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Hydrozele Operation mit easy flow Drainage

l,ocot91 hat die Diskussion gestartet


Am 17.10.2011 wurde im Krankenhaus am Sund ( Stralsund) eine Hydrozelenresektion rechts nach von Bergmann bei mir durchgeführt. Ich erhielt auch eine easy flow Drainage. Mein Hoden und der halbe Penis ist blau angelaufen und schmerzt. Manchmal sind es intensive schmerzen vor allem am Penis. Am 19.10.2011 wurde die Drainage entfernt aber das Loch von der Drainage wurde gelassen. Ist das normal das man das loch nicht vernäht? Am 20.10.2011 wurde ich nach entlassen. Ich habe regelmäßig gekühlt und das Verband gewechselt. Am heutigen Tag habe ich mal nicht gekühlt gehabt und lag den ganzen Tag unter einer heißen Decke. Am Abend beim Verbands wechsel hat es kräftig Blut getropft und mir wurde etwas schwindelig. Wahrscheinlich eher durch den anblick und die unangenehmen schmerzen beim Verband wechsel. Da die menge nicht mal 2 cl war. Vorm schlaffen gehen habe ich das Verband nochmal gewechselt und nun ist auch Blut aus der oberen Teil der Narbe ausgetreten. Sollte ich dabei irgendwelche Bedenken haben oder ist das ganze nur passiert, weil die Wunden zu warm waren und sich dabei alles aufgelöst hat?

LG Krenz

Antworten
ujro-"pflegxer


Hallo,

also das Loch der Drainage wird nicht extra vernäht - das muss von alleine zuwachsen.

Was sich bei dir an Blut entleert haben könnte, ist am ehesten ein Bluterguss - du schreibst ja das alles stark blau angelaufen ist nach der OP. Da das bluten von selbst aufgehört hat spricht einiges dafür...

Du solltest allerdings wirklich drauf achten das du ordentlich kühlst und die Hoden wenn möglich auch etwas hoch lagerst ( kissen o.ä. drunter ) damit die Schwellung zurück geht und es keine weiteren Probleme gibt!

ldoco#91


Guten Morgen,

Danke für die Antwort! Ich Trage ein Suspensorium damit die Hoden hoch liegen. Dann ist es ja nur halb so Schlimm wie es am ende aussieht. Wie lange brauch es ungefähr bis das Loch von einer easy flow Drainage verheilt ist?

LG Krenz

l"ocof91


Die Antwort kommt jetzt zwar ein bisschen spät aber schmerzen hatte ich vor und nach der op keine. Nur ab und zu mal kleiner bis mittlere schmerz Impulse die nur von kurzer Dauer waren. Im Krankenhaus bekam ich dann auch täglich 3 Antibiotika Tabletten und 3 mal 100ml Schmerzmittel. Am ende lag ich beim zweiten mal 12 Tage im Krankenhaus. Ich bekam eine durchgehende Drainage durch meinen Hoden durch welche ich zwei mal Täglich gespült wurde. Ich kann nur sagen das ist ein unangenehmes Gefühl und schmerzt auch. An Tag 9 wurde die Drainage entfernt was sehr schmerzhaft war da sie ja auch schon etwas fest gewachsen war. Aber der Doc hat die Fäden entfernt die die Drainage festhielten und sie mit einen ruck raus gezogen, ein sehr schmerzhaftes Erlebniss was auch noch rund 1- 2 h nach brannte. Am Tag 11 wurden die Fäden an der Narbe gezogen und nach etwa einer halben stunde ist die narbe am unteren ende 2 cm Aufgerisen, das tat nur kurz weh und war auch von der schmerz Intensität eher mittel und nur von recht kurzer dauer. Bei der täglichen Visite meinte der Arzt es wäre nur oberflächlich und es ist in 2- 3 Wochen zu und ich solle es täglich 3 mal spülen mit klaren handwarmen Wasser. Angst hatte ich nur vor dem ersten mal Spülen weil ich dachte das es brennen wird aber nein das tat es nicht. Nun haben wir den 19.Nov und die Narbe ist fast verschlossen und es gab auch keine weiteren Komplikationen in 2 Wochen darf ich wieder Arbeiten gehen was mich sehr freut da es schon ziemlich nervig ist den ganzen tag zuhause rum zu Hocken.

T+a%edy


Für alle Hydrocelengeplagte und bereits operierten, hier mein Erfahrungsbericht:

Die OP verlief rasch und lt. Chirurg vollkommen problemlos.

Auch eine Spermatocele wurde gleich mitentfernt.

Ich wurde morgends um 10:00 ambulant operiert und hatte zunächst gar keine Schmerzen.

Hab dann dennoch ein Schmerzmittel bekommen und drei Stück für daheim.

Bis Abend war soweit alles im grünen Bereich dann bekam ich leichte Schmerzen, welche jedoch unter der erneuten Zufuhr einer Schmerztablette rasch unterdrückt waren. Bei der Kontrolluntersucheung am darauffolgenden Tag war soweit alles ok. Eine Drainage war nicht vorhanden und lt. Chirurg auch nicht erforderlich. Er hatte sehr schonend operiert. Gegen Nachmittag dann jedoch der grosse Schreck. Die Peniswurzel, war plötzlich mit einem riesigen Bluterguss versehen.In Panik rief ich den Doc an, doch der blieb ganz cool.

Das sei vollkommen normal (hätte er mir ja auch vorher sagen können). Kühlen...kühlen..kühlen, ggf. enge Unterhose tragen, damit es ein wenig komprimiert. "Meinte er". letzteres hab ich nicht getan, weil AUA :(v . Hab begonnen mit Heparinsalbe einzucremen. Wurde langsam besser, sah aber immernoch bedrohlich aus. Glaube aber fest an Besserung und würde die OP jederzeit wieder machen lassen. Also kein Bammel, Hydrocelen sind gar nicht so selten und der Eingriff verhältnismäßig gering.

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