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Behandlung und Untersuchung von Harnröhrenverengung

aNhnu)ngslosexr hat die Diskussion gestartet


Hallo

ich war heute beim Urologen aufgrund meiner beschwerden beim wasserlassen. Es wurden einige Untersuchungen durchgeführt. Mit meiner Prostata ist alles in Ordnung. Der Arzt glaubt, dass ich aufgrund einer Vorhautentzündunbg von vor ein paar Monaten eine Harnröhrenverengung habe. ICh muss nochmal hin zur Röntgenuntersuchung der HArnröhre und zum HArnstrahl messen.

Hat jemand Erfahrung mit so einer untersuchung? wenn ja, kann er mir sagen wie das abläuft und ob das schlimm bzw. schmerzhaft ist?

und weiss jemand genau wie die behandlung einer harnröhrenverengung ausschaut. der arzt erzählte etwas von dehnung oder operation(je nachdem wie stark die verengung ist).

ich würde mich sehr freuen wenn mir jemand auskunft geben könnte, bezüglich art und dauer der behandlung und untersuchung einer harnröhrenverengung.

besten dank im voraus

Antworten
U>ROPatBiexnt


RE: Behandlung und Untersuchung von Harnröhrenverengung

Hallo,

hatte auch eine Harnröhrenverengung. Meine Verengung war ca. 3,5 mm lang. Diese Verengung hat man mir vor kurzem operativ entfernt. Die Verengung wurde herausgeschnitten und die HArnröhre wieder zusammengenäht. War 16 Tage im Krankenhaus und bin vorgestern vom Krankenhaus entlassen worden.

zur Untersuchung:

Harnstrahlmessung:

Sobald man die Blase voll hat und dass Bedürfniss spürt, Wasser lassen zu müssen, muß man in einen Behälter "pinkeln" der den Harnstrahldruck misst. Also keine große Sache.

Röntgenuntersuchung:

Bei der Röntgenuntersuchung wird in die Blase ein Kontrastmittel eingefüllt und dann muß man Wasser lassen und das wird dann geröngt. Somit sieht man wo und wie groß die Verengung ist.

Das Kontrastmittel wird entweder über einen Kateter, der durch den Penis bis in die Blase geschoben wird, eingeflöst oder sollte die Verengung so groß sein, dass dieser Kateter nicht mehr durch die Harnröhre passt, dann bekommt man das Kontrastmittel über eine Infusion eingeflöst. Bei mir war die Verengung so groß dass kein Kateter mehr Platz hatte. Beim Probieren den Kateter einzuschieben hat dies sehr geschmerzt, nachher kam beim Wasserlassen sogar Blut. Dann hat man mir das Kontrastmittel mit einer Infusion eingeflöst. Das war ein Spaziergang.

Zur Behandlung:

Zuerst wollte man bei mir die Verengung aufschlitzen (Entscheidung eines Urologiearztes im Krankenhaus). Mit dieser Methode war mein Arzt aber nicht einverstanden. Nach nochmaliger Kontrolle der Röntgenbilder durch den Chefarzt der Urologieabteilung im Krankenhaus hat dieser entschieden, dass die Verengung operativ entfernt wird und die Harnröhre wieder zusammengenäht wird. Die Operation hat ca. 3 Stunden gedauert. Ich bekam eine Teilnarkose plus eine leichte Vollnarkose, damit ich die 3 Stunden schlafen konnte, denn 3 Stunden bei Bewußtsein in einer unbequemen Position zu liegen ist kein Spass, so der Narkosearzt. Nachher hatte ich für 12 Tage einen Kateter und lag halt im Krankenhaus und wartete bis die 12 Tage um waren. Man bekommt Medizinen, damit man keine Erektionen bekommt, da dies die Harnröhre dehnt und nicht gut für die genähte Stelle ist. Die ersten dei Tage hat die Wunde ein wenig geschmerzt (man wird am unteren Teil des Hodensackes aufgeschnitten).

Nach dem 12 Tag wurde der Kateter entfernt, eine Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel gemacht um zu schauen ob die genähte Stele dicht ist und weiters wurde eine Harnstrahlmessung durchgeführt. Dabei war dann alles OK.

Nun muß ich mich halt für ca. 3-4 Wochen körperlich schonen (wenig sitzen, wenig stehen, spazieren gehen oder liegen).

Aber das wichtigste ist, dass der Harnstrahl endlich wieder normal ist. Beim Wasserlassen kommt nun ein richtiger Wasserfall raus.

Deshalb ich bin froh diese Operation gemacht zu haben.

Bei einer Schlitzung der Verengung entstehen Narben und diese Narben können wieder eine Verengung hervorrufen, somit ist man wieder in der Urologie. Somit hoffe ich habe ich durch die Operation verhindert, dass ich eine Art "Dauergast" beim Urologen werde.

Weiters muß ich sagen dass ich jung bin (Mitte dreißig). Bei älteren Patienten habe ich während meines Krankenhausaufenthaltes gesehen, dass jede Verengung nur geschlitzt wird. Somit hängt die Behandlungsart auch vom Alter ab.

Grüße

UROPatient

BgelSlaxh


Hallo ihr Lieben!

Ich habe seit ca. 1 Jahr ständig wiederkehrende Harnwegsinfekte. Diese gehen nichtmal vom Antibiotikum richtig weg. Mein größtes Problem ist aber, das meine Harnröhre immer brennt, nicht nur beim Wasserlassen sondern auch einfach so, wenn ich z.B. in der Schule sitze und nach dem Wasserlassen auch. Vor 1 Woche hab ich mich überwunden und bin zum Urologen gegangen. Der hat mich erstmal einige Sachen gefragt und dann einen Ultraschall vorgenommen. Da war aber nichts zu sehen. Jetzt muss ich am Donnerstag zur Blasenspiegelung. Natürlich hab ich davor ganz schön Angst. Hat hier vielleicht jemand das gleiche Problem wie ich? Es ist ja nun wirklich nur das Brennen was mich so einschränkt. Was stimmt mit meiner Harnröhre nicht? Ich muss wahrscheinlich sogar von Realschule auf Hauptschule wechseln, weil ich so einige Fehltage habe.

Liebe Grüße, Bella. (w) @:)

Djuhkqe159


hallo, ich (19) leide meines wissens auch an einer verengung der harnröhre. ich glaube allerdings, dass diese schon mein halbes leben lang dagewesen ist. Manchmal fällt sie mehr, manchmal weniger auf. Kann mir jemand sagen, ob ein Eingriff notwendig ist, oder ob es auch ok ist, wenn man gelernt hat, mit der Verengung zu leben?

Danke im vorraus

A:lexaInderX


ALso ich kann nur was zur Untersuchung auf Harnröhrenverengung sagen : mir wurde ein Kontrastmittel in die Eichel gespritzt (spürt man kaum, echt keine Schmerzen) und dann halt eine Röntgenaufnahme gemacht. Die Aufnahme zeigte, dass alles in Ordnung und keine Behandlung erforderlich war.

czhicc9o4x6


In der heutigen Zeit sollte ein Patient so aufgeklärt werden dass diese Fragen erübrigen aber wie man sieht, leider nicht. Ich wurde etwa vor 40 Jahren operiert und wusste überhaupt nichts!!! Als ich erwachte hatte ich einen "Ausgang" wie eine Frau und wusste nicht was mir geschah. Wenn ich nicht als "Opfer" für die Vorlesung der Studenten gebraucht worden wäre wüsste ich vermutlich noch heute nichts. Bei der Untersuchung wurde mir ein Katheter eingeführt und dieser mit Kontrastmittel gefüllt, war nicht gerade eine "Wohltat". (In die Eichel Kontrastmittel spritzen erscheint mir unlogisch). Da sich herausstellte dass die Verengung unter dem Steissbein war wurde eine sehr aufwendige Operation notwendig. (Vermutlich als Knabe beim fahrradfahren auf die Stange gefallen und somit die Harnröhre zwischen dem Steissbein gequetscht). Ich möchte hier nicht weiterfahren es war ja vor 40 Jahren und dauerte Monate aber Du kannst erst nach der Untersuchung einen genauen Bescheid erhalten über wo und was, daraus ergeben sich die Möglichkeiten. Eines musst Du wissen, aus meiner Sicht gibt es keine Alternative, gehe jedoch zu einem erfahrene Urologen!!!

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