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Große Angst: Knoten im Hodensack oder Nebenhoden?

SDouIndbeyarx77 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich beobachte mich, wegen einer Angststörung, recht intensiv.

Nun ist mir gestern beim Abtasten der Hoden auf der rechten Seite irgendwas anderes zwischen die Finger gekommen.

Es sitzt nicht direkt am Haupthoden, sondern quasi dahinter zur Körperseite und ist recht gut einzeln tastbar – recht weich. Ist das der Nebenhoden? Links kann ich da nämlich nichts in der Form tasten. Kann aber natürlich dran liegen, dass ich "Linksträger" bin und das alles etwas verschoben bzw. generell unsymetrisch ist und das sich links weniger gut tasten lässt. Der normale große Hoden hat keine Veränderungen o.ä. – wo entsteht denn Krebs normalerweise?

Jedenfalls bin ich gerade total kirre und habe super Angst! %:|

Kann mir jemand weiterhelfen??

Antworten
S?oYun:dbeYar7x7


Habe das eben unter der Dusche noch mal "begutachtet".

Also links gibts das "Dings" auch – sitzt ein wenig anders, aber ich nehme deshalb an, dass es wirklich die Nebenhoden sind. Irgendwelche Schwellungen, Schmerzen, etc. kann ich nicht feststellen.

Vielleicht hat jemand noch einen Tipp!? ???

LRacbkyL-ucxk


Um eine genaue Diagnose zu bekommen würde ich es einmal Deinem Hausarzt zeigen. Aber ich denke es ist eine Zyste. Diese wäre harmlos.

LackyLuck

S7opund<bearx77


Also wie bereits noch mal von mir nachgetragen: Das ist quasi nichts zu viel (wie erst angenommen) oder irgendwas knubbelig. Das was ich rechts getastet habe, gibt es links auch – sitzt direkt hinter dem Hoden und es sollte mich recht täuschen, wenn es nicht der Nebenhoden ist – wusste nicht, dass es sowas gibt. Da mein Hodensack nicht symmetrisch ist – schon immer so – sitzt das halt rechts höher, als links und deshlab liegen die Nebenhoden jeweils etwas anders. Rechts lässt sich gut tasten, links eher nicht – fühlt sich aber alles sehr gallertartig/schwabbelig an, nichts fest oder verhärtet – auch nix geschwollen o.ä. – so wie immer.

Habe mich da wieder mal reingesteigert, werds aber mal bei Gegelegenheit routinemäßig gegenprüfen lassen. Akuten Handlungsbedarf sehe ich vorerst nicht. Eher bei meiner Angststörung. %:|

1cvyon500-0 Ro}berxt


Hallo Soundbear, Abtasten im Vergleich ist immer eine gute Methode um entscheidende Veränderungen zu bemerken. Eine unsymmetrische Anordnung der Hoden ist völlig normal. Würden beide Hoden gleich hoch hängen, wäre das sogar von Nachteil. Als Linksträger, wie Du Dich beschreibst, gehörst Du statistisch gesehen zu der Mehrzahl der Männer, was ich von mir nicht gerade behaupten kann. Mir fehlt von Geburt an der linke Hoden. Das Gebilde, welches Du beidseitig jeweils hinter den Hoden ertastet hast, ist mit größter Wahrscheinlichkeit der jeweilige Nebenhoden. Also gibt es keinen wirklichen Grund zur Besorgnis. Aber wenn Du das weiter beobachten möchtest, ist das ja nicht verkehrt. Beachte dabei mal folgendes. Taste die Hoden und Nebenhoden nicht öfters als einmal in etwa 4 Wochen ab. Sollte sich etwas verändern, ist es so leichter zu erkennnen, als wenn Du täglich abtasten würdest. Denk an ein Blume deren Blüte sich öffnet. Nee, nicht jetzt Bienchen und Blümchen. Die Bewegung der sich öffnenden Blüte ist aber kaum wahrnehmbar, wenn sie ständig angesehen wird. Schaut man Sie aber nur im Stundenintervall an, sieht man den Fortschritt beim Öffnen der Blüte sehr deutlich.

Dein jetziges Tastergebnis solltest Du Dir gut einprägen oder irgendwie notieren, um in

4 Wochen darauf zurück greifen zu können, wenn Du dann wieder abtastest.

Wie alt bist Du eigentlich und woher kommt Dein Angstproblem?

Gibt es irgendwelche Erlebnisse, die als Auslöser in Frage kommen?

Guten Rutsch nach 2012 und Alles Gute soweit wünscht:

S^ound2beaxr77


Hallo Robert,

danke für deinen tollen Beitrag.

Ja, meine Angst wurde durch ein Trauma ausgelöst und hängt seitdem wir eine schwarze Wolke über mir. Mal ist es weniger stark, mal mehr. Es ist nicht so, dass ich mir Dinge einbilde, es ist eher die enorme Angst davor. Gerade Krebs macht mich ganz wuschig, hatte anfangs vor 3 Jahren eine Herzphobie, die ich erfolgreich behandelt habe. Nun halt das ...

Man tastet ständig an sich rum und alle Dinge, die einem (meist aus Unwissenheit) komisch vorkommen, sind erstmal verdächtig. Dr.Google erledigt meist den Rest. Oft lande ich dann beim Facharzt, der logischerweise nichts findet. War teils sogar doppelt da, weil Kurz darauf ist es wieder was anderes ... heute halt die Hoden – klingt bescheuert, ich weiß! Klar, ich behalte das im Auge und glaube mir – wenn sich an mir etwas verändert, dann merke ich das. Das ist der Vorteil der Sache 8-)

Momentan aber fühlt sich das alles wie immer an, kein Ziehen, keine Schmerzen, nicht größer, etc. und wo ich mich schon mal runtergefahren habe, bleibe ich lieber dabei. Bei uns in der Familie war Krebs nie ein Thema. Ich bin 35 und für sehr viel Krankheiten nicht ansatzweise die "Zielgruppe". Den Kopf zerbricht man sich aber trotzdem!

Guten Rutsch Dir auch!

1gvon500b0 ]Roberxt


Es freut mich immer, wenn ich wem aus der ersten "Not" helfen kann. Auch wenn ich, wie schon einzeln vermutet wurde, kein Medizinmann im Sinne von Arzt oder Doktor bin, ich habe gelernt, zu beobachten. Der Tod meines Vaters, hat mir geholfen, zu erlenen, wie man beobachten muss. Die letzten 4 Wochen, war mein Vater zu Hause. Das Wohnzimmer hatten wir als Krankenzimmer ausgestattet. Während sich meine Mutter ja fast ständig zu Hause um meine Vater kümmerte, musste ich ja täglich zur Arbeit. Wenn ich nachmittags heim kam, konnte ich jeden Tag die fortschreitende Zustandsänderung meines Vaters sehen, während meine Mutter es einfach gespürt hat. Deshalb noch mal mein Tipp. Beobachte, oder betaste Dich in Intervallen von ca. je 4 Wochen. Merke Dir den jeweiligen Zustand und/oder mach Dir Notizen. Nur so kannst Du etwaige Unterschiede einiger Maßen gut erkennen.

Wenn Du magst, kannst Du ja schreiben, ob der Hausarzt und später der Urologe etwas feststellen konnten.

Alles Gute soweit!

SOoun1dbexar77


Danke noch mal. Ich finds immer schön und wichtig, dass man sich hilft.

Ich versuche das hier auch sehr oft. Habe die letzten Jahre auch viel gelernt. Durch meine Angststörung habe ich extrem viel über Krankheiten und den Körper gelernt. Klingt doof, oder? Naja, das ist zumindest der einzig gute Effekt. Das gebe ich hier gern weiter – auch alles zum Thema Ausdauersport oder halt zur Psyche.

Mit meinen Hoden ist recht sicher alles in Ordnung. Wie erwähnt schwankt das "Zielobjekt" meiner Angststörung recht schnell mal. Vor einen halben Jahr war es alles mögliche im Hals, dann habe ich mich wegen einer Rippe verrückt gemacht, was der Orthopäde entwarnt hat. Das irgendwann die Hoden dran sind, war ja nur zu erwarten. Habe das aber erfreulich schnell wieder zu den Akten gelegt. Das spart Nerven ...

Beobachtung gehört (leider) zu meinen Zwängen. Man machts sowieso. Die aktuelle Körpersituation ist quasi mit allem abgespeichert. Da geht mir so schnell nichts durch die Lappen, versprochen! :)^

Danke und weiter so!

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