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Eigenartige Symptome und Schmerz am Penis

KTenWji Zca hat die Diskussion gestartet


Hallo, ich habe seit über einem Monat etwas "eigenartige Beschwerden", die sich zu einem sehr unangenehmen Zustand entwickelt haben und mir in jeder Sekunde meine Lebensfreude nehmen.

Als das angefangen hat, war ich psychisch am Ende, war noch etwas krank, übermüdet, unterkühlt und habe gearbeitet, die Ursache ist deshalb schwer festzustellen für mich. Sex hatte ich nicht. Ich bekam ziemlich unerwartet eine Art Missempfinden im Penis. Dann wurde ich wieder krank. Schüttelfrost, Erkältung, ganzkörperliches Schwächegefühl, alles führte zu einer Art Nervenzusammenbruch auf der Arbeit. Ich dachte zuerst an eine Blasenentzündung oder ähnliches und trank sehr viel Blasentee. War drei Wochen lang nur zuhause. Wärme linderte meine Symptome. Nach ein paar Tagen hatte ich das Gefühl, meine Genitalien seien teilweise wie betäubt, kann es nicht genau erklären, es war ein ekliges Körpergefühl. Das ging dann langsam über in einen relativ normalen Zustand, danach kribbelte unten alles sehr seltsam und so trat auch wieder das Unwohlsein im Penis in den Vordergrund. Eine Art Druckempfinden (so als ob er verkrampft wäre), hin und wieder ein Pochen. Er fühlt sich auch im schlaffen Zustand meist recht hart an, nur direkt nach dem Wasserlassen ist er elastisch und alles fühlt sich insgesamt besser an. Und morgens. Ich habe ein Brennen auf der Eichel und sie fühlt sich entzündet an (sieht auch ein wenig so aus), vor allem der Harnausgang. Wenn ich Wasser lassen muss, spüre ich das vordergründig im Penis und nicht in der Blase, habe ich das Gefühl. Schwer zu erklären. Ich trinke sehr viel und gehe auch häufiger pinkeln, aber nicht extrem. Meine Symptome verschlechtern sich gegen Abend, allerdings nur wenn ich auch mal schlafen kann nachts, sonst bleiben sie einfach morgens auch noch da. Ich informiere mich die ganze Zeit im Internet über mögliche Krankheiten, aber ich finde nur ähnliche Sachen, die dann nie geheilt werden und ohne Diagnose bleiben, was mir schreckliche Angst macht.

Bisher war ich dreimal bei unterschiedlichen Urologen. Der erste machte Urintest und Ultraschall, außerdem tastete er mich ab. Er fand nichts und meinte, meine Probleme seien psychisch, auch ohne dass ich ihm von meiner psychischen Belastung erzählte. Das beruhigte mich kurzweilig, er war sehr überzeugt, es ging auch alles danach etwas zurück wie beschrieben. Als es sich dann "weiterentwickelte" (vllt. weil die Belastung durch Beziehung blieb?), ging ich vor ein paar Tagen zu einem anderen zweiten Urologen und heute nochmal zum dritten. Der zweite nahm Blut ab (Ergebnisse muss ich noch erfragen) und tastete meine Genitalien ab. Er meinte, eine Gewebeverhärtung zu spüren, war sich aber nicht sicher. Er verschrieb mir Aniflazym und Potaba Glenwood und sagte, ich soll mal schauen ob das hilft (die möglichen Nebenwirkungen wie Gelbsucht, Fieber, Hepatitis uva. besorgen mich) und in zwei Wochen nochmal kommen. Nehme es seit Dienstag und bisher keine Wirkung. Der dritte Urologe spürte diese angebliche Verhärtung nicht und war durch den Befund des anderen eher irritiert. Er tastete meine Prostata ab und schloss Probleme mit der Prostata aus, wie die anderen auch schon (ich hatte ua. [abakterielle] Prostatitis befürchtet). Er sagte nur, meine Eichel und der Harnausgang sehen eventuell etwas gereizt aus. Ich wollte dann Abstriche machen lassen. Ich befürchte Harninfektion, Balantitis, Chlamydien, Pilz, alles mögliche... Geht aber erst in einer Woche...

Und keiner der Ärzte nimmt sich genügend Zeit oder gibt Ratschläge oder hat eine Idee, was er untersuchen soll und wie, es ist als ob ich denen das alles selbst diktieren müsste. Ich dachte schon daran, einen für Privatversicherte aufzusuchen, der vielleicht besser ist, und alles selbst zu zahlen, falls ich das kann (müsste gehen). Aber ich weiß ja nichtmal, ob so ein Arzt dann überhaupt besser behandelt und sich mehr Zeit nimmt als die anderen. Weiß jemand etwas dazu?

Nun wie gesagt: Als das passiert ist, war ich psychisch am Ende, war noch etwas krank, übermüdet, unterkühlt und habe gearbeittet. Ich schätze, dass das alles zusammen es ausgelöst haben könnte. Oder eines davon. Dass mein Immunsystem am Boden war und ich mir etwas eingefangen habe. Oder dass es psychisch bedingt ist. Ich hatte "Angst" vor Sex mit meiner Freundin, weil meine letzte sexuelle Erfahrung mit ihr die ist, dass wir bei unserem ersten Mal versagt haben (beide absolut unerfahren eben), was ich verdrängt hatte, und ich jetzt so viele Jahre später oft daran denken musste, weil dieser zweite Versuch einer Beziehung davon abhing ob wir Sex haben, ohne wollte sie natürlich nicht. Und ich eigentlich auch nicht, aber ich hätte Zeit gebraucht, weil ich Versagensängste bekam und daher zurückhaltend war. Da wir uns nach der kurzen Anfangszeit lange nicht sehen konnten und ich trotzdem darum kämpfen musste, dass der Kontakt hält und auch wirklich eine Beziehung daraus wird (hatte lang keine), nagte das Thema an mir, vor allem der Gedanke sie nicht verlieren zu dürfen, weil ich sie liebe (diese Empfindung hatte ich auch seit Ewigkeiten nicht). Inzwischen habe ich sie natürlich verloren, durch meinen psychischen Zustand und den körperlichen, den ich ihr nicht offenbaren konnte und auf andere Beschwerden schob. Den psychischen Zustand schob ich auf meine Mutter, die gerade stirbt, meinen Vater, der mich verstoßen hat und dass ich vor kurzem gewissermaßen ganz neu und ganz alleine mein Leben neu ordnen musste, eine Zeit lang quasi obdachlos war und sowas alles. Aber es ist ja nicht so als würde mich das nicht auch belasten und als hätte das nicht meine Verlustängste bei ihr dramatisch verschlimmert, da ich einfach schon jeden verloren habe der mir nah war.

Kann es sein, dass meine Psyche etwas ausgelöst hat? Bzw. körperlich zerstört/angegriffen hat? Muss ich dann für immer mit diesen unerträglichen Leiden klarkommen? Bilde ich mir dann das ganze körperliche nur ein oder können sich so tatsächliche körperliche Beschwerden einstellen, für die es keine Diagnose und Heilung gibt? Ich verzweifle an meiner Situation. Vor kurzem war ich kerngesund und normal!! Und ich kann das alles immer noch nicht wirklich realisieren, auch dass ich die Liebe meines Lebens so verloren habe, nach über zwei Monaten aussichtslosem Kampf um diese labile, schwierige Person, die sich selbst für alles die Schuld gibt und meint, sie sei ein Fluch für mich. Auf der anderen Seite ist durch das Aus auch eine Last von mir gefallen, denn ich konnte und wollte so keine Beziehung führen und wollte nicht immer mehr zu einer Enttäuschung für sie werden. Kann es sein, dass jetzt die Symptome zurückgehen? Zwischendurch denke ich, dass sie das tun, wenn ich mich davon und auch von der Frau und allem ablenken kann. Aber ich werde sie noch eine Weile auf Arbeit sehen müssen, bis sie wechselt, was unerträglich ist.

Übrigens habe ich auch andere Beschwerden. Beim Stuhlgang zum Beispiel, kann auch an der momentanen Ernährung und den Medikamenten liegen. Hämorrhoiden scheinen auch zurückgekehrt zu sein, ich hatte mal sehr schwache vor über einem Jahr. Mein Kniegelenk macht mir Probelme, meine Hand zittert oft, ich habe häufige Muskelzuckungen, auch vor allem in der Nähe des Genitalbereichs und den Beinen. Dammbereich fühlt sich zwischendurch seltsam an, beim Laufen. Und manchmal tut meine Leiste rechts weh. Sind alles nur sekundäre Sachen und alles nicht so ausgeprägt. Das hatte ich aber vorher alles nicht, ich war gesund und hatte viel Energie, Spaß am Leben. Jetzt fühl ich mich kaum noch imstande zu arbeiten, was mir vorher Spaß machte. Kann mich auch mit nichts ablenken von allem. Nichts macht so noch Sinn irgendwie. Ich denke, ich habe starke Depressionen und totale Stimmungsschwankungen. Kann es alles einfach nicht glauben...

Psychotherapie strebe ich übrigens sowieso an, muss aber noch ewig drauf warten. Keine Ahnung, wie ich das alles aushalten soll...

Bin übrigens erst 26.

Antworten
r{osa_Szchäfchexn


Mh. Du hast eine Menge Ängste und durch den schlechten Gesundheitszustand deiner Mutter, den Ärger mit deinem Vater und die Trennung von deiner damaligen Freundin enormen psychischen Stress. Das alles kann sich natürlich auch auf den Körper auswirken. Dass der Penis davon betroffen ist, ist sicherlich ungewöhnlich, aber sicher auch nicht unmöglich. Gerade, weil dieser ja auch eine Rolle gespielt hat bezüglich deiner Exfreundin. Letztlich kann sich das ja auf jedes beliebige Körperteil auswirken.

Warte mal die Ergebnisse der letzten Untersuchungen ab. Und hör auf, nach Krankheiten zu googlen. Irgendein Symptom trifft eigentlich immer zu, das heißt aber noch lange nicht, dass man das dann auch hat. Damit machst du dich nur bekloppt und möglicherweise alles nur noch schlimmer.

Wie lange hast du das alles denn schon?

Kann es sein, dass meine Psyche etwas ausgelöst hat? Bzw. körperlich zerstört/angegriffen hat? Muss ich dann für immer mit diesen unerträglichen Leiden klarkommen?

Nein. Wenn es wirklich die Psyche ist, wird das vorübergehen, wenn du alles verarbeitet hast.

Was sagt denn dein Hausarzt? Hat der dich auch mal durchgecheckt?

K.enjiX xZa


Gott sei dank, danke für deine Antwort. Ich weiß, dass ich mich verrückt mache, aber ich kann fast keinen Moment mehr an etwas anderes denken, vor allem weil ich in meinem ganzen Leben nie gesundheitliche Probleme hatte, nur Erkältung. Und jetzt sowas alles, wenn ich es am wenigsten brauche. Und die Ärzte haben immer nur 5 Minuten für alles. Naja und die schicken mich auch nachhause, wenn ich ihnen nicht genau sage auf was sie mich untersuchen sollen und auf was meine Symptome hinweisen, deshalb hab ich mich über alles intensiv informieren müssen.

Dieser Nervenzusammenbruch war vor über einem Monat, am 24. Januar, ist also ein recht langer Zeitraum und ich gewinne glaub ich seitdem immer noch den Bezug zur Realität langsam zurück, mein ganzes Empfinden und meine Gedankenwelt waren absolut durcheinander. In den letzten Tagen sind meine Probleme ziemlich abgeklungen, entweder wegen dem entzündungshemmenden Aniflazym (das andere nehme ich nicht) und den Schlaftabletten oder weil die Beziehung aus ist und ich nicht mehr unter dem Druck stehe, den ich hatte – psychisch und körperlich topfit sein zu müssen. Oder wegen alledem zusammen. Hoffe, das ist nicht nur wieder vorübergehend. Zwischendurch fühle ich mich "normal", zB. auf Arbeit ist alles ganz okay.

Im Moment habe ich vorwiegend nur noch einen stärkeren Harndrang, anfangs hatte ich auch noch eine Art Ziehen im Penis vorne, eigentlich alle meine Probleme weisen auf irgendein Problem genau zwischen Eichel und Schaft hin, hab immer das Gefühl genau dort stimmt etwas nicht, auch mit der Eichel selbst. Ich habe das Gefühl pinkeln zu müssen, auch wenn ich nur ein bisschen getrunken habe. Ist aber vor allem dann so, wenn ich herumsitze. Ich spüre diesen Harndrang auch anders, also nicht in der Blase, sondern irgendwie in meinem Glied!?! Es fühlt sich an, als ob Rückstände von Urin oder sowas im Harnleiter drin sind und als ob es die ganze Zeit loslaufen müsste, wenn ich nicht auf Klo gehe. Tut es aber nicht wirklich, also keine Inkontinenz oder so. Vielleicht noch Verspannungen oder sowas? Oder Nervenschädigung? Oder es hängt mit der möglichen Entzündung zusammen...

Funktionieren tut dann alles normal beim Pinkeln. Es brennt auch momentan nichts mehr, unabhängig von der Miktion.

Meine Urin- und Blutwerte haben nichts ergeben, außer dass mein Testosteronspiegel an der oberen Grenze ist, was mir als unbedenklich beschrieben wurde. Ich lasse demnächst Abstriche machen, auf möglichst alles.

Meine Hausärztin wollte ich da nicht so ganz einweihen. Sie hat mich aber schon längst an einen Psychologen überwiesen wegen der Sache mit meiner Familie, also dass ich jetzt keine mehr habe, einen Termin hab ich auch endlich bekommen. Wegen meiner Freundin hatte sie mir zur Sicherheit Viagra verschrieben, aber ich wollte in meinem Zustand gar keinen Sex, ich fühle mich im Moment sogar komisch bei SB, ich beobachte das einfach alles zu sehr wie ein Analytiker (und nicht nur das), kann es aber nicht ändern und keine erotischen Gedanken mehr an mich heranlassen. Ich frage mich aber auch, ob es mit meiner möglichen Krankheit/Entzündung gut oder schlecht ist zu ejakulieren. Funktionieren tut trotzdem eigentlich alles (ich schätze normal). Ich hatte sogar trotz meines ganzen Zustandes und der Selbstbeobachtung und allem eine Erektion beim Rummachen mit meiner Ex, wir schliefen dann nur halt nicht miteinander, das war vor einer Woche als wir noch zusammen waren. Komischerweise hatte ich diese Erektion am Anfang der Beziehung nicht zufriedenstellend, obwohl zu dem Zeitpunkt mein einziges Problem war, dass ich nicht wusste ob ich nach den paar Tagen schon mit ihr schlafen will und ob Sex am Ende alles ist, was sie möchte.

Wie kann ich mich von der ständigen gedanklichen Selbstbeobachtung ablenken, kannst du mir da Tipps geben? Ich kann einfach nur noch ständig darüber nachdenken, was an meinem Körper (vor allem Penis) alles normal und was nicht normal funktioniert und aussieht. Ich glaube, ich muss das unbedingt abstellen, aber ich kriege das kaum hin, weil ich halt nicht weiß was ich habe.

Hcelms-palVtexr


Hey Kenji Za,

ich denke, dass Deine Psyche da auch eine Rolle spielt. Durch den ganzen Geschehnisse, das mit Deiner Mutter, Deinem Vater, den Verlust der Freundin. Du hast viel durchgemacht und schlechtes erlebt. Das das an der Seele nagt, ist klar. Du solltest Dir auch nicht immer Gedanken drum machen, dass irgendwelche Krankheiten hast/haben könntest, sowas kann auch krank machen. Und vor allem wie der Vorposter schon schrieb Google nicht immer nach allen möglichen Symptomen zu googeln. Hab vor kurzem mal über Cyberchonder gelesen. Das sind Hypochonder, die im Internet nach dem suchen, was sie an Schmerzen etc. haben und daraufhin sich einbilden, sie haben eine schlimme Krankheit.

Wenn Du bei drei Urologen warst und nichts an Deinem Penis bisher festgestellt wurde, wo man sich Sorgen machen müsste, dann vertraue dem Arzt auch. Willst jetzt solange von Arzt zu Arzt laufen, bis was gefunden wird? Wo nichts ist, ist nichts. Wenn da was wäre, würde man Dir das schon sagen.

Wie Du Dich davon ablenken kannst...Unternimm was mit Leuten, gehe Deinen Hobbys nach etc..

Viele Grüße:

Helmspalter

rQosa_?Schxäfchen


Ich weiß, dass ich mich verrückt mache, aber ich kann fast keinen Moment mehr an etwas anderes denken

Wenn es tatsächlich eine Entzündung sein sollte, wäre das doch kein Weltuntergang. Kein Grund, sich n Kopp zu machen :) ich gehe einfach mal davon aus, das du nichts hast, was man nicht in den Griff bekommen könnte, egal, ob es jetzt psychisch oder physisch ist.

Naja und die schicken mich auch nachhause, wenn ich ihnen nicht genau sage auf was sie mich untersuchen sollen und auf was meine Symptome hinweisen, deshalb hab ich mich über alles intensiv informieren müssen.

Meinst du wirklich? :-/ klar, es gibt auch schwarze Schäfchen ;-) aber es sind ja nicht alle so. Vielleicht hast du auch einfach schon zu viel gelesen. Du musst immer bedenken, dass 1. im Internet jeder irgendwas schreiben kann und 2. es auch nicht immer unbedingt verkehrt ist, wenn der Arzt nicht 1000 Sachen zusätzlich untersucht.

Ich bin Privatpatient und ich hab nicht das Gefühl, gründlicher untersucht zu werden. Mir wird nur teilweise noch irgendwas aufgeschwatzt, was normalerweise wohl gar nicht nötig wäre. Weitergebracht hat mich sowas bisher noch nicht.

Im Moment habe ich vorwiegend nur noch einen stärkeren Harndrang, anfangs hatte ich auch noch eine Art Ziehen im Penis vorne, eigentlich alle meine Probleme weisen auf irgendein Problem genau zwischen Eichel und Schaft hin, hab immer das Gefühl genau dort stimmt etwas nicht, auch mit der Eichel selbst. Ich habe das Gefühl pinkeln zu müssen, auch wenn ich nur ein bisschen getrunken habe. Ist aber vor allem dann so, wenn ich herumsitze. Ich spüre diesen Harndrang auch anders, also nicht in der Blase, sondern irgendwie in meinem Glied!?! Es fühlt sich an, als ob Rückstände von Urin oder sowas im Harnleiter drin sind und als ob es die ganze Zeit loslaufen müsste, wenn ich nicht auf Klo gehe. Tut es aber nicht wirklich, also keine Inkontinenz oder so.

Mh, ich könnte mir schon vorstellen, dass dieses Gefühl, dass du Pinkeln musst, tatsächlich mit deiner Eichel zusammenhängt, da diese ja, wie du schreibst, gereizt ist, gerade an der Harnröhrenöffnung.

Sie hat mich aber schon längst an einen Psychologen überwiesen wegen der Sache mit meiner Familie, also dass ich jetzt keine mehr habe, einen Termin hab ich auch endlich bekommen.

Das ist gut :)

Ich frage mich aber auch, ob es mit meiner möglichen Krankheit/Entzündung gut oder schlecht ist zu ejakulieren.

Ich glaub, das ist nie schlecht.

Wie kann ich mich von der ständigen gedanklichen Selbstbeobachtung ablenken, kannst du mir da Tipps geben? Ich kann einfach nur noch ständig darüber nachdenken, was an meinem Körper (vor allem Penis) alles normal und was nicht normal funktioniert und aussieht. Ich glaube, ich muss das unbedingt abstellen, aber ich kriege das kaum hin, weil ich halt nicht weiß was ich habe.

Erstmal, wirklich: Keine Panik.

Wie gesagt: Sollte es tatsächlich eine Harnwegsinfektion sein, ist das nichts schlimmes. Solltest du irgendwas anderes haben, kann dir mit Sicherheit auch geholfen werden. Das ist wirklich nichts, weswegen man sich verrückt machen muss.

Es ist gut, dass du dich darum kümmerst und zum Arzt gegangen bist. Mehr kannst du nicht tun. Es hilft nichts, wenn du immer wieder darauf achtest. Solltest du irgendwas merken, dann übergehe das und häng dem nicht noch ewig nach. Denk daran: Dein Blut ist okay, dein Urin ist okay, Abstrich wird noch gemacht. Du wurdest abgetastet und es wurde nichts auffälliges festgestellt. Das ist der momentane Stand und der ändert sich nicht, indem du dir mögliche Diagnosen überlegst. Dein Alltag muss weitergehen und kann nicht davon bestimmt werden, dass du diese Beschwerden hast. Ich glaub dir, dass das unangenehm und nervig ist, aber sowas hat man halt schonmal. Das geht auch vorbei. Lass dich nicht verrückt machen.

Und Helmspalter hat es schon geschrieben: Triff dich mit Freunden, mach was schönes. Guck Filme, bei denen man nicht nachdenken muss, lies ein Buch, mach irgendwas, was dir Spaß macht.

Du hast natürlich auch durch die anderen Umstände gerade eine beschissene Zeit, das spielt sicherlich auch eine Rolle bei deinen Ängsten gerade. Aber dagegen wirst du ja auch bald was unternehmen.

KMepnji \Zxa


Die Abstriche wurden heute gemacht. Es wurde auf alles getestet, deshalb wurden mir fünf unterschiedliche "Drähte" in die Röhre geschoben. Es war sehr unangenehm, naja. Ist es normal, dass es anschließend beim Pinkeln schmerzt? Ich hatte auch eigentlich gedacht, das würde der Arzt selbst erledigen, aber es war nur eine Helferin, ich hoffe sie hat das richtig gemacht. Sie sagte nämlich, ich würde danach keine Schmerzen haben...

Die Ergebnisse soll ich in zehn Tagen abfragen oder sie werden mir mitgeteilt, wenn ich mich nicht selbst melde. Bin froh, dass das jetzt auch erledigt ist. Morgen gehe ich zum Therapeuten, das ist ein "Kennenlernen", wurde mir gesagt, und dann wird gemeinsam entschieden, ob ich von ihm therapiert werde (nach der anschließenden Wartezeit).

Ich habe auch auf euren Rat gehört. Joggen tut gut, habe ich gemerkt, also Sport generell hilft schon. Und mein guter alter Freund die Kunst; Zeichnen und Malen. :)

Ich gucke auch nicht mehr im Internet nach möglichen Krankheiten/Ursachen.

Vielen, vielen Dank für eure aufmunternden Worte und Ratschläge!

r%osa_S%chäfxchen


orgen gehe ich zum Therapeuten, das ist ein "Kennenlernen", wurde mir gesagt, und dann wird gemeinsam entschieden, ob ich von ihm therapiert werde (nach der anschließenden Wartezeit).

Ich hoffe, es war erfolgreich.

Joggen tut gut, habe ich gemerkt, also Sport generell hilft schon.

Jep, auf jeden Fall :)^

Ich gucke auch nicht mehr im Internet nach möglichen Krankheiten/Ursachen.

Sehr schön :)

Kannst ja mal berichten, was bei rumgekommen ist, wenn du magst.

Agweso.me1823k45


Mir geht es einfach exakt genauso!!! Kannst du mir bitte sagen was geholfen hat? Mein Urologe weiß nicht mehr weiter und im Internet steht auch nichts!!

NFeklos


Ist auch bei mir so seit der ersten Panikattacke vor ein paar jahren. Hat was geholfen? Wirklich nur die Psyche die einen nur an seinen Penis denken lässt?

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