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Chronisches Brennen in der Harnröhre: Harnröhrenverengung?

NGatsxu hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe Community,

ich weiß echt nicht mehr, was ich tun soll.. seit längerem leide ich unter chronischem Brennen in der Harnröhre, nach Untersuchungen und Bluttest, konnte der Arzt außer zu wenigen Leukozyten (2700) nichts feststellen..

Nach längerem recherchieren im Internet bin ich auf Harnröhrenverengung gestoßen, bei der die Menschen dieselbe Symptome beschrieben habe, so wie ich sie habe.. außer einer Sache.. ich habe kein Blut im Urin..

Ich habe einfach so tierisch Angst vor dem Ganzen, nachdem ich im Internet gelesen habe, wie das Ganze behandelt wird.. aber anderer Seits.. will ich so wie im Moment auch nicht weiterleben.. jeder Stuhlgang, jedes Duschen, jede Ejakulation und rumlaufen ohne Schuhe (im Haus) sowie das Einschlafen abends ist ein Albtraum.. nach all den Dingen bekomme ich ein extremes Brennen in der Harnröhre, welches wirklich höllisch weh tut.. aber der Arzt findet keine Ursache.. aber es tut so weh.. und belastet mich unheimlich..

Aufgrund des Brennen's muss ich am Donnerstag eine Exkursion ausfallen lassen, kann in den Ferien nicht zu einer guten Freundin und werd den Wandertag nach Frankreich abblasen müssen..

Das Schlimme ist einfach, dass das Brennen komplett unabhängig vom Wasserlassen ist, sprich es nicht nur auf der Toilette da ist.

Das Brennen verschwindet nur, wenn ich eingschlafen bin (was mit dem Brennen fast unmöglich ist, außer man ist sehr, sehr müde) und wenn komplett die Blase leere (~ 1/2 – 1 Stündiger Toilettenbesuch) und danach mich (ohne mich weiter zu bewegen) irgendwo hinsetze und versuche an was anderes zu denken..

Ich bitte euch wirklich um einen Ratschlag, Tipp, falls ihr schon einmal was ähnliches hattet, denn ich bin erst 15 und das Leben zieht an mir vorbei.. ich will einfach wieder normal leben können, wie jeder andere auch in meinem Alter.. was soll ich bloß tun?

Antworten
usropflxeger


Hallo,

was hat denn der Arzt bisher alles schon untersucht bzw. welche Krankeiten wurden ausgeschlossen.

Weil diese Symptom könnte auch für eine Entzündung z.B. der Prostata sprechen!

MfG

N]a~tsu


Hallo,

vielen Dank für die schnelle Antwort!

Er hat schon die Nieren untersucht, aber da gibt es nicht, alles normal, meinte er.

Urin.. hier meinte er, dass der Harnsäurewert ein wenig zu hoch wäre (wenn ich mich richtig erinnere), aber hat gesagt, das wäre nicht schlimm.. ansonsten war auch der Urin ganz normal.

Untersuchung an Glied & Hoden, er hat also z.B gekuckt, ob es unter der Vorhaut irgendwelche Entzündungen oder so gibt, auch das ohne irgendwelche Hinweise..

Und am Ende hat er noch Blutuntersuchung gemacht, hierbei wurde festgestellt, dass ich nur 2700 Leukozyten habe.. der Arzt meine man braucht ~ 4000 – ~ 9000

Ist denn Prostata weniger schlimm wie eine Harnröhrenverengung? Das würde mich echt beruhigen..

SKtraigmhtFNlush8x6


Wie lange brauchst du denn zum entleeren deiner vollen Blase? Wie lange hast du die Probleme? Hattest du schonmal Entzündungen ( Blase, Harnröhre )? Ne enge bekommt man nicht einfach so. Entweder sie ist angeboren oder durch Entzündungen oder Katheter entstanden.

K;aeseghoch


bei der Bph also vergrösserung wird sie nur verkleinert man kann sich auch einen stent reinsetzen lassen wegen der Enge also ich hatte es schon 3x die enge jedesmal wurde eine op gemacht Stationär 3 Tage danach war es wieder sehr gut bis Heute also es wurde eine Schlitzung gemacht unter voll Narkose Natürlich !! .

N*atxsu


Hey,

nochmal vielen lieben Dank für eure Antworten! :-)

@StraightFlush.. circa 45 Minuten also dieses Brennen fordert gerade zu danach solange nachzudrücken bis wirklich gar nichts mehr kommt..Entzündungen? Nicht das ich wüsste..

@Kaesehoch und jetzt läuft alles wieder Beschwerde frei?

Was ich noch vergessen habe zu erwähnen.. das Ganze ist extrem Wärme/Kälte abhängig, ich weiß nicht wieso, aber je kälter ich (nur) an Füßen und am Genitalbereich habe, desto höher ist Wahrscheinlichkeit, dass das Brennen beginnt & das Brennen an sich ist bei Kälte auch stärker..

Dyi!eKrsu*emhi


diese neidrigen Leukozytenwerte finde ich beunruhigend.... lass das bitte von einem Internisten abklären.

Nqatxsu


@DieKruemi Deswegen gehe ich ja demnächst (ca. 1 Woche) wieder zum Hausarzt.. der kann mich dann ja zum Internisten überweisen, oder? Und glaubst du, dass diese Leukozytenwerte irgendwie mit dem Brennen in Verbindung stehen könnte?

m_rtoSast8U78


Harnröhrenverengung kannst du ganz leicht selber ausschliessen...

trinke soviel bis deine Blase ganz voll ist...(um die 400-600ml) dann Pinkel in ein Messbecher und mess die Zeit

brauchst du für 400ml mehr als 30sec ist eine Harnröhrenverengung wahrscheinlich :)

dann kannst du die Verrücktmachererei dir schenken...

und selbst wenn du eine Harnröhrenverengung hättest...könntest du trotzdem Jahrzehnte damit ganz normal leben bevor schäden auftreten (so mein Urologe der mich nur bei Harnverhalt operieren würde) je nach dem wie alt du bis...solltest du einfach deinen zustand akzeptieren (so wurde es mir auch gesagt) und dann wirds auch besser...

S;telqlav80


Bei Frauen hat Brennen in der Harnröhre (sofern keine Entzündungen etc. feststellbar sind) häufig mit einem verspannten Beckenboden zu tun. Die Tatsache, dass dein Problem im Schlaf offensichtlich nicht auftritt und dass es bei Kälte schlimmer ist, würde für meine These sprechen.

dieses Brennen fordert gerade zu danach solange nachzudrücken bis wirklich gar nichts mehr kommt..

Nachdrücken ist ganz schlecht, das macht das Brennen nur noch schlimmer. Beim Urinieren solltest du dich völlig entspannen und den Urin auf gar keinen Fall herausdrücken.

N"at}sxu


@mrtoast878 Okay.. ich werde es testen und wenn ich weniger als 30 Sekunden brauche habe ich auf keinen Fall eine Harnröhrenverengung?

@Stella80 Aber du hast ja geschrieben bei Frauen, gibt es das auch bei Männern? Und wie entsteht ein verspannter Beckenboden und was kann man dagegen tun?

PS: Nochmal vielen, lieben Dank für eure Hilfe!!! :-)

m9rt8oalstB87x8


nein geht nicht...guck im Internet selbst nach eine Harnröhrenverengung liegt NUR dann vor wenn der MAXIMALFLUSS UNTER 10ml/s liegt....über 15ml/s ist eine Verengung AUFJEDENFALL ausgeschlossen

wie soll auch eine Verengung vorhanden sein wenn der Harnfluss an sich normal ist? Physisch garnicht möglich

im Internet findest du viele Uroflowkurven und Berichte wo Harnröhrenverengungspatienten um die 1-2min für ein Toilettengang brauchen....


ich hab mich auch oft verrückt gemacht und mache es noch heute da ich zb heftiges Nachtropfen habe manchmal kommt bei mir noch 5min nach dem Toilettengang Urin nach...naja bis meine Urologin mir gesagt hat das ich nur par dünne Narben und so art Taschen in der Harnröhre hab wo sich Urin sammelt und erst später herauskommt...

solang kei Restharn da ist und der Toilettengang im Schnitt unter 30sec liegt

alles ok :)

m'rtoaRst8x78


Harnstrahlmessung:

eine Harnröhrenstriktur erzeugt ein typisches Bild bei der Harnstrahlmessung: das Maximum der Harnflusses wird schnell erreicht und zeigt bei langer Miktionsdauer ein langstreckiges gerades Plateau. Der maximale Flow liegt typischerweise unter 10 ml/s (siehe Kapitel Urologische Untersuchungen/Urodynamik).

hier ein Zitat aus einem Urologielehrbuch

NLatsu


@mrtoast878 Ja.. da hast du irgendwie auch Recht.. aber das Problem ist: Was soll es sonst sein? ???

Bin komplett ratlos.. aber will ja endlich wieder normal ohne Brennen leben können.. :-/

Sitelxla80


Sorry, natürlich gibt es das auch bei Männern.

Ein verspannter Beckenboden kann verschiedene Ursachen haben. Von einer Fehlhaltung über falsches Muskeltraining im Studio, ausgeheilte Harnröhren-oder Blasenentzündungen bis zu Stress ist alles möglich.

Du solltest grundsätzlich auf das Pressen beim Toilettengang verzichten, deine Füße und deinen Unterleib warm halten. Achte tagsüber immer wieder bewußt darauf, dass du den Beckenboden (das ist der Muskel, mit dem man u.a. den Harnstrahl unterbrechen kann) nicht anspannst. Lass bewußt locker und atme tief in den Bauch.

Es gibt Übungen (Physiotherapie), die helfen, den Beckenboden zu entspannen. Der Arzt kann dir das auch verschreiben. Ein Besuch bei einem Osteopathen könnte auch hilfreich sein. Ansonsten ist alles gut, was entspannt (Yoga, Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training etc.).

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