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schwacher Urinstrahl und oftmaliges Nachdrücken beim Urinieren

hDeWlpsdear)cherx79 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich, männlich, 33 Jahre alt, habe ein Problem, über das ich bisher mit niemanden geredet habe, weil mich das Thema beschämt.

Seit ca. 5-7 Jahren habe ich das Problem, dass ich beim Wasserlassen nur einen sehr schwachen Urinstrahl abgebe und der Vorgang insgesamt sehr lange dauert, manchmal locker bis zu 2 Minuten. Um die Blase komplett zu entleeren, muss ich bei jedem Toilettengang ca. 5 Mal "nachdrücken", nicht mit dem Bauch, sondern mit den Muskeln um die Prostata herum.

Dennoch landen danach während der nächsten Minuten immer einige Tröpfchen Urin in meinen Shorts.

Wenn ich viel Kaffee oder Alkohol getrunken habe (trinke nur selten), dann ist der Urinstrahl besonders schwach – vor allem dann, wenn die Blase besonders voll ist.

Ich habe keinerlei Schmerzen beim Wasserlassen. Auch muss ich nicht häufig auf Toilette. Nach 8 Stunden durchgehendem Schlaf ist mein erster Gedanke nicht, dringend auf Toilette zu müssen.

Diese Schwierigkeiten sind vor ca. 7 Jahren schleichend gekommen, haben sich aber aber in den letzten 5 Jahren weder verschlimmert, noch verbessert.

Was kann das sein? Was kann ich dagegen tun?

Bei Prostataleiden müsste ich doch häufiger Urin lassen...

Vielen Dank für eure Hilfe

Antworten
MEarulaxbaum


Man gehe zum Urologen oder in eine urologische Ambulanz einer Uniklinik, da wird sehr effektiv ausgemessen, ob da etwas nicht in Ordnung ist.

Ist besser als hier in die Glaskugel zu gucken.... Es kann einige Ursachen geben.

.xX.


Übergewicht?

M%aikex2802


Vielleicht ist deine Harnröhre zu eng?

Kann man mittels einer Harnstrahlmessung beim Urologen rausfinden.

LG

cqhikccxo46


Es ist tragisch wie lange es braucht bis Männer zum Urologen gehen!! Ich hatte ähnliche Pobleme/Symtome und wurde vom HA zum Spezialisten/Urologen gewiesen es war eine "mechanischer" Schaden und musste operiert werden, es war nie gefährlich (wusste ich ja nicht) aber könnte schnell tödlich werden!

h[el[psearrcWher79


@ .x.

Ich bin normalgewichtig. Bei 1,76 m Körpergröße wiege ich 75 kg.

Warum ich bisher nicht beim Urologen war? Die Symptome sind schleichend gekommen und es tut nicht weh. Der Urologe ist für mich der Arzt, vor dem ich am meisten Schiss habe. Ich gehe auch insgesamt nur dann zum Arzt, wenn es denn wirklich nicht anders geht, in der Hoffnung, dass sich Probleme/Krankheiten mit der Zeit von alleine erledigen. Dadurch habe ich auch keinen Hausarzt meines Vertrauens. Wenn ich krank bin und das kommt sehr selten vor, dann gehe ich zu einem med. Versorgungszentrum, wo dann jedes Mal ein anderer Arzt des Hauses sich um mich mehr oder minder kümmert...

Es ist mir auch sehr peinlich, von Angesicht zu Angesicht über dieses Problem reden zu müssen. Daher würde ich sehr gerne, sollte ich die Möglichkeit dazu haben, "Hausmittel" oder andere Tipps dem Arztbesuch bevorzugen.

Klar, wenn mir hier keine Hausmittel genannt werden können, so werde ich wohl oder übel einen Urologen aufsuchen...

M\arulRabauxm


Ein Urologe hört den ganzen Arbeitstag nüschte anderes. Der wälzt sich auch nicht im Bett, weil Du nicht richtig pinkeln kannst und er klopft sich auch nicht lachend auf die Schenkel.

Wenn man Dir helfen könnte – das wäre peinlich ??? ?

MDr. 7Foresxkin


Versuche mal rational an die Sache ranzugehen:

Wieviel unangenehmer ist es seit 5 bis 7 Jahren Probleme beim Wasserlassen zu haben als ein mal zum Urologen zu gehen?

H{erjoxa


Ein Arztbesuch ist unbedingt zu empfehlen. Bis zum Termin könntest Du morgens und abends 1 große Tasse Tee vom "Kleinblütiges Weidenröschen" trinken, gibt es in der Apotheke. Hilft sehr gut bei Prostatabeschwerden. 1 gehäufter Teelöffel auf 1/4 l Wasser, nicht kochen, nur mit kochendem Wasser überbrühen, ca. 2-3 Minuten ziehen lassen.

.HX.


Wieviel unangenehmer ist es seit 5 bis 7 Jahren Probleme beim Wasserlassen zu haben als ein mal zum Urologen zu gehen?

Ich versteh das schon. Ich hab mich jahrzehnte mit einer Phimose rumgeschlagen, bis ich zum Urologen ging und mich entschloß, Nägel mit Köpfen zu machen oder in diesem Fall besser gesagt: ohne "Kopf" Männer sind eben ängstlich und sensibel :-p

c^hiAcco4x6


Bei mir war das Problem dass ich in meiner Kinderzeit beim velofahren auf die "Stange" gefallen bin. Das Problem kam auch schleichend und ich wurde mit ca 30 Jahren operiert,

diese Harnröhrenoperation war nötig weil sonst keine andere Möglichkeit bestund. Ich hatte nur noch einen reduzierten Harnstrahl (keine Schmerzen, kein Restharn, Sex i.O) und dies wäre immer schlimmer geworden. Die Verengung war unterhalb des Schambeines, es ist mir bekannt dass es Ärzte gab die dieses Problem durch mechanisches erweitern mit einem Dorn lösen wollten, was jedoch nur zu Schmerzen führte. Schiss musst Du haben wenn Du nicht einen Urologen "besuchst".

hGeBlpsear"cher79


ok überzeugt – ich mach morgen einen Termin aus...

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