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Das Vorhaben einer Vasektomie

m^kC050)87x8 hat die Diskussion gestartet


hallo liebe gemeinde,

der kinderwunsch ist bei uns abgeschlossen, eine vasektomie steht bevor.

mein urologe meint, es sei besser die op in vollnarkose zu machen, da die samenleiter wohl irgendwie mit dem bauchfell oder so zusammenhängen oder würden und es im ungünstigen fall zu schmerzen kommen kann wenn er an den samenleitern zieht.

hat jemand diesbezüglich erfahrungen?

Antworten
KEöxbi


Ich habe die OP vor 9 Jahren machen lassen, und zwar mit örtlicher Betäubung beim Urologen in der Praxis.

Eine Vollnarkose stand überhaupt nicht zur Diskussion. Ich hatte bei der OP (und auch danach) keine Schmerzen. Dass der Arzt während der OP an den Samenleitern gezogen hat, habe ich gespürt, aber auch dies ohne Schmerz.

Und das, obwohl bei mir der eine Hoden ziemlich kurz aufgehängt ist wegen eines (in der Kindheit behobenen) Hodenhochstandes.

Wenn Dir eine Vollnarkose unheimlich ist, suche doch einen anderen Arzt auf. Ich habe bislang immer nur von örtlichen Betäubungen für die OP gehört und gelesen.

Einzige Ausnahme: wenn jemand "sowieso" wegen etwas anderem eine Narkose bekommen hat...

Gruss und ein Gutes Neues Jahr

Jakob

aXfri


Ich gebe Köbi in fast allen Punkten recht, außer in diesem: ich hatte danach herbe Schmerzen, aber zum einen haben die nix mit einer Vollnarkose zu tun, zum anderen gingen sie wieder weg.

Eine Vollnarkose ist immer sehr reich an Risiken, ich würde es in diesem Fall nicht empfehlen, weil die örtliche Betäubung ausreicht. Selbst wenn es durch Ziehen an den Samenleitern zu Schmerzen kommt (das ist gelegentlich unvermeidlich), sind diese durch kurzes Nachspritzen von Narkotika schnell vorbei. Wenn du jedoch ein Angstpatient bist, könnte eine volle Dröhnung vielleicht besser sein, das solltest du aber offen mit dem Uro klären, weil auch nicht jeder auf eine Vollnarkose eingerichtet ist. Es hilft keinem, wenn du bei der örtlichen Betäubung vor Panik vom OP-Tisch hüpfst.

1Ivon500i0 RobGert


Hallo in diese Runde, wie ich lese, wird hier gerade über die Schmerzabschaltung wärend einer Vasektomie diskutiert. Dazu kann ich vielleicht ein paar aufklärende Zeilen beitragen. Am verbreitesten scheint wohl die örtliche Betäubung zu sein. Es müssen dabei sowohl das Scrotum, also die Hodensackhaut im Bereich der Einstich- oder Schnittstelle, als auch die Samenstränge selbst mit einer Betäubung vesorgt werden. Die Samenstränge können, wenn die Betäubung nicht ausreichend ist, später sog. Phantomschmerzen verursachen. Es gibt sogar Operateure, die zusätzlich zu einer Vollnarkose die Samenstränge extra betäuben. Um diesen Effekt auszuschließen. Vollnarkose bei einer Vasektomie wird selten in einer ambulanten Praxis angewandt, da die Ausleitung aus Ihr normaler Weise unter intensivmedizinischer Betreuung statt findet. Die Vollarkose erfordert zudem einen größeren technischen Aufwand und einen durchgänging anwesenden Anästhesisten. Damit ist eigentlich schon gesagt, eine Vollnarkose wird fast nur in Kliniken gemacht.

Nun zu Eurem eigentlichen Problem. Nach dem der Urologe von mk050878 in der Voruntersuchung ja wohl festgestellt hat, dass die Vasektomie nicht ganz normal verlaufen könnte, halte ich den Rat des Arztes, unter Vollnarkose zu operieren, für durchaus sinnvoll. Der Zeitaufwand könnte die Wirkdauer einer örtlichen Betäubung überschreiten.

Das Schmerzempfinden ist unter örtlicher Betäubung ja ausgeschaltet. Das bedeutet nun aber nicht, das jedes Gefühl ausgeschaltet wäre. Das Ziehen an den Samensträngen kann durchaus gefühlt werden, bereitet aber keinen Schmerz. Das ist damit vergleichbar, wenn eine Platzwunde genäht wird. Auch hier wird örtlich betäubt.

Es tut nicht weh, aber man merkt schon, wenn der Chirurg die Fäden einsticht und dann verknotet.

mBk05{08x78


also bei mir ist alles in ordnung.

er konnte alles sofort tasten, meinte nur vollnarkose weil es passieren kann, dass man das ziehen am samenstarng merkt und das zu"komplikationen" führen kann..

auch kostet mich die vollnarkose 150 euro extra, zu den ohnehin schon 350 euro...

okth1elxlo


In Indien ist der Eingriff kostenlos, wird oft unter freiem Himmel in Lokalanästhesie gemacht und die Männer bekommen hinter noch ein Kofferradio geschenkt. Gottseidank sind wir nicht in Indien.....

o0tehellxo


-> hinterher

m+k05m087x8


ist das denn vom preis her ok, oder gibt es das auch für weniger?

p.s.: komme aus dem raum düsseldorf-süd.

daher suche ich dort bzw. im raum langenfeld, solingen, leverkusen einen guten urologen.

aktuell soll die op hier stattfinden:

[[http://www.urologie-chirurgie-duesseldorf.de/]]

GGius4epxpe


Ich denke der Preis ist in Ordnung, bei mir hat es auch ungefähr so viel gekostet...

Ich habe es auch mit örtlicher Betäubung machen lassen, Schmerzen hatte ich dabei keine :|N .

Nur die ersten Tage danach war es ein "komisches" Gefühl.

m\k:0|50e8Z78


also heute war ich nochmal zur voruntersuchung, hab mich für eine lokale betäubung entschieden..

abermals wies er mich darauf hin, dass es passieren kann, da der samenstrang am bauchfell befestigt ist oder vorbeiführt, und er dieses nicht betäuben kann, dass ich schmerzen durch das ziehen des stranges bekommen könnte, sodass man im schlimmsten fall kreislaufprobleme bekommen könnten.

ich habe ihm gesagt, dass ich ihm voll vertraue..

m6k78


mich würde interessieren, ob man einen oder zwei tage nach so einer op schon mal wieder hand anlegen kann oder vll sogar mehr..

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