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Was tun bei einem Psa-Wert von ca. 4,8?

TxreviGlo2r2000 hat die Diskussion gestartet


Anläßlich einer Blutuntersuchung beim Urologen stellte man mir einen psa-Wert von ca. 4,8 fest. Bei einer KontroLluntersuchung einer Woche später waren es ca. 3,8.

Ich nehme schon seit einiger Zeit das Medikament venlafaxin-blomo, das negative Auswirkungen auf die sexuelle Potenz sowie Probleme beim Wasserlassen auch bei mir verursacht hat.

Sollte man unter diesen Voraussetzungen eine Biopsie der Prostata machen?

Oder wäre es besser zunächst zu versuchen, das venlafaxin-blomo ganz wegzulassen und danach zu sehen wie sich der psa-Wert verändert?

Antworten
E,max


Der Nutzen von Prostata-Biopsien ist umstritten. Bei negativem Befund ist keineswegs sichergestellt, dass kein Krebs vorliegt. Falls Krebszellen gefunden wurden, besteht zugleich das Risiko, dass einige verschleppte Krebszellen in die Blutbahn geraten sind und dadurch in einigen Jahren Metastasen bilden.

Ein einmaliger PSA-Wert von 4,8 kann durch verschiedene Ursachen (ohne Krebs) entstanden sein (Radfahren, Geschlechtsverkehr, Prostatidis). Immerhin ist der Wert mit 3,8 ja wieder im zulässigen Bereich. Was sagt denn der Urologe zum Ergebnis des Abtastens? Außer Biopsie gibt es ja auch noch andere Untersuchungmethoden bezüglich Prostatkrebs.

1ovon5"000L Rofbert


Es hat schon seinen Grund, dass die Krankenkassen den PSA- Test nicht bezahlen. Der medizinische Nutzen ist nicht zwefelsfrei nachgewiesen.

Damit lässt sich die anfänglich gestellte Frage wohl so beantworten. Als erstes mal nicht den Kopf verlieren.

Ich habe mal schnell nachgelesen, wofür bzw. wogegen das Zeug verschrieben wird. Ich würde den behandelnden Arzt mal fragen, ob es alternative Medikamente für Deine Therapie gibt. Vielleicht kannst Du es ja ganz absetzen.

Ich wünsch Dir alles Gute.

Inzwischen gibt es auch Erhebungen dazu, dass Operationen bei Prostatakrebs nicht wirklich ein final positives Ergebnis erbrachten. Ohne die OP wäre das coming out nahezu gleich verlaufen.

MfG: Robert

J^acxekw


Mit dem PSA kann es auch anders sein.

Als bei mir vor 2 Jahren der Wert bei 3,9 war, sagte mir mein Hausarzt, dass ich mir keine Sorgen machen soll. 6 Wochen später war PSA schon bei 5,5...

2 Wochen danach war ich schon operiert und mein Prostatakrebs war leider nicht mehr heilbar. Lymphknoten und Samenblasen waren schon belegt.

Inzwischen werden bei mir schon die Absiedlungen in der Wirbelsäule behandelt.

Das hat auch eine gute Seite. Ich habe gelernt jeden Tag, jede Stunde zu genießen

:-) JacekW

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