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Kranzfurchenlymphangitis?

pzeter6_xxx hat die Diskussion gestartet


Hallo miteinander,

ich habe vor etwa einem bis anderthalb Jahren einen einzelnen "Knoten" an der linken Seite meines Penis bemerkt. Er befindet sich etwa einen cm unterhalb der Eichel. Dieser ist mal mehr und mal weniger deutlich zu spüren, das kann sich innerhalb von Minuten/Stunden ändern. Meistens sieht es so aus als wäre es ein großer Knoten, an den sich mehrere kleiner werdende Knoten anreihen. Diese sind relativ hart, und lassen sich beinah nicht verschieben. Wenn man mit etwas größerem Druck daran herumknetet, verschwinden diese für eine Weile (Größenordnung <1h).

Beim Googeln habe ich herausgefunden, dass es sich um eine Kranzfurchenlymphangitis handeln könnte, allerdings sollte diese bisweilen nach wenigen Wochen von selbst verschwinden, was aber bei mir ja offensichtlich nicht der Fall ist.

Ich habe mal ein Foto hochgeladen, es ist allerdings leider nicht so deutlich zu erkennen, es war zum Zeitpunkt des Fotografierens auch nicht so ausgeprägt, wie es das oft ist. Man erkennt leider auch nicht so recht, dass es sich scheinbar um aneinandergereihte Knoten handelt: [[http://www.abload.de/img/ggdfs2bwy99.jpg]]

Ich hoffe mir kann jemand helfen. Ein Besuch beim Urologen kommt für mich leider nicht in Frage, das wäre mir einfach zu unangenehm.

Antworten
poe@ter~_xx


Hier ist ein Bild auf dem man es besser erkennen kann: [[http://www.abload.de/img/ggddtz269lh4.jpg]]

o(gu4s


Gehe zum Facharzt Selbstdiagnosen oder Laiendiagnosen können einen Gang zum Arzt nicht ersetzen, es sei den der Fadeneröffner kann mit dem Problemleben,

pweter0_xxx


Dass der Gang zum Arzt das vernünftigste wäre ist mir durchaus klar. Dennoch wäre ich für Ideen dankbar.

S^unfl(ower_x73


Ein Arzt geht mit sowas völlig professionell um. Ist sicherlich beim ersten Mal befremdlich, aber mehr auch nicht. Mädels gehen i.d.R. schon in sehr jungen Jahren regelmäßig zum Gyn, spätestens, wenn der Freund auf Pille als Verhütung besteht.

Also überwinde Dich – nur dann kann eine vernünftige Diagnose gestellt werden. Ist unangenehm – aber ich finde Zahnarzt bspw. schlimmer!

Da hier nur Laien sind, kannst Du wirklich hilfreiche Ideen leider auch nicht erwarten... Sei mutig!

pPet+er_xxx


Ihr habt da sicherlich recht.. Ich fürchte zwar es wird noch mehr als nur ewig dauern, bis ich mich irgendwann dazu durchringen kann, aber wie ist das denn eigentlich, gehe ich da einfach zusammen mit meiner Krankenkassenkarte zum Urologen? Oder brauche ich vorher einen Hausarzt, der mir eine Überweisung an den Facharzt ausstellt? Und wie wird ein Arzt überhaupt zum Hausarzt? Das letzte mal, dass ich bei einem Arzt war, muss wohl gewesen sein, bevor mein Kinderarzt irgendwann in Rente ging.

Danke schonmal

SAunfl7ower-_x73


Demzufolge bist Du nie krank – gratuliere!

Entweder der Urologe verlangt eine Überweisung – dann musst Du einen Allgemeinmediziner finden, der Dich überweist. Wie Du den findest: Freunde fragen – oder in der Nachbarschaft gucken. Jemanden nehmen, wo man sich ggf. mit 40° Fieber auch noch hinschleppen kann.

Will der Urologe keine Überweisung, musst Du da mit Versichertenkarte & P10€ Praxisgebühr hin. Er kann Dich dann aber wiederum weiter überweisen, damit Du die Praxisgebühr nicht nochmal zahlst.

Da Urologen z.T. durchaus Wartezeiten haben: Such' Dir eine Praxis und mach' einen Termin. Und blende es dann erstmal aus. ;-) Wie gesagt, das wird völlig nüchtern-sachlich ablaufen. Kenne sowohl Gyn als auch Urologe, und es ist nicht schlimm. Ein bisschen Überwindung: JA. Aber mehr auch nicht. Der Arzt hat es zu seinem Job gemacht und hat andere Dinge im Kopf, als da irgendwas zu denken außer Diagnosensuche.

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