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Prostatitis nach eine Blasenspiegelung

Prave3la~sd hat die Diskussion gestartet


Hallo!Wegen Beschwerden unklarer Genese in der Harnröhre seit 6 Jahren und den Hoden seit 3 Jahren hatte ich vor 6 Tagen eine Zystoskopie, die sehr schmerzhaft war. 3 Tage nach der Zysto hatte ich schreckliche Schmerzen beim Wasserlassen, Blut im Urin und es hat auch ohne Wasserklassen aus der Harnröhre geblütet.Jetzt sind die Schmerzen fast weg und Harn ist sauber, es blutet auch nicht mehr, aber dafür habe ich Schmerzen im Schamberg, Damm, im Enddarm, wo Prostata ist, und verstärkt in Hoden bekommen. Nachdem Wasserlassen strahlt ein Druck in diese Stellen auch.Der Arzt sagt, dass alles ok ist und will mich nicht nachuntersuchen, ob ich dadurch seröse Verletzungen oder noch was bekommen habe. Ich werde natürlich zu einem anderen Arzt gehen und um Sonographie von Hoden, Harnblase, Prostata, spezielle transrektale Sonographie und MRT und evtl um eine Prostatasekretuntersuchung flehen, obwohl soweit ich weiß die Prostatasekretuntersuchung in Deutschland nicht so gerne gemacht wird. Ich fürchte, dass ich durch diese Untersuchung zur Ergänzung zu meiner ohnehin schlechten Gesundheit in meinem jungen Alter noch Prostatitis, die nicht ausgeheilt werden kann, bekommen habe. Aber was kann ich nun machen... Den Aufklärungsbogen habe ich unterschrieben und ohne Unterschrift hätte die Untersuchung einfach nicht erfolgen.Die Zystoskopie hat gezeigt, dass meine Harnblase in Ordnung ist...:(

Antworten
1:von5000C Robxert


Hallo Pavelasad, ich hatte auch schon so eine Zystokopie, angezeigt auf Grund von Schmerzen im Nierenbereich. Eine Nierenentzündung war schon gesichert diagnostiziert, um aber eine mögliche Beteiligung der unteren Harnwege auszuschließen, wurde die Blase gespiegelt.

Gut, angenehm war das nicht, aber so massive Beschwerden wie Du, hatte ich nicht. Klar ist, dass die Harnröhre innen gereizt wird. Wie intensiv dies nun passiert, hängt sicher davon ab, wie Groß der innere Durchmesser der Harnröhre ist, zum anderen aber auch wohl, wie der Arzt/Ärztin dabei zu Werke geht. Bei mir waren nach der Spiegelung ein mäßiges Brennen in der Harnröhre beim Wasserlassen zu spüren, besonders am Blasenschließmuskel. Blut kam nicht und nach drei Tagen war der Spuk auch vorbei. Die Blase war nicht entzündet. Antibiotika halfen dann gegen die Nierenentzündung.

Also sollte es bei Dir auch bald abklingen. Ich frage mich aber schon, wie weit Dich der Arzt voher über zu erwartende Komplikationen informiert hat.

MfG:

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