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Bilirubinwert im Urin erhöht

MJr, `Han#kxy hat die Diskussion gestartet


Hi Leute,

bin männlich und 32 Jahre alt. Letzte Woche wurde bei mir im Zuge einer Routineuntersuchung ein erhöhter Bilirubinwert (Mikrohämaturie) im Harn festgestellt. Der Arzt sagte, dass ich das mal abklären lassen soll.

Ich habe keine Beschwerden und keine Schmerzen.

Ich war heut beim Urologen. Er hat eine Urinprobe genommen und es war ein wenig erhöhter Blutwert im Urin (mikroskopisch). Ultraschall ergab etwas Griess in einer der Nieren und Prostata war mal entzündet (keine Ahnung wie der Arzt das sehen kann). Der Arzt fragte, ob ich mal Beschwerden hatte und ich verneinte.

Dann wurde noch Blut abgenommen. Man sagte, man will Prostatakrebs ausschließen. Ich fragte dann, ob ich dafür nicht noch zu jung wäre. Da sagte die Arzthelferin es gäbe auch 28-jährige Patienten mit Prostatakrebs... :-o

Diese Untersuchung kosten mich 20€ aus eigener Tasche, weil die Krankenkasse das nicht zahlt.

Ich habe nächste Woche noch einen Termin für ein Röntgen mit Kontrastmittel.

Ich bin ehrlich gesagt sehr verängstigt momentan. Ich fühle mich total fit. Ich habe sonst keine Probleme und naja, jetzt muss ich eine Reihe von Untersuchungen machen lassen und warten und die Ungewissheit quält mich.

Ich hoffe, es ist nichts schlimmes, oder es lässt auf die angebl. vergangene Prostataentzündung zurückführen oder vielleicht Bakterien. Ich hab momentan total Schiss und die Hosen voll, weil es ja was schlimmes sein kann.

Geht es jemandem von Euch auch so?

Antworten
aBgnves


Mikrohämaturie ist Blut im Urin. Laß Dich zum Nephrologen überweisen.

MPr,x Hxanky


Ich denke ich warte erstmal die Ergebnisse des Urologen ab. Der kann mich dann ja überweisen.

a"gMnexs


Wenn Du das Geld ausgeben möchtest, ist das natürlich ok. Die Arzthelferin sollte aber Patienten nicht mißinformieren.

Wozu das Kontrastmittel?

MEr, HVanxky


Keine Ahnung. Ich soll nächste Woche Mittwoch nüchtern zum Röntgen kommen. Um ehrlich zu sein hätte ich mir gewünscht, dass der Arzt sich mehr mit mir unterhält. Er hat aber nur das Ultraschall gemacht. Ich fühle mich schlecht beraten. Ich bin Patient und kein Arzt, deshalb frage ich doch hier, ob es Menschen gibt, die ähnliches erlebt haben.

Ich habe gelesen, dass es nicht unbedingt gleich was schlimmes sein muss. Manch einer hat das schon sein ganzes Leben ohne pathologischen Befund.

E]m:alx


Prostata war mal entzündet (keine Ahnung wie der Arzt das sehen kann).

Manche Prostata-Entzündungen lassen Spuren in der Prostata zurück, die man mit Ultraschall erkennen kann. Bei mir war das im Ultraschallbild ein weißer Punkt, der zunächst als Kalkablagerung (infolge einer Entzündung) gedeutet wurden, sich aber bei der späteren Prostata-Operation als Eitereinschluss herausstellte.

Solange du keine Schmerzen und keine anderen Beeinträchtigungen deiner Gesundheit und deines Wohlbefindens hast, sehe ich es so wie deine Krankenkasse, dass derzeit weitere Untersuchungen nicht unbedingt notwendig sind. Der Urologe will natürlich auch seine Leistungen gewinnbringend an den Mann bringen.

Ich soll nächste Woche Mittwoch nüchtern zum Röntgen kommen.

Mit normalem Röntgen lässt sich nach meinem Kenntnisstand kein Prostatakrebs diagnostizieren. Dazu müsste vielmehr ein MRT gemacht werden. Bei verschiedenen Röntgenuntersuchungen im Bereich meines Unterleibs wurde mein Genitalbereich jeweils sogar strahlendhemmend abgeschirmt, damit ich nicht durch die Bestrahlung einen Prostatakrebs oder eine Hodenkrebs bekomme.

K#r~ankexSr


Nüchtern zum Röntgen mit Kontrastmittel ist um die Urinausscheidung von den Nieren über Harnleiter zur Blase darstellen zu können um auszuschliessen dass vllt. ein kleines steinchen irgendwo steckt. Wäre auch logisch bei mikroskopischen Blut im Urin und "Grieß"-nachweis.

Mach dich wegen der Prostatakrebs Aussage der Herferin nich verrückt.

Mwr, (Hankxy


Danke für Eure Beiträge bisher. Ich halte Euch auf dem Laufenden. Wenigstens weiß ich jetzt, was das Röntgen für einen Zweck hat. Mulmig ist mir bei der Sache trotzdem. Aber vom Gefühl her ist es was harmloses.

MEr,^ Ha"nk7y


Hi Leute,

ich war gestern beim Urologen, um ein Kontrastmittelröntgen über mich ergehen zu lassen. Nachdem der Arzt die Bilder analysiert hatte, kam er dann in den Raum und teilte mir sogleich die Ergebnisse der Blutuntersuchung (PSA-Wert) und seine Diagnose mit.

Ich habe Grieß in den Nieren. Er sagte, dass das Röntgenbild seine Vermutung (die er schon beim Ultraschall äußerte) bestätigt sieht. Er sagte, ich solle mehr trinken und gab mir 3 Brausetabletten mit, die ich im Abstand von jeweils immer 2 Tagen auflösen und trinken soll. Dadurch werden die Nieren dann "durchgespült". Am 03.04 habe ich einen Termin zur Nachuntersuchung.

Ich hoffe wirklich, dass er sich nicht geirrt hat. Ich bin aber wirklich froh, dass es kein Krebs ist.

Ich habe keine Ahnung, wie und ob Nierengrieß zu eine Mirkohämaturie führen kann aber er ist der Arzt.

Hoffentlich ist bei der Nachuntersuchung kein Blut mehr im Urin nachzuweisen...

Viele Grüße,

Hanky

E-m!aLx


Ich habe keine Ahnung, wie und ob Nierengrieß zu eine Mirkohämaturie führen kann aber er ist der Arzt.

Hallo Mr, Hanky, Nierengrieß ist eine Ansammlung von kleinster Nierensteine. Die sind sehr spitz und können in den Nieren oder beim Abgagng in den Harnleitern zur Blase leichte Verletzungen mit Blutungen in den Urin auslösen.

Ergebnisse der Blutuntersuchung (PSA-Wert)

Wie hoch war denn dein PSA-Wert? Der ist kennzeichnend für etwaigen Prostatakrebs, kann aber auch durch verschiedene Einflüsse überhöht sein.

MPr, HAanky


Hi Emax,

den genauen Wert kenne ich nicht, aber der Arzt sagte, dass er so niedrig ist, dass er Prostatakrebs ausschließt. Meine Blutproben waren ohne Befund (und es wurde sicherlich nicht nur der PSA-Wert untersucht).

Viele Grüße,

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