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Spermienprobe nach Vasektomie

pbaul.chenx.de hat die Diskussion gestartet


Hallo Zusammen

Ich habe vor einer Woche zusammen mit einem beidseitigen Leistenbruch eine Vasektomie durchführen lassen. So ungefähr in 6 Wochen sollte ich dann die erste Spermienprobe abgeben. Doch jetzt meine Frage: Ich höre immer wieder das die Spermienprobe nicht zu Hause in ein Becher gemacht werden soll, sondern vor Ort |-o beim Urologen im stillen Zimmerlein. Der Grund: Das es auch meine Spermien sind. Nur so bekomme ich... ??? ":/ ein amtliches Dokument der Unfruchtbarkeit ??? :)z Oder wie läuft das ??? Wenn ich nicht so schüchtern wäre würde ich den Urologen selbst fragen. Möchte mich hier aber erst mal schlau machen.

Danke für Eure Antworten @:)

paulchen

Antworten
slkby1


Ich kenn mich da zuwenig aus, aber es könnte sein, dass die Spermien frischer sind, wenn du sie vor Ort abgibst, und damit das Ergebnis aussagekräftiger ist.

f@reeWman1x00


Es kommt sicherlich darauf an, wie weit Du von den Arzt weg wohnst. Ich hatte meine Vasektomie letzten April und habe alle 3 Proben jeweils von zuhause mitbringen können. Sie sollten allerdings nicht "älter" als 30 Minuten sein, so sagten mir das mein Urologe.

Kföb_i


Ruf doch einfach ein paar Tage vor der Probe in der Praxis an und frage, wie "alt" die Probe sein darf.

Ich habe die Probe nach meiner Vasektomie nach Vereinbarung von zu Hause mitgebracht, also etwas weniger als 1h alt.

Die Assistentin am Tresen fragte dann nur "Händ Sie das hüüt glööst?", frei übersetzt: "Haben Sie diese Probe heute angefertigt?"...

Es wäre möglich, dass es bei der Untersuchung nach Vasektomie weniger auf den Zustand der Spermien (falls vorhanden) ankommt, als wenn man eine Untersuchung wegen Kinderwunsch bzw. Fortpflanzungs-Problemen machen lässt (Spekulation von mir).

Schönen Gruß

Köbi aus der Schweiz

MBiqupe09


aaalso, ich habe meine ausbildung bei einem urologen gemacht und kann dir sagen, dass das ejakulat ruhig äkter als eine stunde sein darf, mach dir da schonmal keinen stress, das mit der 1-stunde-regel gilt bei einem spermoigramm. beim ejakulat nach steri kommt es ja lediglich auf die zahl der spermien an, die sich noch im ejakulat befinden. die können also gern auch tot sein, da sie dann auch an ort und stelle bleiben, was das zählen um ein vielfaches erleichtert als wenn die kleinen kerle ständig durchs bild schwimmen ;-) das problem mit dem zertifikat kann ich nicht nachvollziehen, es wäre doch unsinnig anderes ejakulat zu bringen in dem keine spermien mehr sind ! dann würde man sich doch selbst in die pfanne hauen, vielleicht kannst du der dame ja mal mit dem argument kommen ;-) die möglichkeit dein ejakulat in der praxis abzugeben besteht, jedoch ist das nur wirklich notwendig (genauso wie die 1-stunde-regel) bei einem spermiogramm.

nach 2 negativen proben (so kenne ich das) solltest du dein zertifikat problemlos bekommen ;-)

ich hoffe ich konnte helfen ??!!

liebe grüße

M .Ho$llxand


ich hab mich vor 2 wochen operieren lassen und ich muss den becher auch zu hause voll machen.

M'.Hodlxland


Mique09 ist meine nachricht angekommen? (PN)

1Rvon50 00 Ro^berWt


Hallo zusammen, ich frage mich gerade, während ich die einzelnen Posts von Euch lese, soll die erste Spermaprobe nach Wochen das erste Sperma überhaupt sein, oder darf man vorher auch schon "Hand anlegen"?

Nach einer Vasektomie sollte ja im Idealfall kein einziges Spermium mehr zu entdecken sein. Reszbestände ausgenommen. Ob die nach 6 Wochen aber noch leben, wage ich zu bezweifeln. Im Allgemeinen heißt es doch, dass die "Typen" nach etwa 2 Wochen zu nichts mehr zu gebrauchen sind. o:)

Gruß:

JMasp_er_%Fjorks


Nach sechs Wochen ist der erste von drei offiziellen Tests des Spermas zur Überprüfung des Spermieninhalts.

Man kann dafür sorgen, den Rest ein bisschen zügiger auszuspülen, indem regelmäßig und oft ejakuliert wird.

Ich fand es übrigens anregend direkt in der Praxis meine Probe abzugeben. ;-D

8-)

Anm.: Natürlich in dem obligaten kleinen Kabuff, für diesen "Vorgang" nett gestaltet. ;-) ":/

KTöbxi


@ 1von5000 Robert

Man geht ja davon aus, dass in den Drüsen und Leitungen "hinter" der Schnittstelle noch Spermien sind. Daher auch die Aufforderung, weiter anders zu verhüten, bis keine (mehr) gefunden werden.

Die Zeit wird wohl eine Rolle spielen, aber auch die Anzahl Ergüsse, denke ich.

Also wäre es IMHO sinnlos, alles "aufzusparen"...

Ich habe nach der OP für meine Verhältnisse oft ejakuliert (auch weil ich checken wollte, ob alles noch ging) und bin dann relativ früh zu Kontrolle gegangen. Da wurde dann auch schon nichts mehr gefunden.

Nach einem Jahr (oder waren es 2?) habe ich dann auf eigene Initiative nochmal eine Kontrolle machen lassen. War aber alles dicht.

Gruss

1ivonv5000 RXobert


@ Köbi,

so soll es in Idealfall ja auch sein. Aus dem Gefühl heraus hätte ich sicher auch schon angefangen zu "Melken" um die "Altlasten" loszuwerden. In diesem Sinne, Horrido...

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