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Harnröhrenentzündung: Auslöser?

G;and^ajlfus hat die Diskussion gestartet


Sers,

seit einigen Wochen ist mein Urologe der Mensch, der mich am häufigsten sieht. Nunja, alles auf Anfang: Seit einigen Wochen (4 – 5) habe ich eine Harnröhrenentzündung, gefühlt "auf den letzten Zentimetern" der Harnröhre. Ich bin also zum Urologen, wir haben ein bisschen geschnackt, und anschließend hat er mir Antibiotika verschrieben – 7 Tabletten. Ich sollte jeden Tag eine nehmen. Nach 5 Tagen hatte ich aber immernoch keine Besserung gespürt, und bin deshalb nochmal hin.

Er fand es merkwürdig und hat daraufhin meine Prostata abgetastet, meinte, die sei leicht vergrößert und ob ich denn in letzter Zeit Stress habe – positiv. Also habe ich einen Alphablocker (Tamsulosin Basics) und Aniflazym bekommen. 2 Wochen später war ich wieder bei ihm – die Symptome haben sich nicht verändert. Er hat dann mit mir einen Termin abgemacht, um eine Harnröhrenspiegelung zu machen.

Harnröhrenspiegelung...

Sowas habe ich noch nie gemacht, und ganz ehrlich, ich will es auch nie wieder. Das Gefühl, das Endoskop dort drin zu haben, ist schrecklich. Offensichtlich hat er sich auch die Blase angesehen, den ich spürt einen kurzen, stechenden Schmerz und hab einmal kurz aufgeschrien – danach weinte draußen auf dem Flur ein kleines Kind. *fg*

Meine Harnröhre sei wohl gerötet, er wisse aber nicht, warum. Mein Urin wurde daraufhin auf Chlamydien und irgendwas mit M getestet – negativ. Zuvor wurde mein Urin bei jedem Besuch kontrolliert, immer negativ.

Als Dankeschön habe ich dann offensichtlich durch die AB noch einen Pilz bekommen. Ich werde morgen wohl nochmal hingehen, möchte aber von euch noch ein paar Ideen haben, was der Auslöser sein könnte. Es kam aus dem nichts. Ich habe den Doc schon auf einen Pilz angesprochen, aber er sagte, dass sei extrem unwahrscheinlich.

Seit der Endoskopierung habe ich übrigens Probleme, das Wasserlassen zu starten.

Vielleicht an dieser Stelle noch ein paar Randinfos:

Ich bin Mitte 20, Übergewichtig, reduziere das Gewicht seit November und baue parallel Muskelmasse auf. Das Übergewicht besteht aber noch. Vor einem Jahr waren meine Gicht-Indikatoren erhöht, beim nächsten Test ein halbes Jahr später war aber alles in Ordnung. Ich schwitze sehr schnell und habe mit meiner Freundin ungeschützten GV – wir sind seit 4 Jahren zusammen und uns treu. In meiner Jugend hatte ich 2 – 3 mal im Jahr krampfartige Bauchschmerzen, dessen Ursache nie gefunden wurde. Meine Ernährung besteht hauptsächlich aus Gemüse, Fleisch und Milchprodukten, da ich meine Ernährung vor einem Jahr ebenfalls umgestellt habe. Im November wurde ich wegen dem Verdacht einer Fistel am Bauchnabel operiert – passenderweise wurde bei der OP keine Fistel gefunden. Vermutlich handelte es sich um ein Ekzem, allerdings habe ich das Ergebnis der Hautärztin erst Montag...

Ich habe seit ungefähr einem halben Jahr das Gefühl, dass die neue Kunststofffüllung in meinem Zahn kaum noch vorhanden ist, es ist ein richtiges "Loch" vorhanden. Wenn man im Mund den Speichel zusammenzieht, ging von diesem Zahn immer ein übler Geschmack aus – seit ich die Entzündung habe, ist dieser Geschmack interessanter weise weg. Kann hier ein Zusammenhang bestehen?

Sorry für diesen literarischen Erguss, aber langsam bin ich verzweifelt.

Antworten
pclanlxos23


hatte acuh schon eine harnrörenentzündung ohne das wir jemals die ursache gefunden haben

es könnte ein pilz sein, ist ja auch möglich, schwitzt du vlt. nachts? so das du dauernt unterkühlt bist, so wars vlt. bei mir......eventuell solltest du mal mehr trinken, das hilft bei der heilung

schonmal auf diabetes untersucht worden?

G(anda;lfuxs


Moin planlos23,

Ja, gerade zu dieser Jahreszeit schwitze ich nachts stark, denn unser Schlafzimmer liegt direkt unter dem Dach – oben herrscht eine Bullenhitze. Trinken tue ich wie ein Weltmeister (> 3l am Tag), und auf Diabetes wurde ich beim Urologen auch getestet – gottlob negativ, genau wie bei meinen Blutbildern zuvor. Durch das viele Trinken (auch schon vor der Entzündung) renne ich natürlich dauernd auf Toilette – kann vielleicht eine Überreizung vorliegen? Auch war es schon immer so, dass ich manchmal, quasi rein zufällig, nach der Ejakulation und nachdem ich auf Toilette war, ein brennen in der Harnröhre hatte. Kam aber vielleicht einmal im Vierteljahr vor.

Kann es vielleicht sein, dass das AB länger zum Wirken benötigt? Ich hatte übrigens das Gefühl, dass es die ersten drei Tage nach der Einnahme von Aniflazym ud Tamsulosin besser wurde, aber nach den drei Tagen ging der ganze Kram wieder los.

GDandal8fus


Sodila – bei mir wurden jetzt sämtliche Körperflüssigkeiten untersucht, die ich bieten kann – alle negativ. Die Beschwerden hatten sich allerdings auch ein wenig gebessert – bis zum Sonntag, da haben wir mit Freunden eine Fahrradtour unternommen. Danach hatte ich wieder tierisch Schmerzen, und zwar Sonntag, Montag und heute. Im Zuge dessen kam ich auf eine Idee: Nach langen Fahrradtouren (kommen zwar selten vor, einmal im Monat vielleicht) habe ich immer das Gefühl, als sei mein Penis taub. Das gibt sich zwar innerhalb von 5 – 10 Minuten, aber, naja, es ist halt da. Ich fahre jeden Tag zur Arbeit (allerdings nur 10 Minuten Strecke), mit dem Fahrrad natürlich. Der Sattel ist etwas länglicher und nicht "ver-gel-t".

Was, wenn der Stress eine Prostatitis ausgelöst hat, die aber aufgrund des eher mittelmäßig passendem Sattel nicht verheilen kann?

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