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Verminderter Testosteronspiegel durch Antdepressiva?

mXcdi$ne hat die Diskussion gestartet


Bei mir(40) wurde ein verminderter Testosteronspiegel (2,1ng) festgestellt, Tast und Ultraschalluntersuchung der Hoden haben keinen krankhaften Befund ergeben. Mein Symptom ist eine verzögerte Ejakulation; in der Zeit vor der Hormonbestimmung(LH, PLK,FSHsind in Ordnung) waren mir von einem anderen Arzt Antidepressiva (Gladem,SSRI) verschrieben ,welche die Orgasmusschwierigkeiten massiv steigerten.Kennt jemand den Zusammenhang von Antidepressiva und Testosteronspiegel und wie oft sollte man den Testosteronspiegel überprüfen,da er größeren Schwankungen unterliegt?

danke

mcDine

Antworten
wmi{en-b~oy


testo-spiegel

war die blutabnahme gepoolt (2 blutabnahmen im abstand von ca. 30 min.)? falls nicht, ist der befund nicht aussagekräftig, da der testosteron-wert enorme schwankungen aufweist.

und ja, antidepressiva können die libido und die erektionsfähigkeit massiv beeinträchtigen, also keine panik.

C?hristiatn1x974


Hmm, würde mir mal Gedanken machen, ob evtl. ein anderes Mittel ein wenig besser wäre.

Der Wert ist für das Alter ungewöhnlich niedrig. Antidepressiva, insbesondere SSRIs, haben verschiedenste Wirkungen auf alle möglichen Hormone im Gehirn und damit indirekt auch auf die Steuerung der Drüsen.

Mir ging es mit den Wirkstoffen Citalopram, Fluoxetin, Paroxetin u. Venlafaxin >:( ähnlich. Hatte große Probleme einen Orgasmus zu bekommen und mir fielen ungewöhnlich viele Körperhaare aus... :-(

Zur Zeit nehme ich Opipramol und L-Tryptophan.

mDcdi3ne


RE.Testosteron und Antdepressiva

ich hab jetzt, vier Wochen nach Absetzen von Gladem 3ng Testosteron,um 11 uhr 30 gemessen und (der um 8Uhr ist noch ausständig).danke füt die antworten

D:erd Ung<ebeugxte


@ mcdine

...........der Testosteronspiegel schwankt, aber nicht so schnell. Zeitkonstante für Änderungen etwa in 1 Monat die Hälfte. Im Moment produzierst Du pro Tag 2,1 mg und pinkelst 2,1 mg aus. Wenn Du nun durch ein Medikament 4,2 mg produzieren würdest jeden Tag, dann hast Du in einem Monat 3,15 mg im Liter und nach unendlich langer Zeit 4,2 mg/Liter.

Der Serotoninwiederaufnahmehemmer SSRI sorgt zwar für mehr Serotonin im Blutserum und vertreibt damit Depressionen, nur an wichtigen Stellen für SEX wird eben kein Serotonin mehr aufgenommen und macht deshalb impotent. Da ist zum Beispiel das Tryptophan besser, das sorgt dafür, dass mehr Serotonin vorhanden ist, also auch aufgenommen werden kann.

Das macht den Ärzten, die das verschreiben, aber irgendwie einen heiden Spass, Männer impotent zu machen, deshalb verschreiben die ja so gerne und zu Hauf so was wie SSRI, Magensäurehemmer, Betablocker etc.

n'ortxh4


@ der Ungebeugte

unterstellen würde ich es ihnen jetzt nicht unbedingt, aber die schwerwigenden auswirkungen sind nicht von der hand zu weisen.

-> [[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/496173/]]

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