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Harnleiterschiene ambulant entfernen lassen?

tqitus4_nrxw hat die Diskussion gestartet


Hallo,

mein Mann hat eine Harnleiterschiene bekommen, jetzt ist die Überlegung, lässt er die Harnleiterschiene stationär rausmachen oder ambulant.

Wenn er es ambulant machen lässt, bekommt er eine "Scheißegal" Spritze, der Urologe hat flexible Instrumente.

Er hat leider mal sehr schlechte und schmerzhafte Erfahrungen mit einer Blasenspiegelung gemacht und jetzt ist natürlich die Angst da, dass die Entfernung genauso schlimm wäre.

Hat jemand Erfahrung damit?

Vielen Dank schon einmal für die Antworten?

Gruß

titus_nrw

Antworten
S\traig htF*lush8x6


Hallo,

mir wurde die Schiene unter lokaler Betäubung entfernt. Hab davon absolut nichts mitbekommen. Eine richtige Narkose ist meiner Meinung nach nichts nötig!

Und wenn dein Mann schlechte Erfahrungen gemacht hat, kann er ja sagen das er gerne mehr von dem Schlafmittel haben möchte!

Gruß

D&iv}ide@ByrZero


Ich hatte nach einer Nierenstein-Entfernung eine "Doppel-J"-Schiene liegen, die ich mir eigentlich unter Narkose entfernen lassen wollte.

Ihr wisst schon ...bestes Stück ... ambulant da ne Schiene rausziehen konnte ich mir partout nicht vorstellen :-o . Typisch Mann halt. :=o

Als es dann soweit war, ist wohl gerade ein Notfall reingekommen, alle OPs belegt und so weiter. Der Arzt kam und meinte wir müssen die Schienen-Entfernung dann entweder verschieben, bis irgendwann nachmittags oder eventuell sogar den nächsten Tag. Ich könnte mir überlegen ob ich das ohne Narkose durchziehen will und er das ambulant macht unter lokaler Betäubung.

Nach einigen Überlegungen stimmte ich zu. Wollte das nervige Teil endlich raus haben und kein Fremdkörpergefühl mehr haben. Ok ist jetzt nicht prickelnd gewesen, wenn man dieses lokal Anestetikum in die Harnröhre gedrückt bekommt, bisschen unangenehm, aber von Schmerz würde ich jetzt nicht sprechen.

Die eigentliche Entfernung der Schiene war so schnell vorbei, das ich kaum was davon gemerkt habe. War sogar ganz interessant, da ich auf einem Monitor das Bild des Uroskops verfolgen konnte. Wie bei einer Blasenspiegelung, hats einmal kurz gezwickt, als der Arzt sich durch den Knick der männlichen Harnröhre bewegt hat, dann nochmal kurz ein unangehmes Gefühl wenn man durch den Blasen-Schliessmuskel durch muss. Ich war zum Glück etwas abgelenkt durch das Beobachten des Video-Bildes. Danach sah ich schon wie das Uroskop die Schiene gepackt hat, wovon ich gar nix gemerkt habe.

Das Rausziehen des Uroskops mit der Schiene im Schlepptau, war so schnell vorbei, das ich kaum was gemerkt habe. Die Angst war viel größer als sich das "Gefühl" dabei am Ende rausgestellt hat. Abgesehen von einem kurzen Ziehen bei der Passage des Blasen-Schliessmuskels (wie bei dem "Hinweg") war der "Rückweg" sogar noch harmloser und vor allem sehr schnell vorbei.

Der ganze Eingriff der Schienen-Entfernung (ohne Einwirkzeit der lokalen Betäubung) hat vielleicht 1-2 Minuten gedauert. Ich war sehr erleichtert danach , da ich mir das viel schlimmer vorgestellt hatte. Ich würds jederzeit wieder ohne Narkose machen und kann nur jedem raten sich nicht verrückt zu machen, das schlimmste daran ist, wenn man sich vorher selber alles "farbenfroh" ausmalt und sich versucht vorzustellen wie "schlimm" das alles wäre. Ist wirklich halb so wild. Ich war am Ende froh, das ich keine Narkose gemacht habe. Wär absolut übertrieben gewesen für so eine "kleine" Sache.

Es gibt überhaupt keinen Grund sich deswegen Panik zu machen.

Alles gute für deinen Mann, Augen zu und durch. :)_

Lxampxenkfuss


heute nach 2 Wochen und einer OP die DJ-Schiene entfernt bekommen. Nach 3 Minuten war alles vorbei, ohne Schmerzen! Ich habe nur vorher eine Betäubungssalbe drauf bekommen...Hinterher hat man Brennen beim Wasser lassen, aber nach 3 Toilettengängen war auch das vorbei. Die Angst, die ich davor hatte, war unbegründet. :-)

S`oflty


DivideByZero

Kann ich voll zustimmen. War bei mir genauso. Die Ärztin hat auch mit mir geredet um

mich abzulenken...

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