt und im organerhaltenden Verfahren operiert. Blutanalysen und Thorax- und Abdomen CT brachten auch nichts auffälliges zu Tage.

Bekannt ist, dass ich kleinvolumige Hoden (2,5 cm im Durchmesser) und eine Azoospermie habe.

Es geht mir soweit gut und inzwischen hatte ich 2 Nachkontrollen (die 1. nach 6 Wochen), mit Bestimmung der Tumormarker und eines Ultraschalls – die unauffällig war und die zweite Mitte März, wo auch geschallt wurde und beide Hoden normal waren, ohne Auffälligkeiten.

Die OP war im September 2010 – benigner Leydigzelltumor, seither 2 Kontrollen.

In wie weit bleibt sowas gutartig? Weil ich hatte ja verdammtes Glück, weil ich zu den 3% der Glücklichen gehöre, bei denen der Hodentumor gutartig ist.

Zitat eines anderen Urologen war .... "eigentlich bleibt sowas gutartig, gerade bei den Leydigzelltumoren gibt es gutartige Verläufe"...

Habe mit meinem Urologen telefoniert und die nächste Kontrolle ist im November 2011.

Nun möchte ich hier im Forum die Frage stellen, in wie weit – oder wie weit dass die Tumornachsorge beim benignen Leydigzelltumor gehen soll und ob diese Art von Hodentumor i.d.R. gutartig bleibt.

PS: Selbst bemerkt habe ich den Tumor nicht, weder beim abtasten noch bei sonst was, er wurde "zufällig" festgestellt.

Ist es i.d.R. so dass man Tumore des Hodens durch abtasten bemerken sollte – ich meine ich taste jetzt i.d. Woche sicher 2 mal ab und finde nichts auffälliges.

Danke im Voraus für die detaillierten Antworten!

Andreas

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